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France's national soccer team players Franck Ribery (L) and Karim Benzema react as they leave the training field in Clairefontaine, near Paris, in preparation for the upcoming World Cup, May 29, 2014. The World Cup will be held in 12 cities in Brazil from June 12 till July 13.   REUTERS/Charles Platiau (FRANCE - Tags: SPORT SOCCER WORLD CUP)

Bild: CHARLES PLATIAU/REUTERS

«Er hat eine Spritzenangst entwickelt»

Frankreich schiebt den Bayern die Schuld für Ribérys Ausfall in die Schuhe

Frankreichs Nationalmannschafts-Arzt Franck Le Gall hat die medizinische Abteilung des FC Bayern München für den WM-Ausfall von Franck Ribéry mitverantwortlich gemacht.

Trotz seiner chronischen Rückenschmerzen hätte Ribéry mit Injektionen beim Turnier in Brasilien für «Les Bleus» auf Torjagd gehen können, versicherte Le Gall am Donnerstag auf einer Pressekonferenz im WM-Quartier der Franzosen in Ribeirão Preto.

Doch der 31-Jährige habe in München «eine Spritzenangst» entwickelt. Ribéry spiele nämlich bei einem Klub, so der 50-Jährige Mediziner, bei dem «jede Pathologie mit Spritzen behandelt wird».

France's national soccer team forward Franck Ribery stretches during a training session in Clairefontaine, near Paris, in preparation for the upcoming World Cup, May 23, 2014. The World Cup will be held in 12 cities in Brazil from June 12 till July 13.   REUTERS/Charles Platiau (FRANCE - Tags: SPORT SOCCER WORLD CUP)

Nicht in Brasilien: Ribérys Rücken zwickte zu stark. Bild: CHARLES PLATIAU/REUTERS

Allein in der abgelaufenen Saison habe Ribéry in München «mindestens 30 Spritzen» bekommen. «Irgendwann einmal kannst du nicht mehr, deshalb haben wir das nicht gemacht», betonte der Arzt. Man habe Ribéry ohne Injektionen nicht fit machen können, weil man in der französischen Fussball-Nationalelf «keine Gurus und keine Hexer» habe.

Le Gall deutete zudem auch an, es sei ein Fehler gewesen, dass Ribéry am 17. Mai im Cupfinal zwischen den Bayern und Borussia Dortmund (2:0 n.V.) in Berlin eingewechselt worden sei. «Er ist reingekommen, dann musste er (in der Verlängerung) wieder raus. Er hat ein Spiel gespielt, das er nicht hätte spielen dürfen», so der Mediziner, der seit Jahren beim Verband arbeitet.  (pre/si)

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