Sport
Bayern München

Aufreger im Supercup: Tätlichkeit? Riesen-Diskussion nach Kimmich-Aktion

Dortmund's Marco Reus, left, and Bayern's Joshua Kimmich challenge for the ball during the German Super Cup soccer match between Borussia Dortmund and Bayern Munich in Dortmund, Germany, Sat ...
Joshua Kimmich im Duell mit Marco Reus von Dortmund. Bild: AP

Aufreger im Supercup: Tätlichkeit? Riesen-Diskussion nach Kimmich-Aktion

Es war die umstrittenste Aktion des packenden Supercup-Spiels zwischen dem FC Bayern und dem BVB. Auch nach Schlusspfiff sorgt ein Aussetzer von Joshua Kimmich für Gesprächsstoff.
04.08.2019, 05:4604.08.2019, 08:28
Ein Artikel von
t-online

Aufregung um Joshua Kimmich. Der deutsche Nationalspieler leistete sich bei der 0:2-Niederlage im Supercup einen schweren Aussetzer – der auch nach der Partie noch für Diskussionen sorgt.

Die 76. Minute: BVB-Star Jadon Sancho will an der Seitenlinie einen Einwurf ausführen, holt sich dazu den Ball aus dem Aus. Plötzlich kommt Kimmich dazu und tritt dem Engländer voll auf den Fuss. Sancho geht sofort mit schmerzverzerrtem Gesicht zu Boden.

Die Tätlichkeit im Video.Video: streamja

Eigentlich eine klare Tätlichkeit, die zu einem Platzverweis hätte führen müssen – doch Kimmich sieht von Schiedsrichter Daniel Siebert für seine unfaire Aktion nur Gelb. Selbst der Video-Assistent entschied nicht auf Tätlichkeit. Der 24-Jährige beschwerte sich bei Siebert sogar noch über die Gelbe Karte. Sancho wurde fünf Minuten später angeschlagen ausgewechselt, für ihn kam Jacob Bruun Larsen in die Partie.

Kimmich zeigte sich auch danach beim übertragenden Sport-Streamingdienst DAZN nicht einsichtig: «Ich wollte den Ball mit dem Fuss holen und er hat seinen Fuss reingestellt. Ich habe aber nicht nach ihm getreten und war sauer, dass ich die Gelbe Karte bekommen habe, denn das war nicht meine Absicht.»

Bayern-Trainer Niko Kovac stellte sich nach der Partie vor seinen Spieler. «Ich habe die Situation nicht gesehen, das kann ich nicht beurteilen.» Allerdings: «Joshua macht so etwas nicht mit Absicht.»

In der «Bild» forderte Ex-Bundesliga-Schiri Thorsten Kinhöfer indes, es hätte nach der Aktion «Dunkelrot» für Kimmich geben müssen. «Der Ball war aus, man sieht, dass Kimmich mit Absicht draufgeht. Unverständlich, dass der Video-Schiri dem Kollegen auf dem Platz das nicht signalisiert.»

Wie hättest du entschieden?
An dieser Umfrage haben insgesamt 2302 Personen teilgenommen

(dd/t-online.de)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die wichtigsten Transfers des Sommers 2019
Es gibt zu wenig Blutstammzellspender in der Schweiz
Video: srf
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
21 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Die Lauchin
04.08.2019 06:22registriert Oktober 2015
Zu dieser Aktion kann es keine 2 Meinungen geben. Dass Kimmich es auch noch wagt, sich über die gelbe Karte zu beschweren, ist beschämend.
10
Melden
Zum Kommentar
avatar
Kündig Beat
04.08.2019 10:08registriert Juni 2019
Wenn die Schiedsrichter, inclusive VAR, weiter so agieren, kann der FC Bayern seinen Meistertitel bereits jetzt feiern.
10
Melden
Zum Kommentar
avatar
Tooto
04.08.2019 10:42registriert Mai 2016
Für was gelb frage ich mich da nur.
Rot oder gar nichts. In diesem Fall aber glasklar rot.
10
Melden
Zum Kommentar
21
Kurz vor der Heim-WM – die Prämienfrage ist noch nicht geregelt
Wie hoch sind die Prämien für die Schweizer bei der WM? Das ist noch nicht geregelt. Eine Delegation aus sechs Team-Leitwölfen ist daran, eine Lösung auszuhandeln.
Prämien für besondere Leistungen gehören im modernen Sport dazu. Das ist auch bei der anstehenden Hockey-WM so. Bisher gab es eine einfache Regelung: Unser nationaler Verband bekommt vom internationalen Verband (IIHF) ein Preisgeld, das sich nach der Klassierung richtet und als sogenanntes «Entwicklungsgeld» deklariert wird.
Zur Story