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Bild: Witters
Nach dem torlosen Remis gegen Greuther Fürth

Zufall oder Schicksal? Die Bundesliga-Uhr des HSV hat bereits den Geist aufgegeben

In der Geschichte der Bundesliga hat es noch nie ein Team mit nur 27 Punkten und 75 Gegentoren in die Relegationsspiele  geschafft. Der grosse HSV kann offensichtlich selbst dieses Geschenk der Konkurrenz nicht annehmen. 
16.05.2014, 12:3316.05.2014, 13:36
syl battistuzzi
Die legendäre Bundesliga-Uhr des HSV. Sie zeigt, wie lange der «Dino» schon im Liga-Oberhaus spielt. 
Die legendäre Bundesliga-Uhr des HSV. Sie zeigt, wie lange der «Dino» schon im Liga-Oberhaus spielt. Bild: hsv.de
Wie das Boulevardblatt&nbsp;<a href="http://www.bild.de/sport/fussball/hsv/bundesliga-uhr-stoppt-35998402.bild.html" target="_blank">Bild</a>&nbsp;schreibt, ist die HSV-Uhr aufgrund eines Stromausfalls kurz nach dem Relegationsspiel schwarz geworden. Ein böses Omen?
Wie das Boulevardblatt Bild schreibt, ist die HSV-Uhr aufgrund eines Stromausfalls kurz nach dem Relegationsspiel schwarz geworden. Ein böses Omen?Bild: bild.de/Public Address
«Alles ist vorbereitet. Sollten wir absteigen, wird die Uhr sofort abgestellt.»
HSV-Stadionchef Kurt Krägel bild.de
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Das schlechtere Team 

Nach dem 0:0 gegen Fürth ist die Abstiegsgefahr gross. Der Hamburger Sportverein zeigte im gestrigen Relegationsspiel gegen den Zweitliga-Dritten Greuther Fürth eine über weite Strecken desolate Leistung, wie der Spiegel online schreibt. Vor eigenem Anhang kam die Truppe von Trainer Mirko Slomka nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Der Aussenseiter aus Bayern hat Blut geleckt und will den Sack beim Rückspiel am Sonntag zumachen.

«Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, aber heute noch nicht zugebissen. Das wollen wir am Sonntag nachholen», so Fürths Trainer Frank Kramer. «Bis jetzt ist noch nichts erreicht. Aber wir haben gezeigt, dass wir das Zeug dazu haben», betonte Torhüter Wolfgang Hesl.

«Wir haben heute noch nicht zugebissen. Das wollen wir am Sonntag nachholen.»
Fürth-Trainer Kramer gibt sich kämpferischspiegel.de
Wenigstens die Fans sind sicher erstklassig. Die Stimmung im Stadion vor dem Spiel. Video: YouTube/Matthias Heyer

Die Hamburger-Spieler mit Kampfparolen

Im TV-Interview gesteht der HSV-Star Rafael van der Vaart: «Wir müssen froh sein um das 0:0. Es wird ganz eng». Sein Kollege Pierre-Michel Lassogga – der einzige HSV-Spieler, der diese Saison sein Leistungsniveau erreicht hat – gibt sich kämpferisch: «Es ist noch nichts passiert. Wir sind voller Überzeugung, dass wir das Ding nächste Woche ziehen können.»

«Hoffe einfach, dass es gut geht ...»
HSV-Legende Uwe Seelerspox.com
Johan Djourou liess immerhin keinen Gegentreffer zu.
Johan Djourou liess immerhin keinen Gegentreffer zu.Bild: AP/AP

Gegen den HSV spricht, dass der «Dino» der Bundesliga in der gesamten Bundesliga-Rückrunde keinen einzigen Auswärtspunkt holen konnte. Nur die Tatsache, dass Slomka seinen bislang letzten Auswärtssieg als Trainer – damals noch in Diensten von Hannover 96 – bei Greuther Fürth feiern konnte, spricht für den HSV. Immerhin etwas, an das sich die arg gebeutelten Fans des Traditionsvereins halten können.

Angereichert mit Material von Spiegel Online/Timo Prüfig

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