Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
15.05.2014; Hamburg; Fussball 1. Bundesliga - Hamburger SV - SpVgg Greuther Fuerth;
HSV Fans mit Niemals zweite Liga!!! Transparent (Valeria Witters/freshfocus)

Bild: Witters

Nach dem torlosen Remis gegen Greuther Fürth

Zufall oder Schicksal? Die Bundesliga-Uhr des HSV hat bereits den Geist aufgegeben

In der Geschichte der Bundesliga hat es noch nie ein Team mit nur 27 Punkten und 75 Gegentoren in die Relegationsspiele  geschafft. Der grosse HSV kann offensichtlich selbst dieses Geschenk der Konkurrenz nicht annehmen. 

syl battistuzzi

Der Optimist

Image

Die legendäre Bundesliga-Uhr des HSV. Sie zeigt, wie lange der «Dino» schon im Liga-Oberhaus spielt.  Bild: hsv.de

Der Pessimist

Image

Wie das Boulevardblatt Bild schreibt, ist die HSV-Uhr aufgrund eines Stromausfalls kurz nach dem Relegationsspiel schwarz geworden. Ein böses Omen? Bild: bild.de/Public Address

«Alles ist vorbereitet. Sollten wir absteigen, wird die Uhr sofort abgestellt.»

HSV-Stadionchef Kurt Krägel  bild.de

Das schlechtere Team 

Nach dem 0:0 gegen Fürth ist die Abstiegsgefahr gross. Der Hamburger Sportverein zeigte im gestrigen Relegationsspiel gegen den Zweitliga-Dritten Greuther Fürth eine über weite Strecken desolate Leistung, wie der Spiegel online schreibt. Vor eigenem Anhang kam die Truppe von Trainer Mirko Slomka nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Der Aussenseiter aus Bayern hat Blut geleckt und will den Sack beim Rückspiel am Sonntag zumachen.

«Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, aber heute noch nicht zugebissen. Das wollen wir am Sonntag nachholen», so Fürths Trainer Frank Kramer. «Bis jetzt ist noch nichts erreicht. Aber wir haben gezeigt, dass wir das Zeug dazu haben», betonte Torhüter Wolfgang Hesl.

«Wir haben heute noch nicht zugebissen. Das wollen wir am Sonntag nachholen.»

Fürth-Trainer Kramer gibt sich kämpferisch spiegel.de

Wenigstens die Fans sind sicher erstklassig. Die Stimmung im Stadion vor dem Spiel.  Video: YouTube/Matthias Heyer

Die Hamburger-Spieler mit Kampfparolen

Im TV-Interview gesteht der HSV-Star Rafael van der Vaart: «Wir müssen froh sein um das 0:0. Es wird ganz eng». Sein Kollege Pierre-Michel Lassogga – der einzige HSV-Spieler, der diese Saison sein Leistungsniveau erreicht hat – gibt sich kämpferisch: «Es ist noch nichts passiert. Wir sind voller Überzeugung, dass wir das Ding nächste Woche ziehen können.»

«Hoffe einfach, dass es gut geht ...»

HSV-Legende Uwe Seeler spox.com

Hamburg's Milan Badelj of Croatia, bottom, Hamburg's Johan Djourou of Switzerland foreground, and Fuerth's Zoltan Stieber challenge for the ball during their 1st leg relegation soccer match between Hamburger SV and Greuther Fuerth in Hamburg, Germany, Thursday, May 15, 2014.  (AP Photo/Matthias Schrader)

Johan Djourou liess immerhin keinen Gegentreffer zu. Bild: AP/AP

Gegen den HSV spricht, dass der «Dino» der Bundesliga in der gesamten Bundesliga-Rückrunde keinen einzigen Auswärtspunkt holen konnte. Nur die Tatsache, dass Slomka seinen bislang letzten Auswärtssieg als Trainer – damals noch in Diensten von Hannover 96 – bei Greuther Fürth feiern konnte, spricht für den HSV. Immerhin etwas, an das sich die arg gebeutelten Fans des Traditionsvereins halten können.

Angereichert mit Material von Spiegel Online/Timo Prüfig



Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

Daniela Ryf und Nino Schurter sind die Schweizer Sportler des Jahres

Nino Schurter und Daniela Ryf wurden an den Credit Suisse Sports Awards in Zürich als Schweizer Sportler und Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Den Preis für das Team des Jahres erhielt die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft.

Zahlreiche Schweizer Sportler haben 2018 Ausserordentliches geleistet, deshalb präsentierte sich das Feld der Nominierten für die Sports Awards von heute hochkarätig wie selten zuvor. Mit Triathletin Daniela Ryf und Mountainbiker Nino Schurter setzten sich im Gegensatz zum Vorjahr, als Wendy Holdener und Roger Federer triumphierten, zwei Athleten durch, die eher aus Randsportarten stammen.

Die weiteren Awards in der TV-Gala gingen an Eishockey-Nationaltrainer Patrick Fischer (Trainer …

Artikel lesen
Link to Article