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epa04463760 FC Porto's Jackson Martinez (L) and Cristian Tello celebrate after scoring against Arouca during the Portuguese First League soccer match at Municipal de Aveiro stadium in Aveiro, Portugal, 25 October 2014.  EPA/ESTELA SILVA

Jackson Martinez jubelt mit Christian Tello: Wie lange bleibt der Superstar noch in Porto?  Bild: EPA/LUSA

Die gleichen Probleme

Der FC Porto und die verblüffenden Parallelen zum FC Basel

Der FC Basel trifft im Achtelfinal der Königsklasse auf den FC Porto. Der Champions-League-Sieger von 2004 hat die gleichen Probleme wie der Schweizer Meister – einfach eine Nummer grösser.

Die Parallelen sind unverkennbar. Wie der FC Basel in der Schweiz ist auch der FC Porto in Portugal seit der Jahrtausendwende das Mass aller Dinge. Neun Meistertitel feierten die Blau-Weissen und trotzdem sind sie – wie der FCB – nicht Rekordmeister. Fünf Titel beträgt der Rückstand auf Erzrivale Benfica Lissabon, das 2014 mal wieder die Nase vorn hatte.

Auch in der aktuellen Saison liegt Porto hinter den rot-weissen Adlern aus der Hauptstadt zurück. Weil das Spitzenspiel im heimischen «Dragão» am Sonntag 0:2 verloren ging, beträgt der Rückstand bereits sechs Punkte. Zum zweiten Mal in Serie droht der Champions-League-Sieger von 2004 für seinen unaufhörlichen Aderlass bestraft zu werden. 

Fernando Gomes, scout of the Portugal's FC Porto, left, and Bernhard Heusler, president of Switzerland's FC Basel 1893, right, pose for photographers next to the Champions League Trophy, during the draw of the round of 16 of the UEFA Champions League 2014/15 at the UEFA Headquarters, in Nyon, Switzerland, Monday, December 15, 2014. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Die Klubpräsidenten Bernhard Heusler (r.) und Pinto da Costa mit dem Objekt der Begierde.  Bild: KEYSTONE

Denn wie der FC Basel muss auch Porto Jahr für Jahr seine besten Spieler abgeben und sich als Mannschaft immer wieder neu erfinden. Die Liste der Stars, die den Verein seit dem Gewinn des Henkelpotts vor zehn Jahren verlassen haben, ist lang. 

Die wichtigsten Abgänge seit 2004

2014/15: Eliaquim Mangal, Fernando (ManCity) 
2013/14: James Rodriguez, João Moutinho (beide Monaco)
2012/13: Hulk (Zenit St. Petersburg), Fredy Guarin (Inter)
2011/12: Falcao (Atlético Madrid)
2010/11: Bruno Alves (Zenit St. Petersburg, Raul Meireles (Liverpool)
2009/10: Lisandro Lopez (Lyon), Lucho Gonzalez (Marseille)
2008/09: Ricardo Quaresma (Inter), José Boswinga (Chelsea)
2007/08: Anderson (ManUnited), Pepe (Real Madrid)
2006/07: Diego (Werder Bremen)
2005/06: Maniche (Dinamo Moskau), Luis Fabiano (Sevilla)
2004/05: Ricardo Carvalho (Chelsea), Deco (Barcelona)

Immerhin: Die Abgänge füllen die Kriegskasse, um immer wieder, junge frische Talente nach Porto zu locken. So wurde beispielsweise 2010 James Rodriguez für 2,5 Millionen Euro aus Argentinien geholt und 2013 für 45 Millionen Euro an die AS Monaco weiterverkauft. Insgesamt spülten die Transfer seit 2004 unfassbare 344,93 Millionen Euro in den Verein. Zum Vergleich der FC Basel: 55,07 Millionen Euro nahm der Schweizer Meister in der gleichen Zeitspanne durch Transfers ein. 

Die Transfer-Bilanzen von Porto und Basel seit 2004

Der Superstar der aktuellen Mannschaft ist zweifelsohne Captain Jackson Martinez. Der kolumbianische Stürmer wurde in der Primeira Liga zuletzt zweimal Torschützenkönig und hat auch in dieser Saison schon wieder 15 Treffer auf seinem Konto (10 in der Meisterschaft, 5 in der Champions League). 

Ob der 28-jährige Torjäger gegen den FC Basel im Achtelfinal noch mit von der Partie ist, steht in den Sternen. Für 35 Millionen Euro kann Jackson Martinez aus seinem bis 2017 laufenden Vertrag herausgekauft werden. Und im Vorfeld des bevorstehenden Transferfensters haben schon mehrere Topklubs – mehrheitlich aus England – ihr Interesse angemeldet.

Nicht nur Martinez

Doch ob mit oder ohne Martinez: Trainer Julen Lopetegui wird eine schlagkräftigen Truppe gegen Basel aufs Feld schicken. Mit Danilo, Alex Sandro, Casemiro und Torhüter Fabiano stehen gleich vier talentierte, junge Brasilianer im Team. Mit Hector Herrera (Mexiko), Yacine Brahimi (Algerien) und Bruno Martins Indi (Holland) sorgen drei Nationalspieler für Stabilität und Erfahrung.

epa04433658 FC Porto's Juan Quintero celebrates after scoring against Braga during the Portuguese League soccer match between FC Porto and Braga at Dragao stadium in Porto, Portugal, 05 October 2014.  EPA/ESTELA SILVA

Juan Quintero ist die personifizierte Zukunftshoffnung des FC Porto. Bild: EPA/LUSA

Im Angriff unterstützen abwechselnd Cristian Tello aus der Barça-Jugend und Altstar Ricardo Quaresma den gesetzten Jackson Martinez. Auch den Namen Juan Quintero sollten sie sich merken. Der 21-jährige kolumbianische Regisseur gilt als Riesentalent. An der WM 2014 in Brasilien hat er das mit einem Tor in drei Partien an der Seite von James Rodriguez schon eindrücklich unter Beweis gestellt.



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