
Bild: Lukasz Swiderek/freshfocus
Nach GP von Barcelona
Nun ist es offiziell: Am nächsten Montag wird Dominique Aegerter im Anschluss an den GP von Katalonien in Barcelona offiziell eine MotoGP-Maschine testen. Er ist damit der erste Schweizer, der im Rahmen von offiziellen Tests eine MotoGP-Maschine fährt.
10.06.2014, 07:1710.06.2014, 09:46
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Seit
2002 heisst die Königsklasse MotoGP. Tom Lüthi hat
zwar auch schon ein paar Runden mit einer MotoGP-Werkshonda gedreht. Aber lediglich im Anschluss an den
letzten Saison-GP der Saison 2005 in Valencia. Honda
liess ihn als Anerkennung für den 125er-WM Titel 2005
ein paar Runden drehen.
Dominique Aegerter wird die Maschine von Mike
DiMeglio fahren. Der Franzose fährt zusammen mit dem
Spanier Hector Barbera im Team «Avintia». Allerdings ist
diese Maschine mit einem Motor von Kawasaki die miserabelste
der ganzen Königsklasse. Mike DiMeglio ist noch gar
nie in die WM-Punkte gefahren (Rang 1 bis 15), Hector
Barbera wenigstens zweimal mit zwei 15. Plätzen.
Aber immerhin wird es interessant sein, ob Dominique
Aegerter auf Anhieb die Zeiten von Mike DiMeglio
erreicht. Ein Wechsel in die MotoGP-Klasse ins Team
Avintia ist ohnehin kein Thema. Zurzeit ist Suzuki
die einzige, eher kleine Chance, nächste Saison
einigermassen konkurrenzfähiges MotoGP-Material zu
bekommen. Dominique Aegerter bestreitet Ende Juli für
Suzuki das Acht-Stunden-Rennen von Suzuka. Hinterlässt er bei diesem für die Japaner so
wichtigen Prestigerennen einen guten Eindruck, hat
er eine kleine Chance auf eine Suzuki-Werksmachine.
Suzuki kehrt nächste Saison wieder in die MotoGP-Klasse
zurück.

Aegerter ist momentan der beste Suter-Pilot der Moto2-Klasse.
Bild: Lukasz Swiderek/freshfocus
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