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Champions Hockey League, Achtelfinal, Rückspiele

Davos – Liberec 4:3 (HS: 5:3)
​Skelleftea – Eisbären Berlin 2:1 (HS: 5:2)

10.11.2015; Davos; Eishockey Champions Hockey League - HC Davos - Bili Tygri Liberec; 
Gregory Sciaroni (Davos) Petr Vampola (Liberec) beim Bully - Illustration Uebersicht Stadion 
(Andy Mueller/freshfocus)

Champions-League-Atmosphäre in Davos: Ein bisschen mehr als 3252 Zuschauer hätten's sein dürfen.
Bild: freshfocus

Die «weissen Tiger» von Liberec sind endgültig gezähmt: Der HC Davos steht im Champions-League-Viertelfinal

Davos qualifiziert sich in der Champions Hockey League für die Viertelfinals. Nach dem 5:3 in Liberec gewinnt der Schweizer Meister mit 4:3 auch daheim. Dino Wieser zeichnet sich als Doppeltorschütze aus.



Für den HC Davos läuft im Achtelfinal-Rückspiel der Champions Hockey Leauge gegen Bílí Tygři Liberec zu Beginn alles wie geplant. Wie beim 5:3-Sieg in Tschechien geht das Team von Arno Del Curto auch im Rückspiel in der Vaillant-Arena früh in Führung. Samuel Walser trifft nach herrlicher Kombination in der 6. Minute zum 1:0.

Auch der Ausgleich der «weissen Tiger» durch Petr Jelinek zwei Minuten später bringt die Davoser nicht aus dem Konzept. Dino Wieser per Penalty und Mauro Jörg sorgen noch vor der ersten Drittelspause für scheinbar klare Verhältnisse.

10.11.2015; Davos; Eishockey Champions Hockey League - HC Davos - Bili Tygri Liberec; 
Samuel Walser (Davos) Beat Forster (Davos) Torhueter Leonardo Genoni (Davos) 
(Andy Mueller/freshfocus)

Wer krallt sich den Puck? Hauptsache kein Tscheche!
Bild: freshfocus

Doch im Mitteldrittel schleicht sich bei den Davosern der Schlendrian ein. Plötzlich stehen sie viel zu weit vom Gegner weg und Jelinek und Michal Plutnar stellen noch vor Spielhälfte auf 3:3. Danach wacht der HCD wieder auf und leistet wieder mehr Gegenwehr.

Trotz einem Schussverhältnis von 47:19 kommt Liberec aber zu keinem weiteren Treffer mehr. Im Gegenteil: In der 57. Minute trifft Dino Wieser zum 4:3 ins leere Tor und schiesst den HCD damit in die Runde der letzten Acht.

Der Gegner im Viertelfinal ist die schwedische Equipe Skelleftea, die sich gegen die Eisbären Berlin mit dem Gesamtskore von 7:3 durchgesetzt hat. Gegen die Skandinavier dürften die Davoser noch mehr gefordert werden.

Skelleftea, aktuell Zweiter in der heimischen Liga, hat in den letzten fünf Saisons stets den Playoff-Final erreicht und 2013 sowie 2014 den Meistertitel gefeiert. Die beiden Begegnungen finden am 1. und 8. Dezember statt, wobei der HCD zuerst zu Hause spielt. (pre/si)

Telegramm:

Davos - Liberec 4:3 (3:1, 0:2, 1:0)
3252 Zuschauer. - SR Öhlund/Nord, Tscherrig/Kaderli.
Tore: 6. Walser (Axelsson, Ambühl) 1:0. 9. Jelinek 1:1. 10. Dino Wieser 2:1 (Penalty). 13. Jörg (Walser) 3:1. 25. Jelinek 3:2. 30. Plutnar (Repik) 3:3. 57. Dino Wieser (Ausschluss Walser!) 4:3 (ins leere Tor).
Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Davos, 3mal 2 Minuten gegen Liberec.

Trainer-Legende: Arno Del Curto, wie er leibt und lebt

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