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National League A, 22. Runde

Biel – ZSC 3:2 n.V.
Lugano – Davos 3:4 n.V.
Zug – Genf 6:2
Kloten – Bern 2:6
Ambri – Lausanne 3:2
Fribourg – Lakers 5:4 n.P.

SC Bern Stuermer Byron Ritchie, von links, Marc-Andre Gragnani, Chuck Kobasew und Bud Holloway feiern den vierten Treffer zum 1-4 waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und dem SC Bern am Dienstag, 18. November 2014, in der Kolping Arena in Kloten. (PHOTOPRESS/Patrick B. Kraemer)

Die Berner zerpflücken Kloten mit 6:2. Bild: PHOTOPRESS

NLA, 20. Runde

Der HCD enteilt der Konkurrenz – Kloten und Genf werden aus der Halle geschossen

Der HC Davos gewinnt in Lugano in der Overtime und sichert sich zwei weitere Punkte. Der SC Bern setzt seinen Weg nach oben fort und erledigt die Kloten Flyers gleich mit 6:2. Mann des Abends ist Robbie Earl, der in Zug einen lupenreinen Hattrick erzielt.



Biel – ZSC 3:2 n.V. 

- Für den EHC Biel lacht wieder einmal die Sonne: Nach einem 0:2-Rückstand bis zur 32. Minute setzen sich die Seeländer gegen die ZSC Lions noch mit 3:2 nach Verlängerung durch.

- Ahren Spylo gelang nach 80 Sekunden der Verlängerung in Überzahl mit einem platzierten Handgelenkschuss das Siegtor. Marc-André Bergeron hatte die Lions kurz nach Beginn der Overtime in Unterzahl gebracht. Bei der fünften Powerplay-Chance liessen sich die Bieler dann nicht mehr lange bitten. Während der regulären Spielzeit hatten die Bieler in Überzahl nichts zu Stande gebracht, nicht einmal während einer 40-sekündigen Fünf-gegen-drei-Chance im ersten Abschnitt.

- Nach der heiklen Phase im Startdrittel in doppelter numerischer Unterlegenheit fingen sich die ZSC Lions auf. Derek Smith nach 14 Minuten und Robert Nilsson nach 18 Minuten brachten die Gäste 2:0 in Führung. Die ZSC Lions verpassten es in der Folge aber, die Seeländer noch weiter zu distanzieren. Philipp Wetzel erknorzte in der 32. Minute den Anschlusstreffer zum 1:2. Und im Schlussabschnitt überraschte Verteidiger Nicholas Steiner mit einem Solo übers ganze Feld und an drei Zürchern vorbei und seinem allerersten Saisontor zum 2:2-Ausgleich.

18.11.2014; Bern; Eishockey NLA - EHC Biel - ZSC Lions; 
Ahren Spylo (Biel) jubelt nach dem Tor zum 3:2
(Urs Lindt/freshfocus)

Mit viel Biss die Löwen erledigt: Ahren Spylo jubelt über seinen Treffer zum 3:2. Bild: Urs Lindt/freshfocus

Lugano – Davos 3:4 n.V.

- Der HC Davos zieht der Konkurrenz in der Eishockeymeisterschaft wieder davon. Die Davoser gewannen das packende Spitzenspiel in Lugano mit 4:3 nach Verlängerung und profitierten von der Niederlage des ersten Verfolgers, ZSC Lions, in Biel (2:3 n.V.).

- Leader Davos sah in der Resega bis 34 Sekunden vor Schluss wie ein Verlierer aus. Die Luganesi führten mit 3:2, wobei Goalgetter Fredrik Pettersson schon wieder zweimal getroffen hatte. Dann gelang Dario Simion für die Bündner der Ausgleich. Und in der Verlängerung, in der beide Teams mit Vehemenz den Sieg suchten, gelang Gregory Hofmann 21 Sekunden vor dem Penaltyschiessen das Siegtor.

- Weil der HC Davos gewann und die ersten Verfolger verloren, führt das Team von Arno Del Curto die Tabelle neu mit sechs Punkten Vorsprung auf die ZSC Lions (2.), sieben Punkten Vorsprung auf Bern (3.) und acht Punkten Vorsprung auf Lugano (4.) an. Die ZSC Lions haben sogar noch ein Spiel mehr ausgetragen als die Konkurrenz.

Davos's player Gregory Hofmann celebrates the 3-4 goal during overtime of the preliminary round game of the National League A (NLA) Swiss Championship 2014/15 between HC Lugano and HC Davos, at the ice stadium Resega in Lugano, Switzerland, Tuesday, November 18, 2014. (KEYSTONE/Ti-Press/Gabriele Putzu)

Gregory Hofmann festigt mit seinem Overtime-Treffer die Davoser-Leaderposition.  Bild: TI-PRESS

Zug – Genf 6:2

- Auf die grandiose Wochenende-Doppelrunde mit zwei Siegen folgt für den Genève-Servette HC in Zug ein Spiel zum Vergessen. Die Innerschweizer setzen sich mit 6:2 durch.

- Servette spielte nicht katastrophal. Die Genfer kamen sogar zu mehr Torschüssen als der EV Zug. Aber was schief laufen konnte, lief für das Team von Chris McSorley an diesem Abend schief. Das begann nach weniger als vier Minuten damit, dass zwei Genfer Verteidiger gemeinsam ein Eigentor produzierten (0:1). 

- Auch der EV Zug spielte nicht grandios auf. Den 1:1-Ausgleich Servettes ermöglichte Tim Ramholt mit einem Innenkantenfehler und einem Sturz in der neutralen Zone zur Unzeit. Drei Minuten später machte Ramholt diesen Schnitzer mit dem Shorthander zum 2:1 aber wieder wett, und auch zum 3:1 leistete er die Vorarbeit. Für ein Highlight sorgte ausserdem der Amerikaner Robbie Earl, der mit den drei Goals vom 2:1 zum 5:1 innerhalb von zwölf Minuten einen Hattrick aufs Eis zauberte. 

Die Zuger Spieler Sandro Zangger, Robin Grossmann und Torschuetze Robbie Earl, von links, jubeln beim Eishockey National League A Spiel zwischen dem EV Zug und Servette Genf am Dienstag, 18. November 2014, in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Sigi Tischler)

So geht Eishockey: Robbie Earl mit einem lupenreinen Hattrick. Bild: KEYSTONE

Kloten – Bern 2:6

- Mit dem 6:2-Kantersieg bei den Kloten Flyers feiert der SCB bereits den zehnten Erfolg aus den letzten elf Spielen. Die Berner imponieren mit drei Toren aus vier Überzahlsituationen.

- Sechs verschiedene Spieler trafen für den SCB. Die Gäste entschieden die Partie nach einem frühen 0:1-Rückstand (9.) mit einem effizienten Mitteldrittel. Dort zogen die Berner mit zwei Powerplay-Treffern und einem 3:0 vorentscheidend auf 4:1 davon.

- Die Kloten Flyers kombinierten teilweise gefällig und verzeichneten beim Stande von 1:1 und 1:2 einige hochkarätige Möglichkeiten, um dem Spiel eine andere Richtung zu geben. Doch mit Unaufmerksamkeiten und unnötigen Strafen brachten sie sich selbst in Rücklage. 

Kloten Flyers Stuermer Denis Hollenstein, von links, Simon Bodenmann und Romano Lemm auf der Bank waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und dem SC Bern am Dienstag, 18. November 2014, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Zerzauste Flieger: Die Kloten Flyers werden von den Bernern so richtig durchgeschüttelt. Bild: KEYSTONE

Ambri – Lausanne 3:2

- Ambri-Piotta wendete im Heimspiel gegen Lausanne ein 0:2 und siegte 3:2 nach Verlängerung. Für die Gäste war es die fünfte Niederlage in Serie.

- Bei beiden Teams war die Verunsicherung nach den ungenügenden Resultaten zu spüren, die Partie bewegte sich insgesamt auf bescheidenem Niveau. Dafür ging es dramatisch zu und her. Nach 49 Minuten und Toren der Verteidiger Philippe Rytz (25.) und Ralph Stalder (49.) sprach alles für einen Sieg von Lausanne. Letzterer profitierte bei seinem ersten Saisontreffer davon, dass der Puck von Ambris Amerikaner Keith Aucoin noch abgelenkt worden war.

- Die Leventiner zeigten jedoch grosse Moral. Nach dem Anschlusstreffer von Adam Hall (57.), der seine neun Spiele dauernde Torflaute beendete, spielte Ambri wie verwandelt. Und tatsächlich gelang Aucoin 59 Sekunden vor dem Ende der vielumjubelte Ausgleich – die Gastgeber hatten Torhüter Sandro Zurkirchen durch einen sechsten Feldspieler ersetzt. Es kam für die Mehrheit der 3738 Zuschauer noch besser: In der 63. Minute machte Daniel Steiner, der zum fünften Mal in den letzten vier Partien traf, den achten Saisonerfolg perfekt. Aus dem ersten Heimsieg für Ambri nach 60 Minuten wurde aber wieder nichts. 

Ambri's player Keith Acoin, left, and Lausanne's player Harri Pesonen during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2014/15 between HC Ambri-Piotta and the Lausanne HC, at the ice stadium Valascia, in Ambri, Switzerland, Tuesday, November 18, 2014. (KEYSTONE/Ti-Press/Carlo Reguzzi)

Ambri ackert sich gegen Lausanne zum Sieg in der Overtime. Bild: TI-PRESS

Fribourg – Lakers 5:4 n.P.

- Fribourg hat den sechsten Sieg in den letzten sieben Spielen gefeiert. Gottéron gewann gegen den Tabellenletzten Rapperswil-Jona Lakers 5:4 nach Penaltyschiessen.

- Bereits das erste Saisonduell in Rapperswil-Jona hatte mit dem gleichen Resultat geendet, damals setzte sich Fribourg in der Verlängerung durch. Zu den Matchwinnern des Heimteams im Penaltyschiessen avancierten Jeff Tambellini und Marc-Antoine Pouliot, für die Lakers traf einzig Niklas Persson. Pouliot hatte zuvor bereits ein Tor und zwei Assists realisiert.

- Fribourg verspielte gleich viermal eine Führung, das 4:4 durch Persson fiel 121 Sekunden vor Schluss bei fünf gegen drei Feldspieler. Für die Lakers war es das vierte Penaltyschiessen in den letzten fünf Partien, wobei sie das Eis zum dritten Mal als Verlierer verliessen. (si/cma)

Le joueur fribourgeois Killian Mottet, droite, lutte pour le puck avec le joueur St-Gallois Manuel Grigioni, centre, et le gardien St-Gallois Tim Wolf, gauche, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le HC Fribourg-Gotteron et le Rapperswil Jona-Laker ce mardi 18 novembre 2014 a la patinoire de la BCF Arena de Fribourg. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Die Partie zwischen Gottéron und den Lakers war eine enge Kiste. Bild: KEYSTONE

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