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National League: Der SCB schlägt den ZSC, klarer sieg für Davos

Jubel bei beim SC Bern im Eishockeyspiel der National League zwischen den ZSC Lions und dem SC Bern am Samstag, 3. Dezember 2022, in der Swiss Life Arena in Zuerich. (KEYSTONE/Alexandra Wey)
Der SC Bern darf jubeln – gegen die Lions gibt es bei einem umkämpften Spiel zwei Punkte.Bild: keystone

Bern beendet die Erfolgsserie des ZSC + Davos siegt locker + Fribourg-Aufholjagd unbelohnt

Nach fünf Siegen in Serie setzt es für die ZSC Lions eine Niederlage ab, der Lauf des HC Davos geht hingegen weiter. Auch Ambri, Biel und die Tigers feiern Siege.
03.12.2022, 22:3703.12.2022, 23:02
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Biel – Lugano 3:0

Biels Keeper Harri Säteri realisierte mit dem 3:0-Heimsieg gegen Lugano den dritten Shutout innerhalb einer Woche und den vierten in der laufenden Saison.

Die Highlights des Spiels im Video.Video: Vimeo/Interviews

Säteri glänzte mit 43 Paraden, 17 alleine davon im von Lugano komplett dominierten Startdrittel. Biel trat in den Retro-Shirts des Meisterteams von 1983 an.

Biels Torhueter Harri Saeteri, rechts, jubelt mit Teamkollege Beat Forster ueber den Sieg, nach dem Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen EHC Biel und HC Lugano, am Samstag, 3. De ...
Beat Forster jubelt mit Goalie Harri Säteri.Bild: keystone

Biel - Lugano 3:0 (0:0, 2:0, 1:0)
6075 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Tscherrig, Gnemmi/Stalder.
Tore: 33. Brunner (Yakovenko/Powerplaytor) 1:0. 35. Lööv (Künzle, Tanner) 2:0. 44. Haas (Rathgeb/Powerplaytor) 3:0.
Strafen: je 7mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Hofer; Granlund.
Biel: Säteri; Rathgeb, Lööv; Yakovenko, Grossmann; Delémont, Forster; Stampfli; Kessler, Sallinen, Rajala; Hofer, Haas, Olofsson; Brunner, Cunti, Künzle; Froidevaux, Schläpfer, Hischier; Tanner.
Lugano: Koskinen; Alatalo, Mirco Müller; Andersson, Riva; Wolf, Guerra; Villa; Connolly, Arcobello, Granlund; Zanetti, Thürkauf, Carr; Fazzini, Herburger, Marco Müller; Gerber, Morini, Josephs; Bedolla.
Bemerkungen: Biel ohne Reinhard und Schneeberger (beide verletzt). Lugano von 53:42 bis 59:15 und 59:35 bis 59:39 ohne Torhüter.

Kloten – Davos 1:5

Rekordmeister Davos nähert sich der Spengler-Cup-Form. Beim 5:1 in Kloten feiern die Bündner den vierten Erfolg am Stück. Kloten hatte sein erstes Saison-Heimspiel gegen Davos auch dank einem damals starken Ex-Davoser Axel Simic 5:2 gewinnen können.

Diesmal waren die Zürcher Unterländer ausgerechnet an ihrem 88. Geburtstag gegen die Bündner chancenlos. Mit einem Blitzstart innerhalb von 23 Sekunden legte der HCD ein 2:0 vor. Der ansonsten mehrheitlich als Vorbereiter glänzende Enzo Corvi erhöhte noch vor Drittelsende mit seinem ersten Liga-Tor nach gut einem Monat noch im Startdrittel auf 3:0. Matej Stransky glänzte zudem als Doppeltorschütze.

HC Davos Cheftrainer Christian Wohlwend waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EHC Kloten und dem HC Davos am Samstag, 3. Dezember 2022, in Kloten. (KEYSTONE/Patri ...
Daumen hoch bei Christian Wohlwend: Der HCD lässt gegen Kloten nichts anbrennen.Bild: keystone

Kloten - Davos 1:5 (0:3, 1:2, 0:0)
7268 Zuschauer. - SR Lemelin (CAN)/Vikman (FIN), Altmann/Kehrli.
Tore: 2. (1:48) Fora 0:1. 3. (2:11) Stransky 0:2. 17. Corvi (Nordström) 0:3. 24. Wieser 0:4. 28. Stransky (Corvi, Nordström/Powerplaytor) 0:5. 30. Ang 1:5.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Kloten, 4mal 2 Minuten gegen Davos.
PostFinance-Topskorer: Ang; Stransky.
Kloten: Zurkirchen; Kellenberger, Reinbacher; Peltonen, Ekestahl-Jonsson; Nodari, Kindschi; Schmaltz, Randegger; Ruotsalainen, Aaltonen, Schreiber; Ang, Faille, Marchon; Simic, Lindemann, Meyer; Loosli, Ness, Obrist.
Davos: Aeschlimann; Dominik Egli, Dahlbeck; Nygren, Paschoud; Fora, Jung; Barandun, Wellinger; Ambühl, Corvi, Nordström; Stransky, Nussbaumer, Rasmussen; Wieser, Prassl, Knak; Schmutz, Chris Egli, Bristedt.
Bemerkungen: Kloten ohne Steiner (verletzt), Dostoinov (krank) und Metsola (überzähliger Ausländer), Davos ohne Frehner (verletzt).

Ambri – SCRJ Lakers 4:2

Der Vorletzte Ambri-Piotta schaffte den Befreiungsschlag nach zuletzt drei Niederlagen am Stück. Die Leventiner machten gegen die davor viertklassierten Rapperswil-Jona Lakers im Mitteldrittel aus einem 1:2 ein 4:2. Am Ursprung der Wende stand ein mit Restausschlüssen geahndeter Faustkampf von Dominic Zwerger gegen Nathan Vouardoux, in dem sich Zwerger buchstäblich durchsetzte.

Die Highlights des Spiels im Video.Video: Vimeo/Interviews

Die Emotionen waren geweckt, und das bislang zweitschwächste Heimteam der Liga fand endlich wieder zu seiner altbekannten Entschlossenheit zurück. Captain Daniele Grassi und Identifikationsfigur Inti Pestoni sorgten mit ihren Toren für den Umschwung. Im Finish überstand Ambri mit grossem Kampfgeist noch eine doppelte Überzahl unbeschadet und erhöhte noch auf 4:2.

Ambri's player Daniele Grassi center, celebrates the 2-2 goal with team mates, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2022/23 between HC Ambri Piotta and  ...
Ambri bejubelt den Treffer von Daniele Grassi zum 2:2.Bild: keystone

Ambri-Piotta - Rapperswil-Jona Lakers 4:2 (1:2, 2:0, 1:0)
6567 Zuschauer. - SR Wiegand/Ströbel, Steenstra (CAN)/Burgy.
Tore: 9. Noreau (Schroeder/Powerplaytor) 0:1. 19. (18:50) Trisconi (Fohrler) 1:1. 20. (19:29) Djuse (Aebischer, Eggenberger) 1:2. 31. Grassi (Heed) 2:2. 35. Pestoni (Virtanen) 3:2. 60. (59:07) Chlapik (Spacek) 4:2 (ins leere Tor).
Strafen: 8mal 2 plus 5 Minuten (Zwerger) plus Spieldauer (Zwerger) gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 plus 5 Minuten (Vouardoux) plus Spieldauer (Vouardoux) gegen Rapperswil-Jona Lakers.
PostFinance-Topskorer: Spacek; Moy.
Ambri-Piotta: Juvonen; Heed, Zaccheo Dotti; Virtanen, Burren; Fohrler, Fischer; Zündel; Grassi, Kostner, McMillan; Bürgler, Kneubuehler, Pestoni; Hofer, Spacek, Chlapik; Zwerger, Trisconi, Marchand; Wüthrich.
Rapperswil-Jona Lakers: Meyer; Aebischer, Djuse; Noreau, Maier; Vouardoux, Profico; Baragano; Lammer, Albrecht, Eggenberger; Moy, Schroeder, Wetter; Zangger, Rowe, Cajka; Wick, Dünner, Forrer.
Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Heim, Pezzullo (beide verletzt) und Shore (überzähliger Ausländer), Rapperswil-Jona Lakers ohne Elsener, Jensen und Sataric (alle verletzt). Rapperswil-Jona Lakers von 56:00 bis 57:42 und 58:20 bis 59:07 ohne Torhüter.

Langnau – Fribourg 4:3

Fribourg-Gottéron schaffte beim 3:4 bei den SCL Tigers als erst viertes Team das Kunststück, einen Dreitore-Rückstand aufzuholen und am Ende dennoch zu verlieren. Siegtorschütze war Nolan Diem (59:9 in Überzahl. Enorm effiziente SCL Tigers überfuhren die defensiven soliden mit drei Toren in den ersten 10 Minuten mit einem 3:0, mussten sich den Sieg am Ende aber dennoch erzittern.

Die Highlights des Spiels im Video.Video: Vimeo/Interviews

Die Langnauer, die in der laufenden Meisterschaft am meisten Gegentor in eigener Überzahl kassiert haben, gingen für einmal durch einen eigenen Shorthander in Führung. Captain Harri Pesonen war der Torschütze. Gottérons Headcoach Christian Dubé reagierte schon nach dem zweiten Gegentor und beorderte den temporär engagierten Jeffrey Meier anstelle von Connor Hughes zwischen die Pfosten. Doch Meier musste sich bereits nach 45 Sekunden geschlagen geben, ehe Gottéron im Schlussdrittel doch noch eine Aufholjagd gelang.

Tigers Harry Pesonen, links, und Topscorer Marc Michaelis, rechts, jubeln waehrend dem Qualifikations-Spiel der National League, zwischen den SCL Tigers und dem HC Fribourg-Gotteron, am Samstag 3. Dez ...
Dank eines Blitzstarts setzen sich die SCL Tigers gegen Fribourg durch.Bild: keystone

SCL Tigers - Fribourg-Gottéron 4:3 (3:0, 0:0, 1:3)
5414 Zuschauer. - SR Borga/Urban (AUT), Obwegeser/Gurtner.
Tore: 7. Pesonen (Unterzahltor!) 1:0. 9. (8:46) Michaelis (Schmutz) 2:0. 10. (9:31) Saarela (Schilt, Eakin) 3:0. 48. Bertschy (Rask, Meier) 3:1. 53. Sprunger (Powerplaytor) 3:2. 55. Desharnais (Gunderson/Powerplaytor) 3:3. 59. Diem (Saarela, Michaelis/Powerplaytor) 4:3.
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen SCL Tigers, 6mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron.
PostFinance-Topskorer: Michaelis; Kuokkanen.
SCL Tigers: Charlin; Lepistö, Schilt; Saarijärvi, Guggenheim; Cadonau, Zryd; Erni; Lapinskis, Michaelis, Pesonen; Rohrbach, Eakin, Saarela; Diem, Schmutz, Douay; Berger, Neuenschwander, Sturny; Weibel.
Fribourg-Gottéron: Hughes (9. Meier); Gunderson, Jecker; Sutter, Chavaillaz; Diaz, Dufner; Seiler; Sprunger, Desharnais, Sörensen; Mottet, Schmid, De la Rose; Bertschy, Rask, Kuokkanen; Marchon, Walser, Jörg; Bykow.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Grossniklaus (krank) und Salzgeber (verletzt), Fribourg-Gottéron ohne Berra, Binias (beide verletzt) und Vainio (überzähliger Ausländer). Fribourg-Gottéron von 59:02 bis 59:28 und ab 59:54 ohne Torhüter

Zürich – Bern 2:3 n.V.

Die ZSC Lions kassieren mit dem 2:3 nach Verlängerung im achten Spiel im neuen Heimstadion die zweite Heimniederlage, wenn man das 1:4 im Achtelfinal-Rückspiel der Champions Hockey League miteinbezieht. Das Siegtor erzielten die Gäste in doppelter Überzahl durch Ramon Untersander. Sven Andrighetto die Lions im Finish der regulären Spielzeit bei 6 gegen 4 Feldspielern die Gastgeber noch ins Nachsitzen gerettet. Es war dies das fünfte Powerplay-Tor in Folge der Lions. Dem SCB gelang der dritte Erfolg im siebten Spiel unter seinem neuen finnischen Trainer Toni Söderholm. Erstmals reihte der SCB dabei zwei Siege aneinander. Die Lions wurden nach fünf Siegen in Folge gestoppt.

Die Highlights des Spiels im Video.Video: Vimeo/Interviews

ZSC Lions - Bern 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:1) n.V.
12'000 Zuschauer. - SR Stricker/Hürlimann, Fuchs/Duc.
Tore: 22. Lammikko (Kukan, Andrighetto/Powerplaytor) 1:0. 35. Baumgartner (Loeffel) 1:1. 38. Goloubef (Ennis, Baumgartner) 1:2. 60. (59:17) Andrighetto (Lehtonen, Texier) 2:2 (ohne Torhüter). 62. Untersander (DiDomenico, Sceviour/bei 5 gegen 3) 2:3.
Strafen: je 6mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Wallmark; DiDomenico.
ZSC Lions: Hrubec; Weber, Lehtonen; Kukan, Geering; Phil Baltisberger, Marti; Trutmann; Riedi, Wallmark, Texier; Azevedo, Andrighetto, Sigrist; Bodenmann, Lammikko, Hollenstein; Chris Baltisberger, Diem, Sopa; Baechler.
Bern: Wüthrich; Untersander, Colin Gerber; Loeffel, Zgraggen; Goloubef, Beat Gerber; Pinana; DiDomenico, Bader, Scherwey; Vermin, Lindberg, Moser; Ritzmann, Sceviour, Bärtschi; Fuss, Baumgartner, Ennis; Fahrni.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Schäppi (verletzt), Bachofner (gesperrt) und Roe (überzähliger Ausländer), Bern ohne Gelinas, Mika Henauer, Kahun und Lehmann (alle verletzt). ZSC Lions von 58:20 bis 59:17 ohne Torhüter.

(dab)

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