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Die Davos um Mattias Tedenby fanden kaum einen Weg zum Lugano-Tor.
Die Davos um Mattias Tedenby fanden kaum einen Weg zum Lugano-Tor.
Bild: KEYSTONE

Erfolgreiche Tessiner Revanchen – Lugano schlägt Davos, Ambri bezwingt Rapperswil

Der HC Davos hat den erstmaligen Sprung an die Tabellenspitze der National League seit fünf Jahren erneut verpasst. In Lugano verloren die Bündner 1:2, nachdem sie denselben Gegner 20 Stunden zuvor noch 5:1 bezwungen hatten.
12.01.2020, 18:30

Lugano – Davos 2:1

Auf die deutliche Niederlage am Vorabend im Bündnerland reagierte Lugano im zweiten Vergleich mit Davos an diesem Wochenende stark. Die Tessiner gewannen 2:1 und sicherten sich im Kampf um die Playoff-Plätze drei weitere wichtige Punkte.

Aus Sicht Luganos kann das 1:5 vom Samstag in Davos als Ausrutscher bezeichnet werden. Denn am Tag darauf präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Serge Pelletier mit einem ganz anderen Gesicht. Lugano spielte entschlossen und mit viel Engagement, kämpfte und setzte sich am Ende verdient – zum ersten Mal im fünften Spiel dieser Saison gegen den HCD – durch.

Der Siegtreffer 51 Sekunden nach der zweiten Pause entstand nach einer schönen Einzelleistung von PostFinance-Topskorer Linus Klasen. Der Schwede zog ins gegnerische Drittel und bezwang den Davoser Keeper Joren van Pottelberghe mit einem platzierten Schuss aus dem Handgelenk. Davos und Lugano lieferten sich eine enge Partie, die bis am Schluss auf beide Seiten hätte kippen können. In den letzten beiden Minuten versuchte Davos nach einer Strafe gegen Luganos Jani Lajunen mit einem Spieler mehr und zudem ohne Torhüter den Ausgleich zu erzwingen. Doch Lugano hielt auch diesem Ansturm stand.

Und so verpasste Davos auch im zweiten Anlauf den erstmaligen Sprung an die Tabellenspitze seit fünf Jahren. Bereits am Dienstag hatte der HCD die Möglichkeit dazu gehabt, verlor aber gegen die ZSC Lions 3:4 nach Verlängerung. (sda)

Bild: KEYSTONE

Lugano - Davos 2:1 (1:0, 0:1, 1:0)
6309 Zuschauer. - SR Lemelin/Urban, Altmann/Gnemmi. - Tore: 16. Lammer (Suri/Ausschluss Kienzle) 1:0. 27. Jung (Ambühl, Du Bois/Ausschluss Bertaggia, Marc Wieser) 1:1. 41. (40:51) Klasen 2:1. -
Strafen: 4mal 2 plus 2mal 10 Minuten (Chiesa, Lajunen) gegen Lugano, 3mal 2 plus 10 Minuten (Kienzle) gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: Klasen; Lindgren.
Lugano: Schlegel; Chorney, Wellinger; Chiesa, Riva; Loeffel, Jecker; Vauclair; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Bürgler, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Zangger, Romanenghi, Walker; Haussener.
Davos: van Pottelberghe; Du Bois, Jung; Nygren, Guerra; Kienzle, Stoop; Buchli; Ambühl, Corvi, Herzog; Marc Wieser, Lindgren, Hischier; Palushaj, Baumgartner, Tedenby; Egli, Sandro Aeschlimann, Meyer; Frehner.
Bemerkungen: Lugano ohne Jörg, Morini (beide verletzt) und Postma, Davos ohne Rantakari (beide überzählige Ausländer), Dino Wieser, Paschoud und Bader (alle verletzt). Lattenschuss Klasen (26.). Timeout Davos (58.) Davos von 57:59 bis 58:45 und ab 59:00 ohne Torhüter.

Rapperswil – Ambri 1:4

Die Rapperswil-Jona Lakers haben es verpasst, den Anschluss an die Playoff-Plätze wieder einigermassen herzustellen. Gegen Ambri-Piotta verloren sie das Kellerduell 1:4, nachdem sie 20 Stunden zuvor denselben Gegner auswärts noch 5:2 bezwungen hatten.

Die entscheidenden Szenen spielten sich in der 27. und 28. Minute ab. Zuerst erhöhte Fabio Hofer auf 2:0 für Ambri, dann erhielt Rapperswil-Jona die Gelegenheit, im Powerplay zu verkürzen. Doch statt das 1:2 zu erzielen, kassierten die Lakers in Überzahl das 0:3. Brian Flynn sorgte mit dem dritten Treffer - nur 30 Sekunden nach dem zweiten - für die Entscheidung zu Gunsten der Leventiner.

Die Lakers erzielten kurz darauf in doppelter Überzahl doch noch ihren ersten Treffer, mehr lag für den Tabellenletzten vor 5679 Zuschauern (Gratiseintritt für alle Kinder) aber nicht mehr drin. Ambri, das von Beginn weg Vorteile besessen hatte, brachte den Vorsprung dank geschicktem Spiel souverän über die Runden und feierte nach vier Niederlagen den ersten Sieg im neuen Jahr.

Die elftklassierten Tessiner vergrösserten den Vorsprung auf Rapperswil damit auf sieben Punkte. Die Lakers weisen 15 Partien vor dem Abschluss der Qualifikation weiterhin zehn Punkte Rückstand auf den rettenden 8. Rang aus. Die Hoffnungen auf eine Playoff-Qualifikation sind nach der neusten Niederlage nicht gestiegen.

Bild: KEYSTONE

Rapperswil-Jona Lakers - Ambri-Piotta 1:4 (0:1, 1:2, 0:1)
5679 Zuschauer. - SR Tscherrig/Kaukokari, Kaderli/Ambrosetti.
Tore: 2. Upshall (Flynn) 0:1. 27. (26:34) Hofer 0:2. 28. (27:04) Flynn (Dotti/Ausschluss Hinterkircher!) 0:3. 29. (28:34) Cervenka (Clark/Ausschlüsse Hinterkircher, Ngoy) 1:3. 60. (59:52) Flynn 1:4 (ins leere Tor). -
Strafen: 4mal 2 Minuten gegen die Rapperswil-Jona Lakers, 7mal 2 plus 10 Minuten (Hinterkircher) gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Clark; D'Agostini.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler (28.-29. Bader); Schneeberger, Dufner; Profico, Randegger; Hächler, Maier; Vukovic, Schmuckli; Wellman, Rowe, Simek; Clark, Cervenka, Casutt; Schlagenhauf, Dünner, Eggenberger; Loosli, Ness, Hüsler.
Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Fischer; Fora, Dotti; Ngoy, Jelovac; Fohrler; Trisconi, Goi, Hinterkircher; D'Agostini, Flynn, Upshall; Hofer, Müller, Zwerger; Joël Neuenschwander, Dal Pian, Incir; Mazzolini.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Kristo, Schweri, Egli und Forrer, Ambri-Piotta ohne Rohrbach, Bianchi, Kostner, Kneubühler, Novotny (alle verletzt) und Sabolic (überzähliger Ausländer). Lattenschüsse Dufner (45.) und Müller (52.). Pfostenschuss Müller (56.). Timeout Rapperswil-Jona Lakers (59.). Rapperswil-Jona Lakers von 58:19 bis 58:44 und 59:01 bis 59:52 ohne Torhüter.

Die Tabelle

(zap/sda)

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