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National League A, 2. Runde
Fribourg – Kloten Flyers 6:3
SCL Tigers – Genf-Servette 2:3
Ambri-Piotta – ZSC Lions 3:2 n.P.
Biel – Bern 4:5 n.V.
Lausanne – Lugano 3:4 n.V.
Zug – Davos 1:3
Der HC Davos hat auf die Startniederlage reagiert und in Zug den ersten Sieg der Saison eingefahren.&nbsp;<br data-editable="remove">
Der HC Davos hat auf die Startniederlage reagiert und in Zug den ersten Sieg der Saison eingefahren. 
Bild: Marc Schumacher

Desolate Flyers verlieren auch in Fribourg – Davos bezwingt Zug, Aufsteiger Langnau noch ohne Punkte

Nach der gestrigen Klatsche gegen Biel unterliegen die Flyers auch Fribourg. Das Team von Sean Simpson macht da weiter, wo es letzte Saison aufgehört hat. Die SCL Tigers schlagen sich gegen Servette wacker, kassieren kurz vor der Schlusssirene dann aber doch das eine Tor zuviel.
12.09.2015, 22:4913.09.2015, 10:44

Fribourg – Kloten Flyers 6:3

– Nach der Startklatsche gegen Biel bleibt die Reaktion der Kloten Flyers aus. Zwar gehen die Flieger in Führung, bis zur 16. Minute erzielt Fribourg jedoch gleich vier Treffer zum 4:1. Durch Santala und Guggisberg kommen die Flyers zwischenzeitlich auf 5:3 heran, mehr liegt jedoch nicht drin.

– Der frühere Schweizer Nationaltorhüter Martin Gerber ist in einem Formtief. Der WM-Silberheld von 2013 ist seinem Team wie bereits bei der 3:7-Schlappe gegen Biel kein Rückhalt.

– Die Kloten Flyers befinden sich bereits nach zwei NLA-Runden im Sturzflug, derzeit sind sie Vorletzter. Trainer und Sportchef Sean Simpson ist nun gefordert.

Martin Gerber ist nach der Niederlage in Fribourg bedient.<br data-editable="remove">
Martin Gerber ist nach der Niederlage in Fribourg bedient.
Bild: KEYSTONE

SCL Tigers – Servette 2:3

– Einen Tag nach der 8:2-Gala gegen Ambri-Piotta gewinnt Servette auch das zweite Spiel der neuen NLA-Saison. Das Team von Chris McSorley siegt beim nach wie vor punktelosen Aufsteiger SCL Tigers 3:2.

– Es ist ein glücklicher Erfolg für die Genfer. Den Siegtreffer erzielt Tom Pyatt 25 Sekunden vor dem Ende nach einem Fehler von Thomas Nüssli. Der Kanadier hat nach zwei Partien bereits fünf Skorerpunkte (drei Tore) auf dem Konto.

– Die Langnauer dagegen werden für eine klare Leistungssteigerung gegenüber der 1:7-Niederlage in Bern am Vortag nicht belohnt. Sie kämpfen sich nach dem 0:2 (10.) dank Toren von Anton Gustafsson (31.) und dem neuen Kanadier Kevin Clark (57.) nicht nur bravourös zurück, sie erspielen sich auch ein klares Chancenplus. Das Schussverhältnis lautet 41:26 zu Gunsten der Tigers.

25 Sekunden vor Schluss bricht Pyatt den Tigers das Genick.<br data-editable="remove">
25 Sekunden vor Schluss bricht Pyatt den Tigers das Genick.
Bild: KEYSTONE

Ambri – ZSC Lions 3:2 n.P.

– Wer hätte das gedacht: Nach der gestrigen Kanterniederlage in Genf gelingt Ambri bereits einen Tag später die Reaktion. Gegen die ZSC Lions liegen die Tessiner zwei Mal in Führung, Foucault und Künzle können jedoch auch zwei Mal ausgleichen.

– Die Partie wird vor 5923 Zuschauern in der Valascia im Penaltyschiessen entschieden. Nach 11 Schützen und noch keinem Treffer ist Giroux an der Reihe, der Kanadier in Diensten Ambris versenkt souverän, der Sieg der Leventiner ist Tatsache.

– Die ZSC Lions liegen aufgrund der einen Partie, die sie mehr ausgetragen haben, mit sieben Punkten an der Tabellenspitze.

Giroux lässt sich vom Tessiner Anhang feiern.<br data-editable="remove">
Giroux lässt sich vom Tessiner Anhang feiern.
Bild: TI-PRESS

Biel – Bern 4:5 n.P.

– Biel missglückt der NLA-Einstand im neuen Stadion. Die Seeländer verlieren das Derby gegen Bern mit 4:5 nach Verlängerung. Zum Matchwinner des SCB avanciert Doppeltorschütze Justin Krueger.

– Der Ursprung des Bieler Übels ist nach 22 Sekunden im letzten Drittel ein Fauxpas von Keeper Kevin Rytz, der sich von Chuck Kobasew aus «unmöglichem» Winkel bezwingen lässt. In der Folge dominieren die Berner klar, der im Powerplay erzielte Ausgleich von Justin Krueger war nichts als logisch. Der Sohn des früheren Schweizer Nationaltrainers Ralph Krueger schiesst nach 2:46 Minuten der Overtime auch den Siegtreffer.

– Dass die Bieler 4:2 in Führung gehen, liegt am starken Powerplay, obwohl das 2:3 von Tristan Scherwey (38.) ein Shorthander ist. Dave Sutter (4./1:0), Matthias Rossi (22./3:1) und Gaëtan Haas (40./4:2) treffen allesamt mit einem Mann mehr. Rossi profitiert von einem missglückten Befreiungsschlag von SCB-Keeper Marco Bührer, worauf er um das Tor kurvt und trifft. Gut eine Minute später ist der Arbeitstag von Bührer zu Ende. Ohnehin befindet sich der Routinier erst im Aufbau, nachdem er in der Saisonvorbereitung wegen einer Lungenentzündung und Fussbeschwerden während fünfeinhalb Wochen gefehlt hat.

Nach Penaltys ist der SCB erfolgreich.<br data-editable="remove">
Nach Penaltys ist der SCB erfolgreich.
Bild: KEYSTONE

Lausanne – Lugano 3:4 n.V.

– Lugano kommt bei Lausanne nach einem 0:2-Rückstand zu einem 4:3-Sieg nach Verlängerung. Verteidiger Philippe Furrer, der Neuzugang vom SC Bern, erzielt nach 42 Sekunden Overtime den Gamewinner.

– Lugano schafft nach einem missratenen Start in die Partie ein Comeback. Lausanne nutzt zu Beginn eine sichtbare Verunsicherung bei Lugano kaltblütig aus und führt nach neun Minuten bereits mit 2:0. Ein haltbar scheinender Handgelenkschuss von Luganos Damien Brunner zum Anschlusstreffer steht am Ursprung der Wende für die Tessiner. Fredrik Pettersson sorgt dann im Finish des Mitteldrittels mit einem Doppelschlag zum 3:2 für die erstmalige Führung der Gäste.

– Da sich Petterssons Landsmann Linus Klasen aber in der eigenen Zone einen läppischen Scheibenverlust leistet, erzielt Etienne Froidevaux für Lausanne noch den Ausgleich, wodurch Lausanne den Punktgewinn und das Nachsitzen erzwingt.

Am Ende jubelt doch noch Lugano.<br data-editable="remove">
Am Ende jubelt doch noch Lugano.
Bild: KEYSTONE

Zug – Davos 1:4

– Zug kann gegen Davos vor heimischem Publikum nicht mehr gewinnen. Das 1:4 war die vierte Heimniederlage in Serie gegen die Bündner.

– Wie bereits in diesem Frühjahr in den Playoff-Viertelfinals (2:4) findet Zug zu Hause kein Erfolgsrezept gegen den HCD. Die Gäste sind nicht das bessere, sondern das effizientere Team. Die ersten drei Tore für die Davoser erzielen mit Marcus Paulsson (27.), dem nach einer Verletzung ins Team zurückgekehrten Dick Axelsson (36.) sowie Perttu Lindgren (52.) allesamt ausländische Spieler. 69 Sekunden vor dem Ende macht Mauro Jörg, der bereits zum dritten Mal in dieser Saison trifft, mit einem Schuss ins leere Tor zum 4:1 alles klar.

– Damit gelingt dem Titelverteidiger eine starke Reaktion auf die 4:5-Heimniederlage nach Penaltyschiessen gegen Fribourg-Gottéron. Zug dagegen verliert in erster Linie wegen des ungenügenden Powerplays, kassieren doch die Davoser nicht weniger als elf Zweiminuten-Strafen. Während rund dreieinhalb Minuten können die Zentralschweizer gar mit zwei Mann mehr spielen. Für den einzigen Treffer der Gastgeber zum 1:2 zeichnete Pierre-Marc Bouchard (39.) in Überzahl verantwortlich. Das Tor wird erst während des nächsten Spielunterbruchs gegeben. (si/rst)

Der HCD lässt Zug einmal mehr keine Chance.<br data-editable="remove">
Der HCD lässt Zug einmal mehr keine Chance.
Bild: KEYSTONE

Die Tabelle

Die wichtigsten neuen NLA-Ausländer

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