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NLA, 16. Runde

Bern – ZSC Lions 4:2
Davos – RJ Lakers 5:2
Genf – Lausanne 2:3
Kloten Flyers – Biel 4:3 n.V.
Lugano – Fribourg 5:4
Zug – Ambrì 5:1

Die Spieler von Kloten jubeln im Eishockeyspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und dem Lausanne HC am Samstag, 18. Oktober 2014, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Die Spieler von Kloten dürfen erneut jubeln. Bild: KEYSTONE

NLA, 16. Runde

Kloten und Bern weiterhin im Aufwärtstrend – Davos und Zug im Schongang – Lausanne gewinnt Derby

Der SC Bern gewinnt den Spitzenkampf gegen die ZSC Lions, Davos kann die Tabellenführung ausbauen. Fribourg, Ambri und die Lakers sind weiterhin im Tief. Genf verliert das Romand-Derby.



Bern - ZSC Lions: SCB mit fünften Sieg in Serie

– Nachdem die Berner in den ersten elf Saisonpartien 37 Gegentore kassiert haben, muss SCB-Keeper Marco Bührer in den letzten fünf Spielen nur noch sechsmal hinter sich greifen. Das 4:2 ist der fünfte Sieg in Serie für die Gastgeber.

– Die Basis zum Sieg legen die Berner im ersten Drittel mit einem überragenden Powerplay. Im ersten Überzahlspiel benötigt das Heimteam bloss 26 Sekunden, um durch Tristan Scherwey in Führung zu gehen. Im zweiten Powerplay dauert es 52 Sekunden, bis Christoph Bertschy das 2:0 gelingt. Der erstmals für das Schweizer Nationalteam aufgebotene Bertschy hatte bereits beim 1:0 seinen Stock im Spiel gehabt und hat nun in fünf Spielen in Serie gepunktet.

24.10.2014; Bern; Eishockey NLA - SC Bern - ZSC Lions; 
Christoph Bertschy (Bern) gegen Andri Stoffel (Zuerich)
(Urs Lindt/freshfocus)

Christoph Bertschy lässt Andri Stoffel aussteigen. Bild: Urs Lindt/freshfocus

– Zwar verlieren die Berner im Mitteldrittel etwas den Faden und müssen zweimal den Anschlusstreffer hinnehmen – beim 1:2 (27.) erzielt ZSC-Topskorer Roman Wick mit einem herrlichen «Buebetrickli» seinen zehnten Saisontreffer. In den letzten 20 Minuten hält die Defensive des SCB aber dicht, obwohl die Lions dem Ausgleich mehrmals nahe stehen. 27 Sekunden vor dem Ende macht Martin Plüss mit einem Schuss ins leere Tor alles klar – die Lions hatten trotz Unterzahl ihren Torhüter ersetzt.

– Damit gewinnt in diesem Duell zum sechsten Mal hintereinander das Heimteam. Für die Berner ist es der achte Sieg im neunten Heimspiel der Saison.

>> Hier geht's zum Liveticker der Partie Bern – ZSC

Davos - Rapperswil-Jona Lakers: Sieg im Schongang

– Die Davoser ziehen im ersten Abschnitt auf 3:0 davon und schaukeln in der Folge die Partie bis zum 5:2-Schlussresultat im Schongang über die Zeit.

Der Davoser Mauro Joerg, links, jubelt nach seinem Treffer zum 4:1, rechts die Rapperswiler Cedric Haechler und Torhueter Tim Wolf, beim Eishockeyspiel der National League A zwischen dem HC Davos und den Rapperswil-Jona Lakers, am Freitag, 24. Oktober 2014, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Der Davoser Mauro Jörg jubelt nach seinem Treffer zum 4:1. Bild: KEYSTONE

– Mauro Jörg erzielt nach acht Minuten das 2:0 und 65 Sekunden nach dem ersten Rapperswiler Treffer das 4:1. Dario Simion hatte in der sechsten Minute das Skore eröffnet. Und in der 19. Minute gelingt dem jungen Back Simon Kindschi das erste NLA-Tor zum 3:0.

– Nach dem ersten Abschnitt schaltet Davos zurück und forciert das Tempo nur noch nach den Rapperswiler Toren. Auch nach dem 2:4 (durch Nicklas Danielsson) dauert es weniger als drei Minuten, bis der Dreitoreabstand wieder hergestellt ist. Davos erreicht den neunten Heimsieg im neunten Heimspiel mit bloss drei Ausländern, weil Marcus Paulsson verletzungshalber nicht mittun konnte.

EVZ gewinnt standesgemäss

Geglücktes Jubiläum für den Verteidiger.

– Der EV Zug revanchiert sich mit einem 5:1-Heimsieg im «Gotthard-Derby» gegen Ambri-Piotta für das 1:2 im ersten Saisonduell in der Valascia. Verteidiger Tim Ramholt glänzt als Doppeltorschütze für den EVZ.

01.10.2014; Winterthur; Eishockey Schweizer Cup - EHC Winterthur - EV Zug; Tim Ramholt (Zug). (Martin Meienberger/freshfocus)

Tim Ramholt wurde auch für die Nati aufgeboten. Bild: Martin Meienberger

– Zug realisiert den vierten Sieg aus den letzten fünf Spielen, Ambri-Piotta kassiert die fünfte Niederlage in Serie. Die Gäste kommen im Mitteldrittel etwas auf. Der in der bisherigen Saison noch nicht überzeugende Amerikaner Keith Aucoin verkürzt zu Beginn des Mitteldrittels auf 1:2. Nach gut 140 torlosen Minuten auf fremdem Eis treffen die Leventiner damit erstmals wieder ins Schwarze. Doch der effiziente EVZ antwortet mit dem 3:1 von Daniel Sondell in doppelter Überzahl (34.), welches die Vorentscheidung bedeutet.

– Mit dem Treffer von Aucoin realisieren die Tessiner gleichzeitig ihr erstes Powerplay-Tor nach drei Spielen ohne entsprechenden Erfolg. Gerade mal 10,71 Prozent Erfolgsquote oder durchschnittlich über 17 Minuten in Überzahl hat Ambri-Piotta in der laufenden Saison bis zur Partie in Zug benötigt, um im Powerplay zu einem Torerfolg zu kommen.

Kloten Flyers - Biel: Kloten mit zwei statt drei Punkten

– Tommi Santala realisiert den Gamewinner beim 4:3-Sieg der Kloten Flyers nach Verlängerung gegen Biel.

– Die Seeländer haben sich mit einem Endspurt in den letzten 89 Sekunden der regulären Spielzeit den nicht mehr erwarteten Punktgewinn erkämpft. Oliver Kamber verkürzt zunächst in Unterzahl zum 2:3, ehe Ahren Spylo sieben Sekunden vor Schluss mit einem kuriosen Abschluss gar der Ausgleich gelingt. Beide Tore erzielen die Seeländer mit sechs Feldspielern. 

EHC Biel Stuermer Raphael Herburger im Spiel gegen Kloten Flyers Torhueter Martin Gerber kaempfen um den Puck, im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League A zwischen den Kloten Flyers und dem EHC Biel am Freitag 24. Oktober 2014, in der Kolping Arena in Kloten. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Goalie Martin Gerber bewahrt sein Team gegen ein im Mitteldrittel aufkommendes Biel vor einem Rückstand. Bild: KEYSTONE

– Für Kloten sind neben Santala noch Matthias Bieber mit seinen Saisontoren Nummer 8 und 9 sowie Denis Hollenstein (erstmals in dieser Saison) erfolgreich. Die Zürcher Unterländer kehren am Ende nach zuletzt zwei Niederlagen zum Siegen zurück. Kloten verbessert sich damit auf Kosten von Ambri-Piotta auf Platz 9.

Lugano - Fribourg: Misere von Fribourg geht weiter

Ein schwedisches Geschoss.

– Der Tabellenletzte erleidet in Lugano mit 4:5 die fünfte Niederlage in Serie. Das entscheidende Tor für Lugano zum ersten Heimsieg gegen Fribourg nach neun Niederlagen erzielt in der 56. Minute Fredrik Pettersson im Powerplay. Der schwedische Ligatopskorer reüssiert bereits zum 14. Mal in dieser Saison. Allerdings bekundet er auch etwas Glück, ist doch sein Schuss von einem Fribourger Spieler noch unhaltbar abgelenkt worden.

Fribourg's head coach Gerd Zenhaeusern during the preliminary round game of the National League A (NLA) Swiss Championship 2014/15 between HC Lugano and HC Fribourg-Gottéron, at the Resega ice stadium, in Lugano, Switzerland, Friday, October 24, 2014. (KEYSTONE/Ti-Press/Carlo Reguzzi)

Fribourg auch im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Gerd Zenhäusern sieglos. Bild: TI-PRESS

–  Immerhin zeigt Fribourg grosse Moral. Denn nach 32 Minuten hatte man aus Sicht von Fribourg das Schlimmste befürchtet. Lugano liegt zu diesem Zeitpunkt 4:1 in Führung, nachdem Giacomo Dal Pian (29.), Lorenz Kienzle (30.) und Eric Walsky innerhalb von 230 Sekunden drei Tore erzielen. Letzterer profitiert von einem kapitalen Fehler von Gottéron-Verteidiger Sebastian Schilt.

– Fribourg rafft sich aber nochmals auf. Dank Powerplay-Toren von Greg Mauldin (37.) und Benny Plüss (39.) verkürzt es noch vor der zweiten Pause auf 3:4. In der 46. Minute gelang Adam Hasani der Ausgleich.

Genf - Lausanne: Genf findet im Derby kein Rezept

Kein Spieler aus Genf und Lausanne in der Nati.

–  In der Les-Vernets-Halle verlieren die Genfer mit 2:3 bereits zum dritten Mal diese Saison gegen Lausanne.

Les joueurs Lausannois, Etienne Froidevaux, gauche, Yannick Herren, droite, laissent eclater leurs joie, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League LNA, entre le Geneve Servette HC et le Lausanne HC, LHC, ce vendredi 24 octobre 2014 a la patinoire des Vernets a Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Die Lausanner Etienne Froidevaux und Yannick Herren können feiern. Bild: KEYSTONE

– Der Sieg für Lausanne ist glückhaft, weil der Genève-Servette HC im Schlussabschnitt dem Sieg näher steht, insbesondere während zwei Powerplay-Chancen. 156 Sekunden vor Schluss gelingt jedoch Flügelstürmer Yannick Herren das entscheidende Goal: In der eigenen Zone übernimmt Herren den Puck, danach marschiert er über das ganze Feld und an allen Genfern vorbei bis zum Solo-Abschluss gegen Robert Mayer.

– Servette wartet seit dem gelungenen Saisonstart (drei Siege aus den ersten vier Spielen) weiter auf zwei Erfolge hintereinander. Derweil überrascht der Lausanne HC – bei denen Pascal Caminada für den verletzten Cristobal Huet das Tor hütete –  wie letzte Saison weiter: Die Waadtländer gewinnen sieben ihrer letzten zehn Spiele.

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