«Freue mich auf Alvyn Sanches» – Yakins Aufgebot für das letzte Nati-Treffen vor der WM
Der Countdown läuft. In 84 Tagen beginnt die Fussball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Unmittelbar vor dem Turnier wird die Schweizer Fussball-Nati in St.Gallen ein letztes Testspiel gegen den WM-Teilnehmer Jordanien bestreiten, dann gilt es ernst.
Der Länderspiel-Termin nächste Woche ist deshalb bereits die letzte Gelegenheit für Murat Yakin, um zu testen. Am Freitag, 27. März empfängt die Schweiz in Basel den vierfachen Weltmeister Deutschland. Danach reist sie nach Oslo, wo sie am Dienstag, 31. März auf Norwegen mit Superstar Erling Haaland treffen wird.
Mit diesen 26 Spielern geht Natitrainer Murat Yakin in diese beiden Partien:
«Wir freuen uns, gegen zwei europäische Top-Nationen zu spielen», sagte Yakin. «Ich bin glücklich, dass es nach einer längeren Pause wieder los geht.»
Kein Spieler von Leader Thun
Er sei glücklich, dass er keine verletzten Spieler zu beklagen habe, sondern aus dem vollen Schöpfen könne, sagte Yakin über sein Kader. «Ich bin happy, Alvyn Sanches wieder mal sehen zu können.» Der YB-Offensivspieler war wegen eines Kreuzbandrisses längere Zeit ausgefallen.
Vom überlegenen Super-League-Leader FC Thun steht kein Spieler im Aufgebot. Mit Kastriot Imeri und U21-Nationalspieler Ethan Meichtry habe er zwei Spieler der Berner Oberländer auf dem Radar, verriet Yakin. Auch der Name des Shootingstars Alessandro Vogt, 14-facher Saisontorschütze beim FC St.Gallen und im Sommer nach Hoffenheim wechselnd, fehlt.
WM-Türe für Junge offen
«Wir haben junge Spieler, die drücken», sagte Yakin zum Thema. «Wir haben uns auch mit Sascha Britschgi und Zachary Athekame getroffen und ihnen die Wege ins Nationalteam aufgezeigt. Viele sind auf dem Radar, Vogts Statistiken sind sehr interessant. Das sind alles Kandidaten, die in den nächsten ein, zwei Monaten noch einmal einen Schritt machen können», so der Nationaltrainer
«Wir können 23 Feldspieler und drei Torhüter an die WM mitnehmen und das werden wir machen.» Es sei das Ziel, zwei, drei Rookies für das WM-Kader aufzubieten, damit sie Turnierluft schnuppern können.
Dritter WM-Gegner wird bekannt
Nach den beiden Tests gegen Deutschland und Norwegen wird die Nati auch ihren zweiten Vorrundengegner an der WM kennen. Er wird in Playoffs ermittelt und heisst Italien, Nordirland, Wales oder Bosnien-Herzegowina. Den WM-Auftakt wird die Schweiz gegen Katar bestreiten, das dritte Gruppenspiel gegen Co-Gastgeber Kanada.
«Vom Namen her wäre Italien natürlich grossartig», sagte Yakin. Er erinnerte sich wohl an den EM-Achtelfinal 2024, als er sagte: «Ich denke nicht, dass sie sich uns wünschen.» Die Schweiz liess Italien beim 2:0-Sieg keine Chance. Wales und Nordirland würden eher destruktiven Fussball spielen, auf Konter lauern. «Bosnien wäre mal neu und erfrischend. Aber wir nehmen, was kommt.» (ram)
