DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
NLA, 27. Runde
Bern – Davos 2:3
Biel – Ambri 6:3
Kloten – Lugano 1:2
Fribourg – Lakers 2:4
Vergeblich gekämpft: Die Berner ziehen gegen Davos den Kürzeren.
Vergeblich gekämpft: Die Berner ziehen gegen Davos den Kürzeren.
Bild: KEYSTONE
NLA, 27. Runde

Der Spitzenkampf geht an den HCD – Fribourg blamiert sich zu Hause gegen die Lakers

Der HCD-Express rollt weiter. Die Bündner gewinnen auch in Bern und festigen ihre Leaderposition. Fribourg hingegen will einfach nicht auf Touren kommen. Die Saanestädter verlieren in der BCF-Arena gegen Schlusslicht Rapperswil-Jona.
29.11.2014, 22:2629.11.2014, 22:35

Bern – Davos 2:3

- Der HC Davos demonstrierte in Bern sein Potenzial. Die Bündner überrannten Bern in der Startphase, bewahrten im zweiten Abschnitt kühles Blut und setzten sich am Ende mit 3:2 durch.

- Die Vorentscheidung im Sechspunktespiel an der Tabellenspitze fiel schon in den ersten zwölf Minuten. Marc Wieser brachte die Gäste schon nach 50 Sekunden und gravierenden Fehlern von Marc-André Gragnani (vertändelte vor dem eigenen Tor den Puck) und Goalie Marco Bührer (liess eine Scheibe nach vorne abprallen) in Führung. In der 12. Minute entwischte Gregory Hofmann der Berner Abwehr und markierte solo das 2:0. Das Team von Arno Del Curto, der Leader bei Halbzeit des Qualifikationspensums, liess seinem ersten Verfolger in der Startphase überhaupt keine Chance. Nach dem ersten Abschnitt hätte Davos auch 5:1 führen können.

- Immerhin bewiesen die Berner aber Charakter und trugen mit grossem Engagement und einer Leistungssteigerung ihren Teil zum rassigen Spitzenkampf bei. Im zweiten Abschnitt setzte der SCB zum Sturmlauf an. Die Berner kamen zu 15:7 Torschüssen und zu Grosschancen durch Christoph Bertschy (22.), Alain Berger (27.), Simon Moser (28.), Marc Reichert (29.) und Captan Byron Ritchie (33.). In der 38. Minute gelang Marcus Paulsson mit einem weiteren Tempogegenstoss zum 3:0 indes die frühe Siegsicherung.

- Zum Matchwinner avancierte Davos' Goalie Leonardo Genoni mit 33 Paraden. Das knappe Schlussresultat von 3:2 widerspiegelte am Ende den Spielverlauf nicht mehr gut. Bern erzielte seine Tore erst in den letzten drei Minuten und das Anschlusstor sogar erst neun Sekunden vor Schluss. Nach dem 3:0 des HCD war es vorbei gewesen mit dem intensiven Hockey-Spektakel. Die Teams schonten sich für die Aufgaben vom Sonntag. Der SC Bern verlor erst zum dritten Mal diese Saison ein Heimspiel, erstmals nicht gegen den EV Zug

Gute Laune beim HCD – die Bündner dominieren die Liga.
Gute Laune beim HCD – die Bündner dominieren die Liga.
Bild: KEYSTONE

Biel – Ambri 6:3

- Der EHC Biel kommt gegen Ambri-Piotta zu einem 6:3-Sieg. Sechs verschiedene Spieler treffen für die Seeländer, die mit einem 6:0 nach zwei Dritteln die Partie vorzeitig zu ihren Gunsten entscheiden.

- Mit einem Blitzstart legte Biel den Grundstein zum komfortablen Erfolg. Nach 213 Sekunden stand es 3:0 für die Seeländer. Philipp Wetzel (29.) und Eliot Berthon (39.) waren mit den Treffern zum 5:0 und 6:0 jeweils erst zum zweiten Mal in dieser Saison erfolgreich.

- Die Leventiner standen völlig neben den Schuhen. Zwischen den Pfosten der Tessiner stand Lorenzo Croce. Der frühere Ersatzgoalie von Ambri-Piotta war von den SCL Tigers mit einer B-Lizenz zurückgeholt werden - wegen den Verletzungen von Sandro Zurkirchen und Michael Flückiger. Croce wurde von seinen Vorderleuten sträflich im Stich gelassen. Er parierte 18 Schüsse bis zum Ende des Mitteldrittels. Erst nach zehn Minuten musste auf der Gegenseite Keeper Simon Rytz bei einem Abschluss von Alexandre Giroux erstmals eingreifen.

Ambri crasht in Biel. Nach dem Sieg von gestern gibt's für die Tessiner heute eine Niederlage.
Ambri crasht in Biel. Nach dem Sieg von gestern gibt's für die Tessiner heute eine Niederlage.
Bild: KEYSTONE

Fribourg – Lakers 2:4

- In Freiburg dominiert bereits wieder der Frust. Gegen die Lakers ging das Team von Gerd Zenhäusern mit 2:4 unter. Die Playoffs entschwinden wieder in die Ferne.

- Ausgerechnet gegen die Lakers! Rapperswil-Jona verlor zuletzt in Kloten (1:4), in Bern (0:3) und daheim gegen Lausanne (0:2). In diesen drei Partien gelangen den Lakers bloss ein Goal; zuletzt sogar zweimal hintereinander gar keines. Aber in der Patinoire St-Léonard zeigt Rapperswil-Jona stets vorzügliche Leistungen. Schon vor zwei Wochen schafften sie es gegen Gottéron ins Penaltyschiessen. Diesmal gingen die Lakers nach sieben Minuten durch Nicklas Danielsson in Führung und kontrollierten in der Folge ziemlich problemlos das Geschehen.

- Gottéron bot sich lediglich eine Chance, ins Spiel zurückzukehren. Nach anderthalb Minuten im Schlussabschnitt gelang Jeff Tambellini in Überzahl das Anschlusstor zum 1:2. Nur 14 Sekunden später stellte Nicklas Danielsson mit seinem zweiten persönlichen Treffer des Abends den alten Abstand aber wieder her. 

Harte Landung für Gottéron: Die Saanestädter verlieren zu Hause gegen die Lakers.
Harte Landung für Gottéron: Die Saanestädter verlieren zu Hause gegen die Lakers.
Bild: KEYSTONE

Kloten – Lugano 1:2

- Der HC Lugano kam mit einem 2:1 bei den Kloten Flyers zum siebten Sieg auf fremdem Eis in der laufenden Saison. Fredrik Pettersson erzielte für das zweitstärkste Auswärtsteam der laufenden Saison den Gamewinner.

- Für den NLA-Topskorer aus Schweden war es bereits der 25. Saisontreffer. Die Tessiner realisierten den sechsten Sieg aus den letzten acht Spielen und stiessen damit in der Tabelle auf Kosten der ZSC Lions auf Platz 3 vor, während die Kloten Flyers im 8. Rang ihren Dreipunkte-Vorsprung auf Biel einbüssten.

- Der bei Kloten wegen Leistungsschwäche vorderhand aussortierte kanadische Verteidiger Micki DuPont wird von den Flyers inzwischen als «abwesend» gemeldet. Für die Zürcher Unterländer war einzig Tommi Santala erfolgreich. Der Topskorer erzielte in Unterzahl den Abpraller nach einem Pfostenschuss von Matthias Bieber das zwischenzeitliche 1:1. Es war das sechste Saisontor des Finnen. Erst am Freitag hatte Santala mit einem Tor zum 3:0-Sieg in Genf eine Phase von acht Spielen ohne Tor beendet. (si/cma)

Pettersson trifft und trifft. Der Lugano-Topscorer hat schon 25 Treffer auf seinem Konto.
Pettersson trifft und trifft. Der Lugano-Topscorer hat schon 25 Treffer auf seinem Konto.
Bild: Patrick Straub/freshfocus

Mehr zum Thema

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

Artikel lesen
Link zum Artikel