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Zug lässt dem HC Lugano keine Chance.
Zug lässt dem HC Lugano keine Chance.Bild: keystone

Zug nimmt Lugano auseinander, auch ZSC mit Kantersieg – Bern in der Krise

15.01.2022, 22:48

Zug – Lugano 5:0

Titelverteidiger Zug feiert den dritten Kantersieg in Serie gegen Lugano. Die Zentralschweizer gewinnen 5:0. Zu Beginn des Mitteldrittels erhöhten Carl Klingberg (22.), der schon zum 1:0 (6.) getroffen hatte, und Reto Suri (23.) innert 39 Sekunden auf 3:0. Die Gäste ersetzten Torhüter Niklas Schlegel durch Thibault Fatton, was allerdings nicht den gewünschten Effekt brachte. Vielmehr machte das Heimteam mit einem weiteren Doppelschlag zum 5:0 (35.) endgültig alles klar: Fabrice Herzog im Powerplay und Anton Lander waren innerhalb von 48 Sekunden erfolgreich.

In der Folge stellte sich bloss noch die Frage, ob EVZ-Goalie Luca Hollenstein zu seinem zweiten Shutout in der laufenden Meisterschaft kommen würde. Dies tat der 21-Jährige dank 40 Paraden. Die vielen Schüsse auf sein Tor beweisen, dass das Resultat zu hoch ausfiel.

Die vorangegangen zwei Duelle gegen die Luganesi hatte der EVZ auswärts 6:2 sowie zu Hause 6:1 zu seinen Gunsten entschieden. Es war der vierte Zuger Heimsieg in Serie gegen die Bianconeri, die auch das zweite Spiel im neuen Jahr verloren. Die Zuger hatten am Dienstag schon in Ambri (3:2 n.V.) gewonnen.

Bild: keystone

Zug - Lugano 5:0 (1:0, 4:0, 0:0)
6839 Zuschauer. - SR Piechaczek (GER)/Dipietro, Obwegeser/Meusy. -
Tore: 6. Klingberg (Kreis) 1:0. 22. (21:34) Klingberg 2:0. 23. (22:13) Suri (De Nisco) 3:0. 34. (33:45) Herzog (Zehnder/Powerplaytor) 4:0. 35. (34:33) Lander (Allenspach) 5:0. -
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Zug, 5mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Kovar; Arcobello.
Zug: Hollenstein; Schlumpf, Kreis; Cadonau, Djoos; Hansson, Wüthrich; Nussbaumer; Martschini, Kovar, Simion; Klingberg, Senteler, Zehnder; Marco Müller, Lander, Herzog; Suri, Leuenberger, De Nisco; Allenspach.
Lugano: Schlegel (23. Fatton); Loeffel, Mirco Müller; Alatalo, Riva; Chiesa, Wolf; Nodari, Traber; Carr, Arcobello, Josephs; Fazzini, Thürkauf, Bertaggia; Morini, Herburger, Boedker; Vedova, Walker, Stoffel.
Bemerkungen: Zug ohne Bachofner, Gross und Stadler (alle verletzt), Lugano ohne Herren (verletzt), Guerra (krank) und Irving (überzähliger Ausländer).

Ajoie – ZSC 1:6

Einen der nur sechs Saisonsiege feierte der abgeschlagene Tabellenletzte Ajoie im ersten Heimspiel gegen die ZSC Lions (4:3). Diesmal waren die Jurassier weit von einem weiteren Exploit gegen die hochkarätig besetzten Zürcher entfernt. Die Gäste erhöhten zu Beginn des zweiten Drittels innert 5:40 Minuten von 1:0 (11.) auf 5:0 (27.) - die Lions waren mit vier der ersten sieben Torschüssen im Mittelabschnitt erfolgreich. Am Ende hiess das Resultat 6:1.

ZSC-Topskorer Denis Malgin unterstrich seine gute Form mit den Toren zum 1:0 sowie 4:0 (27.) und hatte auch beim 6:1 von Denis Hollenstein (60.) den Stock im Spiel. Während die Zürcher den siebenten Sieg in Serie feierten, verlor Ajoie zum zwölften Mal hintereinander. Noch mehr zu denken geben muss dem Aufsteiger, dass er in sieben dieser zwölf Spiele im Minimum sechs Gegentore kassiert hat.

Bild: keystone

Ajoie - ZSC Lions 1:6 (0:1, 1:4, 0:1)
3312 Zuschauer. - SR Lemelin (CAN)/Ruprecht, Fuchs/Gnemmi.
Tore: 11. Malgin 0:1. 22. (21:05) Sigrist (Guebey) 0:2. 23. (22:09) Pedretti (Chris Baltisberger) 0:3. 27. (26:10) Malgin (Sigrist) 0:4. 27. (26:45) Bodenmann (Roe, Andrighetto) 0:5. 36. Gauthier-Leduc (Knellwolf) 1:5. 60. (59:01) Hollenstein (Malgin) 1:6. -
Strafen: keine gegen Ajoie, 1mal 2 Minuten gegen ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Devos; Malgin.
Ajoie: Wolf; Gauthier-Leduc, Eigenmann; Birbaum, Hauert; Rouiller, Pouilly; Gfeller, Bartholet; Macquat, Devos, Schmutz; Frei, Frossard, Huber; Knellwolf, Romanenghi, Joggi; Bogdanoff, Schnegg, Henry.
ZSC Lions: Waeber; Weber, Geering; Trutmann, Phil Baltisberger; Guebey, Noreau; Sigrist, Malgin, Hollenstein; Azevedo, Krüger, Quenneville; Bodenmann, Roe, Andrighetto; Chris Baltisberger, Schäppi, Pedretti; Aeschlimann, Diem.Bemerkungen: Ajoie ohne Asselin, Rohrbach, Wannström (alle krank) und Hazen (verletzt), ZSC Lions ohne Morant (verletzt), Marti (krank) und Kovar (überzähliger Ausländer).

Davos – Rapperswil 0:2

Zehnmal hintereinander hatten die Rapperswil-Jona Lakers auswärts gegen den HCD verloren. Nun klappte es endlich mit dem ersten Sieg in Davos seit dem 30. März 2019. Die St. Galler gewannen 2:0.

Das letztendlich entscheidende 1:0 erzielte Sandro Forrer in der 48. Minute. 54 Sekunden vor dem Ende machte Andrew Rowe mit einem Schuss ins leere Gehäuse alles klar. Dem Rapperswiler Goalie Melvin Nyffeler gelangen 28 Paraden, womit er zu seinem dritten Shutout in dieser Saison kam. Der Sieg der Gäste ging in Ordnung. Sie zeigten eine eindrückliche Reaktion auf die 2:5-Heimniederlage am Freitag gegen Ambri-Piotta.

Die ersten drei Duelle dieser beiden Teams in der laufenden Meisterschaft hatten mit Heimsiegen geendet, im Head-to-Head steht es nun 2:2. Für Davos war es die fünfte Niederlage in den letzten sieben Partien. Die zwei Siege resultierten gegen Ajoie (2:1) und die SCL Tigers (4:1), die beiden schwächsten Mannschaften der Liga.

Bild: keystone

Davos - Rapperswil-Jona Lakers 0:2 (0:0, 0:0, 0:2)
3508 Zuschauer. - SR Stolc (SVK)/Urban (AUT), Schlegel/Kehrli.
Tore: 48. Forrer 0:1. 59. Rowe (Cervenka/Powerplaytor) 0:2 (ins leere Tor). - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers. - PostFinance-Topskorer: Bromé; Cervenka.
Davos: Aeschlimann; Nygren, Wellinger; Dominik Egli, Jung; Zgraggen, Barandun; Stoop, Heinen; Wieser, Corvi, Ambühl; Stransky, Rasmussen, Bromé; Frehner, Chris Egli, Schmutz; Simic, Canova, Knak.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Jelovac, Profico; Vouardoux, Djuse; Aebischer, Maier; Sataric; Lammer, Albrecht, Cervenka; Brüschweiler, Rowe, Eggenberger; Wick, Dünner, Forrer; Wetter, Mitchell, Zangger.
Bemerkungen: Davos ohne Nussbaumer, Prassl (beide verletzt) und Pospisil (überzähliger Ausländer), Rapperswil-Jona Lakers ohne Baragano und Lehmann (beide verletzt). Davos von 58:08 bis 58:56 ohne Torhüter.

Bern – Genf 1:4

Unterschiedlicher könnte die Formkurve von Genève-Servette und dem SC Bern nicht sein. Während die Genfer vor dem Duell in Bern neun Siege in elf Partien feierten, verlor der SCB acht der vorangegangen zehn Spiele. Insofern erstaunt es nicht, dass die Gäste 4:1 gewonnen haben.

Die Führung der Berner durch Kaspars Daugavins (11.) hielt nur während 143 Sekunden, dann glich Joël Vermin zum 1:1 aus. Noch vor der ersten Pause legten die Gäste mit dem 2:1 nach, dafür verantwortlich zeichnete Tyler Moy. In der 22. Minute erhöhte der nun einen Schweizer Pass besitzende Marc-Antoine Pouliot auf 3:1.

Zwar drückten die Berner, die zum fünften Mal in Serie verloren, im letzten Drittel auf den Anschlusstreffer – das Schussverhältnis in den letzten 20 Minuten lautete 17:8 zu Gunsten des Heimteams (total 32:34). Der von Fribourg ausgeliehene Connor Hughes im Genfer Tor liess sich aber nicht mehr bezwingen, vielmehr gelang Valtteri Filppula noch das 4:1 (60.).

Die vorangegangenen sieben Duelle dieser beiden Teams in Bern hatten jeweils mit einem Tor Unterschied geendet, wobei fünfmal die Verlängerung und einmal das Penaltyschiessen die Entscheidung brachte. In fünf dieser sieben Partien verliess der SCB das Eis als Sieger.

Bild: keystone

Bern - Genève-Servette 1:4 (1:2, 0:1, 0:1)
12'946 Zuschauer. - SR Hebeisen/Borga, Cattaneo/Duc. -
Tore: 11. Daugavins (Kahun, Untersander) 1:0. 14. Vermin (Tömmernes) 1:1. 19. Moy (Patry) 1:2. 22. Pouliot (Moy) 1:3. 60. (59:11) Filppula (Vatanen) 1:4 (ins leere Tor). -
Strafen: je 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Kahun; Tömmernes.
Bern: Wüthrich; Untersander, Henauer; Andersson, Beat Gerber; Thiry, Colin Gerber; Pinana; Praplan, Varone, Moser; Thomas, Kahun, Daugavins; Jeremi Gerber, Fahrni, Bader; Sciaroni, Neuenschwander, Berger.
Genève-Servette: Hughes; Karrer, Tömmernes; Vatanen, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Jacquemet; Miranda, Filppula, Winnik; Smirnovs, Richard, Vermin; Moy, Pouliot, Patry; Antonietti, Berthon, Vouillamoz; Riat.
Bemerkungen: Bern ohne Blum, Jeffrey, Ruefenacht, Scherwey (alle verletzt) und Conacher (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Charlin, Descloux, Rod, Tanner (alle verletzt) und Jooris (krank). Bern von 57:33 bis 59:11 ohne Torhüter.

Die Tabelle

(zap/sda)

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14 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Dionysos
15.01.2022 22:51registriert Januar 2021
"AbEr DeR sPiElPlAn IsT mEgA gEmEin..." oder welche Ausrede bringt Wohlwend dieses Mal? Einfach lächerlich....
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Eiswalzer
15.01.2022 23:32registriert Juni 2019
Also das ist dieser SCB, von dem Klaus Zaugg sprach? Den Biel geschlagen hat, in einem taktisch katastrophalen Spiel mit 8-7 n.V.? Dank dem Biel Meister wird? Interessant…😄
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Maple
15.01.2022 23:00registriert September 2018
Lundskog hat wirklich was drauf. Das sieht man bereits. Ein Spielsystem, an dem sich die Gegner noch ausbeissen werden. Herr Lüthi, übernehmen Sie die Verantwortung. Es wird von Spiel zu Spiel peinlicher.
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Ambri holt Virtanen von Färjestad +++ ZSC bestätigt Zuzug von Wallmark
Kaum hat die neue Saison begonnen, arbeiten die National-League-Klubs bereits wieder an den Kadern für die Saison 2022/23.

Der HC Ambri-Piotta hat für ein Jahr den finnischen Verteidiger Jesse Virtanen engagiert. Der 30-Jährige wurde in der letzten Saison mit Färjestad schwedischer Meister. Zuvor spielte Virtanen in seiner finnischen Heimat bei Lukko Rauma in der KHL bei Traktor Tscheljabinsk und Ak Bars Kasan. (pre/sda)

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