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Schweizer Cup, Final

Lausanne – ZSC Lions 1:4 (0:1,1:1,0:2)

Le defenseur zuerichois Mathias Seger, droite, souleve  la coupe de Suisse a la fin de la finale de Coupe Suisse, Swiss Ice Hockey Cup, de hockey sur glace entre Lausanne HC, LHC, et ZSC Lions ce mercredi 3 fevrier 2016 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Der Jubel bei den Zürchern ist gross, der dritte Cupsieg der Geschichte ist geschafft.
Bild: KEYSTONE

Der Pott geht nach Zürich – die ZSC Lions gewinnen den Schweizer Cup nach Finalsieg in Lausanne

Die ZSC Lions sind zum dritten Mal Cupsieger. Das Team von Marc Crawford schlägt Lausanne im Final mit 4:1.



– Jan Neuenschwander nach einem Konter (9.) und der schwedische Verteidiger David Rundblad kurz nach der ersten Pause brachten die favorisierten Zürcher 2:0 in Führung. Die Lions hatten die Partie bis zu diesem Zeitpunkt im Griff. In der 24. Minute verkürzte dann aber Harri Pesonen zur Freude der Mehrheit der 7600 Zuschauer in der ausverkauften Eishalle Malley zum 1:2.

«Wir hatten mehr Powerplays und defensiv eine bessere Leistung gezeigt. Der Cupsieg ist ein gutes Gefühl.»

ZSC-Torschütze Reto Schäppi

Le defenseur zuerichois Severin Blindenbacher, gauche, lutte pour le puck avec le defenseur lausannois Philipp Rytz, droite, lors de la finale de Coupe Suisse, Swiss Ice Hockey Cup, de hockey sur glace entre Lausanne HC, LHC, et ZSC Lions ce mercredi 3 fevrier 2016 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Der Zürcher Blindenbacher oben auf, Ryser vom Lausanne HC hat das Nachsehen.
Bild: KEYSTONE

– Im letzten Drittel entwickelte sich der erwartete Abnützungskampf. Die Lausanner rannten jedoch vergeblich an. Statt dem ersten Pokal in der Lausanner Vereinsgeschichte, das ebenfalls den Löwen im Wappen trägt, feierte die Hundertschaft mitgereister ZSC-Fans den dritten Cuptitel der Geschichte nach 1960 und 1961.

«Wir verschliefen das erste Drittel, hatten absolut keine Chance. Dann zeigten wir phasenweise ein sehr gutes Hockey. Dank ihrer Klasse haben sie sich jedoch durchgesetzt. Wir müssen daraus lernen und unsere Chancen ausnutzen.»

Etienne Froidevaux des HC Lausanne

– Lausanne fehlte am Ende die Kreativität, um ein zweites Tor zu erzielen. Die ansonsten solide Defensive der Waadtländer hatte sich zwei Fehler zu viel geleistet. Bereits gut zwei Minuten vor dem Ende nahm Lausannes Coach Heinz Ehlers Torhüter Cristobal Huet vom Eis – Reto Schäppi und Robert Nilsson erhöhten noch auf 4:1. 

Les joueurs lausannois montrent leur deception apres avoir perdu la finale de Coupe Suisse, Swiss Ice Hockey Cup, de hockey sur glace entre Lausanne HC, LHC, et ZSC Lions ce mercredi 3 fevrier 2016 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Enttäuschte Lausanner mit der ungeliebten Silbermedaille.
Bild: KEYSTONE

(sda)

Das Telegramm

Lausanne – ZSC Lions 1:4 (0:1, 1:1, 0:2) Malley, Lausanne. - 7600 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kurmann/Vinnerborg, Mauron/Tscherrig. 
Tore: 9. Neuenschwander 0:1. 21. (20:34) Rundblad 0:2. 24. Pesonen (Louhivaara, Danielsson/Ausschluss Hinterkircher) 1:2. 58. Schäppi (Matthews, Nilsson) 1:3 (ins leere Tor). 60. (59:35) Nilsson (Matthews, Seger) 1:4. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Lausanne, 3mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.
Lausanne: Huet; Gobbi, Leeger; Lardi, Genazzi; Jannik Fischer, Stalder; Nodari; Walsky, Hytönen, Ryser; Louhivaara, Miéville, Pesonen; Danielsson, Froidevaux, Déruns; Kneubühler, Savary, Simon Fischer.
ZSC Lions: Schlegel; Rundblad, Geering; Blindenbacher, Siegenthaler; Seger, Phil Baltisberger; Nilsson, Matthews, Schäppi; Chris Baltisberger, Cunti, Wick; Hinterkircher, Shannon, Suter; Neuenschwander, Malgin, Keller.
Bemerkungen: Lausanne ohne Conz, Augsburger, Herren, Bang, Trutmann Antonietti (alle verletzt) und Leblanc (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Herzog (gesperrt), Künzle, Flüeler, Bärtschi, Schnyder, Fritsche, Trachsler, Karrer (alle verletzt) und Bergeron (überzähliger Ausländer). Schweigeminute für den verstorbenen Spitzenkoch Benoît Violier vor dem Spiel. Lausanne von 57:43 bis 57:59 ohne Torhüter (sda)

Egal-Memes Schweizer Eishockey

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