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Berns Tristan Scherwey in Aktion im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Samstag, 2. November 2019 in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Kultstürmer Scherwey in Aktion. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Die perfekte Niederlage für den Meister in einem verrückten «Jahrzehnt-Spiel»

Eine perfekte Niederlage: Wenn die SCB-Bürogeneräle nicht gewusst haben sollten, wo es fehlt, so haben ihnen die Zuger in einem der verrücktesten Spiele der letzten Jahre auf dramatische und unterhaltsame Weise die Augen geöffnet.



Der SCB lebt. Leidenschaft, Kampfgeist, Mut, Fleiss und Wille der Spieler sind ungebrochen. Nach 2 Minuten und 33 Sekunden steht es schon 2:0. Zugs Trainer Dan Tangnes nimmt sein Time-Out, um eine durcheinandergeratene Schar junger Männer wieder zu ordnen. Es nützt nichts. Nach 10 Minuten und 23 Sekunden führt der Meister 3:0.

Drei Treffer gegen Leonardo Genoni, den abtrünnigen Helden der letzten zwei SCB-Titel. Ach, wie tut das der SCB-Seele gut! Wellen der Begeisterung brausen durch Europas grössten Hockeytempel. «Schtööt uf, we dr Bärner sit» («Steht auf, wenn ihr Berner seid.»). Eishockey, zelebriert wie wagnerianische Festspiele. Hühnerhaut auch für einen neutralen Zuschauer.

3:0 im eigenen Stadion! Mit dem grossen taktischen Feldherren Kari Jalonen an der Bande! Jetzt kann nichts mehr schief gehen. Hat jemand Krise gesagt? Abends um 20.00 Uhr ist die Welt in Bern wieder in Ordnung.

Kultstürmer Tristan Scherwey hatte ja nach dem 0:5 am Vorabend in Lausanne vor laufenden TV-Kameras gefordert, nun müsse man den Finger aus dem A… nehmen. Wahrlich, so ist es nun geschehen.

Zug ist der perfekte Gegner, um aus der Krise zu kommen. Die Motivation gegen den Finalgegner ist maximal und keiner hat Angst vor einem Team, das in den letzten drei Jahren zweimal im Finale gebodigt worden ist.

Am Ende verliert der SCB wieder. 4:5 nach Penaltys. Die 12. Niederlage im 19. Spiel. Zum Vergleich: In der ersten Saison unter Kari Jalonen (2016/17) verloren die Berner als Titelverteidiger nur 13 von 50 Qualifikationspartien und die 12. Niederlage folgte erst am 12. Januar.

SC Bern Cheftrainer Kari Jalonen auf dem Weg in die Garderobe nach der 5-4 Niederlage in der Verlaengerung im Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem SC Bern am Freitag, 11. Oktober 2019, in Rapperswil. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Feldherr Jalonen. Bild: KEYSTONE

Der Weg in die Niederlage ist spektakulär. Der Vorwurf der Langeweile kann nicht erhoben werden. Noch nie seit Einführung der Playoffs (1986) hat der SCB in der Rolle des Titelverteidigers ein Heimspiel so verloren. Es ist eine intensive, dramatische, aufwühlende Partie mit verrückten Wendungen.

So muss es sein: beste Unterhaltung in der Qualifikation. Disziplin, Ordnung, Schablonismus und Stabilität erst wieder in den Playoffs. Das Problem in Bern ist bloss: Inzwischen ist nicht einmal mehr sicher, ob es für die Playoffs reicht.

Zugs Carl Klingberg erzielt das Tor zum 3-1 gegen Berns Torhueter Niklas Schlegel, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Samstag, 2. November 2019 in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Klingberg skort zum 3:1. Bild: KEYSTONE

Um das Unfassbare begreiflich zu machen, die zwei wichtigsten Stationen auf der SCB-Irrfahrt in die Niederlage.

In der 26. Minute die Chance, im Powerplay von 3:1 auf 4:1 zu erhöhen. Nach Ablauf der Strafe von Jesse Zgraggen steht es nur noch 3:2.

In der 34. Minute rumpelt Johann Morant SCB-Topskorer Mark Arcobello in die Bande und wird in die Kabine geschickt. Die Chance, auf 4:2 zu erhöhen. Nach Ablauf der Fünfminutenstrafe steht es 3:3.

Der SCB hat inzwischen die löchrigste Abwehr (65 Gegentreffer) und ligaweit am meisten Tore in Überzahl kassiert (4) – so viele wie während der ganzen letzten Saison.

Was läuft schief? Siege und Niederlagen in einem unberechenbaren Spiel zu erklären, ist heikel. Weil so viele Faktoren eine Rolle spielen. Das Ganze ist eine komplexe Angelegenheit. Die Wahrheit vom Samstag kann bereits am Dienstag eine Torheit sein.

Aber beim SCB ist es für einmal gar nicht so schwierig, eine Erklärung zu finden. Es ist sozusagen die perfekte Niederlage für den Meister. Weil sie die SCB-Schwächen offenbart. Die Namen der Torschützen und die Penalty-Entscheidung sagen uns eigentlich alles.

Zu den Namen der Torschützen: Einen Treffer für Zug erzielt der Nachwuchsspieler Sven Leuenberger (20). Die drei weiteren Carl Klingberg (2) und Jan Kovar. Carl Klingberg versenkt auch noch den ersten Penalty.

Zugs Carl Klingberg erzielt ein Tor im Penaltyschiessen gegen Berns Torhueter Niklas Schlegel, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Samstag, 2. November 2019 in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Klingberg skort erneut. Bild: KEYSTONE

Sven Leuenberger bekommt bei Zug 15:30 Minuten Eiszeit. Beim SCB ist unter Kari Jalonen nicht einmal an den Einsatz eines 20-jährigen Talents zu denken. Abgesehen davon: In der gesamten Organisation des 50-Millionen-Hockeykonzerns ist zurzeit kein 20-jähriger Spieler zu finden, der gegen Zug hätte antreten und eine Rolle spielen können. Der SCB spart die zwei Millionen für ein Farmteam.

Die drei SCB-Ausländer bleiben torlos.

Zum Penaltyschiessen: Zugs Leonardo Genoni stoppt drei der vier Versuche der Berner. Berns Niklas Schlegel nur einen von vier der Zuger.

Diese Partie ist also durch die besseren Ausländer, einen Nachwuchsspieler und den charismatischeren Goalie entschieden worden. Statistisch war Niklas Schlegel (87,50 % Fangquote) nämlich besser als Leonardo Genoni (86,21 %). Aber die Zuger glauben, einen guten Torhüter zu haben. Den Berner fehlt dieser Glaube. Kein Schelm, wer fragt: Wann kommt ein ausländischer Goalie?

Berns Goalie Niklas Schlegel holt die Scheibe aus dem Tor im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem HC Lugano, am Freitag, 18. Oktober 2019, in der PostFinance Arena in Bern. (KERYSTONE/Peter Schneider).

Schlegel holt den Puck aus dem Tor. Bild: KEYSTONE

Die sportliche Führung kann viele Faktoren nicht beeinflussen: beispielsweise die Faktoren Glück und Pech bei Pfostenschüssen oder wenn sonst nur Zentimeter, ja Millimeter fehlen. Und Verletzungspech hat etwas mit den Launen der Hockeygötter, aber nichts mit der Kompetenz der sportlichen Führung zu tun.

Allerdings obliegt es der sportlichen Führung, gute ausländische Spieler zu rekrutieren. Dafür hat sie monatelang Zeit und in Bern auch genug Geld. Sie kann sogar ins Ausland reisen, um die Kandidaten vor Ort zu beobachten und allerlei Erkundigungen einzuziehen. Die Rekrutierung der ausländischen Spieler ist also einer der wenigen beeinflussbaren Faktoren.

Keine Polemik. Nur Fakten: Die in dieser Saison eingesetzten SCB-Ausländer finden wir in der Liga-Skorerliste auf den Positionen 4 (Arcobello), 30 (Ebbett), 40 (Mursak), 210 (Koivisto) und 267 (MacDonald). Ausser Mark Arcobello haben alle auch noch Minus-Bilanzen.

Dass der SCB zur defensiv schwächsten Mannschaft der Liga geworden ist, dass der SCB in einem Heimspiel eine 3:0-Führung nicht mehr über die Zeit retten kann, dass der SCB in einer Partie zwei Treffer in Überzahl kassiert und in elf Minuten Powerplay kein Tor erzielt, hat auch etwas mit dem ungenügenden ausländischen Personal zu tun.

Die SCB-Krise ist zu einem schönen Teil hausgemacht. So lange Kari Jalonen nicht mindestens drei gute und einen brauchbaren ausländischen Spieler zur Verfügung hat, brauchen wir die Trainerfrage nicht mehr zu stellen. Die kommt noch früh genug.

Nach wie vor bleiben fünf Monate Zeit und 31 Spiele zur Korrektur. Gelingt die Wende und schliesslich gar die Titelverteidigung oder doch wenigstens eine Final-Qualifikation, so soll aus jedem Wort in dieser Analyse ein Fünfliber in der SCB-Kasse werden. Denn die Qualität des Sportchefs zeigt sich daran, ob er aus einer Krise die richtigen Schlüsse zieht.

Gelingt diese Wende nicht mehr, verliert Kari Jalonen seinen Job und es ist Zeit für neues Personal in der sportlichen SCB-Führungsetage.

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66Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Linksanwalt 04.11.2019 09:34
    Highlight Highlight Mir ging wohl in der nachträglichen Analyse genau gleich einer ab wie dem Eismeister. Geiles Spiel für den neutralen Zuschauer.
  • Bravo 04.11.2019 09:10
    Highlight Highlight Genau so lottrig wie der SCB war jedoch die Zuger Abwehr. Wieder mal einige ungenügend. Die Polemik um den Check von Morant finde ich unnötig, er war an der Grenze, aber so schlimm war er nicht.
  • Brucho 03.11.2019 20:28
    Highlight Highlight Mich nervt ds extrem wenn die Fans ihr Team auspfeifen. Das ist völlig unnötig und hilft absolut nichts.
    Ich musste bei uns im Hallenstadion auch schon einigen Pfeifenden ganz klar meine Meinung dazu ofeiffen.
    Für mich ist Andrew Ebbett seit Jahren einer der besten Ausländer und ich hätte ihn gerne in unseren Reihen gesehen, daher finde ich es nicht okay von KZ ihn so runter zu machen.
    Mir wäre gestern ein Sieg vom SCB gegen die sich selbst massiv überschätzenden Zuger viel lieber gewesen.
    Am Schluss wird der Meistertitel zwischen dem SCB und dem diese Saison wieder souveränen ZSC ausgespielt
    • Zipfeli 03.11.2019 20:59
      Highlight Highlight Bin Dir einig. Auch ich mag die pfeifenden Fans nicht.
      Am allerschlimmsten sind die, welche sich halb ausziehen müssen und dann Oben ohne ihr Zeug rausplärren...

      Aber ich denke nich dass Bern dieses Jahr ins Finale vorstossen wird.

      Aber es wäre schön wenn sie in der CHL weiterkommen würden!
    • IfyouNeverNevergoyouwillNeverNeverknow 03.11.2019 23:35
      Highlight Highlight Ui so schlimm? Die beiden Niederlagen gegen die sich massiv überschätzenden Zuger - notabene beide Male nach deutlicher Führung - noch nicht verkraftet? Oke dann halt 🤣
    • goldmandli 04.11.2019 16:55
      Highlight Highlight Bei Brucho ist die Demut der letzten Saison schon wieder der Arroganz gewichen😂
  • SGR 03.11.2019 17:18
    Highlight Highlight hahaha
    eigentlich ist es ja peinlich dass der Transfersieger gegen einen Form suchenden SCB, mit nur 18 Feldspielern und nur 3 Ausländern nach 11 Minuten 3:0 hinten liegt, und sich nur dank Berner Aussetzern ins Penaltyschiessen wurstelt
  • Eau Rouge 03.11.2019 15:40
    Highlight Highlight Was habe ich jetzt auf diesen Bericht gewartet.
    Keine Polemik von mir.
    Nur so viel.
    Bidu Gerber antwortet auf die Frage, ob er auch für einen anderen Club spielen werde, folgend: Darauf gebe ich keine Antwort!
    Will heissen, Chatelain lässt ihn im Ungewissen.....

    Frage: Besucht Alex die Spiele auch? Seit Gerber verletzt ist, ist die Verteidigung komplett auseinander gebrochen....

    Ansonsten:Auf den Punkt gebracht, Chlöisu!!👍👍
  • c_meier 03.11.2019 13:49
    Highlight Highlight was ich mir nicht so erklären kann mit den Ausländern:
    trotz der finnischen Trainer-Armada beim SCB kommt nie ein Spieler aus Finnland der richtig skoren kann.
    Vorletzte Saison wars ja dieser Pyörälä (4 Tore in einer Saison), jetzt Koivisto...
    währenddessen spielt ein Rajala bei Biel und Davos hat eben erst Rantakari aus Tampere geholt, der ist bei jetzt bei 6 Toren in 13 Spielen
  • ben_fliggo 03.11.2019 13:33
    Highlight Highlight Ich habe mich schon das ganze Wochenende auf diesen Artikel gefreut. Und er enttäuscht nicht 😄
  • Wayne99 03.11.2019 12:24
    Highlight Highlight Genau in solchen Zeiten werden grosse Goalis geboren! Schlegel hat diese "Chance" nicht gepackt und wird wohl auch nie ein Top Torhüter werden.
    Noch schlimmer, es erinnert mich an die Zeit mit dem Hockey Beamten Bührer!
    Kleine Anmerkung am Rande. Hoffman hat nach dem Spiel Leo gelobt. So was habe ich bei uns noch nie gehört!.....
    • c_meier 03.11.2019 23:15
      Highlight Highlight der "Hockey Beamte" Bührer war immerhin 15 Jahre beim SCB und 3 Meistertitel 2004 / 2010 / 2013 sind auch nicht sooo schlecht bzw nach meiner Meinung sehr gut... (in der Meister-Saison 2015\2016 spielte er verletzungsbedingt nur bis November 2015 )
    • HockeyTime 04.11.2019 06:35
      Highlight Highlight Hofman schreibt man mit einem F.
  • TheBeat77 03.11.2019 12:01
    Highlight Highlight Aha - nun wird also auf die Ausländer und auf Schlegel geschossen, wie immer. Hätte der SCB 3 Punkte nach 60 Sekunden gemacht, hach hätte der Chlöisu ein Lobgesang angestummen auf die wiedererstarkte Moral im Lotterteam.

    Der Auftritt im ersten Drittel war schier magistral, wer hätte das nach den letzten Gurkenspielen erwartet - und dann der dümmliche Pass zu blauen Linie die zu Anschlusstreffer führte.

    Im zweiten Drittel wurde wieder zu viel nachgedacht statt einfach Hockey zu spielen: kein Check wurde mehr zu Ende gefahren.

    Es gilt die Natipause optimal zu nutzen - und weinger zu jammern

  • Ambraham (FKA Housi von Wattenwyl) 03.11.2019 11:59
    Highlight Highlight "Gelingt die Wende und schliesslich gar die Titelverteidigung oder doch wenigstens eine Final-Qualifikation..." tönt für mich zurzeit ziemlich unwahrscheinlich.

    Übrigens: 438 x 5 = 2'190 Franken 😎💰💰💰👍
  • runthehuber 03.11.2019 11:09
    Highlight Highlight Lese ich richtig. Zaugg redet eine Niederlage schön. Wer ein 3:0 zu Hause, egal, wie hart uns schön gekämpft wurde, aus der Hand gibt, hat versagt. Und da liegt es weniger am sohenannten Lotterigoali sondern an der löchrigen Verteidigung.... viel Geschreibsel, um das schlechte Gefühl des Chronisten zu mildern....
    • Sünneli31 03.11.2019 11:41
      Highlight Highlight Hast du den ganzen Bericht gelesen? Wohl eher nicht - oder die Hälfte nicht verstanden?
  • Willy Amport (2) 03.11.2019 11:04
    Highlight Highlight Was mich am SCBern am meisten stört das die Spieler Zuviel Lafern stat Liefern auf dem Eishockeyfeld ,....wenn die das machen würden was die so von sich geben die Spieler nach einem Spiel was die Spieler besser machen müssten gebe es bessere Resultate,..aber eben Reden ist leichter als machen.
    • Eau Rouge 04.11.2019 04:45
      Highlight Highlight Guten Tag Willy

      Glaub mir, kein Spitzensportler redet lieber als er macht! Im Sackhüpfen nicht. Im Eisstockschiessen nicht. Und auch im Hornussen nicht. Im Eishockey schon gar nicht!!
      Sie machen das, weil es das Pöbel wünscht!
  • 123und456 03.11.2019 11:01
    Highlight Highlight Erstaunlich wie schnell aus den Unbesiegbaren die Lotteris wurden.
    Wobei es einmal mehr zeigt wie wichtig die CH-Leistungsträger sind. Dort liegt der Hauptunterschied zur letzten Saison, Haas und Genoni werden brutal vermisst.
    Und so ganz nebenbei zeigt sich bei Gwnoni auch wi3 sehr Goalie-Statistiken von der Abwehr abhängen, soo schlecht spielt Leo nämlich nicht.
    Und hört endlich auf mit dieser elenden Plus/Minus Statistik. Wenn ein Team unter dem Strich liegt, ist es nur logisch wenn die Ausländer, die viel Eiszeit haben, ne Minus Bilanz aufweisen.
    • exeswiss 03.11.2019 14:19
      Highlight Highlight "Und hört endlich auf mit dieser elenden Plus/Minus Statistik. Wenn ein Team unter dem Strich liegt, ist es nur logisch wenn die Ausländer, die viel Eiszeit haben, ne Minus Bilanz aufweisen."

      bist du sicher?

      die Tigers und bern trennen 1 platz Pesonen hat +15 (liga bestwert) ebbett -5 (bei weniger eiszeit)
    • 123und456 03.11.2019 19:41
      Highlight Highlight Es gibt gewiss einige Ausreisser,das streite ich nicht ab.
      Ich finde die Plus/Minus Statistik nur sinnvoll im Vergleich mit den Teamkollegen, perfekt wäre es zudem wenn die Eiszeit mit einfliessen würde.
      Das Problem bei dieser Statistik ist für mich, dass hierbei die Mitspieler die Sache übelst verfälschen können.
      Wenn 4 defensiv tadellose Spieler mit einem defensiven Taugenichts spielen, der alle 2 Spiele einen Riesenbock mit Torfolge verbucht, dann stehen alle 5 schlecht da, obwohl nur ein einzelner die Verantwortung trägt...
    • Eau Rouge 04.11.2019 05:02
      Highlight Highlight Und wenn du in den Special-Teams nur Boxplay und kein Powerplay spielst?!
      Dann hättest du eigentlich die Arschkarte gezogen....

      Beziehungsweise im Powerplay zum Spielen kommst und im Boxplay nur kurz eingesetzt wirst?!

      Alles auf Schlegel abzuwälzen wäre unfair.
      Trotzdem.
      Hinten lässt sich leichter spielen, wenn du weisst: „ dä fischet öpe mau ä Unmügleche!“ und da ist Schlegel von Leo (noch) weit weg......
    Weitere Antworten anzeigen
  • CaptainObvious 03.11.2019 10:57
    Highlight Highlight Bisher war ich stets der Meinung, dass man zu hart mit Schlegel ins Gericht geht. Sein Vorgänger hat riesen Fussstapfen hinterlassen und grad in Bern ist die Goalieposition beständiger als anderswo.
    Gleichzeitig spielt die Verteidigung auch nur wie ein Schatten seiner selbst, so dass ein Vergleich gar nicht fair ausfallen könnte.

    Gestern aber hat er nicht gut ausgesehen - 3 Breakaways => 3 Tore, Vorsprung weg.

    Ein anderer Goalie muss her; nicht weil Schlegel nicht gut ist, sondern weil momentan die Vertrauensbasis fehlt und erst aufgebaut werden muss.
    Ausländischer Goalie als temp. Lösung...
  • egemek 03.11.2019 10:55
    Highlight Highlight Klaus, hast du deine Finanzen im Griff? Hier ein paar Fünfliber für den SCB, früher hunderte Zweifränkler für Zug wenn Tangnes diese Saison nicht entlassen wird. Bestimmt hast du noch ähnliche Wetten am Laufen wenn deine Tigers die Playoffs schaffen und Rappi nicht absteigt... 🙄
    • Ohniznachtisbett 03.11.2019 18:05
      Highlight Highlight Offenbar ist im Hause Zaugg der Wohlstand ausgebrochen ;)
  • AntiZ 03.11.2019 10:49
    Highlight Highlight (Fast) unpolemisch auf den Punkt gebracht. Wo er (Klaus) Recht hat, hat er Recht. Da gibt‘s nicht‘s anzufügen.
  • schwiizermeischterevz 03.11.2019 10:48
    Highlight Highlight unglaublich wie wir den CB dominiert haben. gross freuen konnte ich mich in der langweiligen posthalle gar nicht. dafür ist bern einfach viel zu schwach. werden dieses jahr früh im playout versenkt! muhahaha!
    • eigiman 03.11.2019 12:03
      Highlight Highlight Träum wiiter. :)
    • Mia_san_mia 03.11.2019 16:56
      Highlight Highlight @schwiizermeischterevz: Oooohhhh also das würde ich sein lassen. Vor allem als Zug-Fan... Keine gute Idee.
    • Cenosillicaphobie 03.11.2019 20:10
      Highlight Highlight Ball flach halten! An ostern wird abgerechnet
  • fandustic 03.11.2019 10:47
    Highlight Highlight Klar spielt die Defensive scheisse und es sollte nicht passieren, dass dreimal ein Spieler alleine aufs Tor läuft (wie nun gegen Zug)...nur ist es dann als Torhüter auch nicht verboten mal einen dieser Abschlüsse zu halten. Schlegel geniesst bei mir nach wie vor Kredit, aber ich vermute, dass der ausländische Torhüter eher früher als später kommen wird. Die Ausländer ansonsten genügen bis auf Arcobello und (mit Abstrichen) Ebbett nicht. Wird interessant zu sehen sein, was nun weiter passiert beim SCB.
    • Patrick59 03.11.2019 11:34
      Highlight Highlight Ich bin auch der Meinung dass der SCB mit Schlegel einen guten Torhüter geholt hat. Vielleicht hätte man von Anfang an einen ausländischen Torhüter holen und Schlegel erst in der nächsten Saison als Nummer 1 instalieren können. Der SCB wird aus dieser Krise herauskommen und die hämischen Kommentare gewisser User von titellosen Clubs werden bald wieder verstummen. Und sonst halt eine Saison ohne Playoffs, das Leben geht weiter.
    • MARC AUREL 03.11.2019 11:51
      Highlight Highlight Treffend analysiertPatirick59, die Neider muss man sich erarbeiten und dies hat sich Bern vortrefflich erarbeitet in den letzten paar Jahren! Bern wird wieder aufstehen!
    • länzu 03.11.2019 12:16
      Highlight Highlight Nun, allzuviel kann ja nicht mehr passieren, nachdem der grossartige Sportchef mit McDonald eine weitere Niete engagiert hat. Irgendwann wird Lüthi das Portemonnaie nicht mehr öffnen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dynamischer-Muzzi 03.11.2019 10:41
    Highlight Highlight «Schtööt uf, we dr Bärner sit»

    Und nach dem die Entscheidung im Penaltyschiessen gefallen ist, ertönt ein lautes Pfeifkonzert "in Europas grössten Hockeytempel".
    Mol mol, so geht Unterstützung für ein völlig verunsichertes Team🤦‍♂️🤦‍♂️🤦‍♂️

    Grande Bern 🤣🤣🤣🤣🤣
    • Eiswalzer 03.11.2019 10:59
      Highlight Highlight Wer, wie Lüthi selber mehrfach gesagt, zigtausend Zuschauer eher mit Unterhaltung ins Stadion lockt, der hat dann natürlich auch entsprechend viele Modefans in der Halle... Das ist nicht mal wertend gemeint. Lüthi hat mehrere Tausend seiner Zuschauer letztlich selber als genau das definiert. Nirgendwo wird so schnell gegen den eigenen Klub geschossen wie in Bern...
    • CaptainObvious 03.11.2019 11:15
      Highlight Highlight Obs nirgendwo schneller geht als bei Bern? Ich weiss es nicht.
      Der Z hatte letztes Jahr sicherlich den Vorteil, dass die Leute direkt zuhause blieben, von dort hört man den Unmut nicht 😉
    • geissli 03.11.2019 11:37
      Highlight Highlight wenn 4 oder 5 frustrierte pfeiffen, kann das nicht als pfeiffkonzert abgekanzelt werden...
      aber es ist ja ein leichtes in den online medien falsche tatsachen zu verteilen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Jüre51 03.11.2019 10:39
    Highlight Highlight Super jetzt haben wir in Bern die Spektakelspiele welche so viele gefordert haben nur weiter so geht doch…
  • James Twenty 03.11.2019 10:37
    Highlight Highlight Wie wäre es, wenn der Eismeister nicht 3 von 4 Berichten seinem geliebten SCB widmen würde, sondern mal ein wenig der Z oder Davos in den Vordergrund rücken würden?
    Diese haben schliesslich nach einer verbockten Saison 18/19 offenbar den Tritt wieder gefunden.
    Fände ich um einges spannender, als das ständige SCB-Lied.
    • Mia_san_mia 03.11.2019 16:59
      Highlight Highlight @Windfahnenprophet und Gotthelfjünger: Also Bürgler macht das gut.
  • Tikkanen 03.11.2019 10:27
    Highlight Highlight ...richtig Chlöisu. Üsereim durchlief nächti im Tempel eine an die Pre-Käru Zeit mahnende Achterbahn der Emotionen😔Zu Beginn überfuhr der SCB die Mäzenentruppe in gewohnter Hockeymaschinen-Manier, nur um ab dem 2ten Drittel in Lethargie zu verfallen. Einzig gutes daran war unser gesteigerter Schümli Konsum😋Nicht Käru’s Schuld, Ursachen: Seit seiner Unterschrift im Merlot-Mekka ist Arco schwach wie Flasche leer, der Schlegu ist ein Lottergoalie😖Nun muss hantli ein Ausländischer Goalie her, nur so geht ein Ruck durch das Team. Und Arco soll subito ersetzt werden👊🏻

    Item, Schweizermeister🐻
    • Eiswalzer 03.11.2019 11:05
      Highlight Highlight Momol, so geht man in Bern mit Spielern um, die in den letzten Jahren hauptsächlich für Titel verantwortlich waren wie ein Arcobello.
      Und Schlegl wird an Erwartungen gemessen, die er gar nicht erfüllen kann. Und in 2 Monaten wird dann wahrscheinlich ein Trainer in die Wüste geschickt, der in 3 Jahren 2 Titel geholt hat.
      DAS nenn ich mal Stil und Rückgrat...
    • geissli 03.11.2019 11:45
      Highlight Highlight sorry tikkanen, für mich sind deine aussageb ein witz. bin selber eingefleischter scb fan und falls du unser hardboiled nachmachen willst, kann ich nur sage: vergiss es, es gibt nur ein tinu!!!
      leider bezweifle ich bei deinen aussagen auch deinen hockey verstand.
    • manolo 03.11.2019 17:43
      Highlight Highlight Das isch nid normal Herr Zaugg "dä Tikkanen isch e gränni!"
    Weitere Antworten anzeigen

Eismeister Zaugg

Starten die Playoffs erst am 17. März und dafür im Modus «Best of 5» statt «Best of 7»?

Die Qualifikation wird mit Geisterpartien zu Ende gespielt. Am Montag entscheiden die Klubs das weitere Vorgehen. Eine mögliche Lösung: Der Playoff-Start wird hinausgeschoben.

Die Einnahmeverluste aus den zwei letzten «Geisterrunden» sind verkraftbar. Der SC Bern hat für diesen Fall sogar eine Versicherung abgeschlossen. SCB-Manager Marc Lüthi schränkt allerdings ein: «Wir können eine Schadensumme anmelden. Aber die wird bei weitem nicht reichen, um den Einnahmeausfall beim Spiel gegen Gottéron zu decken.»

Wie jene entschädigt werden, die bereits ein Ticket für die Spiele von heute und morgen Abend gekauft haben, ist noch offen. Marc Lüthi sagt, es gebe mehrere …

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