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Team Canadas players celebrate with the trophy after winnig the final game between Team Canada and Team Suisse at the 91th Spengler Cup ice hockey tournament in Davos, Switzerland, Sunday, December 31, 2017. (KEYSTONE/Melanie Duchene)

Holen sich die Kanadier dieses Jahr den Titel, sind sie vor dem HC Davos Rekordsieger. Bild: SPENGLER CUP

Eismeister Zaugg

Entscheiden SCB-Manager Marc Lüthi und der Spengler Cup die Meisterschaft?

Nur ein «Plausch-Turnier», das nichts mit dem richtigen, dem wahren Hockey, mit dem Ringen um die letzten Playoff-Plätze zu tun hat? Nein, dieses Jahr ist es anders. Der Spengler Cup entscheidet wahrscheinlich die Meisterschaft.



Die Szene ist verbürgt. Sie spielt in der malerischen Altstadt von Bratislava. Während der Eishockey-WM 2019.

Marc Lüthi trifft in der Terrassenbeiz einen langjährigen SCB-Dauerkartenbesitzer. Man kann dem charismatischen SCB-Manager und -Mitbesitzer viel vorwerfen. Aber nicht Arroganz gegenüber seinen Kunden. Er weiss, woher sein sauer verdientes Geld kommt. Also kommen die beiden ins Gespräch. Das grösste Anliegen des SCB-Anhängers: Nur ja nicht am Spengler Cup teilnehmen. Der SCB dürfe nicht auch noch beim Äufnen der HCD-Transferkriegskasse helfen.

Marc Lüthi gibt Entwarnung. So lange er etwas zu sagen habe, werde der SCB nie beim Spengler Cup auftreten. Und er liefert eine Begründung, die viel für sich hat: Es sei ihm gerade recht, wenn die Konkurrenz über die Festtage in Davos oben Energie verbrauche, während man im Flachland ein paar Tage Pause machen könne.

Wo er recht hat, da hat er recht. Ein paar Tage die Köpfe durchlüften, nicht an Hockey denken, den Trainer nicht sehen, daheim bei seinen Liebsten sein – das ist in einem Championat mit einem so dichten Spieldatenkalender von unschätzbarem Wert. Es hat schon seinen Grund, warum der SCB in den letzten vier Jahren dreimal die Meisterschaft gewonnen hat. Wir können es pathetisch so sagen: Mit dem wohl durchdachten Spengler Cup-Boykott entscheidet Marc Lüthi den Kampf um die Playoffplätze und mithin die Meisterschaft.

Im vergangenen Mai, während der Hockey-WM, hat Marc Lüthi im Zusammenhang mit der festtäglichen Verschnaufpause natürlich an den Titelkampf gedacht. Schliesslich ist der SCB Titelverteidiger.

Kampf ums Playoff

Nun ist die Situation unerwarteterweise viel dramatischer. Der Spengler Cup beeinflusst direkt das seit Menschengedenken spannendste Ringen um die letzten Playoffplätze. Und der SCB ist darin verwickelt.

Ambri und der SCB belegen punktgleich die Plätze 8 und 9. Und soeben hat Ambri dem SCB eine schmähliche Heimniederlage (2:3 n.P.) zugefügt. Ja, Ambri schreibt diese Saison ein Hockey-Märchen. Und nun rockt Ambri auch noch beim Spengler Cup und der grosse, mächtige SCB ruht.

Aber da ist noch etwas: Drei Punkte vor dem SCB ist Langnau klassiert. Nun fegen Harri Pesonen (für Davos) sowie Chris DiDomenico und Ben Maxwell (für das Team Canada) beim Spengler Cup übers Eis. Die drei schultern am meisten Einsatzzeit pro Partie.

Tigers Chris DiDomenico aufgebracht und muss von Linienrichter David Obwegeser zurueck gehalten werden, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem HC Ambri-Piotta, am Samstag, 30. November 2019, im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Chris DiDomenico – immer auf Strom. Bild: KEYSTONE

Beim Kampf um die letzten Playoffplätze zählt jede Energie-Kalorie. Nach dem Spengler Cup geht es gleich zur Sache. Langnau muss am 2. Januar zum ZSC ins Hallenstadion, spielt am 3. Januar gegen Davos und am 5. Januar in Fribourg. Ambri muss am 2. Januar nach Lausanne reisen, fordert am 4. Januar die Lions und tritt an 5. Januar in Genf an.

Wahrlich, es wäre gut, wenn Harri Pesonen und Chris DiDomenico, Langnaus wichtigste Feldspieler, über die Festtage ein wenig ruhen könnten und Ambri die Kräfte schonen.

Noch ist nicht vergessen, dass Chris DiDomenico vor einem Jahr nach dem Spengler Cup müde war, sieben Spiele hintereinander ohne Torerfolg blieb und erst gegen die Lakers wieder traf. Zudem wurde der Leitwolf durch dumme Gerüchte verärgert, er habe angeblich eine ganze Nacht während des Spengler Cups nicht geschlafen, weil er jemanden mit dem Auto am Flughafen Kloten abgeholt habe.

Das war letztlich nicht so tragisch. Die SCL Tigers hatten zum Jahresende auf Rang 5 sieben Punkte Reserve auf den Strich. Jetzt sind es nur drei. Ja und erst Ambri! Punktgleich mit dem SCB!

Die Berner aber, ausgeschlafen, ausgeruht, hoch motiviert, hungrig auf neue Ernstkämpfe, frisch an Leib und Seele, treten am 2. Januar gegen Biel an, dürfen am 3. Januar drei Punkte in Rapperswil-Jona abholen und am 5. Januar daheim Lugano demütigen. Läuft es wie geplant, kann sich der Meister gleich nach dem Spengler Cup vom Strich absetzen.

Berns Thomas Ruefenacht, links, und seine Teamkollegen feiern den Sieg nach dem Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem HC Fribourg Gotteron, am Samstag, 7. Dezember 2019 in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Die Berner Spieler können die Weihnachtspause zur Entspannung nutzen. Bild: KEYSTONE

In alten Zeiten war die Frage: Nimmt der HC Davos den Spengler Cup-Schwung mit in die Meisterschaft? Das war in den 1980er-Jahren. Vor der Einführung der Playoffs (1986). Und tatsächlich: Der Spengler Cup brachte die Davoser in einer beschaulichen Meisterschaft auf Touren. Mehrmals rockten sie im Januar, mit Spengler-Cup-Tempo in den Beinen, ganz anders als vor der Festtagspause.

Aber jetzt? Bei so vielen Partien in so wenig Tagen? Davos spielt den Spengler Cup wenigstens vor der eigenen Haustüre. Jeder kann am Abend daheim im eigenen Bett schlafen. Aber für Ambri ist es eine grosse Party. Viel Aufregung. Nächtigen im Hotel und anstrengende Spiele.

«Traum geht in Erfüllung»

Ist der Spengler Cup also Fluch oder Segen für Ambri? Der Pessimist neigt zur Ansicht, Ambri tanze auf zu vielen Hochzeiten und der Spengler Cup sei neben der Champions Hockey League, dem Cup und der Meisterschaft die Hochzeit zu viel. Statt zu ruhen setze sich Ambri in der Altjahrswoche völlig unnötig viel Stress aus. Das könne am Ende die Playoffs kosten. Also: Der Spengler Cup ist mehr Fluch als Segen.

Paolo Duca, Sportchef Ambri-Piotta, spricht bei der Praesentation des neuen Teams fuer die Saison 2017/18 aufgenommen in Cademario im Tessin am Dienstag, 29. August 2017. (KEYSTONE/TI-PRESS/Benedetto Galli)

Ambris Sportchef Paolo Duca macht sich keine Sorgen, dass seiner Mannschaft nach dem Spengler Cup im Qualifikationsfinish die Puste ausgeht. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Aber es gibt auch eine ganz andere Sichtweise. Natürlich sind diese zusätzlichen Spiele eine Belastung. Aber Sportchef Paolo Duca vertritt die Meinung, dass Ambri eher die Zusatzpartien aus der Champions League im Spätsommer spüre. Jedenfalls stürzt sich Ambri nicht blindlings ins Spengler-Cup-Abenteuer. Bei der Saisonplanung ist diese Zusatzbelastung sorgfältig berücksichtigt worden.

Entscheidend ist letztlich, wie es die Spieler sehen und fühlen. Für Marco Müller, Ambris besten Schweizer Skorer, ist nämlich klar: «Wir werden nicht Energie verlieren. Wir werden Kräfte tanken. Der Spengler Cup ist ein riesiges Erlebnis für jeden Spieler. Seit meiner Kindheit träume ich davon, einmal beim Spengler Cup dabei zu sein. Ich habe immer wieder vergeblich gehofft, dass mich eine Mannschaft einmal als Verstärkung aufbietet. Aber leider wollte mich nie jemand. Und jetzt geht dieser Traum mit Ambri in Erfüllung.»

Ruhm für Ambri, Spott für Lugano

Der Spengler Cup also als Motivation, als Erlebnis, das die Mannschaft über die Festtage noch mehr zusammenschweisst und Schwung und Dynamik in die letzte Phase der Qualifikation bringt. So kann es sehr wohl sein.

Und da ist noch etwas: Während der Erzrivale Lugano gerade dabei ist, Krisensitzungen abzuhalten, darf Ambri sich im Schaufenster des internationalen Hockeys präsentieren. Während der Festtagspause wird Ambri jeden Tag das wichtigste und schönste Sport-Thema im Tessiner Fernsehen sein. Über Lugano werden hingegen Krisenanalysen gesendet. Ruhm für Ambri, Spott für Lugano.

Ein wenig tröstet der Auftritt in Davos oben auf der grossen Bühne auch Ambris grossen Vorsitzenden Filippo Lombardi über die Abwahl aus dem Ständerat hinweg. Er wird sich zu inszenieren wissen.

Die Spengler Cup-Teilnahme mag vielleicht Kräfte kosten. Aber sie fördert die Mystifizierung und den ewigen Ruhm des Phänomens Ambri. Das ist sowieso wichtiger als ein paar Siege und eine Playoff-Qualifikation.

Forza Ambri!

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dho 27.12.2019 04:46
    Highlight Highlight Die Berner Bosse sind nur eifersüchtig.
  • reto74 26.12.2019 10:46
    Highlight Highlight Am Spengler Cup wird attraktives Offensive Hockey geboten.....also warum sollte man den Scb einladen? 🤭
    • dho 27.12.2019 04:47
      Highlight Highlight Nein.
  • Lasse Reinström 26.12.2019 10:40
    Highlight Highlight Es ist eigentlich tragisch, was man als sc-fan für kommentare von neidern lesen muss, nur weil ihre clubs es nicht schaffen, selber ein turnier zu veranstalten. Und das mit der ungewünschten pause...ach kommt, sogar die nhl spielt erst am 28. wieder. Wer es nicht sehen will, muss ja nicht. Und übrigens: den namen billag gibt es nicht mehr, und auch den sponsor vaillant nicht, nur so von wegen sanitärcup... Das alle anderen clubs vom hcd geld bekommen, muss ich ja nicht auch noch erwähnen...
  • HotIce 26.12.2019 07:16
    Highlight Highlight ihr könnt dafür sein - ihr könnt dagegen sein. er ist nun mal da. und er macht ganz vielen leuten (zb. mir) spass. wer ihn nicht mag, darf das, völlig ok! aber warum muss man jedes jahr versuchen, allen anderen die freude daran zu verderben?
    • SörgeliVomChristophNörgeli 26.12.2019 15:20
      Highlight Highlight @HotIce
      Du hast nicht begriffen, worum es geht. Es geht nicht darum, den SC abzuschaffen, sondern darum, dass dafür die Meisterschaft nicht mehr unterbrochen wird und das Staatsfernsehen mit Billag-Gebühren den HCD nicht mehr massiv bevorzugt.
  • SörgeliVomChristophNörgeli 26.12.2019 01:19
    Highlight Highlight Ambri wird aufgrund der Vierfachbelastung die Playoffs verpassen.
    Der Sanitärcup kann meinetwegen bleiben, aber die Meisterschaft muss durchspielen. Es kann nicht sein, dass der HCD billag-finanziert das Eishockey-Monopol auf Eishockey zwischen Weihnachten und Neujahr hat. Genau solche Klubs wie Ambri müssen sich auch ohne Monopol-Turnier irgendwie finanzieren. Und nein, ich bin eher ein Ambri-Gegner.
  • Ouzo 25.12.2019 23:57
    Highlight Highlight Meister zu werden ist so langweilig,
    Dann in der champions leauge früh ausscheiden, dass reicht lüthi wohl,
    Ok, ist was für leute ohne visionen
  • feuseltier 25.12.2019 22:21
    Highlight Highlight Was sagt Tikkanen & Aubin dazu?? :))
  • feuseltier 25.12.2019 22:17
    Highlight Highlight Wenn msn zu jedem und allem einen Bericht macht, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass wenn es eintrifft, man darauf zurück greifen kann. .
  • feuseltier 25.12.2019 22:16
    Highlight Highlight Sorry aber das gilt für Zug, Z, Lausanne, Biel etc genau so..

    Typisch Zaugg. ..
  • Dogbone 25.12.2019 21:29
    Highlight Highlight Marc Lüthi ist einfach nur ein unerträglich langweiliger Buchhalter.
    Der Spengler Cup ist und bleibt ein absolutes Highlight in diesem Sport und nur das zählt.
    • CaptainObvious 26.12.2019 09:42
      Highlight Highlight Er mag ein langweiliger Buchhalter sein, aber er versteht auf jeden Fall sein Handwerk.

      Persönlich mag ich den Spengler Cup, er ist eine gute Werbefläche für das Niveau unserer Liga und hilft auch den anderen Clubs top Kanadier als Ausländer verpflichten zu können.
      Aber, ob das das Winzige ist, das zählt? Ich weiss nicht recht; die Argumente gegen einen Spengler Cup haben teils Hand und Fuss und sind berechtigt (nicht alle).
      Es ist nicht immer alles schwarz oder weiss - dazwischen gibts noch viel mehr.
  • Pana 25.12.2019 20:47
    Highlight Highlight Die Nati Turniere bzw Pausen haben dann im Gegensatz zum Spengler Cup überhaupt keinen Einfluss? 😗
  • grmpf 25.12.2019 19:51
    Highlight Highlight Aha - und weshalb fährt der Herr Macdonald vom SCB dann nach Davos??
    • Maple 25.12.2019 20:33
      Highlight Highlight Der schwächt das Team Canada. Eine weitere ausländische Nullnummer von Chatelain.
    • Apfel Birne 25.12.2019 22:41
      Highlight Highlight Weil die Spieler für die Nationalmannschaften abgestellt werden müssen und das Team Canada ja als Nationalmannschaft antritt.
    • Stolperstein777 25.12.2019 22:51
      Highlight Highlight Vielleicht weil er Spielpraxis benötigt? Seit der Finne im Tor steht, sitzt Herr BurgerKing vielfach auf der Tribüne...
    Weitere Antworten anzeigen
  • goldmandli 25.12.2019 19:50
    Highlight Highlight Nein.
  • jjjj 25.12.2019 19:45
    Highlight Highlight Ach kommt schon. Wegen 4 Spielen am HCD grümpi verliert man keine Meisterschaft oder Playoff quali...

    🙃
  • mukeleven 25.12.2019 19:44
    Highlight Highlight lüthi: solange er beim SCB das sagen hat, werden die berner nie teilnehmen.
    der HCD hat den SCB aus guten/bekannten gruenden nie eingeladen und wird das auch kuenftig nicht machen.
    ambri ist der perfekte club fuer dieses turnier - wir freuen uns auf die tessiner kämpfer.
    btw: man kann auch den SC gewinnen und in derselben saison meister werden. kraefteverschleiss und ruhephasen hin oder her...
    • feuseltier 25.12.2019 22:18
      Highlight Highlight Ambri ist einfach nur naiv, dass sie die Playoff Teilnahme damit gefährden... Schade
    • mukeleven 26.12.2019 11:16
      Highlight Highlight wir werden sehen @feuseltier.
      unterschætz dieses ambri nicht!
  • Staal 25.12.2019 19:40
    Highlight Highlight Hier Hockeyfestspiele dort neblige Beamtenstadt Idylle.
    Kein Mensch braucht den SCB am Spengler Cup
    • MrMark 26.12.2019 13:36
      Highlight Highlight Der Cup braucht den SCB nicht und umgekehrt der SCB den Cup nicht.
  • The_ugly_truth 25.12.2019 19:36
    Highlight Highlight Süss, wie man krampfhaft versucht, dem Spengler Cup irgendwelche Relevanz zuzuschreiben.

    Es ist und bleibt ein Plauschturnier, dass von SRF und gewissen Medien unnötig gepusht wird.

    Früher hat man halt zugeschaut, weil sonst nichts lief. Aber inzwischen ist dies eh längst vorbei. Da schaue ich lieber die Darts-WM.
    • davej 25.12.2019 19:56
      Highlight Highlight Kein Problem. Der Spengler Cup wird auch in ganz Kanada Live gesendet.
    • ursus3000 25.12.2019 20:15
      Highlight Highlight und wenn das zu langweig wird kannst du ja das Schneckenrennen auf Eurosport schauen
    • RedWing19 25.12.2019 23:30
      Highlight Highlight @davej

      Ja, gezeigt wird er in Kanada. Aber wirklich dafür interessieren tut sich kaum jemand bzw. wissen die meisten nicht mal, das er existiert.
  • Elpampa 25.12.2019 19:28
    Highlight Highlight Bern spielt am Samstag in Arosa, so als Anti-Spengler Cup Programm
    • maylander 25.12.2019 21:11
      Highlight Highlight Der sogenannte Grünertisch Cup
    • dho 27.12.2019 04:47
      Highlight Highlight 🤣🤣🤣 super.

Eismeister Zaugg

Warum Ambri den nächsten Dominik Kubalik gefunden hat

Finnlands bester Torschütze wechselt nach Ambri und nicht zu einem «Grossen». Gute Ausländer sind eben nicht nur eine Frage des Geldes. Ambris Sportchef Paolo Duca zeigt, was gute Beziehungen, gutes Scouting, ein guter Trainer und ein guter Ruf ausmachen können.

Julius Nättinen, der beste Torschütze der höchsten finnischen Liga, stürmt nächste Saison nicht für den SC Bern, Lausanne, Lugano, Zug oder die ZSC Lions. Sondern für Ambri. Wie kann das sein?

Der SC Bern ist zwar ein «Grosser» und Titelverteidiger. Aber das Unternehmen steckt in einer Spar- und Erneuerungsphase und hätte ähnlich gute Argumente wie Ambri gehabt. Wer böse ist und Polemik mag, der sagt deshalb: das miserable SCB-Scouting hat den 23-jährigen Finnen wahrscheinlich übersehen …

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