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SC Bern Spieler Calle Andersson feiert in der Garderobe als Eishockey Schweizermeister nach dem sechsten Eishockey Playoff-Finalspiel der National League A zwischen dem EV Zug und dem SC Bern, am Montag, 17. April 2017 in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Calle Andersson wurde mit dem SCB bereits zweimal Schweizer Meister. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Der «Fall Andersson» – sehr gut für den Sportchef, weniger gut für den SC Bern

Calle Andersson (25) verlängert in Bern vorzeitig um drei Jahre bis 2023. Der SC Bern hat nun den Verteidiger mit dem schlechtesten Preis-/Leistungsverhältnis der ganzen Liga.



Bleibt er in Bern oder wechselt er zu den ZSC Lions? Das war bis letzte Woche die Frage. Nun hat sich Calle Andersson entschieden, in Bern zu bleiben.

Was fällt bei diesem Transfergeschäft auf? Dass ausser den ZSC Lions kein Klub Interesse hatte. Warum? Weil der Preis zu hoch ist. Aber das ist nicht Calle Anderssons Fehler.

Ein Märchenonkel verbreitete die Mär, Calle Andersson verdiene 800'000 Franken pro Saison. Das ist zwar barer Unsinn. Und doch bringt uns dieses Gerücht der Wahrheit näher.

Calle Andersson ist Schwede. Aber er hat aus seiner Juniorenzeit eine Schweizer Lizenz. Sein Vater Peter Andersson verteidigte einst in Lugano.

Gut gepokert!

Calle Andersson ist also ein ausländischer Spieler, der aber dank seiner Schweizer Lizenz das Ausländerkontingent nicht belastet. Die Schweizer Klubs bezahlen ausländischen Spielern Netto-Löhne. Das bedeutet: die Lohnkosten sind für den Klub rund doppelt so hoch wie das Nettosalär des Spielers. Verdient Calle Andersson 400'000 Franken, dann kostet er den SCB rund 800'000 Franken. Er verdient in Bern gut und gerne 400'000 Franken und das ist ungefähr das Salär, das ein kluger Agent für einen Verteidiger dieser Kragenweite maximal bei einem Grossklub herausholen kann.

Das bedeutet, dass Calle Andersson seinen Arbeitgeber ungefähr gleich viel kostet wie ein ausländischer Spieler. Also müsste er mindestens so gut wie ein ausländischer Verteidiger sein. Beim SCB ist er tatsächlich viel besser als die ausländischen Verteidiger. Aber der SCB hat halt die mit Abstand schwächsten ausländischen Verteidiger der Liga.

Berns Calle Andersson, Mitte, jubelt nach seinem Tor zum 2-0 mit seinen Teamkollegen Alain Berger, links, und Beat Gerber, im Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem HC Davos, am Mittwoch, 28. Februar 2018, in der PostFinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Calle Andersson (55) darf beim SCB bleiben. Bild: KEYSTONE

Calle Andersson ist gemessen an seinem Talent defensiv noch zu wenig gut. Mit einer Minus-5-Bilanz im Meisterteam ist er bei den Verteidigern die Nummer 95 der Liga und insgesamt die Nummer 19 beim SCB. 9 Skorerpunkte aus 21 Partien wiegen diese defensiven Schwächen nicht ganz auf. Auf den Punkt gebracht: Er ist der Verteidiger mit dem schlechtesten Preis-/Leistungsverhältnis der Liga. Nicht weil er zu viel verdient. Sondern weil er wegen der Nettoentlöhnung zu viel kostet.

Eines ist klar: SCB-Sportchef Alex Chatelain ist in Bern nicht unumstritten und konnte es sich ganz einfach nicht leisten, Calle Andersson zu verlieren. Er musste ihn halten. Koste es, was es wolle. Und Calle Andersson hatte Glück, dass es wenigstens von den ZSC Lions ein Angebot gab, das es seinem klugen Agenten Dani Giger ermöglichte, ein wenig zu pokern.

Wo bleiben die Top-Verteidiger?

Aber ganz nüchtern betrachtet: Calle Andersson ist für den SCB viel zu teuer. Das Jammern von SCB-Manager und
-Mitbesitzer Marc Lüthi über zu hohe Löhne ist lächerlich. Sein Sportchef ist inzwischen der schlimmste Lohntreiber für Durchschnittsspieler. Dass Calle Andersson bleibt, ist also sehr gut für den Sportchef. Aber weniger gut für den SCB.

Dass das grösste Eishockey-Unternehmen im Land überhaupt in die Zwangslage gekommen ist, Calle Andersson zu überteuertem Preis halten zu müssen, ist der Misswirtschaft der SCB-Sportabteilung in den letzten drei Jahren geschuldet.

Seit Sven Leuenberger (jetzt Sportchef beim ZSC) im Sommer 2013 Justin Krueger aus Amerika, im Sommer 2014 Eric Blum aus Kloten und im Sommer 2015 Ramon Untersander aus Biel geholt hat, ist der sportlichen SCB-Führung kein grosser Verteidiger-Transfer mehr gelungen. Wer jung ist und Potenzial hat, hütet sich inzwischen sowieso, nach Bern zu kommen und unter Kari Jalonen in die Karriere-Sackgasse zu geraten. Weder Samuel Kreis, noch Yannick Rathgeb, Claude-Curdin Paschoud, Andrea Glauser oder Roger Karrer haben den Weg nach Bern gefunden.

epa04379110 Sporting director Sven Leuenberger of Swiss Ice Hockey club SC Bern poses for the photographer during the season media day of the SC Bern, 01 September 2014, Bern, Switzerland.  EPA/ANTHONY ANEX

Sven Leuenberger versucht nun, in Zürich eine Meister-Mannschaft aufzubauen. Bild: EPA/KEYSTONE

Die SCB-Transferstrategie ist daher: Verlängern zu überhöhten Preisen und transferieren, was halt noch irgendwie zu haben ist und sonst nirgendwo mehr zu einem schönen Lohn unterkommt. Das meisterliche Fundament, das Sven Leuenberger bis zu seinem Wechsel nach Zürich gebaut hat, bröckelt immer mehr.

Henauer ein Lichtblick

Mit dem Junioren-Internationalen Mika Henauer (19) hat der SCB einen jungen Verteidiger bis 2021 unter Vertrag, der so viel Potenzial hat wie Calle Andersson, aber pro Saison rund 700'000 Franken weniger kostet. Oder anders gesagt: Calle Andersson kostet den SCB rund acht Henauer. Ein schlechter sportlicher Wechselkurs.

Ein SCB-Sportchef in starker Position hätte es sich leisten können, Calle Andersson nach Zürich ziehen zu lassen und dafür Mika Henauer in die erste Mannschaft zu integrieren. Aber erstens ist der SCB-Sportchef berechtigter Kritik ausgesetzt und zweitens ist Kari Jalonen ein Trainer, der lieber auf Routiniers setzt. Bei allen Transfergeschäften sitzt der Agent des Spielers am Steuer («Drivers Seat») und der SCB-Sportchef ist der Mitfahrer, der zur nächsten Bank chauffiert wird.

Berns Mika Henauer kommt aus der Umkleide, waehrend dem ersten offiziellen Eistraining der Saison 2019/20, am Montag, 5. August 2019, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Mika Henauer könnte beim SCB eine grosse Zukunft vor sich haben. Bild: KEYSTONE

Es gibt allerdings einen Lichtblick: Mika Henauer ist diese Saison zwar in der Meisterschaft fünfmal aufs Matchblatt genommen, aber nicht eine Sekunde eingesetzt worden. Nun durfte er im Champions Hockey League-Spiel in Lulea spielen (11:45 Minuten Eiszeit) und Kari Jalonen gratulierte ihm zu seiner Leistung.

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45Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jean-Pierre Dubey 22.11.2019 11:57
    Highlight Highlight Und was schreibte Herr Zaugg im Februar dieses Jahre? Verteidiger Calle Andersson (24) hat nur um ein Jahr bis 2020 verlängert. Dabei hätte gerade dieser Verteidiger langfristig gebunden werden müssen. Hier hätte sogar ein Siebenjahresvertrag Sinn gemacht. Zumal Verteidiger hockeytechnisch weniger schnell altern als Stürmer. Der Schwede mit Schweizer Lizenz gehört zu den wenigen und auf dem Transfermarkt heiss begehrten konstruktiven Verteidigern. Und der SCB wird mittelfristig mehrere Abwehrspieler altershalber ersetzen müssen.s
    • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 22.11.2019 14:38
      Highlight Highlight Zaugg interessiert es heute nicht, was er gestern geschrieben hat.

      Siehe mein nik
  • Dr no 22.11.2019 09:51
    Highlight Highlight das ewige gejammer von wegen ausgetrocknetem Spielermarkt geht mir auf die nerven. Die Schweden haben über 70 Spieler in der NHL. Bei den Finnen werden es auch deutlich mehr sein als in der Schweiz. Man muss sich damit arrangieren. Problem sind nicht die Topspieler. Problem sind die Mitläufer. Solange Mitläufer vergoldet werden, statt einem Jungen die Chance zu geben, sind die Clubs selber schuld
  • BeatBox 21.11.2019 22:54
    Highlight Highlight Weder Samuel Kreis, noch Yannick Rathgeb, ... haben den Weg nach Bern gefunden.... - lächerlich!

    Samuel Kreis war bei Bern und hatte trotz schlechter Saison die Nase zu hoch... gut ist er weg! Playoutbomber Rathgeb hat es sich mit den SCB-Fans schon vor seinem hoffnungslosen Nordamerikaabenteuer verscherzt! Sorry, aber auch diesen hochnäsigen Kerl möchte ich nicht im Team. Er hat ja seinen Bombencharakter gezeigt indem er nicht zu Fribourg zurück gegangen ist!
  • Bort? 21.11.2019 21:36
    Highlight Highlight Mich würde der Artikel interessieren, welcher im umgekehrten Fall online gegangen wäre 🤔😁😁
  • SGR 21.11.2019 21:21
    Highlight Highlight KZ ist schon witzig.
    Minus 5 Bilanz, nur 9 Skorerpunkte blablablub...
    Notabene in einer Saion in der die ganze Mannschaft der Form hinterher hächelt.
    Letzte Saison buchte Calle in der Quali irgendwas um die 1.5 Skorerpunkte pro Spiel.
    Aber das hat KZ natürlich elegant vergessen...
    • SGR 21.11.2019 21:31
      Highlight Highlight hoppla nee Quatsch. sind nicht 1.5 Punkte
    • Windfahnenprophet und Gotthelfjünger 22.11.2019 03:55
      Highlight Highlight Der war gut, 1.5 Punkte pro Game. Der Beste kam auf ca einen Punkt.

      Nur nicht hyperfentilieren wenns um den "grossen" SCB geht. Das schadet dem Denkvermögen!
    • SGR 22.11.2019 12:28
      Highlight Highlight schön dass du meinen Rechenfehler im Halbschlaf gut findest.
      Falls du es genau wissen willst kam Calle "nur" auf 0.66 Punkte pro Spiel.
      Das ändert aber nichts an der Tatsache dass er Nr.1 Verteidiger der Liga war.
      Ich geh jetzt weiter Fentilieren...
    Weitere Antworten anzeigen
  • sansibar 21.11.2019 21:09
    Highlight Highlight Wetten, der „Henauer“ wird zur neuen offiziellen Währung im Revier des Eismeisters 😉
  • TheBeat77 21.11.2019 20:58
    Highlight Highlight Ach Klaus - noch am 29.10. hast Du geschrieben, dass der Chatelain den Mist karren muss, andernfalls müsste er (was eh der Fall ist, siehe die „meisterlichen“ Transfers in seiner Amtszeit) hinterfragt werden.

    Nun, da der Wegzug eines Verteidigers mit stabilen Leistungen und Potential für drei Jahre verhindert wurde, ist das nicht gut genug? 🤷🏼‍♂️
  • {Besserwisser} 21.11.2019 19:49
    Highlight Highlight Die Schweizer Liga ist durch gute Jahrgänge und motivierten Spielern, die deutlich über ihrem Talent spielen, mittlerweile so gut geworden, dass die jungen Spieler fast keine Chance haben, ohne Umwege in die 1. Mannschaft zu kommen. Die besten gehen zudem nach Übersee ohne je im Fanionteam gespielt zu haben... Dadurch entsteht ein ausgetrockneter Markt, auf welchem sich durchschnittliche NLA Spieler vergolden lasssen können. Wie lange geht das wohl gut? Pro Salari Cap in der CH
  • Inspector 21.11.2019 19:48
    Highlight Highlight Bitte einmal aufschlüsseln wie man von 800'000 brutto auf 400'000 netto kommt. Wäre spannend. Was ist da alles drinn? Danke
    • kerZHakov 21.11.2019 21:38
      Highlight Highlight Der Lohnfaktor Netto-Bruttolohn ist ca. x 1.5%. Dh. mit sämtlichen(Sozial-)abgaben wird aus den ausbezahlten 400‘000 etwa 600‘000 effektive Lohnkosten für den Arbeitgeber. Im Falle eines Eishockeyprofis kommen noch Wohnung/Haus, Steuern, Auto und was weiss ich noch was dazu. Alles bezahlt vom Arbeitgeber. So kratzt man schnell mal an den 800‘000.-...
    • Haokeaanig 21.11.2019 21:43
      Highlight Highlight Auto, Wohnung, Ausrüstung....
    • PostFinance-Arena 22.11.2019 08:09
      Highlight Highlight Hä? Lohnfaktor Brutto/Netto bei 1.5?? Also einfach auf Ausländer bezogen, richtig?

      Denn normal ist ja der Nettolohn rund 87% des Bruttolohns...ämu bei mir :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Züzi31 21.11.2019 19:31
    Highlight Highlight Naja, der beste vertraglose Verteidiger mit Ch-Lizenz. Logisch, dass das kostet. Wir holen dafür einen Morant nach Zürich, müssen mit einem eigentlich "durchen" Blindi verlängern und jetzt auf einem dieses Jahr ausgetrockneten Markt das Jungtalent Berni ersetzen.
    Der SCB hat so viele Titel geholt in den letzten Jahren, da schadet es nicht, wenn sie unter Umständen mal nicht Jahr für Jahr die Liga dominieren. Je ausgeglichener die Liga, umso besser für alle.
    • Züzi31 21.11.2019 19:45
      Highlight Highlight Ah ja, bitte Brandon Pirri verpflichten, Herr Leuenberger. 😁
    • KönigHockey 22.11.2019 09:09
      Highlight Highlight Mit Blindenbacher sollte man auch verlängern! Er spielt diese Saison grundsolides Eishockey und hat zudem trotz seines Namens noch ein gutes Auge für die Mitspieler
  • TodosSomosSecondos 21.11.2019 19:30
    Highlight Highlight Das Trauerspiel geht weiter. Solange Jalonen Trainer ist, muss man durchschnittliche Spieler übermässig entlöhnen, damit man überhaupt noch einen Kader hat. Grauenhaft.

    Es war klar, dass jetzt ein paar Jahre ohne Titel kommen, ist für unser Hockey auch gut.. aber anstatt, dass man mit einem entsprechenden Trainer eine neue Mannschaft aufbaut, verblödet man zusätzliche Jahre, indem man an diesem unsäglichen Trainer festhält.

    Absolut unverständlich... in der NHL würde man so einen nicht mit Handschuhen anfassen, weil jedem klar ist, wie wichtig für die Zukunft des Clubs Talentförderung ist..
  • SörgeliVomChristophNörgeli 21.11.2019 19:29
    Highlight Highlight Andersson ist ein guter Mann. Er hat einfach das Problem, dass aktuell der ganze SCB weit unter seinen Möglichkeiten spielt.
  • Darkside 21.11.2019 19:10
    Highlight Highlight Bin froh dass Andersson in Bern bleibt und wir dafür mit Noreau verlängert haben. Beide schiessen öfters mal einen Bock in der Defensive, aber Noreau punktet wenigstens regelmässig.
    Andersson 21 Games, 9 Punkte.
    Noreau 21 Games, 17 Punkte.
    Auch wenn Noreau eine Import-Lizenz besetzt ist das dennoch der bessere Deal. Meine Meinung.
    • CaptainObvious 22.11.2019 00:40
      Highlight Highlight Die Punkteausbeute der beiden reflektiert recht gut die jeweilige Ausbeute beider Mannschaften.
      Gibt sich da nicht viel, ausser eben die Ausländerlizenz bei Noreau.

      Ich versteh und find es gut konnte der SCB Andersson halten. Ein Verteidiger mit knapp 0.5 Punkten pro Spiel find ich schon ok, besonders wenn das Team nicht in Form ist.
  • Ove8 21.11.2019 19:08
    Highlight Highlight Gibt es auch Quellen von den Zahlen oder ist das einfach so eine Vermutung von Herr Zaugg?!
    • tr3 21.11.2019 22:17
      Highlight Highlight Zaugg. Weiss. Alles.
  • insert_brain_here 21.11.2019 19:06
    Highlight Highlight Kann mir bitte ein buchhalterisch versierter Mensch erklären was es genau mit dem Begriff „Netto-Lohn bezahlen“ auf sich hat?
    • Palmers Hockey 21.11.2019 19:16
      Highlight Highlight Bin zwar kein Buchhalter, aber so viel ich weiss werden die Steuern, das Auto und die Wohnung usw. nicht durch den Spieler sondern durch den Club direkt bezahlt
    • 123und456 21.11.2019 19:30
      Highlight Highlight Ich nehme an damit ist gemeint, dass der Klub den Lohn so kalkuliert, dass er die vertragliche Lohnsumme netto erhält.
      Ausgehend von 20% Steuern hiesse das: 800'000 Lohn laut Vertrag = 960'000 Lohn aufs Konto damit er schlussendlich nach Steuern effektiv 800000 auf dem Konto hat.
    • Lagovai 21.11.2019 19:58
      Highlight Highlight Steuern werden komplett vom Verein bezahlt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Trollgeflüster 21.11.2019 18:36
    Highlight Highlight Was für schlechte Neuigkeiten für unseren SCB... Den vorletzten Match (gg Langnau) hat er praktisch im Alleingang verloren... Ich habe noch selten einen so pberschätzten Verteidiger in Bern gesehen.
    • Mbokani 21.11.2019 19:02
      Highlight Highlight Da muss ich dir leider Recht geben. Immerhin bleibt uns Bidu erhalten.
    • SGR 21.11.2019 21:27
      Highlight Highlight jaja, und ohne Calle hätte der SCB gegen Genf nach 60min verloren und nicht in der Verlängerung gewonnen...
    • MARC AUREL 22.11.2019 06:13
      Highlight Highlight Letztes Jahr war Calle einer der Besten! Jetzt läuft es nicht so gut.. trotzdem richtig dass der Vertrag verlängert wurde.

So hoch ist der CO2-Ausstoss eines Hockey-Fans, der seinem Team zu jedem Spiel folgt

Die Schweiz ist ein kleines Land. Und doch kommen ganz schön viele Kilometer zusammen, wenn die zwölf Eishockeyteams der höchsten Liga und ihre Anhänger umher reisen. Fakten zu 50 Runden Regular Season.

Am Freitag beginnt die neue Saison um die Eishockey-Meisterschaft. Der HC Lausanne muss dazu nach Lugano reisen. 378 Kilometer hin, 378 Kilometer zurück. Mehr als acht Stunden werden die Waadtländer im Car sitzen.

Es ist eine der weitesten Auswärtsfahrten. Aber längst nicht die einzige, die ziemlich lange dauert. Schliesslich kämpfen Teams weit im Westen (Servette), tief im Süden (Lugano) und im bergigen Osten (Davos) gegen jene aus dem Mittelland um den Titel. Ohne den Moralfinger zu heben: …

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