Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die Davoser Marcus Paulsson, Felicien Du Bois und 1-0 Torschuetze Gregory Sciaroni, von links, bejubeln dessen Tor, vorne John Gobbi von Lausanne, beim Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Davos und dem Lausanne HC,  am Freitag, 4. Dezember 2015, in der Vaillant Arena in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Dank dem Spengler Cup können die Davoser auch dieses Jahr in der NLA jubeln.
Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Drei Millionen in sechs Tagen –nur dank dem Spengler Cup ist der HCD eine Spitzenmannschaft

Der Spengler Cup ist die grösste Gelddruckmaschine unseres Hockeys. Der HCD kann nur dank dieses Turniers den Standortnachteil oben in den Bergen wettmachen.



Eigentlich ist es nicht möglich, in Davos auf 1600 Metern über dem Meeresspiegel ein konkurrenzfähiges NLA-Team zu finanzieren. Weitab der Ballungszentren kommen zu wenig Zuschauer. Selbst als Meister liegt der Zuschauerschnitt diese Saison bei 4613 pro Spiel. Nur in Kloten kommen noch weniger (4584) und die Kloten Flyers verlieren pro Saison rund sieben Millionen Franken.

Der HCD bleibt nur dank des Spengler Cups ein Spitzenteam. Mehr als 60 Jahre lang rentiert das Turnier (erste Austragung 1923) nicht so recht. Zeitweise ist es gar ein Zuschussgeschäft. Der HCD als Veranstalter verkauft die Tickets für die Spiele, kommt für die Kosten der eingeladenen Teams auf und was dann noch in der Kasse bleibt, ist Gewinn – und was fehlt, Verlust.

Aber das spielt mehr als ein halbes Jahrhundert lang keine Rolle. Geld ist noch nicht so wichtig und noch 1984 und 1985 holt Davos zweimal hintereinander den Titel. Sport ist bis in die 1980er Jahre hinein kein «Big Business».

Jaques Soguel, Capitaen HC Davoser haelt stolz den Meisterbecher in der Davoser Eishalle, aufgenommen am 4. Maerz 1984. (KEYSTONE/Stringer) ===  ===

Jaques Soguel jubelt 1984 über den Davoser Meistertitel.
Bild: KEYSTONE

Aber dann kommt mit den Playoffs (ab 1986) die Kommerzialisierung unseres Eishockeys und der wirtschaftliche «Big Bang». Mit verheerenden Folgen für den HCD. Davos steigt 1989 in die NLB ab – und ein Jahr später in die 1. Liga.

Der Wiederaufstieg in die NLB gelingt sofort wieder. Aber es scheint für alle Zeiten unmöglich, wieder eine Meistermannschaft finanzieren zu können.

Alles ändert sich ab dem Spengler Cup 1991. Ruedi Killias erfindet die Gelddruckmaschine Spengler Cup. Er macht sich erst einen Namen als Trainer (u.a. von 1973 bis 1977 Nationalcoach in der Schweiz und 1980 bis 1986 in Österreich). Vor allem aber erkennt er als erster die kommerziellen Möglichkeiten des Spengler Cups. Die Spiele werden live im TV übertragen – für die Werber hoch interessant.

Portrait des Trainers der Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft, Rudolf Killias, rechts, und des Nationaltorhueters Alfio Molina, links, undatierte Aufnahme. (KEYSTONE/Str)

Ruedi Killias (r.) machte den Spenglercup zur Goldgrube.
Bild: KEYSTONE

Der viel zu früh verstorbene Bündner (1943 – 2010) findet 1991 mit der tschechischen Agentur Telemundi einen Partner, der dem HCD pauschal eine Million bezahlt und dafür in eigener Regie die gesamte Werbung verkaufen darf. Der HCD hat so eine Million Einnahmen garantiert, dazu weiterhin die Einnahmen aus dem Ticketverkauf. Ruedi Killias stellt 1991 auch erstmals ein VIP-Zelt zur Verpflegung der Gäste auf. Noch nicht im Kurzpark wie heute. Sondern auf dem Parkplatz neben dem Stadion. Oben in den Bergen, wo die Temperaturen schon mal bis auf 20 Grad minus fallen können, ein beheiztes Zelt aufzubauen, ist eine logistische Meisterleistung – und heute selbstverständlich.

Nun gelingt die Rückkehr in die NLA und der Einkauf von zwei heute legendären Spielern (Reto und Jan von Arx). 1996 kommt Arno Del Curto als Trainer. Der HCD kann es sich nach und nach wieder leisten, ein konkurrenzfähiges NLA-Team zu finanzieren.

Der Spengler Cup-Rubel rollt immer besser. Telemundi steigt zwar aus. Aber ab 2002 kommt die APG (Allgemeinde Plakat Gesellschaft) zum Zuge und ab 2006 firmiert die Zürcher Agentur Sportart als Vermarkter. Der Preis für die Spengler Cup-Vermarktungsrechte ist inzwischen auf 1,6 Millionen geklettert. 2002 wird der HCD erstmals unter Arno Del Curto Meister.

2007 steigt die Schweizer Filiale der US-Agentur IMG (International Management Group) ins Spengler Cup-Geschäft ein. Sie überbietet die Sportart mit einem Angebot von 2,4 Millionen Franken. Bis 2014 bleiben die Amerikaner im Geschäft.

Nun erleben wir eine historische Zäsur. Der HCD hat den Vertrag mit IMG nicht mehr verlängert und vermarktet das Turnier selber. Aus einfacher Überlegung heraus. Der HCD muss inzwischen die Meisterschaftspause in der Altjahreswoche mit 800'000 Franken pro Jahr bei den Klubs im Unterland erkaufen. Wie so viel Geld hereinholen?

Gaudenz F. Domenig, Praesident des HC Davos, posiert nach der kombinierten Generalversammlung des Vereins und der Hockey Club Davos AG, am Sonntag, 19. Oktober 2014, in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

HCD-Präsident Gaudenz Domenig zeigt sich mit den neusten Entwicklungen zufrieden.
Bild: KEYSTONE

Nun, wenn IMG mehr als zwei Millionen für die Werberechte bezahlte und dabei ein Geschäft machte – dann kann ja der HCD die Werbung selber verkaufen. Warum die Amerikaner einen Gewinn machen lassen, den man auch selber erzielen kann? Und so vermarktet der HCD das Turnier 2015 erstmals in Eigenregie. Um die Vermarktung zu stemmen, sind zusätzlich zweieinhalb Stellen geschaffen worden.

Die Rechnung ist aufgegangen. HCD-Präsident Gaudenz Domenig sagt: «Wir sind zufrieden.» Alle Werbeflächen seien verkauft. «Und wir mussten bei der Preisgestaltung keine Konzessionen machen.» Inzwischen werden mit dem Spengler Cup 10,20 Millionen Franken umgesetzt – in einer Woche ist das so viel wie das Jahresbudget der SCL Tigers.

Es ist auch gelungen, die TV-Präsenz auszubauen. Der Vertrag mit dem Schweizer Fernsehen läuft noch ein weiteres Jahr, die europäischen TV-Rechte hat sich Infront gesichert (die Agentur besitzt auch die TV-Rechte der WM) und in Nordamerika garantiert der kanadische Sportsender TSN bereits zum zweiten Mal die Live-Übertragung aller Spengler Cup Partien und erreicht fast eine Million Zuschauer.

Ab dem Turnier 2016 sind elektronische Banden für die kanadischen TV-Übertragungen geplant: Die TV-Zuschauer in Kanada sehen dann eine andere Bandenwerbung als die Zuschauer in der Schweiz. Die TV-Präsenz ist der Sauerstoff des Werbegeschäftes.

Meisterfeier in der Kabine des HC Davos mit ueberschwenglicher Freude und viel, viel, sehr viel Bier, aufgenommen am Donnerstag, 7. April 2005, beim 5. Eishockey Play-Off Finalspiel zwischen dem HC Davos und den ZSC Lions im Eisstadion Davos. (KEYSTONE/Eddy Risch)

Dank dem Spenglercup konnte der HCD seit 2000 bereits über sechs Meistertitel jubeln.
Bild: KEYSTONE

Natürlich spricht der HCD-Präsident nicht über Geld. Aber die Rechnung ist einfach: 2,4 Millionen zahlte IMG dem HCD und erwirtschaftete mit dem Verkauf er Werbung netto drei Millionen. Nun verkauft der HCD gleich viel Werbung zu gleichen Preisen selber – also kommen durch die Werbung drei Millionen netto herein. Mit den übrigen Einnahmen (vor allem Ticketverkauf) können die Aufwendungen fürs Turnier (wie die Reise- und Beherbergungskosten für die eingeladenen Teams) bezahlt werden.

In sechs Tagen druckt die Geldmaschine Spengler Cup für den HCD also drei Millionen Franken. Genug, um es dem HCD auch im 21. Jahrhundert zu ermögliche, ein NLA-Spitzenteam zu sein.

Die Spengler-Cup-Sieger im neuen Jahrtausend

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

67
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Masta Ace 28.12.2015 18:31
    Highlight Highlight Ja, dem kann ich plus minus zustimmen...
    • MARC AUREL 29.12.2015 06:00
      Highlight Highlight aber sonst schaue ich auch gerne SC!
  • MARC AUREL 28.12.2015 12:24
    Highlight Highlight jay bee 1, von der Werbung profitiert vorallem der HCD.
  • Amboss 28.12.2015 03:53
    Highlight Highlight @Jay: Na mal nicht übertreiben. Dass der SC in Kanada übertragen wird ist schön: Ein bisschen Werbung für Davos, für die Schweiz, und denen mal zeigen, dass auch bei uns gutes Hockey gespielt wird . That's it. Kein einziger zusätzlicher Zuschauer kommt deswegen ins Stadion.

    Und wie, "ohne HCD wäre die Schweizerliga nichts"?
    Der HCD ist Rekordmeister und spielt ein gutes Hockey. Aber das wars auch schon. Die wahren Kracherpartien finden ohne ihm Statt, zB. Tessinerderby, SCB - Gotteron.

    Gäbe es den HCD nicht mehr in der NLA wäre dies schade. mehr aber nicht. Oder vermisst irgendwer Arosa?
    • Masta Ace 28.12.2015 14:59
      Highlight Highlight Für euch wäre es schade. Für Graubünden mehr als schade, denn es ist der einzige schweizweit sportrelevante Verein aus dem Kanton. Vieles ist dem HCD zu verdanken.
    • Amboss 28.12.2015 17:44
      Highlight Highlight Natürlich wäre es für Graubünden sehr schlimm, wenn der HCD in dieser Form nicht mehr existieren würde.

      Du schreibst aber "HCD sei absoluter Kult-Verein, ohne HCD sei Schweizer Liga nichts" und so Zeugs.
      Ihr HCD-Fans habt immer die Tendenz, euch ein bisschen zu wichtig zu nehmen, weil ihr den Spengler Cup und Arno habt und dazu noch Rekordmeister seid.
      In Wahrheit ist es schön, dass dank dem Spengler Cup mit dem HCD ein traditionsreicher Club in der NLA dabei ist. Und der HCD spielt wirklich tolles Hockey und AdC ist absolut Kult.

      Die Liga würde aber genau so gut ohne den HCD funktionieren.
  • Tikkanen 27.12.2015 21:47
    Highlight Highlight ...also allen Unkenrufen zum Trotz. Bin zwar eindeutig nicht Murmeli Fan, aber das heurige Turnier bietet wie gewohnt wieder absolut geiles Hockey auf Top Niveau. Gehört für mich zur Altjahrswoche. Hopp Jokerit👍
  • MARC AUREL 27.12.2015 21:01
    Highlight Highlight 3mio auf kosten der anderen Vereine! Würde die Meisterschaft weiter laufen könnten viele Klubs zusätzliche Einnahmen erzielen die klar höher sind als die Entschädigung von der HCD. Die ist nämlich lächerlich klein. Eine ziemliche frechheit, SC hin oder her.
    • Masta Ace 27.12.2015 21:54
      Highlight Highlight Die Werbung für das Schweizer Eishockey wird bei dieser Aussage nicht berücksichtigt, was für alle Vereine zu Gute kommt. Ohne SC kein HCD. Unterländer am haten, da sie keinen SC haben.
    • Mia_san_mia 27.12.2015 22:01
      Highlight Highlight Das ist keine Frechheit, wir Hockeyfans wollen den Spengler Cup sehen. NLA gibts sowieso mehr ala genug, da schadet eine Pause nicht.
    • Sir Ali 28.12.2015 22:20
      Highlight Highlight @Mr. Jay Bee1 super Werbung für das Schweizer Eishockey. Davos hat keine Chance.
  • Pascal Depeder 27.12.2015 16:26
    Highlight Highlight Ich lache über die vielen neider im unterland.
    • Mia_san_mia 27.12.2015 17:03
      Highlight Highlight Halt alles keine echten Eishockeyfans. Ich bin zwar auch Unterländer und mag den HCD nicht, aber den Spengler Cup weiss ich als Eishockey-Liebhaber zu schätzen.
  • rYtastiscH 27.12.2015 14:35
    Highlight Highlight Schon interessant wieviel mehr schlechte Resonanz der Spengler Cup erhält, wenn der HCD amtierender Meister ist... Für mich war der Spengler Cup von klein an jedesmal ein Highlight! Wer die Spiele gestern gesehen hat und sagt das Turnier habe sportlich nichts zu bieten, kann ich nicht verstehen!
  • ironmike 27.12.2015 13:19
    Highlight Highlight auf dem Schwarzweiss Foto von Killias sieht man neben ihm den HC Lugano Kultgoalie Alfio Molina, passt perfekt ! der Spengler-Cup soll ein Eishockeyfest sein in dem attraktives Eishockey geboten wird, wenn ein Team im Halbfinale steht dann nimmt man es auch ernst.
  • Sir Ali 27.12.2015 13:15
    Highlight Highlight Ich will in der Altjahreswoche lieber NLA Hockey schauen als ein verfällstes Turnier bei dem alle Mannschaften mit Verstärkungsspielern gespickt sind. Dann noch die hochinteressanten Pausenbeiträge des SRF zum 1000 mal schon die HCD Garderobe erklärt.
    • Mia_san_mia 27.12.2015 15:02
      Highlight Highlight Ach was es ist doch viel schöner wenn man in dieser Zeit mal etwas spezielles sehen kann anstatt immer das gleiche NLA Hockey. Da gibts 50 Runden, da tut eine Pause mal gut.
    • Masta Ace 27.12.2015 15:21
      Highlight Highlight Also Sir Ali, so wie ich das verstehe, möchtest du den Spengler Cup nicht haben und somit gibt es auch keinen HC Davos mehr. Somit hat unsere Randregion Graubünden nichts mehr, was schweizweit sportlich relevant ist. http://
    • Sir Ali 27.12.2015 21:37
      Highlight Highlight Ich sage nicht das der SC abgeschafft werden muss. Man könnte ja auch die Meisterschaft laufen lassen. Dann wäre dieses Problem auch gelöst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ignorans 27.12.2015 11:50
    Highlight Highlight Ist schon faszinierend wie ein Turnier ohne sportliche Relevanz so erfolgreich sein kann.
    • super_silv 27.12.2015 13:38
      Highlight Highlight Dazu gibt es wohl mehrere Gründe: 1. Das Srf überträgt ausser den Playoffs und Nati kein Eishockey.
      2. Über Weihnacht-Neujahr sitzen viele zuhause und schauen Fernsehen, da würde auch ein Ligaspiel soviele Zuschauer haben
      3. Für Eishockeyfans sind auch mal andere Teams zusehen.
      4. Fürs ausländische Tv hat das Format eine gute länge (5Tage)

      Was einfach zum kotzen ist, das ständige behimmeln des HCD von Salzi. Und Dani Giger ist einfach kein Komentator, kann kein Spiel mit ihm schauen
    • Sir Ali 27.12.2015 13:57
      Highlight Highlight Das ist der SRF Davos. Man könnte meinen es gäbe nur einen Hockeyclub in der Schweiz Die könnten letzter sein und man würde Sie und AdC noch hochjubeln.
    • Mia_san_mia 27.12.2015 15:05
      Highlight Highlight Es ist halt eine spezielle Zeit und schönes Hockey mit Teams die man nicht jeden Tag sieht. Das können halt nur echte Hockeyfans richtig schätzen. Das ist nicht wie NLA wo man 100 mal die gleichen Spiele sieht. Für mich ist es nur schon etwas schönes weil ich es mich an due unzähligen schönen Tage erinnert wo ich SC mit meinem leider verstorbenen Vater geschaut habe.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Staal 27.12.2015 11:46
    Highlight Highlight wie AdC gestern bereits sagte, Leute die den SC als Grümpi bezeichnen haben keine Ahnung von Eishockey, allen voran SCB Lüthi ( das Chaos dort spricht für sich ). Dann kommt der Faktor Neid hinzu
    • Mia_san_mia 27.12.2015 15:05
      Highlight Highlight Das verstehen halt nur echte Eishockeyfans.
    • exeswiss 27.12.2015 20:28
      Highlight Highlight "echte" hockeyfans wollen ins heimische stadion und nicht hinter der glotze ein grümpelturnier gucken.
    • Mia_san_mia 27.12.2015 22:06
      Highlight Highlight Ins Stadion kannst Du mehr als 50 mal pro Saison. Aber wenn Du echter Eishockeyfan bist, hast Du Freude an allem was mit Hockey zu tun hat. Da ist ein internationales Turnier in dieser schönen Zeit eine super Abwechslung neben der normalen NLA. Aber das verstehen eben nur echte Fans dieses Sports die nicht nur zum ein bisschen blöd zu tun und Bier zu saufen ins Stadion gehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fab_@ 27.12.2015 11:41
    Highlight Highlight glaube hier schreiben nur zsc fans kommentare... glaube wer ein wenig was vom eishockey versteht sieht das das niveau am spengler cup oft besser ist als in der nla... davos ist kult und als unterländer ist es halt schwer zu sehen wie die in den bergen alle abtrocknen..
  • JJ17 27.12.2015 11:21
    Highlight Highlight Ich schaue zwar auch gerne den Spengler Cup, aber die U20-WM wäre mir persönlich trotzdem lieber.
    • Mia_san_mia 27.12.2015 11:47
      Highlight Highlight Dann schau sie doch
    • JJ17 27.12.2015 12:34
      Highlight Highlight @Thomas und wo? Meines Wissens wird es nur im kanadischen Fernsehen übertragen. Und Eishockey auf einem schlechten Livestream zu schauen ist auch nicht gerade das Gelbe vom Ei.
    • LaPaillade #BringBackHansi 27.12.2015 13:17
      Highlight Highlight @JJ17: Versuchs sonst mal auf http://blabseal.com/frodo/ - dort werden häufig Eishockeyspiele aus Nordamerika gezeigt. Der Stream ist auch in guter Qualität.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 27.12.2015 11:21
    Highlight Highlight Man kann es sagen wie es ist: Ohne den Spengler Cup wäre der HCD ein Amateurverein.
    Ein HCD in der NLA ohne Spengler Cup wäre nicht finanzierbar.
    Zu schwach das Zuschauerinteresse (Meisterteam mit zweittiefstem Schnitt) und die Verankerung vor Ort, zu viele Modefans, welche bei Misserfolg nicht mehr da sind...
    Der HCD hat zwar einen Kult-Trainer, ist kein Kultverein.
    Der HCD ist nicht wie Ambri, wo die Fans trotz der abgelegenen Lage, trotz regelmässiger Playout-Teilnahme und permanenter Krise zuhauf ins Stadion strömen
    • Staal 27.12.2015 11:44
      Highlight Highlight Ambri liegt aber an der Autobahn und nicht an Passstraßen wie Davos und überlebt auch nur dank Lombardini.
    • Amboss 27.12.2015 12:16
      Highlight Highlight Die Strasse nach Davos hoch ist keine Passstrasse, sondern eine gut ausgebaute Autostrasse, grün beschildert, bezahlt vom Bund...

      Da nur so wenige Leute zu den Heimspielen fahren, ist das halt nicht so bekannt...

      Und klar ist Ambri von Lombardi, der Politik und der Wirtschaft in Tessin abhängig. Wie sonst kann man an diesem Standort ein NLA-Team betreiben??
      Und dass es gelingt, immer wieder genügend Geld aufzutreiben zeigt, dass Ambri wirklich verankert ist in Bevölkerung, Politik und Wirtschaft
    • Masta Ace 27.12.2015 20:44
      Highlight Highlight Ja, der HCD würde es so nicht geben ohne Spenglercup. Doch, der HCD ist der Kultverein schlechthin, ohne Davos wäre die Schweizerliga nichts. Der Spenglercup generiert nämlich ein ENORMES Zuschauerinteresse, das Turnier wird live in Kanada ausgestrahlt mit Einschaltquote in Millionenhöhe. Beste Eishockeywerbung für die Schweizer Liga. Nein, Davos hat nicht mangelndes Zuschauerinteresse, sondern mangelndes Zuschauerpotential aufgrund der geografischen Lage.
  • Staal 27.12.2015 11:00
    Highlight Highlight ist doch super so! oder lieber ein Pate wie in ZH der jährlich das 1-3 Mio Minus von Zahner stopft oder durch Schwarze Kassen von La Famiglia von LugaNo.
    NLA ohne Davos ist dann ziemlich fade Geschichte, der beste Kunde fehlt
    • HabbyHab 27.12.2015 11:42
      Highlight Highlight Der "Pate" in Zürich stopft vorallem das Minus der Juniorenabteilung. Und von dieser profitiert grundsätzlich (fast) die ganze Liga.. ausserdem, so ohne eigenes Stadion ist es doof.
    • supi 27.12.2015 14:39
      Highlight Highlight Nicht ganz korrekt .. Die NW ist gut durch E.M. Vermarktet und auch die 5 Gönnergruppierungen zahlen dafür kräftig. Das Defizit kommt von den GCK Lions .. Ist auch Ausbildung, wird aber über das NatiA Buget bezahlt .. Oder einfach gesagt, ohne GCK Nati B kein Defizit bei Zürich .. aber das wisst ihr alle vermutlich schon 😇
    • MARC AUREL 27.12.2015 17:53
      Highlight Highlight wäre ohne probleme zu verkraften.. da gibt es Mannschaften die mehr fehlen würden als der HCD.. Da ist vorallem der Trainer Kult! Wenn der Adc mal aufhört ist auch der HCD nichts mehr besonderes..
    Weitere Antworten anzeigen
  • John McClane 27.12.2015 10:52
    Highlight Highlight Würde viel lieber die Spiele der U20 WM live im TV verfolgen. Sicher interessanter als das alljährliche Grümpelturnier aus den Bergen. Aber das schweizer TV macht halt gerne auf Buddy mit Arno und Co.
    Schade...
    • Töff aus Leidenschaft 27.12.2015 11:18
      Highlight Highlight Wen Sie lieber die U20-WM schauen wollen, kein problem, es gibt genug sender die das übertragen!
      Den Spengler Cup als Grümpelturnier zu bezeichnen zeugt jedoch nicht sehr von Hockeykompetenz.
      Ich bin auch nicht Davos Fan, aber der Spengler Cup ist halt Traditon und für mich jedes Jahr wieder ein Leckerbissen
    • HabbyHab 27.12.2015 11:43
      Highlight Highlight Nein, es gibt eben genau nicht genug Sender, die das hier übertragen. So ziemlich keiner, um genau zu sein. Hier ist es grundsätzlich nur per Streams schaubar.
    • Mia_san_mia 27.12.2015 11:47
      Highlight Highlight Wieso Grümpelturnier? Ich weiss auch nicht was da immer gemotzt wird! Wieso wird denn das Turnier sogar in Kanada übertragen?
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheRabbit 27.12.2015 10:37
    Highlight Highlight Alle motzen, aber schauen trotzdem gerne den Spengler Cup.

    Klar verdient der HCD gut am Cup. Doch gingen sie ein grosses Risiko ein als sie den Spengler Cup weiterführten trotz Verlusten.
  • Mia_san_mia 27.12.2015 09:47
    Highlight Highlight Die machen dass doch super in Davos, ich weiss nicht warum so viele immer wegen dem Spengler Cup rumheulen...
    • larry boy barese 27.12.2015 11:06
      Highlight Highlight alles nur neider, darum wird geheult.

Hockey-Fans starten Petition – sie fordern, dass der Bundesrat die 1000er-Grenze aufhebt

Hinter den Kulissen des Sports bewegt sich viel: Eishockey-Fans haben am Donnerstagnachmittag die Petition «Verantwortungsvolle Sportevents» gestartet. Und Vertreter des Eishockey- und Fussballverbands sprachen beim Bundesamt für Gesundheit vor.

Nun kommt doch noch Druck auf die Politik – aus dem Eishockeybereich. Fans, Spieler, Klubs und sportinteressierte Politiker haben sich hinter den Kulissen zusammengerauft. Sozusagen in letzter Sekunde versuchen sie, den Bundesrat mit einer Petition davon zu überzeugen, die 1000er-Grenze für Sportanlässe aufzuheben.

Die Regierung berät am 12. August – der ersten Sitzung nach der Sommerpause – über das Verbot von Veranstaltungen mit mehr als tausend Zuschauern.

Der Bundesrat werde darüber …

Artikel lesen
Link zum Artikel