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Die Ausverkaufte Schorenhalle, beim 2. Spiel der Ligaqualifikation, zwischen dem SC Langenthal und dem HC Ambri-Piotta, am Samstag, 8. April 2017, in der Eishalle Schoren in Langenthal. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Der Schoren in Langenthal: Nicht National-League-tauglich. Bild: KEYSTONE

Eismeister Zaugg

Nun ist es offiziell: Langenthal kann nicht in die höchste Liga aufsteigen

Liga-Direktor Denis Vaucher bestätigt, was bisher krampfhaft geheim gehalten worden ist: Wird der SC Langenthal Meister, kann er nicht aufsteigen und die Rapperswil-Jona Lakers bzw. Davos sind gerettet.



Auf die Frage, ob der SC Langenthal in seinem Kultstadion «Schoren» in der NL spielen dürfte, sagt Liga-Direktor Denis Vaucher klipp und klar: «Nein, der Schoren erfüllt die Anforderungen an ein Stadion in der höchsten Liga nicht und kann auch mit infrastrukturellen Anpassungen in der Sommerpause 2019 nicht National-League-tauglich gemacht werden.»

Päng! Das ist Klartext in der reinsten Form. Endlich wissen wir: das Thema Aufstieg ist für Langenthal ganz offiziell vom Tisch.

Der Direktor National League/ Swiss League Denis Vaucher anlaesslich eines Medientreffs von Swiss Ice Hockey vom Donnerstag, 13. September auf dem MS Cirrus auf dem Vierwaldstaettersee in Luzern. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Denis Vaucher spricht Klartext. Bild: KEYSTONE

Da bleibt die Frage: Ist es nicht Betrug am Publikum, einen Playout-Final zu spielen während es ist offen, ob der B-Meister überhaupt aufsteigen kann? Könnte das nicht vor den B-Playoffs geklärt werden?

Denis Vaucher sagt: «Es ist kein Betrug am Publikum, da ein Aufstieg des Swiss League-Meisters möglich ist. Sowohl La Chaux-de-Fonds als auch Langenthal können gemäss Aufstiegsvereinbarung mit Swiss Ice Hockey aufsteigen, wenn gewisse Auflagen erfüllt werden. Eine Klärung zu diesem Zeitpunkt wäre nur möglich, wenn der Swiss League-Club, der ein Aufstiegsgesuch gestellt hat, vor den Playoffs eine entsprechende offizielle Erklärung abgeben würde. Das wird er aber wohl aus sportlichen wie auch aus wirtschaftlichen Überlegungen zu diesem Zeitpunkt nicht tun.»

Freinacht in Langenthal bei Meistertitel

Falls der SC einen der vier Matchpucks nutzt, wird im Oberaargau gefeiert. Bei einer lokalen Freinacht können alle öffentlichen Gastgewerbebetriebe in Langenthal ohne Beanspruchung einer individuellen Überzeitbewilligung bis um fünf Uhr früh geöffnet haben. Das teilte die Stadt Langenthal am Mittwoch mit. (sda)

Bleibt zu sagen: Müssen die Langenthaler ja auch nicht. Denis Vaucher hat ja bereits hochoffiziell gesagt, der SC Langenthal könne im Schoren nicht in der National League spielen. Und ein Umzug in ein anderes Stadion ist weder vorgesehen noch möglich.

SC Rapperswil-Jona Lakers Stuermer Casey Wellman, links, gegen HC Davos Stuermer Thierry Bader waehrend Spiel 4 im Eishockey-Playout-Final der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Davos am Dienstag, 2. April 2019, in Rapperswil. (PPR/Patrick B. Kraemer)

Wenn Langenthal Meister wird, sind Rapperswil und Davos gerettet. Bild: PPR

Darum können die Lakers und Davos im Rahmen ihrer ausstehenden Direktbegegnungen in der Liga-Qualifikation gemeinsam ein «Ligaerhalt-Fest» feiern sollte Langenthal das Finale der Swiss League gegen La Chaux-de-Fonds gewinnen.

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86 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
exeswiss
03.04.2019 18:17registriert January 2015
aber ambri bekommt die lizenz natürlich ohne probleme, man verspricht einfach das am sanktnimmerleinstag mal mit dem bau eines stadions begonnen wird. ¯\_(ツ)_/¯
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Knety
03.04.2019 18:12registriert May 2016
Vielleicht steigt ja der SCB auf😜
Nein im Ernst. Irgendwie vermisse ich die Zeit als Teams wie Herisau oder Chur noch in der NLA spielen konnten.
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Hagel Hans
03.04.2019 21:33registriert January 2019
Warum bewilligt der Verband ein Team als Aufstiegsaspirant wenn dieses gar nicht in seiner Halle in der NLA spielen kann?
Das ist doch sehr eigenartig.
Wird denn nun Rappi gegen Langenthal überhaupt gespielt?
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86

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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