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Sportnews-Ticker: Schweizerinnen nach Kantersieg an der EM-Endrunde

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Schweizerinnen nach Kantersieg an der EM-Endrunde +++ Siege für Pfadi und den BSV

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
09.04.2026, 16:2009.04.2026, 21:50
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Schweizerinnen nach Kantersieg an der EM-Endrunde
Das Schweizer Handball-Nationalteam der Frauen wird im Dezember zum dritten Mal in Folge an einer EM-Endrunde dabei sein. Den letzten Schritt machen die Schweizerinnen in Bosnien-Herzegowina souverän.

Die Schweizerinnen siegten in Cazin gegen Bosnien-Herzegowina mit 32:13 und gewannen damit noch deutlicher als im Hinspiel in Winterthur (35:19). Zur Pause führten sie 21:7. Die beiden Torhüterinnen Lea Schüpbach (9 Paraden) und Seraina Kuratli (8) wehrten zusammen 17 der 30 Schüsse der Bosnierinnen ab. Nuria Bucher erzielte acht Tore.

Nach dem dritten Sieg im fünften Spiel haben die Schweizerinnen die vorzeitige Qualifikation geschafft. Vor der letzten Partie am Sonntag in der Zürcher Saalsporthalle gegen Italien kann das Team in der Gruppe 2 nicht mehr vom zweiten Tabellenplatz hinter den verlustpunktlosen Niederländerinnen verdrängt werden. (hkl/sda)


Siege für Pfadi und den BSV
Pfadi Winterthur und St. Otmar St. Gallen liefern sich in den Playoff-Viertelfinals im ersten Spiel ein packendes Duell, das die Winterthurer zu Hause 29:28 gewinnen.

Das 19:16 (35.) für Pfadi war die deutlichste Differenz in dieser Partie. Die St. Galler kämpften sich jedoch zurück und gingen in der 45. Minute beim 23:22 erstmals wieder in Führung. Nach dem 28:27 (56.) gelang ihnen jedoch kein Tor mehr. Den Siegtreffer der Winterthurer erzielte Niclas Mierzwa 19 Sekunden vor Schluss per Penalty. Dass die Gäste bis zum Schluss auf ein Break hoffen durften, lag zu einem grossen Teil an Goalie Andreas Björkman Myhr, der 14 Schüsse parierte - sechs mehr als das Torhüter-Duo von Pfadi.

Eindeutiger verlief das erste Viertelfinalspiel im Derby zwischen dem BSV Bern und Wacker Thun, das 31:27 endete. Der siegreiche BSV lag nie im Rückstand und führte mit bis zu sieben Treffern (19:12/35.). Michael Kusio und Levin Wanner steuerten je acht Tore zum Sieg des letztjährigen Finalisten bei. (hkl/sda)


Mityukov egalisiert eigenen Schweizer Rekord
Roman Mityukov egalisierte an den Schweizer Meisterschaften in Uster mit 53,32 Sekunden den eigenen nationalen Rekord über 100 m Rücken, den er 2023 in Fukuoka aufgestellt hatte. Der 25-jährige Genfer erzielte diese Zeit als Startschwimmer der 4x100-m-Lagenstaffel von Genève Natation.

Noè Ponti wurde seiner Favoritenrolle über 50 m Delfin souverän gerecht. Mit 22,96 Sekunden stellte der 24-jährige Tessiner eine Saisonbestleistung auf und distanzierte den Zweitplatzierten Robin Yeboah um 66 Hundertstel. Zweimal Gold in einer Einzeldisziplin am ersten Tag sicherte sich die 22-jährige Gaia Rasmussen, die über 200 m Crawl und 50 m Delfin triumphierte. (hkl/sda)

Verstappens Vertrauter Lambiase verlässt Red Bull
Das Formel-1-Team von Max Verstappen, Red Bull Racing, verliert weiteres Spitzenpersonal. Der langjährige Renningenieur Gianpiero Lambiase schliesst sich McLaren an. Er soll spätestens mit Ablauf seines derzeitigen Vertrags 2028 als Rennleiter zum aktuellen Konstrukteurs-Weltmeister wechseln, wie McLaren bekannt gab.

Der Abgang des 45-Jährigen befeuert auch die Frage nach der weiteren Zukunft von Verstappen selbst. Der 28-Jährige hat zwar bei Red Bull noch einen Vertrag bis Ende 2028, ist mit dem aktuellen Technikreglement in der Motorsport-Königsklasse jedoch unzufrieden.

Lambiase und Verstappen arbeiten bei Red Bull seit 2016 zusammen, als der Niederländer vom damaligen Schwesterteam Toro Rosso befördert wurde. Zusammen gewannen sie vier Fahrertitel. (hkl/sda/dpa)

FCSG fehlen Witzig und Efekele
Der FC St.Gallen muss einige Wochen ohne die Offensivspieler Christian Witzig und Malamine Efekele auskommen, wie der Verein mitteilt. Witzig verletzte sich beim 2:1-Sieg gegen den FC Zürich am Sprunggelenk, Efekele erlitt in derselben Partie eine muskuläre Verletzung am rechten Oberschenkel.

Die Ostschweizer sind in der Super League der erste Verfolger von Leader Thun, allerdings beträgt der Rückstand sechs Runden vor Schluss zwölf Punkte. Zudem steht St.Gallen im Schweizer Cup im Halbfinal, in dem auswärts das zweitklassige Yverdon der Gegner ist. (ram/sda)
Brunner/Hüberli siegen beim Comeback
Die Beachvolleyballerinnen Nina Brunner und Tanja Hüberli konnten das erste Spiel nach ihrem Comeback siegreich gestalten. Beim Elite-16-Turnier im brasilianischen Saquarema gewann das Schweizer Duo zum Auftakt der Gruppenspiele locker 21:12, 21:10 gegen Monika Paulikiene/Aine Raupelyte aus Litauen.

Nach dem Gewinn der Olympia-Bronzemedaille 2024 hatten sich die Wege der Innerschweizerinnen getrennt. Brunner gab aufgrund ihrer Schwangerschaft den temporären Rücktritt, Hüberli fand in Leona Kernen eine neue Partnerin und zog sich später eine hartnäckige Fussverletzung zu. Nun sind die beiden wieder vereint. (ram/sda)
Kritisierter Urech verlässt GC
Christoph Urech verlässt den Grasshopper Club per sofort. Der Geschäftsführer des Zürchers Fussballklubs stand bei den Anhängern seit Monaten heftig in der Kritik.

Urech habe sich zum Abgang entschieden, «um in der sportlich entscheidenden Phase der Saison zusätzliche Stabilität im Klubumfeld zu schaffen, damit der Fokus verstärkt auf das sportliche Geschehen gelenkt werden kann», teilen die Hoppers mit. Sein interimistischer Nachfolger heisst Leo Lian. (ram)
Der neue Abfahrts-King heisst Manser
Sandro Manser hat in St. Moritz den Schweizer Meistertitel in der Abfahrt gewonnen. Der 20-jährige Innerschweizer siegte vor den Weltcup-erprobten Alessio Miggiano und Stefan Rogentin.

Der sportliche Wert des Titels ist begrenzt: Mit Marco Odermatt, Franjo von Allmen und Alexis Monney fehlten die drei besten Schweizer Abfahrer. Andererseits zog Rogentin, der bei der letzten Zwischenzeit noch in Führung lag, das Rennen nicht voll durch. Mit diesem Vorgehen zerstörte er nicht die FIS-Punkte der nachfolgenden jungen Fahrer, deren zeitlicher Rückstand massiv in die Berechnung der FIS-Zähler einfliesst.

Manser holte in der vergangenen Europacup-Saison in der Abfahrt zwei Siege und insgesamt vier Podestplätze. Das bescherte ihm in der kommenden Saison einen Fixplatz im Weltcup. (ram/sda)
Sharks verlieren Punkte im Playoff-Rennen
Die San Jose Sharks erlitten im Kampf um die Playoff-Teilnahme einen Rückschlag. Die Kalifornier, bei denen Philipp Kurashev bereits zum neunten Mal in Folge überzählig fehlte, verloren das Heimspiel gegen die Edmonton Oilers 2:5

Die Sharks hatten mit fünf Siegen aus den letzten sechs Partien an Fahrt aufgenommen, um die Los Angeles Kings und die Nashville Predators im Rennen um den achten und letzten Playoff-Platz der Western Conference doch noch zu verdrängen. Diese Zielsetzung bleibt trotz der Niederlage bestehen. In den noch fünf ausstehenden Spielen muss ein Rückstand von drei Zählern auf die Nashville Predators aufgeholt werden. Das Team von Roman Josi belegt derzeit Platz 8. (abu/sda)
Favoritensiege zum Playoff-Auftakt der Handballer
Der Qualifikationssieger Kadetten Schaffhausen mit einem 32:28-Sieg gegen GC Amicitia und der Zweite Kriens-Luzern mit einem 42:35-Erfolg gegen den RTV Basel starten überzeugend in die Viertelfinals der Handball-Playoffs.

Am Donnerstag starten dann die anderen beiden Viertelfinals zwischen Pfadi Winterthur (3.) und St. Otmar St. Gallen (6.) respektive BSV Bern (4.) und Wacker Thun (5.). (nih/sda)
Neuer Trainer für die Schweizer Speedfahrerinnen
Silvan Epp wird auf die kommende Skisaison neuer Trainer der Schweizer Speedfahrerinnen und löst in dieser Funktion Stefan Abplanalp ab. Der 44-jährige Epp war bereits von 2016 bis 2018 in gleicher Funktion bei Swiss-Ski tätig. Zuletzt war er an der Sportmittelschule in Engelberg Leiter Ski alpin.

Abplanalp war vor einem Jahr zu Swiss-Ski zurückgekehrt und erlebte als Chef der Speedfahrerinnen eine herausfordernde Saison mit den gravierenden Verletzungen von Lara Gut-Behrami und Michelle Gisin sowie zwischenzeitlich auch von Corinne Suter. Mit dem erfahrenen Berner Oberländer laufen Gespräche, um ihn in anderer Funktion weiterzubeschäftigen. (nih/sda)
Blessing und Müller erstmals im Nationalteam
Parallel zur heissen Phase in den Playoffs startet die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft die Vorbereitung auf die Heim-WM. Das endgültige Kader für die WM in Zürich (und Freiburg) wird am Ende deutlich anders aussehen. Vorerst nimmt Nationalcoach Patrick Fischer die Vorbereitung aber mit einem Kader von Spielern der nicht mehr in den Playoffs engagierten National-League-Teams in Angriff.

Erstmals ein Aufgebot erhielten der 19-jährige Verteidiger Niklas Blessing vom EHC Biel und der 21-jährige Stürmer Miles Müller von Ambri-Piotta. Vier WM-Silbermedaillengewinner von 2025 – Leonardo Genoni, Dominik Egli, Grégory Hofmann und Ken Jäger – sind ebenfalls bereits dabei.

Die Vorbereitung beginnt mit zwei Spielen am 16. und 17. April in Topolcany gegen die Slowakei. Danach folgen Heimspiele in Biel gegen Ungarn (23./24. April) sowie die letzten beiden Stationen der Euro Hockey Tour in Tschechien und Schweden. WM-Auftakt ist am 15. Mai in Zürich gegen die USA. (nih/sda)

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