Videos
Iran

NATO: Generalsekretär Mark Rutte kuscht bei CNN vor Donald Trump

Video: watson/Lucas Zollinger

Nach Treffen mit Trump: Diese Nicht-Antwort des Nato-Chefs gibt zu reden

09.04.2026, 11:1709.04.2026, 11:17

Der Nato-Generalsekretär Mark Rutte war am Mittwoch in der CNN-Sendung «The Lead» des US-Journalisten Jake Tapper zu Gast. Thema war dabei auch der Krieg im Nahen Osten.

Tapper wollte von Rutte wissen, ob die Welt sicherer sei, seitdem der Krieg mit dem Iran begonnen habe. Der 59-jährige Niederländer bejahte die Frage nicht nur – er nutzte die Gelegenheit auch gleich, um Trump einen Lorbeerkranz zu winden.

An einer anderen Stelle im Gespräch unterliess es Rutte ausserdem, die Drohungen des US-Präsidenten, die ganze iranische Zivilisation zu zerstören, zu verurteilen. Die Szene gab anschliessend auf Social Media viel zu reden. Kritikerinnen und Kritiker hielten dem Nato-Chef vor, dass er sich von Trumps Aussage hätte distanzieren müssen.

Hier sind die Szenen mit mit deutschen Untertiteln:

Video: watson/Lucas Zollinger

Mark Rutte befindet sich als Chef der NATO in einer delikaten Situation. Er zeigt sich stets bemüht, sich (und seine Organisation) mit dem US-Präsidenten gut zu stellen und äussert selten Kritik an dessen Handlungen oder Aussagen.

Donald Trump hingegen droht immer wieder mit dem Austritt aus dem Verteidigungsbund. Das wäre für den Nordatlantikpakt-Organisation ein schwerer Schlag. Die USA sind das mit Abstand wichtigste und grösste Mitglied des Bündnisses und stellen mehr als 40 Prozent aller Truppen. Entsprechend forderte Trump die anderen NATO-Mitglieder wiederholt auf, ihre militärischen Kapazitäten zu erhöhen. (lzo)

Hier gibt's weiteren aktuellen Video-Content:

«Was denkst du, wer du bist?» – MAGA-Kommentatoren rechnen mit Trump ab

Video: watson/lucas zollinger

US-Vizepräsident Vance findet, die EU mische sich in Ungarns Wahlen ein – und tut es dann selbst

Video: watson/lucas zollinger

Kim Jong-uns mysteriöse Tochter soll laut Geheimdienstinfos seine Nachfolgerin werden

Video: watson/lucas zollinger
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die Geschichte der Nato
1 / 27
Die Geschichte der Nato
1949: In Washington wird am 4. April der Nordatlantikvertrag unterzeichnet. Das Bündnis hat anfangs zwölf Mitglieder: Belgien, Dänemark, Frankreich, Grossbritannien, Island, Italien, Kanada, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Portugal und die USA.
quelle: epa/u.s. national archives / u.s. national archives and records administration / handout
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Trump nennt Senator einen Loser – der schlägt zurück
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
164 Kommentare
Dein Kommentar
YouTube Link
0 / 600
Hier gehts zu den Kommentarregeln.
Die beliebtesten Kommentare
avatar
RightIsWrong
09.04.2026 11:29registriert November 2023
Wie ein geschlagener Hund, der das Herrchen immer noch anbetet.
Ja, nicht nette Analogie, aber leider exakt zutreffend.
23014
Melden
Zum Kommentar
avatar
Der Micha
09.04.2026 11:32registriert Februar 2021
Mark Rutte kann ich eh nicht mehr für voll nehmen. Es ist nicht das erste mal, dass er sich Trump anbeidert. Auch bezüglich Trumps Grönland-Übernahme hat er sich nicht klar gegen Trump gestellt.

Es ist einfch nur unerträglich wie er sich anbiedert.
21914
Melden
Zum Kommentar
avatar
Lohner
09.04.2026 11:30registriert August 2025
Ich bin vom NATO Chef sehr enttäuscht, dass er sich gegenüber Trump nicht klar distanziert und ihm die Grenzen aufzeigt. Dieses Interview war sehr erbärmlich von ihm.
18811
Melden
Zum Kommentar
164
Welttag der Asexualität: «Zwingt euch zu nichts!»
Am 6. April findet der jährliche Internationale Tag der Asexualität statt mit dem Ziel, über asexuelle Identitäten aufzuklären und Sichtbarkeit zu fördern. Der Tag ist eine globale Kampagne und wurde 2021 von verschiedenen internationalen Communities und Aktivistengruppen ins Leben gerufen.
Zur Story