Sport
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National League A, 46. Runde

Ambri – Lakers 5:4nP (1:1, 2:2, 1:1)

Fribourg – Bern 3:2 (1:1, 0:0, 2:1)

Lausanne - Biel 4:2 (1:0, 0:1, 3:1)

Lugano – Davos 2:3 (0:0, 2:2, 0:1)

ZSC – Zug 2:0 (1:0, 0:0, 1:0)

NAtional LEague A

SC Bern verliert Spiel und Jobin – Lausanne gewinnt

Der Meister klebt weiter unter dem Strich: Bern unterliegt Fribourg mit 2:3. Im Fernduell holt sich Lausanne drei wichtige Punkte beim 4:2 gegen Biel. Fix in den Playoffs sind nach heute auch Davos und Lugano.



Fribourg – Bern: Daumen drücken für David Jobin

・Es läuft die 38. Minute, als sich ein womöglich schwerer Unfall ereignet. David Jobin, Verteidiger des SC Bern, bleibt nach einem Check des Fribourgers Adrien Lauper regungslos auf dem Eis liegen. Sanitäter legen Jobin eine Halskrause an und bringen ihn mit einer Bahre vom Eis. Nach Spielschluss kommt die Entwarnung: Offenbar hat David Jobin «nur» eine Hirnerschütterung erlitten.

・Entschieden wird das Spiel durch einen Doppelschlag in der 51. Minute. Innert 18 Sekunden treffen Anthony Hueguenin und Joel Kwiatkowski für das Heimteam. Joel Vermins Anschlusstreffer eine Sekunde vor Schluss kam zu spät, so verlor Bern nebst Jobin auch die drei Punkte.

・Der SC Bern ist nach der 17. Niederlage im 23. Auswärtsspiel – der ersten unter dem neuen Trainer Guy Boucher – wieder unter den Strich gefallen.

・Unser Ticker zur Partie zum Nachlesen

Der Check von Lauper gegen Jobin. Video: Youtube/SRF

Lausanne – Biel: Drei Punkte im Kampf um die Playoffs

・Die Waadtländer feiern einen sehr wichtigen Sieg. Lausanne bezwingt Biel zuhause dank einem guten Schlussdrittel mit 4:2. Deruns mit zwei Treffern und Hytönen kehrten die Partie in den letzten acht Minuten noch zugunsten Lausannes.

・Während Lausanne nach zwei Niederlagen wieder auf die Siegerstrasse zurückfand, kassierte Biel die achte Pleite in den letzten neun Spielen. 

・Dank dem Sieg überholt Lausanne den SC Bern und ist wieder über dem Strich auf einem Playoffplatz. Bei zwei Spielen mehr als der Meister hat Lausanne (68 Punkte) einen Zähler mehr auf dem Konto – nach Verlustpunkten ist also der SCB (67) über dem Strich. Es bleibt eng und auch das siebtplatzierte Servette (69) ist noch lange nicht über dem Berg.

Unterstützung für Lausanne gab es auch in Fribourg, wo die Fans so gleich eine «doppelte» Niederlage des Erzrivalen SC Bern zu bejubeln hatten.

Les joueurs lausannois fetent le 2eme but marque par le joueur lausannois Thomas Deruns, gauche, lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre  Lausanne HC, LHC, et le EHC Biel ce samedi 1 fevrier 2014 a la patinoire de Malley a Lausanne. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Später Jubel am Genfersee. Bild: Keystone

Ambri – Lakers: Nervenflattern in der Leventina

・Gegen das abgeschlagene Schlusslicht aus Rapperswil-Jona waren in Ambri drei Punkte eingeplant – schliesslich ist die Qualifikation für die Playoffs noch nicht in der Tasche.

・Doch es kam anders. Bei Spielmitte führten die Lakers mit 3:1, kurz vor Schluss mit 4:3. Daniele Grassis Ausgleich brachte Ambri immerhin in die Verlängerung und im Penaltyschiessen holten sich die Tessiner den Zusatzpunkt.

・Ambri hat noch vier Qualifikationsspiele und dabei acht Punkte Vorsprung auf die Playouts. Stichwort «acht» – für die Lakers war es die achte Niederlage in Folge.

Maxime Noreau feierte seinen 100. Skorerpunkt in der NLA.

Ambris Maxim Noreau, hinten, und Paolo Duca, vorne, freuen sich ueber den 3:3-Ausgleich, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Ambri-Piotta und den Rapperswil-Jona Lakers, am Samstag, 1. Februar 2014, in der Valascia Eishalle in Ambri. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Noreau und Duca bejubeln das zwischenzeitliche 3:3. Bild: TI-Press

Lugano – Davos: Reto von Arx entschied

・Der HC Lugano ging gegen Davos zwei Mal in Führung und konnte die Partie dennoch nicht für sich entscheiden. Routinier Reto von Arx sorgte mit seinem Treffer zum 3:2 in der 45. Minute dafür, dass die Bündner das Tessin mit drei Punkten im Car verlassen konnten. «RvA» schüttelte mehrere Gegenspieler ab und hob die Scheibe backhand in die hohe Ecke.

・Beide Teams sind nun mit jeweils 77 Punkten ebenfalls fix in den Playoffs. Gut möglich, dass sich Davos und Lugano im Viertelfinal gegenüber stehen werden. Momentan sind die Bündner auf Rang 4, die Tessiner direkt dahinter.

Luganos Florian Blatter, links, Goalie Elvis Merzlikins, zweiter von rechts, und Ilkka Heikkinen, rechts, im Duell mit den Davos-Spielern Lukas Sieber und Marc Aeschlimann, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League A zwischen dem HC Lugano und dem HC Davos am Samstag, 1. Februar 2014, in der Resega-Eishalle in Lugano. (KEYSTONE/Ti-Press/Davide Agosta)

Bild: TI-Press

ZSC Lions – Zug: Mühsamer Sieg für den Leader

・Der ZSC besiegte den EV Zug 2:0 und zum fünften Mal in Serie. Die Lions sind nicht ganz hundert: Sie haben nach 47 Runden 99 Punkte geholt.

・Daniel Schnyder markierte in der 19. Minute mit seinem ersten Treffer im 45. Spiel der Saison das kursweisende 1:0, ehe Topskorer Roman Wick Sekunden vor Schluss den Puck ins leere Tor schob.

・Für den EV Zug war es der siebte Sieg in den letzten neun Spielen. Die Aufholjagd in Richtung Playoffs dürfte aber dennoch nicht fruchten, weil die direkte Konkurrenz ebenfalls regelmässig punktet und der Abstand zu Platz 8 so immer noch acht Punkte beträgt.

01.02.2014; Zuerich; Eishockey NLA - ZSC Lions - EV Zug; Reto Schaeppi, Ronalds Kenins und Torschuetze Daniel Schnyder (v.l., ZSC) jubeln nach dem Treffer zum 1:0 (Patrick Straub/freshfocus)

Zürcher Jubel nach Schnyders 1:0. Bild: Patrick Straub/freshfocus

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