Österreich übernehme sechs Patientinnen und Patienten, vier davon intensivmedizinisch, hiess es. Sie würden in Spitälern in Wien und Graz untergebracht und weiterversorgt. Der Transport sei für Samstagvormittag geplant. Alle sechs Personen seien Schweizer Staatsangehörige im Alter von 14, 16, 16, 17, 20 und 30 Jahren. (sda)
Auch Schweizer Brandopfer kommen in ausländische Spitäler +++ Sechs kommen nach Österreich
Die wichtigsten Informationen
- Während einer Silvesterfeier in Crans-Montana kam es zu einem Brand im Untergeschoss der stark besuchten Bar «Le Constellation» im Zentrum des Walliser Wintersportorts.
- 40 Menschen sind bei dem Brand ums Leben gekommen. 119 wurden verletzt, wovon sich 80 noch immer in kritischem Zustand befinden. Die Mehrheit der Brandopfer war zwischen 16 und 24 Jahre alt.
- Die Ursache für den Brand ist noch unbekannt, die Ermittlungen laufen. Derzeit gehen die Walliser Behörden davon aus, dass Wunderkerzen auf Champagnerflaschen den Brand ausgelöst haben.
- Bundespräsident Guy Parmelin (SVP) sprach am Abend des Neujahrstag in Sion von einer der «schlimmsten Tragödien» in der Geschichte der Schweiz. Die Fahnen auf dem Bundeshaus werden fünf Tage auf Halbmast stehen.
Sechs Schweizer nach Österreich
Österreich übernehme sechs Patientinnen und Patienten, vier davon intensivmedizinisch, hiess es. Sie würden in Spitälern in Wien und Graz untergebracht und weiterversorgt. Der Transport sei für Samstagvormittag geplant. Alle sechs Personen seien Schweizer Staatsangehörige im Alter von 14, 16, 16, 17, 20 und 30 Jahren. (sda)
Auch Schweizer Brandopfer kommen in ausländische Spitäler
Es schreibt in einer Mitteilung, in einer ersten Phase habe für alle 119 Verletzten der Brandkatastrophe eine Erstversorgung in Schweizer Spitälern sichergestellt werden können. Für eine langfristige Behandlung von schwerverletzten Brandopfern reichten aber die Kapazitäten der Schweizer Spitäler nicht aus.
Dies, da die langfristige Behandlung dieser Menschen voraussichtlich Monate in Anspruch nehmen werde und die Zahl von Patienten mit schweren Verbrennungen nach dem Brand in der Silvesternacht gross sei.
Die Nationale Alarmzentrale und Ereignisbewältigung NEOC des Babs koordiniert laut Mitteilung die medizinischen Evakuationen. Die behandelnden Spitäler melden die Patienten, welche verlegt werden sollen. Die Zuteilung der Patienten auf die zur Verfügung stehenden Behandlungsplätze erfolgt nach medizinischen Kriterien.
Die Verlegung müsse in den nächsten 48 Stunden erfolgen, in denen die Patienten noch so stabil seien, dass wie verlegt werden könnten.
«Es ist wichtig, dass die Angehörigen für die angewandten Kriterien und die Dringlichkeit Verständnis aufbringen, auch wenn das für die Familien unbeschreiblich schwere Situationen sind», schreibt das Babs.
Die Walliser Behörden gaben bereits am Freitagnachmittag an einer Medienkonferenz bekannt, dass bis Sonntag 50 Patienten ins Ausland verlegt werden sollen. Dies in Spitäler in Belgien, Frankreich, Deutschland und Italien. Laut Babs werden auch Verlegungen in weiter entfernte Länder «ins Auge gefasst». (sda)
Spitaldirektor von Sitten: «Meine Söhne sind im gleichen Alter»
Gegenüber watson erklärt Bonvin zudem, warum die Situation im Spital auch zwei Tage nach der Brandkatastrophe noch angespannt ist – und weshalb ihm die Tragödie persönlich nahe geht.
Staatsanwaltschaft untersucht verwendete Baumaterialien in Bar
So habe sich das Feuer sehr schnell zu einem Brand entwickelt, sagte Generalstaatsanwältin Béatrice Pilloud am Freitag vor den Medien in Sitten. Vor Ort habe man Spuren gesichert. Zudem hätten die Ermittler Videoaufnahmen erhalten und analysiert, sowie mehrere Personen befragt – darunter die beiden französischen Barbetreiber.
Der weitere Verlauf der Untersuchung werde sich insbesondere mit den Umbauten, den verwendeten Materialien, den Betriebsgenehmigungen sowie mit den Sicherheitsvorkehrungen des Lokals befassen. «Damit sind gemeint: die vorhandenen Löschmittel, Fluchtwege, die Einhaltung der Brandschutzvorschriften und die allgemeinen Mittel zur Brandbekämpfung», erklärte die Generalstaatsanwältin.
Auch werde ermittelt, wie viele Personen tatsächlich anwesend waren und wie viele es laut Genehmigung hätten sein dürfen. Weiter würden die Einrichtung des Lokals, die Evakuierungswege und der allgemeine Zugang untersucht.
Es gebe die Möglichkeit einer strafrechtliche Verfolgung, sagte Pilloud weiter. Wenn es um die Verantwortung von noch lebenden Personen gehe, könnte eine strafrechtliche Untersuchung wegen fahrlässiger Brandstiftung, fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet werden. Die Besitzer der Bar seien zunächst als Auskunftspersonen einvernommen worden. (sda)
Eltern von Kocani-Brandopfern kondolieren Eltern von Crans-Montana
Wie am Freitag die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete, schrieben die Eltern der Kocani-Opfer auf der Facebook-Seite ihres Vereins «16. März»: «Mit gebrochenem Herzen haben wir von der Tragödie in der Schweiz erfahren».
«Unsere Gedanken, Gebete und unser tiefstes Mitgefühl sind bei den Familien der Opfer, bei den Verletzten und bei allen, die diesen unvorstellbaren Schmerz ertragen. Wir sind von ganzem Herzen bei Ihnen, nicht als blosse Beobachter, sondern als Menschen, die dieselbe Wunde tragen.»
Am 16. März des vergangenen Jahres starben bei einem Brand im Nachtclub «Pulse» in der Kleinstadt Kocani, 100 Kilometer östlich der nordmazedonischen Hauptstadt Skopje, 63 Menschen. Rund 200 Personen wurden verletzt.
Zum Brand kam es, nachdem eine für die Bühnen-Show eingesetzte Funkenmaschine die aus leicht entflammbarem Material bestehende Deckenkonstruktion entzündet hatte. 59 Menschen starben sofort, weitere vier erlagen später ihren schweren Brandverletzungen. (sda/ansa)
Schweiz beantragte Auslösung von EU-Zivilschutzmechanismus
Das gab ein Mediensprecher des Bundesamts am Freitag auf Anfrage bekannt. Sprecher Philippe Boeglin sagte weiter, parallel dazu und schon bevor die Schweiz ihre Bitte deponierte hätten mehrere EU-Länder der Schweiz Hilfsangebote gemacht. Derzeit seien rund 50 Transporte von Brandopfern ins Ausland geplant.
Die Brandopfer würden in auf die Behandlung von Brandverletzungen spezialisierte Spitäler gebracht.
Europäische Länder hätten auch angeboten, Patiententransporte auszuführen. Zudem habe die Schweiz zwei Angebote für die Entsendung von spezialisierten Teams zur Behandlung von Brandverletzungen angenommen. In die Schweiz kämen solche «Burn Assessment Teams» aus Italien und Frankreich.
Die EU-Kommissärin für Zivilschutz, Hadja Lahbib, schrieb auf der Kurznachrichtenplattform X, 24 Patientinnen und Patienten würden in Spitäler in Belgien, Frankreich, Deutschland und Italien gebracht. Dies mit logistischer Hilfe aus Deutschland, Frankreich, Luxemburg und Rumänien.
Fredy-Michel Roten, der Chef der Chef der Kantonalen Walliser Rettungsorganisation, sagte am Freitag an der Medienkonferenz zum Stand der Dinge in Sitten VS, viele Brandopfer von Crans-Montana befänden sich derzeit auf Intensivstationen von Spitälern.
Diese seien aber nicht spezialisiert auf die Behandlung von Brandopfern. Roten sprach wie Boeglin von 50 Patientinnen und Patienten. Diese 50 Transporte würden bis zum kommenden Sonntag ausgeführt. (sda)
Schottische Touristin kämpft mit den Tränen
Wirt bricht sein Schweigen
Man werde alles tun, um die Ursachen zu klären und kooperiere mit den Behörden, so der Wirt weiter. Das Wirtepaar stammt aus Korsika und führte die Bar seit 2015. Die Frau erlitt in der Neujahrsnacht eine Brandwunde am Arm, konnte aber wieder aus dem Spital entlassen werden.
Mehr zu den Betreibern der Bar erfährst du hier. (cma)
Im Chuv hospitalisierte Opfer sind alle jung und schwer verletzt
Die Überlebenschancen der Opfer seien zum jetzigen Zeitpunkt unklar, sagten Ärztinnen und Ärzte an einer Medienkonferenz des Chuv am Freitag in Lausanne. Viele Opfer hätten ausser den Verbrennungen auch schwere Rauchvergiftungen erlitten.
Einzelne Opfer hätten sich selber kenntlich machen können, andere Patientinnen und Patienten hätten Dokumente auf sich getragen, mit denen sie hätten identifiziert werden können, hiess es weiter. Zudem habe die Polizei bei der Identifizierung der Opfer helfen können.
Das Chuv betreibt eines der beiden spezialisierten Zentren für schwere Verbrennungsopfer in der Schweiz. Das andere befindet sich am Universitätsspital Zürich, wo etwas über ein Dutzend Verletzte der Brandkatastrophe in einer Bar in Crans-Montana in der Silvesternacht betreut werden. (sda)
Pressekonferenz beendet
Starben Opfer auch nach dem Brand?
Wie wird verhindert, dass das Betreiberpaar allenfalls ins Ausland flieht?
Was sagen Sie zu den vielen Gaffern?
Wurde eine Brandschutzkontrolle durchgeführt?
Waren die Wunderkerzen legal?
Gästezahl bleibt wohl unbekannt
Hat es Brandschutzkontrollen gegeben?
Zu den Ausgängen sagt Ganzer: «Es hat mehr als einen Notausgang gegeben. Die meisten Personen sind jedoch beim Hauptausgang rausgekommen. Stellen Sie sich vor, es gab Rauch, man konnte sich nicht mehr orientieren. Es gab ein Feuer, weshalb nicht alle den Notausgang finden konnten.»
War der Schaumstoff an der Decke zulässig?
Darum variieren die Zahlen der Verletzten noch
Jetzt beginnt die Fragerunde mit den Journalistinnen und Journalisten.
«Wir waren gut aufgestellt»
Bonvin appeliert zudem an die Medien: «Wir sind aber in einer heiklen Situation: Die Familien haben Kontakt mit den Verletzten, doch im Spital muss es Ruhe geben, alles ist vertraulich. Ich bitte die Medien, die Privatsphäre der Patientinnen und Patienen zu respektieren. Denn einige haben versucht, in unser Spital einzudringen. Das geht natürlich nicht, wir müssen die Privatsphäre der Patientinnen einhalten.»
«Mehr Opfer als verfügbare Mittel»
«Die Behandlung der Verbrennungen ist sehr komplex», sagt er zu den Verletzten. Für die Verlegungen brauche es enge Abstimmungen im Inland und mit dem europäischen Ausland. Bis Sonntag sind 50 Verlegungen vorgesehen, ein Teil geht in Nachbarländer, auch andere Länder hätten Kapazitäten angeboten.
«Betroffene Familien erhalten professionelle Betreuung»
Komplexes Prozedere zur Identifizierung der Toten
«Wir ermitteln in alle möglichen Richtungen»
71 Schweizer unter den Verletzten
Zudem seien unter den hospitalisierten Verletzten 14 Franzosen, 11 Italiener, vier Serben und jeweils ein Belgier, ein Bosnier, ein Luxemburger, ein Pole und ein Portugiese.
14 Personen seien noch nicht identifiziert und entsprechend, weiss man auch noch nicht, von wo sie kommen.
Dies sagt der Polizei-Kommandant Frédéric Gisler. Weiter betont er, dass sich diese Zahlen in den nächsten Stunden und während der weiteren Identifikations-Prozesse noch ändern können. (nib)
113 von 119 Verletzten sind identifiziert
«Viele kämpfen noch um ihr Leben»
«Wir leisten das Maximum»
Das Prozedere
Die Medienkonferenz beginnt
Wer heute informieren wird
• Mathias Reynard, Walliser Staatsratspräsident
• Beatrice Pilloud, Generalstaatsanwältin des Kantons Wallis
• Frédéric Gisler, Kommandant der Walliser Kantonspolizei
• Pierre-Antoine Lengen, Chefinspektor der Walliser Kriminalpolizei
• Stéphane Ganzer, Walliser Staatsrat und Sicherheitsvorsteher
• Freddy-Michel Roten, Direktor der Walliser Rettungsorganisationen
Medienkonferenz beginnt mit leichter Verspätung
Medienkonferenz um 15 Uhr
Schwerverletzte von Crans-Montana in Stuttgart und Tübingen
«Seitens des Marienhospitals Stuttgart kann ich bestätigen, dass ein Patient aufgenommen wurde und in unserem Haus intensivmedizinisch versorgt wird», sagte eine Kliniksprecherin. Weitere Auskünfte wurden aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht erteilt.
Auch die BG Klinik Tübingen ist an der Versorgung der Verletzten beteiligt. «Aufgrund der besonderen Expertise in der Schwerbrandverletztenversorgung wurde die BG Klinik Tübingen in den internationalen Hilfseinsatz eingebunden. Zwei schwerverletzte Personen wurden zur Behandlung in unserer Klinik aufgenommen», sagte eine Sprecherin.
Die BG Klinik Tübingen sei auf die Versorgung einer grossen Anzahl von schwerverletzten Personen, die zeitgleich die Klinik erreichen, vorbereitet und halte für diesen Fall jederzeit umfassende Ressourcen bereit. (sda/dpa)
14:13 Uhr: Unispital zeigt Anteilnahme
Onkel von Golftalent dementiert Todes-Meldung
Italiens Aussenminister lobt Zusammenarbeit mit der Schweiz
Er habe seit der Brandkatastrophe mehrmals mit Bundesrat Ignazio Cassis telefoniert. Beim Unglück in Crans-Montana dürften auch viele italienienische Staatsangehörige sein. Offizielle Zahlen lagen am Freitagmittag noch nicht vor.
Die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete von vier teils jugendlichen Verletzten, die am Freitag in ein Krankenhaus in Mailand verlegt werden sollen. (sda)
Der Papst betet für die Opfer
Alle 22 Schwerverletzten im Spital Lausanne identifiziert
Dies sagt die Direktorin des CHUV, Claire Charmet, gegenüber des RTS.
Die Lage im Universitätsspital Lausanne sei unter Kontrolle und das Personal sei für die Patienten und deren Angehörige da.
Dennoch sei die Prognose für die Verletzten ungewiss, da sie alle schwer verbrannt sind.
Claire Charmet kündigt an, dass das Unispital Lausanne bis zum Ende des Wochenendes eine Bilanz ziehen wird. (nib)
Israel schickt Spezialisten nach Brandkatastrophe in die Schweiz
Das Team, welches zum israelischen roten Kreuz gehört, sei bereits am Donnerstag in Crans-Montana eingetroffen, meldete die italienische Nachrichtenagentur Adnkronos am Freitag. Die Einsatzkräfte seien auf die Identifizierung verkohlter Leichen spezialisiert.
Israels Präsident Isaac Herzog hob die Erfahrung des Landes auf dem Gebiet «der Lokalisierung und Identifizierung von Brandopfern sowie der Behandlung von Verbrennungsopfern bei Brandunfällen» hervor. (sda)
Foto zeigt Wunderkerzen auf Champagnerflaschen in der Bar
Das Bild, das in den sozialen Medien kursiert, zeigt eine Frau, die auf den Schultern eines Mannes sitzt, und Flaschen und die daran angebrachten Wunderkerzen trägt.
Der Mann hat eine Maske an, die Frau eine Art Motorradhelm, weshalb man nicht erkennt, wer sie sind.
Ob sie zum Personal der Bar gehören oder Gäste sind, ist nicht bekannt.
Das Foto zeigt mutmasslich die Party wenige Momente vor der Katastrophe, bei der die Decke der Bar Feuer gefangen hat. (nib)
Europarat setzt Schweizer Flagge auf Halbmast
«Unsere Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und der gesamten Schweizer Gemeinschaft in dieser schwierigen Zeit», hiess es in der Mitteilung der Organisation. «Der Europarat zollt auch den unermüdlichen Einsatzkräften und allen, die vor Ort den Opfern helfen und ihre Familien unterstützen, Anerkennung.» (sda)
Kanton Zürich zeigt Solidarität mit Opfern
Der Regierungsrat sei in Gedanken bei den Angehörigen und dankt allen involvierten Einsatzkräften für ihren Einsatz.
Derzeit befänden sich laut der Mitteilung 13 Schwerverletzte im Unispital Zürich, sowie vier schwer verletzte Kinder im Kinderspital Zürich in Behandlung.
Das Forensische Institut Zürich entsende im Auftrag der Walliser Staatsanwaltschaft Spezialisten nach Crans-Montana. Diese sollen die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache unterstützen. (nib)
Rechtsanwalt fordert Hilfe des Bundes für Crans-Montana-Opfer
Ausserdem sei eine Task Force des Bundes angesagt, schrieb Steinegger am Freitag in einem Communiqué. Dieser sollen Spezialisten angehören, die in der Abwicklung von Massenschäden Erfahrung hätten.
Die Arbeiten des Bundes sollen sich an den festgelegten Regeln von 1998 orientieren. Damals verabschiedete die Eidgenossenschaft die sogenannte Luxor-Vereinbarung mit dem Ziel, jahrelange gerichtliche Auseinandersetzungen zu vermeiden, die das Leid vieler Opfer verstärken könnte. Es ging darum, rasche Hilfe und Entschädigung der Opfer sicherzustellen. (sda)
12:16 Uhr: Touristin: «Wir gehen heute trotzdem noch auf die Piste»
SP sagt Jahresauftakt-Apéro ab
14 Verletzte aus Crans-Montana werden nach Polen verlegt
Den Familien und Freunden der Opfer sprach er sein Beileid aus. Zugleich sicherte er die Solidarität Polens zu.
Weitere drei Verletzte wurden nach Frankreich verlegt, in Spitäler in Lyon und Paris. Darunter sind laut französischen Angaben zwei Franzosen und ein Schweizer.
«Das Gesundheitsministerium hat 19 Betten bereitgestellt, 15 für Erwachsene und 4 für Kinder, um auf Anfrage der Schweizer Behörden Verletzte aufnehmen zu können», sagte ein Sprecher gegenüber France Info TV. (sda/ansa)
Fussball-Klub bangt um Junioren
Nach Informationen der Zeitung befanden sich mehrere Mitglieder der Junioren-B-Mannschaft im Alter von 16 bis 18 Jahren im Innern der Bar. «Unser Klub und unser Dorf sind von diesem Drama schwer betroffen», sagte ein Vertreter des Sportvereins. (sda)
Waadtländer Regierung setzt Flaggen auf Halbmast
Die Aktion folge als «Zeichen der Trauer und Solidarität», schrieb die Waadtländer Regierung am Freitag in einer Mitteilung. Sie forderte auch die Gemeinden im Kanton dazu auf, es ihr gleich zu tun.
Bis und mit 6. Januar stehen die Flaggen nun auf Halbmast. Ebenso diejenigen am Bundeshaus. Bundespräsident Guy Parmelin kündigte die Aktion bereits am Donnerstag an. Das Drama von Crans-Montana dürfe die Schweizer Werte nicht erschüttern. Die Schweiz sei traurig, aber in den Herzen vereint, im Schmerz und in der Unterstützung, sagte er. (sda)
10:05 Uhr: Viele Medienschaffende vor Ort
Französische Politikerin Marine Le Pen drückt Beleid aus
Sie schreibt: «Ich spreche dem Schweizer Volk in dieser tragischen Situation mein aufrichtiges Mitgefühl aus.» (nib)
Nous restons sans voix face à l’épouvantable incendie qui a frappé une discothèque de la station de Crans Montana en Suisse faisant une quarantaine de morts et plus d’ une centaine de blessés. Nos pensées émues vont aux familles des victimes et à leurs proches. J’exprime toute ma…
— Marine Le Pen (@MLP_officiel) January 2, 2026
Italienisches Golftalent ist erstes identifiziertes Opfer
Emanuele Galeppini war ein italienisches Golftalent. Der Golfverband bestätigte seinen Tod in den sozialen Medien.
In einer entsprechenden Medienmitteilung drücken sie ihre Trauer aus und schreiben, dass sie in Gedanken bei der Familie des 16-Jährigen seien.
Weiter schreibt der Verband: «Emanuele, du wirst für immer in unseren Herzen bleiben.» (nib)
La Federazione Italiana Golf piange la scomparsa di Emanuele Galeppini, giovane atleta che portava con sé passione e valori autentici. In questo momento di grande dolore, il nostro pensiero va alla sua famiglia e a tutti coloro che gli hanno voluto bene.
— Fed.Italiana Golf (@FederGolf) January 1, 2026
Emanuele, rimarrai per… pic.twitter.com/zFPW2Amcoi
Fussball-Nachwuchstalent unter den Brandopfern
Der 19-jährige Nachwuchsspieler habe in dem Club in Crans-Montana ins Neue Jahr gefeiert.
Der Spieler sei schwer verletzt in ein Spital in Frankfurt gebracht worden.
Laut dem FC Metz sei es zu früh für eine Diagnose, der junge Mann habe jedoch keine lebenserhaltenden Massnahmen benötigt. Mittlerweile sei er auf eine Verbrennungsstation verlegt worden. (nib)
Le #FCMetz a la douleur d’annoncer que Tahirys Dos Santos, joueur stagiaire du club, a été blessé lors de l’incendie survenu à Crans-Montana.
— FC Metz ☨ (@FCMetz) January 1, 2026
L'ensemble du club unit ses pensées pour les adresser à Tahirys, dans ces heures où il combat la souffrance.
Situation in den Spitälern weiterhin angespannt
Nach der Brandkatastrophe in Crans-Montana befinden sich 80 bis 100 Verletzte weiterhin in kritischem Zustand.
«Einige Personen, die eigentlich frei gehabt hätten, sind zur Arbeit gekommen, um ihre Kolleginnen und Kollegen zu unterstützen», sagte er. Zudem laufen Gespräche über den Transfer von Fachkompetenzen im medizinischen Bereich. Dabei geht es insbesondere um französische Spezialisten für Schwerbrandverletzte, die ins Wallis kommen könnten.
Zu den Ursachen des Dramas wollte Reynard keine weiteren Angaben machen. Er erklärte jedoch, dass die ersten Hinweise - insbesondere auf eine rasche, allgemeine Brandausbreitung - bestätigt seien. Eine neue Opferbilanz wurde nicht bekannt gegeben. (sda)
Genaue Opferzahl weiterhin unbekannt
Die Arbeit ziehe sich möglicherweise über Tage hin, sagte der Sprecher zu Keystone-SDA. Es sei eine sehr schwere Arbeit, angesichts der vielen Todesopfer, betonte er. Im Fokus stünden dabei die Familien. «Wir wollen so schnell wie möglich vorwärts machen», so der Sprecher weiter. «Damit die Zeit des Wartens für die Familien so schnell wie möglich vorbei ist.»
In der Zwischenzeit stünden die Behörden in engem Kontakt mit ihnen. Des Weiteres werden sie psychologisch betreut. Die genaue Anzahl der Opfer konnte auch am Freitagmorgen noch nicht abschliessend genannt werden. (sda/con)
Instagram-Account zur Suche nach den Opfern erstellt
Hier geht es zum Account.
(con)
Neue Bilder zeigen Ausbruch von Feuer und brennende Decke
Eine weitere Aufnahme zeigt, wie eine Person Flaschen mit Wunderkerzen auf den Schultern einer anderen in die Höhe hält. Dabei entzündete sich mutmasslich ein Teil der Decke.
Unbestätigten Medienberichten zufolge handelt es sich beim Material, das Feuer fing, um Schallisolierungen. Die Ermittlungen zur genauen Ursache des Brandes laufen, die Behörden verfolgen laut der Walliser Generalstaatsanwältin Béatrice Pilloud «mehrere Hypothesen».
Weitere Videos auf Social Media zeigen, wie Gäste nach dem Ausbruch des Vollbrands aus dem Lokal zu entkommen versuchen. Aus Pietätsgründen zeigen wir diese Ausschnitte auf watson nicht.
(con)
Frankreich nimmt wie Italien verletzte Staatsangehörige auf
Italien und Frankreich machen Angaben zu betroffenen Staatsangehörigen
Das französische Aussenministerium gab bekannt, mindestens sechs Staatsangehörige seien verletzt worden und acht Französinnen oder Franzosen seien «noch nicht lokalisiert». (sda)
«Es ist unbeschreiblich»
Noch immer stehen Menschen in kleinen Gruppen zusammen, einige schweigen, andere sprechen leise miteinander über das Geschehene. Viele weinen. Immer wieder kommen Gruppen von jungen Menschen auf den Platz, um Blumen abzulegen. Ein junger Mann, der in der Nacht vor Ort war, sagt zu watson: «Es ist unbeschreiblich.»
EU aktiviert Katastrophenschutzmechanismus für die Schweiz
Sie erklärte zudem, dass ihre Dienste mit der Schweiz in Kontakt stünden, nachdem diese den EU-Katastrophenschutzmechanismus aktiviert habe. Dieses System ermöglicht es Ländern weltweit, Unterstützung aus Brüssel anzufordern, wenn ihre eigenen Reaktionskapazitäten durch eine Notlage überfordert sind. Dies geht aus Berichten der RTS hervor. (lyn)
21:02 Uhr: Spontane Andacht am Unglücksort
SRF verzichtet in Tagesschau auf Silversterrückblick
Familien suchen in Spitälern der Schweiz nach Angehörigen
Generalstaatsanwältin Pilloud: Identifikation der Opfer hat oberste Priorität
Helikopter bringen Patienten in Mailänder Spital
In Kürze würden zwei weitere italienische Verletzte im Spital mit Verbrennungszentrum erwartet. Die drei Personen seien intubiert und hätten Verbrennungen, die 30 bis 40 Prozent des Körpers betreffen würden. Die Verletzten seien jung. (lyn)
Walliser Regierungspräsident: «Grosse Solidarität»
Gedenkmesse in der katholischen Kirche von Montana
Die Zeremonie in der Kirche dieser Ortschaft leitete der Bischof von Sitten VS, Jean-Marie Lovey, wie ein Fotograf der Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtete.
Bereits am Nachmittag hatte die Diözese Sitten in einer Mitteilung erklärt, sie habe «mit Erschütterung» vom Drama in Crans-Montana Kenntnis genommen und «ihre Sorge, Nähe und ihr Mitgefühl für alle Opfer, ihre Angehörigen und Familien» zum Ausdruck gebracht.
Sie bekundete auch «ihre Unterstützung und Dankbarkeit gegenüber allen Personen, die sich auf unterschiedliche Weise für die Opfer eingesetzt haben, vor Ort oder in den verschiedenen Spitälern - als Pflegepersonal oder als Polizei-, Zivil- und Justizbehörden». (sda/cmu)
Viele Junge unter den Opfern der Brandkatastrophe von Crans-Montana
Man könne sich vorstellen, dass in einer Silvesternacht in einem Skigebiet die Feiernden jung seien, sagte Ganzer. Ob es auch minderjährige Opfer gab, konnte Ganzer hingegen nicht sagen. (sda)
Am Ort des Unfalls werden erste Blumen abgelegt.
Polizeikommandant spricht von extrem schneller Versorgung der Verletzten
Identifizierung der Opfer braucht Zeit
Er habe sich vorhin zusammen mit seinem Regierungskollegen Stéphane Ganzer (FDP) und der Staatsanwältin Béatrice Pilloud mit Familien von Opfern getroffen. «Viele warten noch auf Informationen, befinden sich in einem Zustand der Unsicherheit, der menschlich nicht auszuhalten ist», sagt der Staatsrat weiter.
Er bekräftige sein volles Vertrauen in die Arbeit der Rettungskräfte vor Ort, der Polizei und der Untersuchungsbehörden, so Reynard.
Im Namen der Walliser Regierung sprach Reynard den Familien der Dutzenden Todesopfer sein Mitgefühl und seine Solidarität aus. Den hunderten Verletzten und deren Angehörigen sprach der Staatsratspräsident seine Besserungswünsche aus. (sda)
Versetzung von internationalen Opfern in ihre Herkundsländern wird geprüft
Guy Parmelin richtet seine Worte an die Schweizer Bevölkerung.
Generalstaatsanwältin will Brandschutzvorgaben untersuchen
Walliser Gesundheitsminister spricht von 80 Verletzten in kritischem Zustand
60 Verletzte befänden sich im Spital von Sitten. Alle Spitäler, in denen sich Verletzte befänden, stehen unter extremer Spannung, sagt er. Reynard wiederholt die Warnung vom der Pressekonferenz am morgen, dass wer sich als hilfreich erweisen wolle, solle vosichtig sich verhalten, keine Risiken eingehen solle, die einen ebenfalls ins Spital bringen könnten. (lyn)
Mathias Reynard
Generalstaatsanwältin spricht von mehreren Hypothesen bezüglich des Unfallhergangs
Beatrice Pilloud während der Medienkonferenz.
Polizeikommandant präzisiert Opferzahlen
Frederic Gisler
Bundespräsident bedankt sich für internationale Solidarität
Fahnen auf dem Bundeshaus fünf Tage auf Halbmast
«Viele der Opfer waren jung, voller Hoffnung und Träume», sagte Parmelin und forderte, ihrer in Ehren zu gedenken. Es sei schwer Worte zu finden, wenn ein junges Leben ein so brutales Ende nehme. Das Drama von Crans-Montana dürfe die Schweizer Werte nicht erschüttern. «Heute ist die Schweiz traurig, aber im Herz verbunden», sagt er. Die Fahnen auf dem Bundeshaus werden für fünf Tage auf Halbmast stehen. (lyn)
Eine der schlimmste Tragödie in der Geschichte der Schweiz
Medienkonferenz um 17:15 Uhr
Pressekonferenz beginnt gleich
Dutzende Italienische Touristen verletzt und vermisst
Der italienische Aussenminister Antonio Tajani
Guy Parmelin ist in Crans-Montana eingetroffen
Parmelin sagte, die Situation sei sehr schwierig. Bei der Identifizierung der Leichen sei alles eine Frage der Geschwindigkeit. «Ich möchte den ausländischen Regierungen für ihre Zusammenarbeit danken.» (cmu/sda)
Walliser Staatsrat steht in direktem Austausch mit Betroffenen
Walliser Staatsrat Mathias Reynard
Über 30 Brandopfer in Spezialzentren in Zürich und Lausanne
Die Schwerverletzen wurden per Rettungshelikopter aus dem Wallis in die Verbrennungungszentren an den Universitätsspitälern Zürich und Lausanne (Chuv) transportiert. Es sind die beiden einzigen Zentren in der Schweiz, die auf Brandverletzungen spezialisiert sind.
Beide Kliniken rechnen mit weiteren Aufnahmen und haben ihre Kapazitäten erhöht. Die Rettungshelikopter würden laufend neue Brandopfer aus Crans-Montana einfliegen, sagte ein Sprecher des Universitätsspitals Zürich der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage. Am Donnerstagmittag seien es bereits über ein Dutzend gewesen.
Sechs Patientinnen und Patienten werden zudem im Universitätsspital Genf (HUG) betreut. Auch die Berner Insel Gruppe versorgt Verletzte aus Crans-Montana, wie ein Sprecher auf Anfrage sagte. Angaben zur genauen Anzahl und zu den laufenden Behandlungen machte er aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht.
Chuv im Krisenmodus
In der Westschweiz werden die Betroffenen insbesondere im Verbrennungszentrum am Chuv sowie in den Intensivpflegestationen für Erwachsene und Kinder dieses Spitals medizinisch versorgt. Nach Angaben des Chuv sind momentan alle vorgesehenen Patientinnen und Patienten aufgenommen worden. Weitere Verletzte werden in den nächsten Stunden nicht erwartet, allerdings sind spätere Verlegungen von Brandopfern aus anderen Spitälern weiterhin möglich.
«Wir wurden vom Wallis vor der Ankunft der Patientinnen und Patienten informiert und mussten Verlegungen vornehmen, um Platz zu schaffen. Wir haben zusätzliche Teams mobilisiert und ein Krisendispositiv eingerichtet», sagte Chuv-Direktorin Claire Charmet in der Sendung «Le 12h30» des Westschweizer Fernsehens RTS.
Derzeit funktionieren die Notaufnahmen für Erwachsene und Kinder normal, und Patientinnen und Patienten können das Chuv aufsuchen falls nötig. «Wir werden in den nächsten 24 Stunden eine Bilanz ziehen, um zu sehen, wie lange wir das durchhalten können, ob die Patienten hierbleiben, ob gewisse ausländische Patienten in ein Zentrum für Schwerbrandverletzte in ihrem Herkunftsland verlegt werden können», so Charmet.
Je nach Schweregrad der Verletzungen
Es ist derzeit zu früh, um eine Aussage über den Schweregrad der Verletzungen zu machen, betont die Direktorin. Die Patientinnen und Patienten werden von den Ärztinnen und Ärzten laufend evaluiert.
Das Triagezentrum im Wallis hat eine erste Sichtung der Patienten vorgenommen. Je nach Schweregrad und Art der Verletzung wurden sie anschliessend auf jene Zentren verteilt, die über die notwendigen Ressourcen verfügten.
Das Spital in Sitten, das die Mehrheit der Opfer aufnimmt, hat den Katastrophenplan aktiviert. Auch das Genfer Universitätsspital (HUG) ist mobilisiert. Es betreut derzeit sechs Patientinnen und Patienten, von denen vier per Helikopter und zwei mit der Ambulanz eingeliefert wurden, wie eine Sprecherin gegenüber Keystone-SDA erklärte. (sda)
Grossaufgebot an Rettungsfachkräfte
Viele Opfer sind wohl minderjährig
Die Nachtlokale bleiben geschlossen
Um 17.15 Uhr informieren die Behörden erneut
Identifizierung der Opfer von Crans-Montana könnte Tage dauern
«Bis jetzt haben die lokalen Behörden keine Hinweise darauf gegeben, dass sich unter den Opfern und Verletzten italienische Staatsangehörige befinden. Aber die Identifizierung wird Zeit brauchen. Leider sind die Opfer wegen der Schwere ihrer Verbrennungen nicht identifizierbar», sagte Cornado.
Der Diplomat befand sich am Donnerstag auf dem Weg in den Walliser Skiort. Er konnte mit dem Präsidenten der Walliser Regierung, Mathias Reynard, sprechen. Dieser erklärte laut Ansa, dass die Identifizierung aller Opfer mehrere Tage oder sogar Wochen dauern könnte. (sda/ansa)
«Flashover» verursachte eine oder mehrere Explosionen
Die genaue Zahl der Opfer ist weiterhin nicht bekannt. Nach wie vor wird von mehreren Dutzend Toten und über hundert Verletzten ausgegangen. (pre)
Video aus dem Innern der Bar zeigt Brand in der Decke
Das Kinderspital Zürich hat mehrere Patientinnen und Patienten aus Crans-Montana aufgenommen
Kein Feuerwerk in Luzern nach Katastrophe von Crans-Montana
Der seit 16 Jahren existierende «Neujahrszauber» sei ein Luzerner Gemeinschaftswerk, getragen von Hotels, Partnerbetrieben und Gönnern. Diese Gemeinschaft verstehe sich nicht nur als Gastgeberin für besondere Momente, sondern auch als Teil einer solidarischen Gesellschaft, die in Zeiten der Trauer innehalte.
In den letzten Jahren haben jeweils tausende Menschen am Neujahrsabend das Feuerwerk rund um das Seebecken verfolgt. (sda)
Rega-Einsatzleiter: Einsatz für Brandopfer läuft immer noch
Er könne Aussagen der Behörden, wonach alle Patienten versorgt seien, nicht bestätigen, sagte Philipp Simmen, Leiter des Bereiches Helikopter-Einsätze bei der Rega, am Mittag im Schweizer Radio SRF. Der Einsatz mit mehreren Helikoptern und einem Ambulanzjet laufe noch. Bis zur Versorgung aller werde es noch dauern.
Im Wallis im Einsatz seien neben Rega-Besatzungen auch die Air Glaciers und die Air Zermatt, berichtete Simmen im Radiointerview. In einer ersten Phase würden die Verletzten von Helikopter-Crews in ein Spital geflogen. Im zweiten Schritt würden Verletzte mit besonderen Bedürfnissen verlegt. Zurzeit würden per Ambulanzjet sieben Personen von Sitten in Kliniken in die Ostschweiz geflogen.
Die Rega-Einsatzleitung habe die Übersicht über die Kapazitäten der einzelnen Spitäler, schilderte Simmen seine Arbeit. Sie wisse, welche Spitäler welche Kapazitäten hätten und welche am Anschlag seien. «Wir schauen, dass wir die Patientinnen und Patienten möglichst gut verteilen.» Das gelte auch für die nächsten Tage.
In einer ersten Phase versuchten die Rega-Crews zu funktionieren, damit die Patienten gut versorgt wurden, sagte Simmen. Doch jede Meldung, die neu hereinkomme, zeige die Tragweite des Ereignisses. «Das macht betroffen.»
Unter den Opfern des Brandunglücks seien viele junge Menschen, die mit Freude hätten ins neue Jahr starten wollen, sagte Simmen. Als einzigartig stufte er das Unglück von Crans-Montana nicht ein. Ereignisse mit hohen Opferzahlen kämen immer wieder vor, etwa Lawinenniedergänge oder Flugzeugabstürze. (sda)
Erste Bilder aus der Bar
Zwei Franzosen verletzt
Verbier Tourism sagt aus Solidarität sein Feuerwerk ab.
Guy Parmelin verschiebt traditionelle Neujahrsansprache
Über ein Dutzend Brandopfer werden in Zürich behandelt
Die Rettungshelikopter würden laufend neue Brandopfer aus Crans-Montana einfliegen, sagte ein Spitalsprecher auf Anfrage von Keystone-SDA. Am Donnerstagmittag seien es bereits über ein Dutzend gewesen.
In der Schweiz gibt es zwei Zentren, die auf Verletzungen dieser Art spezialisiert sind: Die Universitätsspitäler Zürich und Lausanne. (sda)
Bundespräsident Guy Parmelin drückt Angehörigen sein Beileid aus
Europaratspräsident und alt Bundesrat Alain Berset schrieb auf X, er sei zutiefst schockiert und traurig über das Drama, das sich in der Nacht in Crans-Montana ereignet habe. Seine Gedanken seien bei den Opfern, ihren Familien und ihren Angehörigen.
Medienkonferenz ist zu Ende
Genaue Opferzahlen noch nicht bekannt
Spitäler im Wallis ausgelastet, 10 Helikopter im Einsatz
Die Behörden bitten die Bevölkerung, risikoreiche Aktivitäten vorerst zu vermeinden und rufen zu Solidarität auf. (con)
Opfer aus verschiedenen Ländern in Crans-Montana
«Wir haben auch eine internationale Komponente, die zum Tragen kommen wird», so Ganzer. Menschen kämen an Silvester teilweise von weit her nach Crans-Montana. «Dies wird sicher bestimmte diplomatische Fragen aufwerfen.»
«Wir haben eine schwierige Situation zu bewältigen und müssen uns daher derzeit vor Ort damit auseinandersetzen», so Ganzer weiter. (sda/con)
Behörden gehen nicht von einem Attentat aus
Behörden rufen auf, Gebiet zu meiden
Den Betroffenen sprach der Staatsrat «seine grosse Solidarität» aus und spendete seine Gedanken den Opfern, ihren Familien und allen anderen Betroffenen. (sda/con)
Wallis ruft besondere Lage aus
Die besondere Lage gelte demnach ab Donnerstag 9 Uhr, schrieb der Staatsrat weiter. Der Einsatz dauert noch immer an. (sda/con)
