DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Super League, 32. Runde
St. Gallen – FC Basel 0:3 (0:2)
FC Aarau – Lausanne-Sport 3:1 (0:0)
GC – YB 5:0 (2:0)
Bild: Keystone
Super League, 32. Runde

Gashi schiesst vier Tore und kontert Basels Sieg im Alleingang – Lausannes Abstieg fix

Der FC Basel bleibt auf Meisterkurs: Das Team von Murat Yakin gewinnt beim FC St. Gallen ohne Probleme mit 3:0. GC bleibt dank einem 5:0-Heimsieg gegen YB dran – Lausanne steigt nach dem 1:3 in Aarau in die Challenge League ab.
04.05.2014, 15:3504.05.2014, 23:39

St. Gallen – Basel: Pure FCB-Effizienz

– Der FC St. Gallen startet stark in die Partie gegen Leader Basel. Schon nach drei Minuten hat Goran Karanovic die Führung auf dem Fuss. Nach einer herrlichen Hereingabe von Matias Vitkieviez gerät der Stürmer jedoch in Rücklage und verstolpert den Ball drei Meter vor dem Tor von Yann Sommer.

– Ganz anders geht der FCB mit seinen Chancen um: In der 21. Minute bringt Valentin Stocker die Basler nach einem Durcheinander im Strafraum in Führung, eine Viertelstunde später erhöht Matias Delgado nach einer feinen Einzelleistung mit dem zweiten Torschuss auf 2:0. Was für eine Effizienz!

–  Zehn Minuten nach der Pause macht Stocker mit seinem zehnten Saisontreffer alles klar. Die Basler schaukeln das 3:0 gegen bemühte, aber schliesslich chancenlose St. Galler locker über die Runden und bauen den Vorsprung auf Verfolger GC vorübergehend auf sieben Punkte aus. Das Team von Murat Yakin ist ausserdem seit 27 Super-League-Spielen ungeschlagen. Ein neuer Rekord.

Mann des Spiels: Valentin Stocker krönt seine Leistung mit den Saisontreffern Nummer 9 und 10.
Mann des Spiels: Valentin Stocker krönt seine Leistung mit den Saisontreffern Nummer 9 und 10.Bild: Keystone
No Components found for watson.rectangle.

GC – YB: Gashi überragt alle

– Der watson-Liveticker zum Nachlesen.

– Kaum ist die Partie angepfiffen, steht es im Letzigrund schon 1:0. Ligatopskorer Shkelzen Gashi steht in der Mitte bereit, um nach Munas Dabburs feiner Vorarbeit auf dem linken Flügel einzuschieben.

– Ab der 40. Minute muss YB mit zwei Mann weniger auskommen. Zuerst sieht Gonzalo Zarate wegen einer Tätlichkeit an Gashi Rot (34.), dann fliegt Alain Rochat wegen einer Notbremse vom Platz (40.). GC-Stürmer Anatole lässt sich nach einem leichten Zupfer etwas gar leicht fallen – und weil das Foul im Strafraum war, gibt es obendrein Penalty für die Hoppers. Gashi lässt sich die Chance nicht entgehen, er schiesst sein 15. Saisontor.

Katzenjammer bei YB: Schiedsrichter Erlacher zeigt Rochat die rote Karte.
Katzenjammer bei YB: Schiedsrichter Erlacher zeigt Rochat die rote Karte.Bild: Keystone

– Keine fünf Minuten sind nach dem Seitenwechsel gespielt, da führt GC bereits mit 3:0. Wieder trifft Gashi, wie beim ersten Treffer kommt das Zuspiel von Dabbur – dieses Mal ist es ein feiner Steilpass in den Rücken der Abwehr, den sich Gashi erläuft.

– Seinen vierten Treffer schiesst Gashi in der 54. Minute. Nach einem Kopfball Anatols, den Mvogo parieren kann, steht er goldrichtig, um den Nachschuss zu verwerten.

– Den höchsten Saisonsieg bewerkstelligt schliesslich Anatole in der Nachspielzeit.​

– Seit die höchste Spielklasse Super League heisst, gelang es fünf Spielern, in einem Spiel vier Tore zu erzielen. Zuletzt gelang dieses Kunststück gemäss SFL-Angaben Hakan Yakin beim 7:2-Sieg von YB in St. Gallen im Dezember 2007. 

Captain Salatic herzt Goalgetter Gashi.
Captain Salatic herzt Goalgetter Gashi.Bild: freshfocus
No Components found for watson.rectangle.

Aarau – Lausanne: Abstieg besiegelt

Lausanne-Sport steht nach dem fünften sieglosen Spiel in Serie nun auch rechnerisch als Absteiger in die Challenge League fest. Die Westschweizer verlieren im Kellerduell beim FC Aarau mit 1:3. Der Rückstand auf Sion beträgt vier Runden vor Schluss uneinholbare 13 Punkte.

– Die verdiente Aarauer Führung fällt fünf Minuten nach der Pause. Nach einem Corner von Sven Lüscher fliegt Lausanne-Keeper Barroca unter dem Ball hindurch, Artur Ionita kann erben und völlig freistehend zum 1:0 einköpfen. Doch Lausanne gibt sich nicht auf und kommt in der 64. Minute zum Ausgleich. Yoric Ravet hebelt die Aarau-Abwehr mit einem feinen Lob aus, Ante Vukusic vollstreckt kaltblütig. 

– Für den spielentscheidenden Treffer ist wenig später Sandro Bürki zuständig. Nach einem missglückten Abschlussversuch von Luca Radice prallt dem Captain der Ball gegen den Kopf, doch er behält die Übersicht und schiebt zum 2:1 ein. Den Schlusspunkt setzt schliesslich Ionita mit einem Slapstick-Treffer in der Nachspielzeit.

Aarau macht über 90 Minuten mehr für den Sieg und gewinnt verdient.
Aarau macht über 90 Minuten mehr für den Sieg und gewinnt verdient.Bild: Keystone
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Federer wird bei Auftritt in Wimbledon gefeiert: «Ich will hier noch einmal spielen»
Roger Federer betritt anlässlich der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum wieder den Centre Court. Der Wimbledon-Rekordsieger wird von den Fans ekstatisch gefeiert.

100 Jahre Centre Court – Wimbledon hat am heutigen Sonntag allen Anlass, sich selbst zu feiern. Zu den Jubiläumsfeierlichkeiten waren alle bisherigen Siegerinnen und Sieger des prestigeträchtigsten Tennis-Turniers der Welt geladen. Auch Roger Federer erwies Wimbledon die Ehre. Unter tosendem Applaus betrat der 40-jährige Schweizer den «heiligen Rasen», mit dem er als achtmaliger Titelträger – und damit Rekordchampion – längst untrennbar verbunden ist. Ein Gänsehaut-Moment.

Zur Story