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Super League: Lugano schlägt Basel und garantiert sich Europacup-Platz

Kevin Behrens (LUG), celebrate 2-0 goal, during the Super League championship match between FC Lugano and FC Basel 1893, Sunday, May 17, 2026 in Lugano. (KEYSTONE / Ti-Press / Pablo Gianinazzi)
Die Tessiner schicken Basel mit einer 4:0-Klatsche nach Hause.Bild: keystone

Lugano garantiert sich Europacup-Platz – Basel geht gegen die Tessiner völlig unter

Der FC Lugano sichert sich mit einem 4:0-Heimsieg gegen Basel am letzten Spieltag dieser Super-League-Saison den dritten Europacup-Platz. Sion muss nun im Cupfinal St. Gallen die Daumen drücken.
17.05.2026, 18:5317.05.2026, 20:04

Lugano – Basel 4:0

Der FC Lugano gewinnt zum Abschluss der Saison gegen den FC Basel 4:0 und sichert sich dadurch die Qualifikation für die Conference League. Es ist ein würdiger Abschied vom Stadion Cornaredo.

75 Jahre war das Cornaredo die Heimstätte des FC Lugano. Am Sonntag endete diese Ära mit einem formidablen Auftritt des Heimteams. Die Bianconeri liessen gegen einen schwachen FC Basel nichts anbrennen. Bereits nach 36 Minuten führten sie 2:0. Beide Tore erzielte Kevin Behrens per Kopf, die Flanke kam jeweils von Ezgjan Alioski. Nach dem Seitenwechsel machte Lugano mit einem Doppelschlag durch Captain Renato Steffen (52.) und Georgios Koutsias (56.) schnell alles klar.

So blieb den Zuschauern im Cornaredo Zeit, um sich nicht nur von ihrem Stadion, sondern auch von ihrer Nummer 10 zu verabschieden. Mattia Bottani, der für die Luganesi mehr als 400 Spiele absolviert hat, verlässt den Verein zum Ende der Saison und erhielt ab der 59. Minute seinen letzten Auftritt im schwarzen Dress.

Dank des Sieges beendet Lugano die Saison auf dem 3. Platz und kann im kommenden Herbst die Qualifikation zur Conference League in der neuen AIL Arena austragen. Diese wird vom Frauen-Nationalteam mit dem WM-Qualifikationsspiel gegen Malta am 5. Juni eingeweiht.

Lugano - Basel 4:0 (2:0)
SR Schnyder.
Tore: 10. Behrens (Alioski) 1:0. 36. Behrens (Alioski) 2:0. 52. Steffen 3:0. 56. Koutsias 4:0.
Lugano: Von Ballmoos; Papadopoulos, Mai, Delcroix; Zanotti, Mahmoud (79. Kendouci), Bislimi (86. Ajdin), Cimignani (80. Pihlström), Alioski; Steffen (59. Bottani); Behrens (46. Koutsias).
Basel: Salvi; Rüegg (46. Tsunemoto), Omeragic, Daniliuc, Schmid; Koindredi, Leroy, Bacanin (62. Shaqiri); Salah (62. Cissé), Ajeti (62. Koloto), Duranville (30. Soticek).
Verwarnungen: 27. Rüegg, 30. Papadopoulos, 39. Bacanin, 85. Zanotti.

St. Gallen – Thun 1:1

Im Duell zwischen dem Cup-Finalisten St. Gallen und dem Meister Thun gibt es keinen Sieger. Das Duell in der Ostschweiz endet 1:1.

Auch im fünften Anlauf nach der Teilung der Liga gelingt dem FC Thun kein Sieg. Immerhin: Auf die 3:8-Blamage am Donnerstag gegen Kantonsrivale Young Boys zeigte der Sensationsmeister eine Reaktion. Ohne die gesperrten Jan Bamert, Marco Bürki und Leonardo Bertone glichen die Gäste den Spielstand rund eine Viertelstunde vor Schluss durch Michael Heule aus. Zuvor hatte der erst 19-jährige Corsin Konietzke St. Gallen nicht unverdient in Führung gebracht.

Thun musste ein weiteres Mal ohne den gesperrten Cheftrainer Mauro Lustrinelli auskommen. Der Tessiner wird gemäss Medienberichten aus Deutschland mit einem Wechsel zu Union Berlin in Verbindung gebracht.

Für Thun war das 1:1 ein versöhnlicher Abschluss einer herausragenden Saison. St. Gallen seinerseits tankte nur bedingt Moral für den Cupfinal vom kommenden Sonntag, in dem das Team von Enrico Maassen gegen Stade Lausanne-Ouchy aus der Challenge League der grosse Favorit ist.

St.Gallen - Thun 1:1 (0:0)
18'531 Zuschauer. SR von Mandach.
Tore: 65. Konietzke 1:0. 73. Heule (Imeri) 1:1.
St.Gallen: Zigi; Gaal, Stanic, Okoroji; Vandermersch (77. Ruiz), Konietzke (77. Quintillà), Daschner (64. Witzig), Boukhalfa (64. Fazliji), Stevanovic; Scherrer, Besio (46. Vogt).
Thun: Spycher; Dähler (66. Fehr), Roth, Franke, Heule; Käit, Rupp; Matoshi (67. Meichtry), Imeri (77. Reichmuth); Labeau (77. Dursun), Rastoder (89. Gutbub).
Verwarnungen: 21. Okoroji, 43. Konietzke, 68. Imeri, 76. Fazliji, 97. Heule.

Young Boys – Sion 3:3

Die Young Boys und der FC Sion trennen sich in der letzten Runde der Super League 3:3. Die Walliser müssen nun auf St. Gallen als Cup-Sieger hoffen, um in der nächsten Saison europäisch vertreten zu sein.

Ein Sieg hätte Sion gebraucht, um sich noch Chancen auf den 3. Platz ausrechnen zu dürfen. Ein solcher gelang den Gästen in Bern in den letzten 31 Partien jedoch nur einmal. Und auch am Sonntag sollte es nicht klappen.

Zwar waren die Walliser nach einem schmeichelhaften Penaltypfiff und dem Treffer von Donat Rrudhani früh auf Kurs. Und selbst nachdem das Heimteam die Partie durch Dominik Pech (24.) und Samuel Essende (49.) gedreht hatte, steckten die Gäste nicht auf. Winsley Boteli brachte die Hoffnung der Walliser auf einen der raren Siege in Bern mit dem Ausgleich vor Ablauf der Spielstunde zurück. Doch Alan Virginius' sehenswerter Treffer zum 3:2 nur sechs Minuten später war der eine Nackenschlag zu viel. Mehr als der schmeichelhafte Ausgleich für die effizienten Gäste in der Nachspielzeit durch Liam Chipperfield wollte nicht mehr gelingen.

Trost für die Walliser: Selbst ein Sieg hätte ihnen nichts gebracht, da Lugano im Parallelspiel den FC Basel deutlich besiegte. Nun muss Sion hoffen, dass St. Gallen am Pfingstsonntag den Cup gegen Stade Lausanne-Ouchy gewinnt. Dann nämlich würde auch der 4. Platz zur Qualifikation für die Conference League berechtigen.

Für YB war das Spiel gegen Sion ein Spiegelbild der enttäuschend verlaufenen Saison, an deren Ende die Berner erstmals seit zwölf Jahren die Europacup-Plätze verpassten.

Young Boys - Sion 3:3 (1:1)
28'133 Zuschauer. SR San.
Tore: 8. Rrudhani (Penalty) 0:1. 24. Pech (Virginius) 1:1. 49. Essende 2:1. 59. Boteli (Chouaref) 2:2. 65. Virginius (Gigovic) 3:2. 90. Chipperfield (Surdez) 3:3.
Young Boys: Keller; Janko, Wüthrich (6. Zoukrou), Lauper, Hadjam (70. Bukinac); Pech, Gigovic; Fassnacht, Monteiro (37. Sanches), Virginius (70. Colley); Essende (70. Bedia).
Sion: Racioppi; Lavanchy, Hajrizi (58. Sow), Kronig, Rrudhani; Kabacalman (58. Boteli), Baltazar Costa; Chouaref, Berdayes (70. Llukes), Lukembila (58. Chipperfield); Nivokazi (58. Surdez).
Verwarnungen: 16. Hajrizi, 37. Baltazar Costa, 92. Chipperfield. (car/sda)

Die Tabelle

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1989/90: Ivan Zamorano, FC St.Gallen, 23 Tore.
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