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Ferrari-Debakel in Spielberg: Leclerc und Vettel nach Kollision out

Mechanics prepare the car of Ferrari driver Sebastian Vettel prior of the Germany the Styrian Formula One Grand Prix race at the Red Bull Ring racetrack in Spielberg, Austria, Sunday, July 12, 2020. ( ...
Bei Ferrari läuft zu Beginn der neuen Saison einiges schief.Bild: keystone

Kollision zu Beginn und ein Doppelausfall – Ferrari erlebt in Spielberg ein Debakel

12.07.2020, 17:3212.07.2020, 22:57

Das zweite Rennen der Formel-1-Saison hat für Ferrari in einem Debakel geendet. Sebastian Vettel und Charles Leclerc fielen beide aus – nach einer Kollision zwischen den beiden Piloten kurz nach dem Start. Leclerc hatte bei einem Überholmanöver mit seinem Frontflügel den Heckflügel seines Teamkollegen getroffen. Vettel musste das Rennen sofort beenden, Leclerc gab wenige Runden später ebenfalls auf.

Dementsprechend schlecht war die Stimmung nach dem Rennen bei den beiden Piloten. Vettel, der bereits beim ersten Rennen vor einer Woche ausgefallen war, ärgerte sich im Interview mit «RTL» über seinen Teamkollegen: «Ich weiss nicht, welche Lücke Charles da gesehen hat. Wir werden jetzt darüber reden und dann ist das auch wieder erledigt. Sehr schade, weil ich das Rennen gerne beendet hätte. Unser Start war auch nicht gut, wir hatten nicht so den Grip.»

Leclerc konnte seine Enttäuschung nicht verbergen. Der Monegasse nahm die Schuld für den Crash auf sich und entschuldigte sich auf Twitter beim Deutschen und bei den Fans. Er sei enttäuscht über sich selbst und es es tue ihm Leid. Das reiche aber nicht, so Leclerc.

Mit dem Doppel-Ausfall in Spielberg setzt sich bei Ferrari ein Abwärtstrend fort. Schon am ersten Rennwochenende hatte das Auto eklatante Schwächen aufgewiesen, damals konnte Charles Leclerc auch dank vielen Ausfällen trotzdem noch auf Rang 2 fahren.

An diesem Wochenende zeigte der Rennstall aus Italien schon eine schwache Qualifikation – Sebastian Vettel ging am Sonntag nur als Zehnter ins Rennen, Leclerc als Vierzehnter. Nach zwei Rennen liegt die ambitionierte «Scuderia» in der Teamwertung nur auf dem fünften Platz. (dab)

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