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epa07637784 British Formula One driver Lewis Hamilton of Mercedes AMG GP (R) and German Formula One driver Sebastian Vettel of Scuderia Ferrari (L) react on the podium after the 2019 Canada Formula One Grand Prix at the Gilles Villeneuve circuit in Montreal, Canada, 09 June 2019. Hamilton won the 2019 Canada Formula One Grand Prix after Vettel was given a five second penalty leaving him in second place.  EPA/VALDRIN XHEMAJ

Nicht gut gelaunt: Sebastian Vettel zeigt seinen Ärger nach dem bitteren zweiten Platz in Montréal. Bild: EPA/EPA

So zeigte Sebastian Vettel seinen Frust nach bitterem Formel-1-Rennen in Kanada

Eine harte, aber vertretbare Entscheidung der Rennleitung verärgert den Ferrari-Piloten – der nach dem Lauf in Montréal seiner Wut Luft macht. Denn es war die grosse Chance der Scuderia auf einen Befreiungsschlag.

David Digili / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Sebastian Vettel war stinksauer nach dem Grossen Preis von Kanada in Montréal. Er stellte seinen Wagen nach Rennende nicht an der dafür vorgesehen Stelle im Parc fermé ab, sondern schob ihn stattdessen selbst in die Box. Machte dann mit kräftigen, schnellen Schritten einen Extra-Umweg – kurioserweise direkt durch die Mercedes-Box, um zur Siegerehrung zu gelangen. Davor tauschte er noch die Schilder vor den Boliden für die Plätze eins und zwei aus, setzte vor den Mercedes von Lewis Hamilton die «2». Dann: Kurzer Handshake mit Hamilton, nur ganz wenige Worte, aber ein umso intensiverer Blick des Ferrari-Piloten.

Darauf ging es raus aufs Podest – und während Sieger Hamilton feierte, stand Vettel mit der dicken Champagnerflasche relativ teilnahmslos an der Seite. Dann das Interview mit Formel-1-Legende Martin Brundle: «Ich habe das Rennen genossen, ich habe die Fans genossen», sagte ein sichtlich verärgerter Vettel. «Lewis war schneller, aber ich konnte trotzdem vor ihm bleiben.» Dann Aufregung: Hamilton stellte sich dazu, die Fans vor dem Podium buhen den Briten aus. Vettel glättete die Wogen: «Die Leute sollten Lewis nicht ausbuhen. Wenn sie jemanden ausbuhen sollten, dann die, die diese Entscheidung getroffen haben.» Brundle wollte noch nachfragen – doch Vettel verliess schlagartig die Bühne.

«Die stehlen uns das Rennen»

Was war passiert? DER Aufreger des Rennens. Die 48. Runde: Vettel liegt in Führung, Hamilton macht ordentlich Druck – und der Deutsche leistet sich einen folgenschweren Ausflug auf die Grünfläche, bekommt den Wagen gerade noch wieder unter Kontrolle, es kommt beinahe zur Kollision mit dem Silberpfeil des Briten. Vettel bleibt vor Hamilton – doch die Rennleitung entscheidet nach langer Untersuchung: Der Ferrari-Pilot habe sich einen unfairen Vorteil verschafft, habe Hamilton bei der Rückkehr auf die Strecke fast an die Wand gedrängt und damit zum Bremsen gezwungen. Folge: Fünf Sekunden Strafe – bei nur einer knappen Sekunde Vorsprung vor Hamilton war der Sieg damit futsch.

«Wo sollte ich denn hin? Die stehlen uns das Rennen», funkte Vettel nach der Entscheidung in die Ferrari-Box. Und: «Ich habe ihn nicht gesehen!» Doch tatsächlich ist die Strafe – so bitter sie für den 31-Jährigen auch ist – vertretbar. «Das ist nicht die Art, auf die ich gewinnen wollte“, sagte Hamilton danach als fairer Sportsmann. “Aber ich nehme den Sieg gerne an.» Hamilton bewies schon bei der Siegerehrung Klasse, zog den widerwilligen Vettel mit auf das höchste Treppchen.

62 Punkte Rückstand auf Hamilton

So kostete erneut ein Fahrfehler den Hessen den so lange ersehnten ersten Saisonsieg, Hamilton stand zum fünften Mal in den ersten sieben Rennen des Jahres als Gewinner fest. Der amtierende Weltmeister hat nun bereits 162 Punkte auf dem Konto – Vettel steht bei 100. Eine Aufholjagd dieser Grössenordnung scheint aktuell unmöglich. 

Dabei konnte der Ferrari endlich einmal zeigen, dass er mit den Mercedes mithalten kann, was in den bisherigen Rennen entweder an Fahrfehlern, am unterlegenen Auto oder an Strategiepannen scheiterte. Alles lief auf die ersten vollen 25 Siegespunkte, den ersten Platz auf dem Treppchen, eine ausgelassene Siegesfeier hinaus.

Dann kam Runde 48 auf dem Circuit Gilles Villeneuve.

Verwendete Quellen:

Die 20 Rennfahrer zum Start der Formel-1-WM 2019

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Meier (1) 10.06.2019 15:33
    Highlight Highlight Vettel hat es nicht absichtlich gemacht, man sieht es genau. Da er erst, nach dem er den Wagen unter Kontrolle hatte in den rechten Rückspiegel schaute (Kopf drehte). An dieser Stelle war es unmöglich ein anderes Manöver zu fahren. Hamilton hätte ja links durchziehen können, hätte er den Abflug von Vettel geahnt. Man hätte Vettel auch so bestrafgen können, dass er Hamilton hätte überholen lassen müssen. Noch besser, Hamilton hätte sich 5 Sekunden zurück fallen lassen können, und wäre so auf dem 2.Platz gefeiert worden, Weltmeister wird er ja sowieso.
    • Banausin 10.06.2019 20:20
      Highlight Highlight Ja klar, vorallem da Leclerc ja einen Riesenabstand von teilweise nur 6 Sekunden hatte. Hamilton hatte keine Schuld, warum sollte er riskieren auf dem 3. Platz zu landen? Meiner Meinung nach war es Vettels Schuld, die Strafe war aber zu hoch. Schade, auch für Hamilton, der völlig zu unrecht ausgebuht wurde.
  • Spi 10.06.2019 15:12
    Highlight Highlight Klar konnte Vettel sich nicht in Luft auflösen, aber die Behinderung von Hamilton war glasklar. Wenn rechts keine Mauer gewesen wäre, wäre Hamilton locker vorbei gezogen. Vettel hätte Hamilton vorbei lassen und danach wieder jagen müssen. So hat er sich einen unrechten Vorteil verschafft und die 5s-Strafe geht absolut in Ordnung.
  • Nelson Muntz 10.06.2019 14:14
    Highlight Highlight Ist wie ein hart gepiffener Elfer, mal für dich, mal gegen dich. HAM hat schon mal einen Sieg deswegen verloren, nun geholt. VET profitierte diese Saidon auch von einer Zeitstrafe gegen VER in Monaco.

    #whatcomesaroundgoesaround
  • Lasse Reinström 10.06.2019 12:46
    Highlight Highlight Vettel ist eine Heulsuse, und sympathischer wird er mir nach dieser Aktion auch nicht. Ganz im Gegenteil.
  • Fip 10.06.2019 12:16
    Highlight Highlight Der Spannung förderlich wäre es gewesen, die Strafe nach dem Rennen auszusprechen!

    Hintereinander herfahren können die zwei auch im Gotthardstau!
  • Therealmonti 10.06.2019 12:06
    Highlight Highlight So machen Kommissäre die F1 kaputt.
  • My Senf 10.06.2019 11:51
    Highlight Highlight Und
    Im Moment wo VET mit allen 4 auf der Piste ist, gibt er Vollgas und legt den ominösen Schlenker hin (von wegen er hat ihn nicht gesehen) der HAM ind die Wand drücken würde wenn er nicht abbremst!!
    Damit ist die „unsafe return to the track” Strafe fällig, Punkt!

    Das VET dann so ein Rumpelstilzchen Theater durchzieht war nur noch peinlich!
    Der wird sich bei den Bildern so was von schämen (vor seinen Kindern)....
    Es gibt im Moment nur einen wahren Champ!
    • Päsu 10.06.2019 13:53
      Highlight Highlight Der "ominöse" schlenker war ein gegensteuern weil er, nachdem er wider auf der Strecke war zuviel Gas gegeben hat und dadurch der Wagen nochmals ausbrechen wollte. Schaus dir in der Wiederholung an. In der Cockpitperspektive von Vettel siehst du das gegensteuern.
      Ansonsten gehe ich mit dir einig. Die Strafe war auch aus meiner Sicht gerechtfertigt.
    • My Senf 10.06.2019 14:15
      Highlight Highlight Genau
      Einfach mit anderen Worten😀
    • auslandbasler 10.06.2019 16:14
      Highlight Highlight OK, Päsu, möglich. Dann hat er aber zuviel Gas gegeben und das beim zurück auf die Piste kommen. Hätte er weniger schnell Gas gegeben, wäre er nicht auf die Ideallinie gerutscht.
      Im Endeffekt hat er durch das "abkürzen" einen Vorteil, Platztausch wäre für mich "besser" gewesen. Damit hätte er nochmals reagieren können.
      Aber, er hat den Fehler begangen. Punkt. Das trötzelen danach ist m. E. leider typisch Vettel und eines Champions einfach nicht würdig.
  • My Senf 10.06.2019 11:42
    Highlight Highlight War erstaunt, dass der rtl Danner es auf den Punkt brachte!
    Vettel ist 100% selber „schuld“ !

    Ist mir so richtig wie früher vorgekommen als ein anderer Deutscher im Ferrari ständig Konkurrenten „abschoss“
    • Päsu 10.06.2019 13:55
      Highlight Highlight Ständig ist etwas übertrieben.
    • My Senf 10.06.2019 14:19
      Highlight Highlight Ja eben, bei manchen bleiben halt gewisse Dinge haften die immer mit Ihnen in Verbindung gebracht werden... somit eben ständig
      Hill, Villeneuve, Rascasse, Alonso Häkklinen und noch paar andere Gelegenheiten
  • James Blond 10.06.2019 11:22
    Highlight Highlight Ein intelligenter Rennfahrer hätte Geschwindigkeit reduziert und wäre links an Vettel vorbeigezogen just saying.
    • Fichtenknick 10.06.2019 11:47
      Highlight Highlight Ja klar, Geschwindigkeit reduzieren, während Vettel schon wieder Gas gibt, und so an ihm vorbeiziehen. Du bist ja mal ein ganz schlaues Kerlchen.
    • Toerpe Zwerg 10.06.2019 11:59
      Highlight Highlight Ähm.
    • SemperFi 10.06.2019 13:47
      Highlight Highlight Your hair is blond, deep blond.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sandro Lightwood 10.06.2019 11:20
    Highlight Highlight Ausgangslage war ein Fahrfehler von Vettel. Könnte er sich ja auch selber an der Nase nehmen.
    • Reudiger 10.06.2019 12:04
      Highlight Highlight Ändert nichts am Fakt, dass Entscheidungen wie diese, denn Rennsport zerstören.
    • Sandro Lightwood 10.06.2019 14:48
      Highlight Highlight Naja, vor über 10 Jahren gab es schon ähnliche Diskussionen bei Schumi, Häkkinen und Co.
  • Mia_san_mia 10.06.2019 11:00
    Highlight Highlight Vettel ist selber Schuld. Über die Strafe kann man diskutieren, aber entstanden ist diese Situation weil er wieder einmal einen Fehler gemacht hat. Vettel ist einfach kein Champion, weil er mit dem Druck nicht umgehen kann. Das hat man in der letzten Saison ja oft genug gesehen
  • Ehringer 10.06.2019 10:27
    Highlight Highlight Es sei mal offen gelassen, ob die Strafe richtig oder falsch war. Für mich ist das ganze Manöver ein weiteres Indiz, dass Vettel einfach kein so guter Fahrer ist. Dem Mann passieren so oft unnötige Fehler, Verbremser oder Ähnliches, das dürfte einfach nicht sein. Hamilton fährt da viel konstanter. Würden die beiden das gleiche Auto fahren, hätte Vettel in meinen Augen keine Chance.

    Ps.: Ich halte auch Hamilton nicht für den besten Fahrer im Feld, aber besser als Vettel allemal.
    • Mia_san_mia 10.06.2019 11:01
      Highlight Highlight Bravo! Du siehst es genau so wie ich und damit richtig.
    • bibaboo 10.06.2019 11:09
      Highlight Highlight Betreffend Vettel bin ich ganz bei dir. Aber welcher Fahrer ist denn d.E. besser als HAM?

      VER: Evtl. in 3-4 Jahren der beste. Erreicht momentan noch nicht die Konstanz eines HAM.
      RIC: Gehört m.M.n zu den Top 3. Der Beste hätte sich 2018 allerdings nicht derart von VER abtrocknen lassen.
      BOT: Das gestrige Rennen sollte als Argument ausreichen.
      HUL: Sehr talentierter Fahrer. Müsste sich allerdings zuerst bei einem Topteam beweisen.

      Der Rest des Feldes dürfte selbsterklärend sein.

    • My Senf 10.06.2019 11:38
      Highlight Highlight Einer der es werden könnte ist LEC
      Nur ist er im falschen Team ...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stinkmuff 10.06.2019 10:12
    Highlight Highlight Ob die Strafe gerechtfertigt ist oder nicht, darüber kann man streiten. Aber ich behaupte jetzt mal dass Hamilton für dasselbe Vergehen keine Strafe bekommen hätte. Aber ein kleines Team wie Alfa Sauber wäre disqualifiziert worden.
    • Mia_san_mia 10.06.2019 14:38
      Highlight Highlight Wieso disqualifiziert?
  • Heinzbond 10.06.2019 09:59
    Highlight Highlight Er hat ihn übrigens gesehen, hat er auch im funkverkehr gesagt, i did See him...

    Und selbst wenn nicht, ein Fahrer in dem Format weiss wo seine Gegner steht/fährt. Von den Bildern und Videos, frage ich mich ob das wirklich so zu bestrafen ist, ja er hat die Ecke zuvor einen Fehler gemacht und ist dann aufs Gras, und auf dem Gras ist mit den Autos sowieso sense.... Aber das hat dann wohl ein sportgericht zu entscheiden....
  • Bobby Sixkiller 10.06.2019 09:11
    Highlight Highlight Klar kann man den Ärger verstehen aber was für ein Auftreten danach... Noch eine 5 Sekunden Strafe im nächsten Rennen für unsportliches Verhalten bitte!
    • Reudiger 10.06.2019 12:08
      Highlight Highlight Reine Übertreibung, was die Medien und Leute wie du hier betreiben.
      Es war eine symbolische Aktion, keine tatsächliche Änderung der Ergebnisse. Ein Protest an die Entscheidung der FIA.
    • Bobby Sixkiller 10.06.2019 14:16
      Highlight Highlight Ach ehrlich? Darauf wäre ich jetzt nie gekommen. Gut, schreiben das Leute wie du 😉
  • Thadic 10.06.2019 08:55
    Highlight Highlight Das menschliche Bestreben alles genau zu regeln, macht jede Spannung und Überraschung kaputt. Unter dem folgenden Link sieht man einen richtigen Formel 1Duell.
    Play Icon
    • winglet55 10.06.2019 12:24
      Highlight Highlight Ja, das waren noch Racer 👍
  • Freilos 10.06.2019 08:50
    Highlight Highlight Irgendwie speziell aber ich habe für beide Seiten der Argumente Verständnis.
    Vettel macht einen Fehler dass es überhaupt soweit kommt, von daher ist es wahrscheinlich schon okay.
    Und die Aktion mit dem Schildertausch finde ich schon fast wieder sympatisch.
  • Ritiker K. 10.06.2019 08:41
    Highlight Highlight Ich kann den Frust verstehen und die Strafe nicht nachvollziehen.

    Es gab für Vettel gar keine andere Möglichkeit als so auf die Piste zurück zu kommen, weil sein Auto auf dem Rasen weder gebremst noch gesteuert werden kann. Er konnte gar nicht anders auf die Strecke zurück und wird für etwas bestraft, dass er gar nicht anders hätte machen können.

    Ich weiss nicht was der Autor dieses Artikels mit bekommen hat "Der Ferrari-Pilot habe sich einen unfairen Vorteil verschafft" - die Strafe bekam er für ein "unsicher auf die Strecke zurückkehren" und nicht für ein "Vorteil wegen abkürzen"
    • bibaboo 10.06.2019 11:18
      Highlight Highlight Wenn Vettel nicht sofort aufs Gas gehen würde, hätte Hamilton genügend Platz und wäre vorbeigekommen. Es gab also durchaus eine Möglichkeit für Vettel, regelkonform auf die Strecke zurückzukommen. Vettel wollte den Platz aber nicht an Hamilton verlieren und hat ihm daher bewusst den Weg abgeschnitten. Die Strafe daher in meinen Augen korrekt.
    • bibaboo 10.06.2019 15:46
      Highlight Highlight Nico Rosberg hält die Strafe ebenfalls für gerechtfertigt. Gemäss seiner Aussage spielt es keine Rolle, ob Vettel die Möglichkeit hatte, sicher auf die Strecke zurückzukehren, da er den Ausfug auf das Grün selbst verschuldet hat.
      Play Icon
  • Toerpe Zwerg 10.06.2019 08:35
    Highlight Highlight Was für ein kindisches Verhalten ... Vettel geht jede Souveränität ab.
    • Avenarius 10.06.2019 10:13
      Highlight Highlight Vettel hat absolut souverän reagiert. Beim Manöver und nach dem Rennen. Vettel ist der moralische Sieger. Und hat der Rennjury gezeigt, dass er Eier hat und nicht kuscht, vor einer Entscheidung, die 90% nicht nach vollziehen können.
      Hätte Vettel nach dem Gras gebremst, hätte sich sein Ferrari gedreht. Was dann wahrscheinlich einen Unfall zur Folge gehabt hätte.
      Guter Vettel, guter Hamilton, scheiss Jury.
    • Toerpe Zwerg 10.06.2019 11:54
      Highlight Highlight Souverän? Schildli vertauschen, Karre wegschieben, umetäubele ... kindisches halt.

      Vettel ging nach dem Gras Ausflug direkt voll aufs Gas. Deshalb hätte er fast nochmals das Heck verloren. Hätte er nicht riskieren dürfen.
    • Lord_ICO 10.06.2019 13:42
      Highlight Highlight Alle wollen Sportler, die mehr Ecken und Kanten haben und dann zeigt ein Sportler Ecken und Kanten und es wird auch wieder gemotzt. Vettel war frustriert und das darf und soll er auch zeigen. Gibt doch nichts langweiligeres als Typen bei denen man das Gefühl hat, dass sie verdammte PR Roboter sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Laborchef Dr. Klenk 10.06.2019 08:21
    Highlight Highlight Anmerkung zum Artikel: Ich habe, wie die SRF-Kommentatoren auch, verstanden, "I did see him, but where should I go?"
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Vettel Hamilton nicht sieht. Vom Rennstart bis zum Zwischenfall war Hamilton immer im Rückspiegel des Deutschen. mit Ausnahme der paar Runden zwischen den Boxenstops.
    Möglich dass ich mich bei "did" und "didn't" verhört habe, aber wo soll Hamilton sonst sein, wenn nicht genau hintendran auf der Ideallinie?
    • Bruuslii 10.06.2019 11:40
      Highlight Highlight wer bitte schaut formel 1 auf srf?
    • Mia_san_mia 10.06.2019 14:41
      Highlight Highlight @Bruuslii: Es war jq mit einem Kommentator schon schlimm... Aber seit Surer dazu kam, ist es unerträglich.
    • FrancoL 10.06.2019 17:51
      Highlight Highlight Wieso können Sie dies nicht? Achten Sie einmal auf die Lage des Ferrari und dann versuchen Sie mir zu erklären mit welchem Rückspiegel man Hamilton hätte sehen können. Wenn der Wagen schlingert ist das hintere Fahrzeug kaum auszumachen und man sollte sich zudem auf die Situation vor dem Wagen konzentrieren.
  • Laborchef Dr. Klenk 10.06.2019 08:09
    Highlight Highlight Vettel kommt wegen eigenen Unvermögens von der Strecke ab. Als er sich wieder zurück auf die Strecke begibt, gibt es diesen einen harten Lenkeinschlag nach rechts, direkt auf Hamiltons Spur. Entweder wollte er ihn schneiden, oder er verlor die Hinterachse ein zweites mal, in jedem Fall aber "unsafe rejoining the track". Korrekt wäre: Ohne Gas von der Wiese rollen, links einspuren, dann hinter Hamilton Gas geben. Der Ferrari hätte den Mercedes auf der Zielgeraden mit DRS wohl wieder gepackt. Und was Vettel am Schluss mit den Nummern macht, zeigt, wie klein er eigentlich ist.
    • Troxi 10.06.2019 09:13
      Highlight Highlight Ich vertrete eher die Ansicht des Co-Kommentators des SRFs. Es gibt Physikalische Gesetze die man auch als F1 Fahrer nicht umgehen kann. Hätte Vettel ausgerollt hätte er Hamilton erwischt in der Mitte oder am Heck oder wäre direkt vor Hamilton in die Wand ob dies besser gewesen wäre? Aus meiner Sicht ein unverständliches Urteil. Denn man darf nicht vergessen, dass Vettel durch die Physik an die Mauer oder die Ideallinie gedrückt wird. Zentrifugalkraft sei Dank.
    • Troxi 10.06.2019 09:34
      Highlight Highlight Desweiteren möchte ich noch die Szene Hamilton Ricciardo von Monaco 2016 in den Raum werfen, als Hamilton ebenfalls die Abkürzung nahm und dann Ricciardo, der hinter ihm platziert war, in die Wand drängte. Strafe? KEINE ausgesprochen.

      Play Icon
    • Laborchef Dr. Klenk 10.06.2019 10:03
      Highlight Highlight Naja man muss da ja nicht über den Rasen fahren, wenn man sich aber dazu entschliesst, sollte die Physik bestmöglich beeinflusst werden. Das geht tiptop wenn man es auf der Wiese nur rollen lässt. Vettel gibt aber Gas auf Gras, verliert das Heck so ein zweites Mal und erst dann kommt die Fliehkraft zum Tragen.
      In der Wiederholung sieht man das harte Gegenlenken nach rechts, genau auf die Ideallinie. Würde Vettel einfach über den Rasen rollen und nicht übereilt gasgeben, bräuchte es dieses Manöver nicht und Hamilton wäre rechts sicher vorbeigekommen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. 10.06.2019 08:06
    Highlight Highlight Vielleicht ist es einfach der angestaute Frust, dass Hamiltin schlichtweg der bessere Formel 1 - Fahrer ist.

    Punkt.

    Dieser ganze angefressene Frust musste einfach mal raus. Und : Man sagt ja dem Vettel nach, dass er unter Druck Fahrfehler begeht. Et voilà : Schon wieder ein Fahrfehler. Ständig Fahrfehler. DAS sollte das Thema sein.
    • Troxi 10.06.2019 09:37
      Highlight Highlight In meinen Augen ist Hamilton nicht der beste Fahrer, aber er besitzt mit Abstand das beste Auto. Vettel hatte dieses Glück auch mit dem Red Bull Boliden.
    • N. Y. P. 10.06.2019 09:42
      Highlight Highlight Wen hältst du für den Besten ?

      Ja, das Auto ist auch wichtig. Unbestritten.
    • Tschüse Üse 10.06.2019 09:43
      Highlight Highlight Mercedes, war die letzten Jahre über das bessere Team, mit dem besseren Auto. Daher fällt es mir schwer zu sagen, wer effektiv besser ist.
  • Illuminati 10.06.2019 06:38
    Highlight Highlight Vettel ist mir such nicht immer sympathisch aber für einmal kann ich ihn schon verstehen...
    Aus der Kameraansicht vom Cockpit von vettel aus, wird für mich klar dass es keine Absicht war, das ging so schnell! Blöd war die 5 Sekunden Zeitstrafe halt auch für den Rennverlauf weil halt Hamilton schön hinter Vettel fahren konnte und nicht überholen musste...
  • Zeit_Genosse 10.06.2019 06:16
    Highlight Highlight Ferrari muss höhere Risiken über die Fahrer eingehen um mit den Mercedes mitzuhalten. Fahrfehler sind die Konsequenz. Mercedes hat die schnellsten F1-Rennwagen und mit Hamilton/Botas Topfahrer. Für die Konkurrenz von Mercedes ist das Frust, wenn die Silberpfeile quasi vor dem Rennen schon als Sieger feststehen. F1 verliert zusätzlich an Attraktivität ob dieser Dominanz und ist eher zum Gähnen.
    • Laborchef Dr. Klenk 10.06.2019 09:01
      Highlight Highlight Da bin ich nur teils einverstanden. Ferrari hat einen riesigen Pool an eigenen, sehr talentierten Fahrern. Zudem locken sie gute "Quereinsteiger" ohne Ferrariverträge, wie etwa Vettel von RB.
      Meines Erachtens sind Leclerc und Vettel die besseren und konstanteren Fahrer als Bottas. Und der Ferrari war gestern auf den Geraden, also den einzigen Überholmöglichkeiten, schneller.

      Ich denke eher, Ferrari kann und will nicht einsehen, dass sie die klare Nummer 2 sind. Da kommen solche Urteile natürlich gelegen.
    • tinu77 10.06.2019 09:17
      Highlight Highlight Damit muss Vettel einfach umgehen können. Ich möchte daran erinnern, dass er, als er seine WM Titel mit Red Bull eingefahren hat, auch ein sehr überlegenes Auto hatte und damals Hamilton angesäuert war. Wenn er das jetzt vergisst, lügt er sich schlicht selbst an.
    • Zerschmetterling 10.06.2019 11:31
      Highlight Highlight War schon immer so... mal ist rot überlegen, mal silber. Ist seit Jahren langweilig
  • Charles, Prince of Wales 10.06.2019 05:14
    Highlight Highlight In der Niederlage zeigt sich wahre Grösse.
  • one0one 10.06.2019 04:49
    Highlight Highlight Irgendwie werde ich mit den deutschen F1 Piloten wohl nie warm...

Alain Prost schiesst im Hassduell Ayrton Senna ab und wird Formel-1-Weltmeister

22. Oktober 1989: Ayrton Senna muss das zweitletzte Rennen der Saison gewinnen, um seinen WM-Titel noch verteidigen zu können. In der 47. Runde setzt er gegen Teamkollege und WM-Leader Alain Prost zum Überholmanöver an, doch sein Intimfeind lässt ihn nicht vorbei.

Wir schreiben das Formel-1-Jahr 1989. Zwischen Ayrton Senna und Alain Prost herrscht Krieg. Erbitterter Krieg. Die beiden McLaren-Piloten beherrschen wie schon in der Saison zuvor die Königsklasse nach Belieben. Doch der zweifache Weltmeister Prost fühlt sich von seinem Team plötzlich benachteiligt. Senna, der 1988 nur dank der damals gültigen Streichresultat-Regel den Titel holt, halte sich nicht an die internen Absprachen und habe schnelleres Material zur Verfügung.

Vor dem zweitletzten Rennen …

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