Sport
Formel 1

Kimi ≠ Kimi: Antonelli bei Siegerehrung mit Räikkönen verwechselt

Race winner Mercedes driver Andrea Kimi Antonelli of Italy celebrates on the podium after the Chinese Formula One Grand Prix at the Shanghai International Circuit in Shanghai, China, Sunday, March 15, ...
Er hat nichts mit seinem finnischen Namensvetter zu tun und ist auch nicht nach ihm benannt: Andrea Kimi Antonelli.Bild: keystone

Kimi ≠ Kimi: Antonelli bei Siegerehrung mit Legende Räikkönen verwechselt

Kimi Antonelli hat sich in China sensationell den Spitzenplatz gesichert. Nach dem Rennen erlebt er einen kuriosen Moment.
16.03.2026, 04:0616.03.2026, 04:17
Jan Schultz / t-online
Ein Artikel von
t-online

Die Formel 1 hat an ihrem zweiten Rennwochenende reichlich Brisantes geliefert. Nach dem Sieg von Mercedes-Pilot George Russell im Sprint startete der Grand Prix am Sonntag mit einem Schock für McLaren – beide Fahrer konnten wegen Schäden an ihrem Wagen nicht starten. Auf der Strecke schied dann auch noch Max Verstappen mit einem Defekt aus. Nutzniesser war unter anderem Kimi Antonelli, der seine erste Poleposition problemlos auch direkt in seinen ersten Sieg in der Formel 1 umwandelte.

Der Italiener kürte sich damit zum zweitjüngsten Grand-Prix-Sieger der Formel-1-Geschichte, einzig Verstappen war vor zehn Jahren noch jünger. Auf den emotionalen Triumph folgte für Antonelli ein kurioser Moment, denn bei der Siegerehrung wurde er unter falschem Namen auf die Bühne gerufen. Der Sprecher kündigte nicht Kimi Antonelli, sondern die finnische Formel-1-Legende Kimi Räikkönen an.

Kimi Antonelli klärt über Namensherkunft auf

Antonelli reagierte sichtlich irritiert auf die Verwechslung mit dem finnischen Ex-Rennfahrer, konnte aber schnell wieder lächeln. Auch Teamkollege George Russell und Rekordweltmeister Lewis Hamilton, die in China ebenfalls aufs Podest gefahren waren, konnten sich nach dem Fauxpas ein breites Grinsen nicht verkneifen.

Der Youngster, dessen voller Name Andrea Kimi Antonelli lautet, hat bereits in der Vergangenheit über die Herkunft seines Namens aufgeklärt. «Mein Mittelname, also Kimi, ist nicht wegen des Rennfahrers, sondern einfach, weil es gut zum ersten Namen und dem Nachnamen passte. Er wurde auch nicht von meinen Eltern gegeben, sondern von einem Freund von uns», sagte der Italiener laut «motorsport.com».

Verwendete Quellen:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Weil Eric Lindros nicht nach Quebec will, gewinnt Colorado den Stanley Cup
2. Oktober 1991: Der kommende NHL-Superstar Eric Lindros kündigt an, nie im Leben einen Vertrag bei den Quebec Nordiques zu signieren. Deshalb gibt das Team seinen Nummer-1-Pick ab – und macht damit ein Bombengeschäft.
Ende der 80er- und Anfang der 90er-Jahre sind die Quebec Nordiques eines der schwächsten Teams der NHL. Im Draft 1991 dürfen sie deshalb als Erste ein Talent auswählen. Und obwohl Eric Lindros im Vorfeld klargemacht hat, keinesfalls bei den Nordiques zu unterschreiben, entscheiden sich diese für den 18-jährigen Kanadier.
Zur Story