Sport
Formel 1

Sauber-Team bricht Experiment mit de Silvestro ab

Unstimmigkeiten mit dem Management

Sauber-Team bricht Experiment mit de Silvestro ab

01.10.2014, 15:4801.10.2014, 15:48

Kurz vor dem GP Japan herrscht im Schweizer F1-Team Sauber nicht nur wegen der sportlichen Krise (0 WM-Punkte) Unruhe: Die Unterstützung von Testfahrerin Simone De Silvestro ist auf Eis gelegt.

Ursprünglich war geplant, dass die 26-jährige Schweizerin im Freitagstraining zum GP von Amerika in Austin (2. November) die Superlizenz machen könne. Damit wäre für De Silvestro die vom Hinwiler Rennstall gemachte Option, nächste Saison in einem Formel-1-Cockpit zu sitzen, offen geblieben. Doch daraus wird nichts: Giovanna Amati bleibt vorläufig die letzte Frau, die 1992 für Brabham bei drei Grand Prixs vergeblich versuchte, sich für ein Formel-1-Rennen zu qualifizieren.

Bild
Bild: KEYSTONE

Unstimmigkeiten zwischen dem Team und dem Management der Rennfahrerin sollen zur jetzigen Situation geführt haben. Vom Sauber-Rennstall war gestern keine Stellungnahme zu erhalten. Gegenüber «autosport» erklärte ein Sauber-Sprecher, dass Simonas Fahrprogramm aus finanziellen Gründen ihrerseits nicht fortgesetzt werden kann. Alle, die in den vergangenen sechs Monaten mit ihr gearbeitet haben, seien sehr enttäuscht und es werden Möglichkeiten geprüft, wie man die sympathische Rennfahrerin weiter unterstützen könne.

Simona De Silvestro, die ihre Karriere in Amerika in der Atlantic Championship und in der IndyCar Series lanciert hat, absolvierte dieses Jahr bereits zweimal Testfahrten in einem älteren Sauber-Rennwagen, um die Grundvoraussetzungen für die Superlizenz zu schaffen. (pre/si)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
WM-Gold auch in der Halle? Ditaji Kambundji will es wieder krachen lassen
Torun in Polen wird am verlängerten Wochenende zum Zentrum der Leichtathletik. An den Hallen-Weltmeisterschaften werden 26 Medaillensätze vergeben – auch die Schweiz dürfte Medaillen holen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.
Ja. Gleich fünf Medaillentrümpfe reisen an, und einige dürften stechen. Bei den letzten drei Austragungen 2022, 2024 und 2025 stellte die Schweiz jeweils eine Weltmeisterin oder einen Weltmeister. Insgesamt holte sie in Belgrad, Glasgow und Nanjing nicht weniger als acht Medaillen.
Zur Story