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Switzerland's Xherdan Shaqiri, right, celebrates after scoring the 1-2 in front of Pirmin Schwegler, left, during the Euro 2012 group G qualification soccer match between Switzerland and England at the St. Jakob-Park Stadium in Basel, Switzerland, Tuesday, September 7, 2010. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Xherdan Shaqiri schoss 2010 gegen England sein erstes Länderspieltor.
Bild: KEYSTONE

Shaqiris Premiere, Barnettas Gala und Freis schwärzeste Stunde – das sind die denkwürdigsten Duelle zwischen der Schweiz und England

Im drittletzten Quali-Spiel für die Euro 2016 in Frankreich muss die Schweiz in England antreten. Ein Sieg – und die Nati hat das EM-Ticket so gut wie sicher. Doch das ist gar nicht so einfach. Der letzte Erfolg gegen die «Three Lions» liegt bereits über 34 Jahre zurück.



Die magere Schweizer Bilanz gegen England

3 Siege
5 Unentschieden
19 Niederlagen​

Die Ausgangslage in der Gruppe E

Bild

bild: Screenshot Transfermarkt.ch

Das Restprogramm

Schweiz: England (a), San Marino (h), Estland (a).
Estland: Slowenien (a), England (a), Schweiz (h).
Slowenien: Estland (h), Litauen (h), San Marino (a)​.

Das letzte Duell

08.09.2014: Schweiz – England 0:2

Im ersten Spiel unter Trainer Vladimir Petkovic ist die Schweiz im Basler St.Jakob-Park chancenlos. Danny Welbeck erzielt zum Auftakt der Qualifikation für die EM 2016 in Frankreich beide Tore zum souveränen 2:0-Sieg von Roy Hodgsons Auswahl.

Barnettas grosser Auftritt

04.06.2011: England – Schweiz 2:2

Mit zwei Freistoss-Treffern innert drei Minuten bringt Tranquillo Barnetta die Schweiz in der Qualifikation für die EM 2012 in Polen und der Ukraine mit 2:0 in Führung. Für den ersten Schweizer Sieg im legendären Wembley reicht es dem Team von Ottmar Hitzfeld trotzdem nicht, Frank Lampard und Ashley Young sichern den «Three Lions» noch einen verdienten Punkt.

Shaqiris erstes Länderspieltor

07.09.2010: Schweiz – England 1:3

Der erst 18-jährige Xherdan Shaqiri erzielt im ersten Spiel der Qualifikation für die EM 2012 in Polen und der Ukraine mit einem fulminanten Schuss aus rund 25 Metern seinen ersten Treffer im Trikot der Nationalmannschaft. Die Engländer führen da aber bereits mit 2:0. Kurz vor Schluss macht Darren Bent mit dem 3:1 alles klar. 

Frei spuckt Gerrard an

17.06.2004: Schweiz – England 0:3

Diskussionslos verliert die Schweiz nach dem 0:0 gegen Kroatien ihr zweites Spiel an der EM-Endrunde in Portugal. Wayne Rooney mit einem Doppelpack und Steven Gerrard schiessen die Tore bei der 0:3-Pleite. Viel mehr als das Resultat bleibt allerdings die Spuckaffäre um Alex Frei in Erinnerung. Nach einem deftigen Rempler Gerrards revanchiert sich der Torjäger auf primitive Art und Weise: Er spuckt dem englischen Regisseur in den Nacken. Frei streitet nach der Partie alles ab, wird aber (vom Schweizer Fernsehen) dennoch entlarvt und von der UEFA nach Hause geschickt.

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gif: youtube

Türkyilmax behält die Nerven

08.06.1996: England – Schweiz 1:1

«Football is coming home»: Im Eröffnungsspiel der EM 1996 in England trotzt die Schweiz dem Gastgeber ein verdientes Unentschieden ab. Die Führung durch Alan Shearer gleicht Kubilay Türkyilmaz in der 84. Minute aus. Nach einem Handspiel im Strafraum zeigt der einstige Rekordtorschütze keine Nervosität und schickt England-Keeper David Seaman in die falsche Ecke. Es sollte allerdings der einzige Schweizer Punkt an dieser EM-Endrunde bleiben.

Der letzte Sieg

30.05.1981: Schweiz – England 2:1

Bereits über 34 Jahre liegt der letzte Schweizer Erfolg gegen die «Three Lions» zurück. In der Qualifikation für die WM 1982 in Spanien erleben 40'000 Zuschauer im alten Basler «Joggeli» eine Sternstunde, als Fredi Scheiwiler und Claudio Sulser das Team von Paul Wolfisberg zum 2:1-Sieg schiessen. Weil ansonsten nur ein weiterer Sieg gegen Rumänien rausschaut, scheitert die Schweiz in der Quali aber deutlich. 

Die höchste Niederlage aller Zeiten

20.05.1909: Schweiz – England 0:9

Im fünften Länderspiel der Schweizer Fussballgeschichte kassiert die Nati die – zusammen mit dem 0:9 gegen Ungarn 1911 – bis heute höchste Niederlage überhaupt. 8000 Zuschauer zahlten damals den horrenden Eintrittspreis von fünf Franken, um Vivian Woodward zu sehen. Und der englische Captain enttäuschte nicht: Vier Tore erzielte er beim 9:0-Sieg der «Three Lions» auf dem Basler Landhof.

Bild

Bild: Sportmuseum Basel

Die 10 schönsten WM-Momente der Schweizer Fussball-Nati

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