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BARCELONA, SPAIN - JANUARY 06:  Luis Suarez of FC Barcelona (L) argues with RCD Espanyol players during the Copa del Rey Round of 16 first leg match between FC Barcelona and RCD Espanyol at Camp Nou on January 6, 2016 in Barcelona, Spain.  (Photo by David Ramos/Getty Images)

Keine Randfigur, auch wenn er hier ganz links steht: Im Derby drehte sich vieles um Hitzkopf Luis Suarez.
Bild: Getty Images Europe

Nach dieser Schlacht behauptet wohl keiner mehr, das Derby von Barcelona sei nicht hitzig

Zwei Platzverweise, ein Goalie der hinterhältig auf Lionel Messi tritt und Luis Suarez, der in den Katakomben Gegner vermöbeln will: Das 4:1 des FC Barcelona gegen Espanyol rückt nach dem Hinspiel des Cup-Achtelfinals in den Hintergrund.



Fussball- und Kampfsportfreunde blicken gleichermassen gespannt auf das Rückspiel nächsten Mittwoch. Espanyol Barcelona hat das Hinspiel des Cup-Achtelfinals gegen den grossen FC Barcelona zwar mit 1:4 verloren und scheint ausgeschieden. Doch nach allem, was im Camp Nou vorgefallen ist, riecht es nach Rachegelüsten.

Die Situation eskaliert in den Katakomben, nach dem Spiel. Luis Suarez steht da und will jeden beissen, der ihm in die Quere kommt beschimpft die Espanyol-Spieler lautstark. «Ihr seid Abschaum!», ruft Suarez immer wieder. Aus der Espanyol-Ecke hört ein Reporter einen Spieler in Richtung des Uruguayers drohen: «Ich werde dir den Schädel einschlagen!» Schiedsrichter Juan Martinez Munuera berichtet, dass das Sicherheitspersonal und Offizielle beider Teams die Spieler davon abhalten mussten, aufeinander los zu gehen.

Suarez hat besonders seinen Gegenspieler Papakouli Diop auf dem Kieker. Der Senegalese sieht eine Viertelstunde vor Schluss Rot, weil er Suarez' Mutter übel beschimpft. Der Schiedsrichter hört alles und zitiert Diops Worte nach dem Spiel vor den Reportern.

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Keine gute Idee von Diop: Unmittelbar neben dem Schiedsrichter Suarez' Mutter wüst zu beschimpfen. Er sieht Rot.
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Es ist Espanyols zweiter Platzverweis. In einer hitzigen Partie muss vier Minuten vor Diop schon sein Mitspieler Hernan Perez mit Gelb-Rot unter die Dusche.

Ein Tor gelingt Luis Suarez nicht – doch beim Jubeln ist er an vorderster Front. Nachdem Lionel Messi sein zweites Tor erzielt – ein Zauberfreistoss zum 2:1 –  stürmt Suarez auf Espanyol-Goalie Pau zu, baut sich vor ihm auf, um provozierend zu jubeln. Beide Spieler sehen dafür Gelb:

Der Privatkrieg zwischen Suarez und Pau dauert das ganze Spiel über. Nach einer vergebenen Barça-Chance erinnert Suarez den Goalie daran, wie es steht. Mitspieler Gerard Pique sorgt dafür, dass die Situation nicht ausartet:

Pau ist indes keineswegs nur das Opfer von Suarez' Provokationen. Der Espanyol-Goalie teilt auch aus, steht Messi mit Absicht aufs Schienbein:

Suarez und Pau sind auch die Hauptdarsteller in der letzten Aktion des Spiels, bevor die dritte Halbzeit in den Katakomben beginnt. Der Stürmer verpasst in der 94. Minute das leere Tor und erntet dafür von Pau bestimmt keine aufbauenden Worte:

Die Espanyol-Spieler Perez und Diop werden im Rückspiel nach ihren Platzverweisen sicher fehlen. Ob nach den Vorfällen im Anschluss an die Partie weitere Akteure gesperrt werden, ist noch unklar. Wenn es nach FCB-Spieler Sergio Busquets geht, ist das nicht nötig: «Das war keine grosse Sache.» (ram)

«Das waren Weihnachtslieder.»

Barcelona-Trainer Luis Enrique auf die Frage, was das für ein Geschrei gewesen sei nach dem Spiel

Das Wahrzeichen der Stadt: Gaudís Sagrada Família

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Gaudís Sagrada Família in Barcelona soll 2026 fertig werden – nach 144 Jahren
quelle: ap/ap / manu fernandez
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