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Die vier Basel-Helden der letzten Jahre: Huggel, Streller, Frei und Stocker (von links).
Die vier Basel-Helden der letzten Jahre: Huggel, Streller, Frei und Stocker (von links).
Bild: keystone / watson

4 Spieler, 4 Jahre europäischer Zauberfussball – mit Strellers Dernière geht ein Helden-Epos zu Ende

Manchester United ausgeschaltet, Tottenham besiegt und dem FC Basel viel, viel Respekt verschafft. Das Quartett Huggel, Stocker, Frei und Streller sorgte im europäischen Geschäft für unzählige Basler Glanzmomente. Jetzt ist keiner mehr da.
11.03.2015, 12:1311.03.2015, 12:41
corsin manser, porto

Die vier Gefährten – 2011/12

Bild: KEYSTONE

Im Herbst 2011 machten sich vier Gefährten auf, um endlich mal aus dem eigenen Land auszubrechen und das grosse, weite Europa zu erkunden. Seit vielen Jahren sorgte man nämlich nur noch in den heimischen Gefilden für Musik.

bild: keystone / watson

Angeführt von einem bärenstarken Alex «Frodo» Frei lehrte man den Grossen schnell das Fürchten. Beim Fussball-Giganten Manchester United erspielten sich die kleinen Schweizer doch glatt ein 3:3-Unentschieden. David gegen Goliath – Hobbit gegen Nazgûl.

bild: keystone / watson

Doch ohne den treuen Begleiter Marco «Sam» Streller hätte Anführer Frei gegen die übermächtigen Gegner auch nichts ausrichten können. Streller spielte seinen Part perfekt und warf die Nazgûl aus England mit seinem Treffer im letzten Gruppenspiel völlig überraschend aus dem Turnier. 

bild: keystone / watson

Genug hatten die tapferen Jungs aus der kleinen Schweiz nach diesem Triumph allerdings noch lange nicht. Valentin «Pippin» Stocker war die Statistenrolle satt und stach den Orks aus München im Achtelfinal kurz vor Schluss mitten ins Herz. 

bild: keystone / watson

Die dunkle Bayern-Armee mobilisierte darauf alle Kräfte und verteilte den tapferen Jungs vom Rheinknie eine schallende Ohrfeige. Seit diesem Tag werden im Basler Wörterbuch «Mordor» und «Allianz-Arena» als Synonyme aufgeführt. 

Der kämpferische Beni «Merry» Huggel war am Schicksalsberg übrigens nicht mehr in Kampfmontur mit dabei. Er verabschiedete sich von der internationalen Bühne beim 1:0 im Hinspiel. Immer dann aufhören, wenn's am schönsten ist!

This is Basel! – 2012/13

Bild: KEYSTONE

Da waren es also nur noch drei. Und der Kampf um Mitteleuropa verloren. Aber Basel verteidigen und die Ehre retten, das konnte man noch. 

bild: Keystone / watson

Und so zapfte König Alex «Leonidas» Frei in jenem Jahr seine letzten Reserven an und zog zum letzten Mal in eine Schlacht. An der White Hart Lane in London reichte seine Kraft dann nicht mehr. Er musste das Schlachtfeld frühzeitig verlassen und würde nie mehr zurückkehren. 

bild: keystone / watson

Doch das war alles halb so wild, denn seine Kumpanen um Valentin «Artemis» Stocker rangen den Gegner auch ohne ihren König nieder. Auch wenn die Londoner noch so übermächtig schienen, im Elfmeterschiessen machte das kleine Basel, was es zu jener Zeit am besten konnte: Überraschen. 

bild: keystone / watson

Im Halbfinal war dann aber leider Endstation. Für einen Sieg hätte Marco «Dilios» Streller wohl sogar ein Auge geopfert, doch es sollte nicht sein. Aber Ehre, Respekt und Ruhm hatte man sich definitiv verschafft: This is Basel!

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Vier Füsse für ein Halleluja –2013/14

Bild: KEYSTONE

Vier Helden waren es einmal – jetzt nur noch zwei. Wie sollte das verbleibende Duo das hohe Niveau bloss halten können?

bild: keystone / watson

Die Antwort lautete: Kämpfen, kämpfen und nochmals kämpfen. Wie zum Beispiel in Salzburg, als man mit einem Mann weniger das Spiel noch drehen konnte. Marco «Bud» Streller traf den wunden Punkt der naiven Österreicher damals haargenau. 

bild: keystone / watson

Und Valentin «Terence» Stocker? Der kämpfte zwar auch viel, überzeugte aber auch durch seine listige Art. Wie zum Beispiel bei seinem überragenden Lob-Treffer im Viertelfinal-Hinspiel gegen Valencia. 

Danach betrat Stocker mit dem FC Basel nie mehr europäischen Boden, bei der 0:5-Klatsche im Rückspiel fehlte er verletzungsbedingt. Wäre er ebenfalls mit von der Partie gewesen, dann hätte es mit der erneuten Halbfinal-Qualifikation vielleicht geklappt. Denn immerhin war das Duo Streller/Stocker in jener Saison so etwas wie «Vier Füsse für ein Halleluja».

I am Legend – 2014/15

Bild: KEYSTONE

Und auf einmal war Marco Streller ganz allein und musste die Basler Truppe trotzdem auf der Erfolgsspur halten. Und er tat dies mit Bravour. Streller schoss Liverpool ab und führte Basel als Captain in die K.o.-Phase der Champions League. Auch wenn sein letzter Kampf auf internationalem Boden gestern Abend ernüchternd ausfiel, weiss der letzte der vier Basel-Helden ganz genau: «I am Legend!»

bild: keystone / watson
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