DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Endlich funktioniert der Videobeweis – trotz Penalty-Patzer darf Portugal am Ende jubeln



Heftig wurde der Videobeweis am Confed Cup bislang kritisiert. Es dauere zu lange, bis ein Entscheid durch die Video Assistant Referees (VAR) revidiert sei, lautet der meist genannte Vorwurf. Im Spiel um Platz 3 zwischen Portugal und Mexiko ging's aber für einmal ziemlich fix.

abspielen

Die komplette Szene im Video. Video: streamable

In der 16. Minute wurde Portugals André Silva beim Stand von 0:0 im Strafraum von Mexikos Routinier Rafael Marquez elfmeterwürdig von den Beinen geholt. Schiedsrichter Fahrad Al Mirdasi entschied zunächst auf Abstoss, sprach sich dann aber mit den Videoschiedsrichtern ab und schaute sich die Bilder auch noch selbst an.

Weniger als 60 Sekunden nach der besagten Szene korrigierte er seinen Entscheid und gab Elfmeter. Den Unparteiischen kam bei der schnellen Abwicklung im Gegensatz zu einer Offside-Entscheidung natürlich zugute, dass sich der Ball nach Marquez' Foul nicht mehr im Spiel befand.

Die Zusammenfassung:

Der gefoulte André Silva trat gleich selbst zum Penalty an – und scheiterte an Mexiko-Keeper Guillermo Ochoa. Damit setzte sich die portugiesische Elfmeter-Misere fort. Im Halbfinal gegen Chile verlor der Europameister im Elfmeterschiessen mit 0:3, weil alle drei Schützen scheiterten.

abspielen

Silva scheitert an Ochoa. Video: streamable

Das Spiel um Rang 3 ging trotzdem an Portugal. Dank eines Eigentors von Luis Neto in der 54. Minute führte Mexiko zwar lange mit 1:0, kurz vor Ende der regulären Spielzeit erzielte Pepe aber den 1:1-Ausgleich. Den 2:1-Siegtreffer in der Verlängerung besorgte schliesslich Adrien Silva – und zwar per Elfmeter (!).

Telegramm:

Portugal - Mexiko 2:1 (1:1, 0:0) n.V.
Moskau. - 42'659 Zuschauer. - SR Al-Mirdasi (KSA).
Tore: 55. Nieto (Eigentor) 0:1. 90. Pepe 1:1. 104. Adrien Silva (Handspenalty) 2:1.
Portugal: Rui Patricio; Nelson Semedo, Pepe, Neto, Eliseu; João Moutinho (82. Adrien Silva), Danilo (82. André Gomes); Gelson Martins, Pizzi (91. William); André Silva, Nani (70. Quaresma).
Bemerkungen: 17. Ochoa hält Foulelfmeter von André Silva. 106. Gelb-Rot gegen Nelson Semedo (Foul). 112. Gelb-Rot Jimenez (Foul). Verwarnungen: 15. Marquez, 26. Nelson Semedo (beide Foul), 94. Jimenez (Unsportlichkeit), 98. Moreno (Foul). Portugal ohne Cristiano Ronaldo (Vaterschaftsurlaub). (sda)(pre)

Alle Fussball-Weltmeister

Video: Angelina Graf

Das ist der moderne Fussball

Oh Mäzen, mein Mäzen – wie der Schweizer Fussball ums finanzielle Überleben kämpft

Link zum Artikel

«Hunderte Dinge haben mich genervt» – dieser Fan boykottiert seit einem Jahr Fussball

Link zum Artikel

Nur noch 7 Profis im Kader – Traditionsklub Bolton droht der totale Kollaps

Link zum Artikel

Wir würden als Sportchefs für 100 Millionen diese Teams zusammenstellen – und du?

Link zum Artikel

Marcel Reif zum St.Galler VAR-Drama: «Das ist nicht die Idee des VAR, so schadet er»

Link zum Artikel

Barça patzt, Real profitiert – das ist der «japanische Messi» Takefusa Kubo

Link zum Artikel

Der ÖFB-Cup als Fundgrube für jeden mit einem Herz für grossartige Klubnamen

Link zum Artikel

Falschen Jallow verpflichtet: Türkischer Klub leistet sich Transfer-Blamage des Sommers

Link zum Artikel

4 Fussball-Stars erstreiken sich den Wechsel – und immer soll es zu Barcelona gehen

Link zum Artikel

11-Jähriger trifft Messi im Strandurlaub – und spielt eine Runde mit ihm

Link zum Artikel

Kein Witz! Darum heisst Juventus Turin im neusten FIFA-Game «Piemonte Calcio»

Link zum Artikel

Warum es besser wäre, wenn jeder Klub nur noch drei Transfers tätigen dürfte

Link zum Artikel

Rassismus-Vorwürfe gegen einen FCSG-Spieler – was geschah im Testspiel gegen Bochum?

Link zum Artikel

Psychologe analysiert Tattoos von Fussballprofis – mit klarem Ergebnis

Link zum Artikel

Kevin-Prince Boateng haut neuen Rapsong raus – aber was macht das Pferd da eigentlich?

Link zum Artikel

Die teuersten Teenager der letzten 25 Jahre – so krass sind die Transfersummen explodiert

Link zum Artikel

Topklubs haben schon fast 1 Milliarde für Transfers ausgegeben – die Übersicht

Link zum Artikel

Liga gibt zu, dass der VAR in St.Gallen nicht hätte eingreifen dürfen

Link zum Artikel

Vier Gründe, warum Bayern München einfach keinen Topstar abkriegt

Link zum Artikel

Ein Problem namens Wanda – wie Torjäger Mauro Icardi bei Inter in Ungnade gefallen ist

Link zum Artikel

Ausländer-Trios, werbefreie Trikots oder das Nasenpflaster – 16 Dinge, die aus dem Fussball verschwunden sind

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Unvergessen

England sucht den schnellsten Fussballer – und einer mit Hangover gewinnt

12. April 1992: Wer ist der schnellste Fussballer im Land? Heute schaut man wohl einfach im FIFA-Game nach dem «Speed»-Wert. Aber 1992 ist das noch anders: Da lässt man einen Spieler von jedem englischen Profiklub um 10'000 Pfund sprinten.

1992 ist ein bedeutsames Jahr in Englands Fussball. Nein, nicht weil im Sommer die Premier League ihren Betrieb aufnimmt. Sondern weil ein paar Monate vorher in einem offiziellen Wettkampf über mehrere Runden ermittelt wird, wer der schnellste Fussballer im ganzen Land ist.

10'000 Pfund beträgt die Siegerprämie, welcher der Sponsor des Liga-Cups ausgelobt hat, das entspricht damals rund 25'000 Franken. Viel Geld selbst für Erstliga-Profis und erst recht für einen Akteur aus den drei unteren …

Artikel lesen
Link zum Artikel