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Messi droht in Steueraffäre doch eine Anklage 

Argentina's Lionel Messi celebrates scoring a goal against Bosnia during their 2014 World Cup Group F soccer match at the Maracana stadium in Rio de Janeiro in this June 15, 2014 file photo. Messi has been shortlisted for the tounrament's

Für Lionel Messi ist die Steueraffäre noch nicht gegessen.  Bild: MICHAEL DALDER/REUTERS

Barcelona-Star Lionel Messi droht in Spanien weiter eine Anklage wegen Steuerhinterziehung. Die zuständige Ermittlungsrichterin lehnte am Montag einen Antrag der Staatsanwaltschaft zur Einstellung der Ermittlungen gegen den vierfachen Weltfussballer ab. 

Die Anklagebehörde hatte ihr Gesuch damit begründet, dass der Stürmerstar sich um finanzielle Angelegenheiten nicht gekümmert habe. Sie sprach sich dafür aus, nur noch gegen den Vater Jorge zu ermitteln. Die Ermittlungsrichterin in Gava bei Barcelona entschied hingegen, dass es doch Anhaltspunkte dafür gebe, dass der 27-jährige Argentinier von den Geschäften seines Vaters gewusst habe. Damit stieg die Wahrscheinlichkeit, dass gegen Messi Anklage erhoben und ein Prozess gegen ihn eröffnet wird. 

Die Justiz legt dem Stürmer und dessen Vater zur Last, in den Jahren 2007, 2008 und 2009 dem Finanzamt 4,1 Millionen Euro an Steuern schuldig geblieben zu sein. Die Argentinier zahlten nach Einleitung der Ermittlungen 15 Millionen Euro Steuern an das Finanzamt nach. Der Vater entlastete in einem Schreiben an das Gericht seinen Sohn in der Affäre und betonte, dass der Barça-Profi sich nie mit Steuerdingen befasst habe. (si/dpa) 



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