Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Sions Roberts Uldrikis, links, im Spiel gegen Zuerichs Torhueter Janick Brecher, rechts, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Sion, am Dienstag, 28. Juli 2020, im Stadion Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Roberts Uldrikis (l.) brachte Sion in Führung. Es war sein erstes Tor seit 10 Monaten. Bild: keystone

Sion siegt beim FCZ – Xamax ist definitiv abgestiegen



FCZ – Sion 0:2

Sion und Thun gehen im Fernduell gegen die Barrage punktgleich in die letzten beiden Runden der Super League. Sion gewann das Nachtragsspiel beim FC Zürich 2:0 und hievte sich dank der besseren Tordifferenz auf Platz 8. Xamax' Abstieg ist auch rechnerisch besiegelt.

Servette im Europacup

Zwei Runden vor Schluss ist diesbezüglich alles offen, wirklich alles. Weil sich im Nachtragsspiel im Letzigrund die Tendenzen der letzten Tage bestätigten und Sion beim taumelnden FCZ drei kapitale Punkte einfuhr, gehen die Walliser und der FC Thun, die beiden Kandidaten für den 9. Platz, punktgleich in die finale Phase. Sions verbleibende Gegner sind die Young Boys (zuhause) und Servette (auswärts), Thun tritt noch zuhause gegen Basel und auswärts beim FCZ an.

Praesident des FC Sion Christian Constantin im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Sion, am Dienstag, 28. Juli 2020, im Stadion Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Präsident Christian Constantin darf sich freuen: Sion gewann wichtige drei Punkte. Bild: keystone

Entschieden ist derweil das Rennen um den letzten Europacup-Platz: Servette kann nach Zürichs fünfter Niederlage im fünften Spiel seit dem Corona-Vorfall am 11. Juli nicht mehr vom 4. Platz verdrängt werden. Xamax' Abstieg ist wegen Sions Punkten nun offiziell.

Joker Kramer gefährlichster Zürcher

Sions Erfolg in Zürich war in erster Linie deshalb nicht gestohlen, weil die Walliser sich den entscheidenden Kopfballtreffer durch den nach zehn Monaten erstmals wieder erfolgreichen lettischen Stürmer Roberts Uldrikis in der ersten Halbzeit verdienten und der FCZ sich im Vorwärtsgang lange sehr schwer tat.

Mit dem anfangs geschonten Blaz Kramer, der nach der Pause für den blass gebliebenen Debütanten Shpetim Sulejmani aufs Feld kam, wurde das Heimteam aber gefährlicher und hätte sich Sion über ein Unentschieden nicht beklagen dürfen. Kramer kam nach einer Stunde in kurzer Abfolge zu zwei guten Abschlüssen und profitierte später beinahe davon, dass Kevin Fickentscher den Ball zu lange hielt. Glücklicherweise für den Goalie führte der Prellball nicht zum Ausgleich.

FCZ nach Quarantäne desolat

Eine noch bessere Möglichkeit vergaben die Zürcher bereits in der 2. Minute, als Benjamin Kololli bei einem Konter in personeller Überzahl an Fickentscher hängenblieb. Kurz vor der Pause traf zudem Toni Domgjoni die Latte. Weil die Bemühungen bis zuletzt nicht fruchteten, konnte der ehemalige Zürcher Junior Filip Stojilkovic in den letzten Sekunden seinen ersten Super-League-Treffer ins leere Tor erzielen.

Zuerichs Trainer Ludovic Magnin im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Sion, am Dienstag, 28. Juli 2020, im Stadion Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

FCZ-Trainer Ludovic Magnin steckt mit seinem Team in der Krise. Bild: keystone

Dem FCZ wurde die zehntägige Quarantäne damit im Kampf um die Europa-League-Qualifikation defintiv zum Verhängnis. Seit dem Vorfall am 11. Juli verloren die zwischenzeitlich mit der U21 angetretenen Zürcher alle fünf Spiele und erzielten selbst nur ein Tor. (sda)

Zürich – Sion 0:2 (0:1)
1000 Zuschauer. - SR Horisberger.
Tore: 34. Uldrikis (Lenjani) 0:1. 94. Stojilkovic (Theler) 0:2.
Zürich: Brecher; Rüegg, Nathan, Omeragic, Kempter (58. Pa Modou); Domgjoni (46. Seiler), Hekuran Kryeziu (82. Sohm); Koide (46. Winter), Marchesano, Kololli; Sulejmani (46. Kramer).
Sion: Fickentscher; Maçeiras, Bamert, Ndoye, Lenjani (87. Theler); Baltazar (65. Toma), Zock, Grgic; Kasami, Uldrikis (65. Stojilkovic), Itaitinga (82. Khasa).
Bemerkungen: Zürich ohne Schönbächler (gesperrt), Tosin, Mahi (beide verletzt), Britto und Janjicic (alle verletzt). Sion ohne Andersson, Luan, Raphael und Cavaré (alle verletzt). 45. Lattenschuss Domgjoni. 92. Pfostenschuss Theler. Verwarnungen: 56. Rüegg (Foul).

(sda)

Die Tabelle:

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

GC, Basel und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Meister

Penalty-Duell gegen Pascal Zuberbühler

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

11
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • easy skanking 29.07.2020 17:16
    Highlight Highlight ach Ludo.
    hats geschafft, innerhalb 2.5 jahren, aus einer intakten, defensiv stabilen mannschaft, einen hühnerhaufen zu formen, der zur schiessbude der liga wurde.
    die schuld trägt immer jemand anders. mal der schiri, mal der VAR, mal die verletzten, mal die unfairen gegner, nur nie der Lude.
    was ich ausserordentlich eindrücklich finde, ist, dass canepa offenbar blind für all den misserfolg geworden ist. ja, er scheint sogar gefallen an ihm gefunden zu haben.
    dass er dazu ständig das kluborganigramm durcheinander würfelt, scheint auch einiges zu erklären. wer widerworte gibt wird aussortiert.
  • radical 29.07.2020 14:42
    Highlight Highlight Ich will Sion in der Bareage sehen, sollen zittern. Der Club hat eine Breitseite verdient, wer so funktioniert, mit Spielern und Teainern umgeht ist nit SuperLigue würdig. Fand Sion früher echt gut mittlerweile nur noch absurd, peinlich, Menschen verachtend, unterste Schublade. Bei gewissen Spielern wie z.B. Kasami sieht und hört man, dass sie nur Fussball spielen können, der tut mir jetzt schon leid wenn die Karriere fertig ist, aber evtl. Bekommt er ja eine Job bei Constantin...
  • Stambuoch 29.07.2020 07:23
    Highlight Highlight Wäre lustig, wenn der FCZ gegen Vaduz absteigen würde. Dann hätten die Zürcher ihr Derby wieder und den Fans aus der höchsten Liga würde das Letzigrund für mindestens eine Saison erspart bleiben ;)
  • Irum 29.07.2020 06:58
    Highlight Highlight Diese Lustlosigkeit des FCZ ist frappant. Es macht den Eindruck, als ob nicht spielen will, die Anstrenung fürchtet und somit wieder (wie damals...) in die falsche Richtung schippert. Auch wenn natürlich "niemand" glaubt, der FCZ könnte noch in die Barrage kommen, so braucht es von der Mannschaft und dem Trainer doch mal endlich den sprichwörtlichen Nuggi aus dem Arsch, um die nötigen Punkte noch zu kriegen. Mit den gestandenen, satten und lustlosen Profis dürfte das aber schwierig werden. Vom Trainer und dessen Mängeln fangen wir gar nicht erst an... Hopp FCZ!
    • Militia 29.07.2020 07:21
      Highlight Highlight Nuggi im Arsch und Finger im Mund? 🤔😅
    • Dark Circle 29.07.2020 07:28
      Highlight Highlight Naja, dann müssten Sion und Thun beide spiele gewinnen. Gerade Sion spielt am Freitag gegen YB. Und die Berner sind wohl bestrebt, eine Finalissima zu verhindern und den Sack zu zu machen. Dass der FCZ keine Punkte mer holt, kann ich mir gut vorstellen. Aber gerade Sion hat mit YB und Servette noch zwei starke Gegner.
  • Ukognos 28.07.2020 23:44
    Highlight Highlight Wenns ganz mies läuft, muss der FCZ noch in die Barrage.
    • Xriss 29.07.2020 06:29
      Highlight Highlight ...und trifft fort auf GC..
    • Lauv 29.07.2020 07:19
      Highlight Highlight Und in der Barrage würde Magnin durch Forte ersetzt werden.... ;)
    • Burkis 29.07.2020 10:33
      Highlight Highlight ... und steigt trotzdem ab...
  • chnobli1896 28.07.2020 22:44
    Highlight Highlight Mit Vollgas in Richtung Barrage, danke Ludo!

Anonymous zerlegt Schweizer Sektenführer nach Strich und Faden

In der Nacht auf Donnerstag haben Anonymous-Aktivisten den Instagram-Account des Fake-News-Senders kla.tv gehackt. Die Aktion ist Teil einer umfassenden Aktion von Netzaktivisten gegen die Schweizer OCG-Sekte, die zum Sammelbecken für Verschwörungsideologen in Europa wurde.

Das Hacker-Kollektiv Anonymous hat vor knapp zwei Wochen Aktionen gegen Ivo Saseks Sekte «Organische Christus-Generation» (OCG) angekündigt. In den letzten Tagen haben Aktivisten mehrere Webseiten bzw. Server der Schweizer Sekte, die auch in Deutschland zahlreiche Mitglieder hat, gehackt. Dabei wurden laut den Hackern über 30'000 E-Mails und über 20 GB interne Dokumente der Sekte heruntergeladen. Diese werden nun von den Anti-Verschwörungs-Aktivisten ausgewertet und Auszüge werden Schritt …

Artikel lesen
Link zum Artikel