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Lille's Timothy Weah celebrates scoring against Celtic during the UEFA Europa League Group H match at Celtic Park, Glasgow, Scotland, Thursday Dec. 10, 2020. (Jane Barlow/PA via AP)

Timothy Weah erzielte gestern seinen ersten Treffer auf europäischem Parkett. Bild: keystone

Alli dürfen spielen nur Dele nicht, ein Rechenfehler und 5 weitere EL-Highlights



Nahe an der Verteidigungs-Perfektion

Dinamo Zagreb hat die fast perfekte (defensive) Gruppenphase abgeliefert. Die Kroaten blieben bis in die Schlussphase des letzten Gruppenspiels gegen ZSKA Moskau ohne Gegentor, in der 76. Minute wurde der Bann nach 526 Minuten dann aber doch noch gebrochen. Ausgerechnet durch Kristijan Bistrovic, einen der beiden Kroaten im Kader der Russen.

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Bistrovic versaut Zagreb die weisse Weste. Video: streamja

Einen Rekord hat Dinamo Zagreb dennoch aufgestellt. Noch nie blieb eine Mannschaft zu Beginn einer Champions- oder Europa-League-Gruppenphase so lange ohne Gegentor. Den alten Rekord hielt Manchester United (CL-Saison 2010/11) mit 481 Minuten.

Die Punkte-Perfektion

Arsenal hat als einzige Mannschaft alle bisherigen Spiele im europäischen Wettbewerb gewonnen. In der Premier League liegt das Team des Schweizers Granit Xhaka mit 13 Punkten aus 11 Spielen nur auf Rang 15 – in der Europa League holten die «Gunners» dank sechs Siegen gegen Molde, Rapid Wien und den FC Dundalk aber das Punktemaximum.

Gestern gab es für die Londoner einen 4:2-Sieg beim FC Dundalk aus Irland. Besonders sehenswert war dabei das 2:0 durch den ehemaligen FCB-Spieler Mohamed Elneny.

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Elneny trifft genau ins «Ängeli». Video: streamable

Alkmaar vergeigt es

Knapp war die Ausgangslage in Gruppe F. Während Napoli und Real Sociedad im Direktduell um den Einzug in die K.o.-Phase kämpften, war AZ Alkmaar beim bereits ausgeschiedenen HNK Rijeka zu Gast. Den Holländern hätte ein Sieg gereicht, um die Gruppenphase zu überstehen. Doch Alkmaar geriet nach 52 Minuten in Rückstand – hatte aber kurze Zeit später die grosse Chance auf den Ausgleich. Doch Albert Gudmundsson traf das Tor aus bester Position nicht.

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Den kann man auch mal machen, Herr Gudmundsson. Video: streamja

Zwar gelang Alkmaar in der 57. Minute doch noch der Ausgleich, der Siegtreffer wollte aber nicht gelingen und am Ende verlor man nach einem Gegentor in der 93. Minute noch mit 1:2. Danke sagte Real Sociedad, das wegen eines Last-Minute-Ausgleichs in Neapel weiterkam.

DAZN-Rechenfehler

Einen peinlichen Aussetzer hatten gestern die Kommentatoren von «DAZN». Beim 4:1-Sieg von Hoffenheim gegen Gent gibt es einen indirekten Freistoss für die Deutschen knapp im Strafraum. Jetzt rechnet selbst.

Will heissen, Ort des Freistosses und Mauer passen in den Raum zwischen Strafraumgrenze und Fünfmeter-Linie. Ausser bei den Kollegen von DAZN.

Weah war denn das?

Schon vor der Partie bei Celtic Glasgow war Lille für die K.o.-Phase der Gruppenphase qualifiziert. Eine gute Gelegenheit also, den jungen Spielern eine Plattform zu geben. Einer davon war Timothy Weah. Na, klingelt's? Genau, der Sohn des legendären George Weah, Weltfussballer des Jahres 1995.

Und Timothy Weah, der letzte Saison noch von PSG an Celtic ausgeliehen war, erzielte gegen seinen Ex-Klub sein erstes Tor für Lille. Der 20-jährige Timothy hat damit über 21 Jahre nach dem letzten europäischen Tor seines Vaters ebenfalls getroffen.

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Weah trifft zum Ausgleich nach 70 Minuten. Video: streamja

Mit Schmackes

Wir lassen auch gerne mal die Tore sprechen.

Leicesters Cengiz Ünder mit einem Hammer gegen AEK Athen:

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Video: streamable

Enric Saborit mit dem einzigen Tor für Maccabi Tel Aviv gegen Sivasspor:

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Video: streamja

Alli anderen dürfen spielen

Dele Alli spielt in den Plänen von José Mourinho einfach keine Rolle mehr. Der Engländer ist erst 24 Jahre alt und galt einst als eines der grössten Mittelfeld-Talente. Der Blick auf seine Premier-League-Outputs pro Saison zeigt seine rückläufige Entwicklung.

Bild

screenshot: transfermarkt.ch

In dieser Saison kam der offensive Mittelfeldspieler auf 66 Einsatzminuten in der Premier League. Immerhin in der Europa League kam Alli aber zu etwas mehr Spielzeit. Gestern allerdings liesst ihn Mourinho erneut auf der Bank schmoren. Als Mourinho nach 68 Minuten seinen fünften und letzten Wechsel vollzog, trottete Dele Alli demonstrativ in die Kabine.

Gut möglich, dass Alli bereits im Januar auf einen Transfer drängt, das könnte auch für Tottenham lukrativ sein. Der Marktwert von Dele Alli wird noch immer auf 52 Millionen Euro geschätzt.

Als Alli noch Jubeln konnte:

Video: watson/nico franzoni

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