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epa06309897 Hoffenheim's head coach Julian Nagelsmann prior to during the German Bundesliga soccer match between FC Cologne and TSG 1899 Hoffenheim in Cologne, Germany, 05 November 2017.  EPA/SASCHA STEINBACH EMBARGO CONDITIONS - ATTENTION: Due to the accreditation guidelines, the DFL only permits the publication and utilisation of up to 15 pictures per match on the internet and in online media during the match.

Hat gut lachen: Hoffenheims Nagelsmann kann sich den nächsten Arbeitgeber wohl aussuchen. Bild: EPA

Dortmund in der Zwickmühle: Bosz feuern, damit Nagelsmann nicht nach München geht?

Beim BVB steht Coach Peter Bosz kurz vor dem Aus, bei den Bayern will Jupp Heynckes nur bis zum Sommer bleiben. Das Casting um die begehrtesten Jobs der Liga ist bereits angelaufen.



Wie rasend schnell sein Ansehen gestiegen ist, dürfte Julian Nagelsmann manchmal selbst nicht geheuer sein. Der erst 30-Jährige ist ein grosses Thema in diesen Tagen. Und das nicht, weil er mit 1899 Hoffenheim eine sportliche Krise erlebt, sondern weil sich Deutschlands grösste Klubs die Trainerfrage stellen. Im Casting um die attraktivsten Jobs der Fussball-Bundesliga gibt es nur einen Namen, der sowohl bei Bayern München als auch bei Borussia Dortmund eine grosse Rolle spielt: seinen eigenen. Denn Nagelsmann ist längst nicht mehr nur der jüngste, er ist jetzt auch einer der begehrtesten Trainer der Liga.

Dortmund's head coach Peter Bosz, right, looks at his watch as he sits beside sporting manager Michael Zorc, left, prior to the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and FC Schalke 04 in Dortmund, Germany, Saturday, Nov. 25, 2017. (AP Photo/Martin Meissner)

Dortmunds Trainer Peter Bosz auf dem Stuhl, der ziemlich heftig wackelt. Bild: AP

Etwas mehr als eineinhalb erfolgreiche Jahre bei der TSG reichten aus, um Nagelsmann ins Rennen um die hoch angesehenen Posten zu bringen. Die Bayern brauchen für den Sommer einen Nachfolger von Jupp Heynckes, der sich trotz aller Wertschätzungen vor allem von seinem Freund Uli Hoeness eher nicht zu einem längeren Engagement überreden lassen wird. Beim BVB ist der Niederländer Peter Bosz aktuell nicht mehr als ein Trainer auf Abruf. Verliert die Borussia am Samstag in Leverkusen, dürften seine Tage gezählt sein. Dortmunds Wunschkandidat für die nächste Saison ist laut «Sport Bild»: Julian Nagelsmann.

Sollte sich der BVB von Peter Bosz trennen?

Angebliches Bayern-Interesse an Tuchel und Klopp

Dieser äussert sich naturgemäss nicht zu solchen Spekulationen. Andere wie Ottmar Hitzfeld, einst Champions-League-Sieger mit dem BVB, empfehlen dem Youngster, dass «er noch ein paar Jahre bei Hoffenheim bleibt und auch internationale Erfahrung sammelt.» Bei den Bayern scheint er laut verschiedenen Medienberichten derzeit tatsächlich nicht erste Wahl für die Heynckes-Nachfolge zu sein. Stattdessen gibt es verschiedene Szenarien, wie es beim Rekordmeister nach dem zweiten Karriereende des Trainer-Oldies weitergehen könnte.

Du bist Julian Nagelsmann und jeder will dich. Wohin gehst du?

Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge wird in diesem Jahr keinen Vollzug mehr in der Trainerfrage verkünden, wie er jüngst sagte. Möglich scheint beim Branchenprimus vieles, vor allem zwei ehemalige Dortmunder geniessen in München offenbar grosse Wertschätzung. Mit Thomas Tuchel soll es bereits nach dem Aus von Carlo Ancelotti Kontakt gegeben haben. Auch Jürgen Klopp ist offenbar ein Thema für den Sommer. Und wenn Heynckes doch noch bis 2019 bleibt? «Das halte ich für möglich, ja», hatte Präsident Hoeness gesagt – und den 72-Jährigen damit deutlich irritiert.

epa04711476 (FILE) A file picture dated 03 March 2012 of Mainz' head coach Thomas Tuchel (L) and Dortmund's coach Juergen Klopp (R) before the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmung and FSV Mainz 05 in Dortmund, Germany. Bundesliga soccer club Borussia Dortmund appointed Thomas Tuchel as coach for the next season. Tuchel, 41, has signed a three-year contract from 01 July 2015 to succeed Juergen Klopp, the club announced on 19 April 2015.  EPA/KEVIN KUREK

Wird einer der beiden Bayern-Trainer? Tuchel (links) und sein BVB-Vorgänger Klopp. Bild: EPA/DPA FILE

Veh oder Hrubesch als «Notnagelsmann»?

Aber wer, wenn nicht Heynckes selbst, wüsste besser, dass das im Fussball mit definitiven Ansagen so eine Sache ist. Heynckes hatte seine Karriere 2013 ja schliesslich für beendet erklärt. Jetzt tourt er mit dem FCB trotzdem wieder durch die Stadien Europas – vor allem zum Leidwesen seines Schäferhundes Cando. Dass der auf die geliebten Spaziergänge mit seinem Herrchen länger als angekündigt verzichtet, scheint nicht nur wegen Candos fortschreitenden Alters unwahrscheinlich. Aber dennoch nicht ausgeschlossen.

Möchtest du Cando gerne mal streicheln?

Etwas unwahrscheinlicher scheint dagegen eine Verpflichtung von Schalkes Shootingstar Domenico Tedesco. «Also bei aller Liebe und bei allem Respekt: Ich bin froh, auf Schalke zu sein und sein zu dürfen. Das ist ein Privileg», sagte der 31-Jährige gegenüber t-online.de im Interview.

«Don Jupp» mit seinem Liebling.

Zumindest befinden sich die Münchner derzeit in einer komfortablen Situation. Der unter Vorgänger Ancelotti wankelmütige Rekordmeister steht längst wieder dort, wo er nach eigenem Selbstverständnis auch hingehört: an der Tabellenspitze. Acht Punkte vor dem schwer angeschlagenen BVB. Den darf der Niederländer Bosz im Moment wohl nur deshalb noch trainieren, weil es gerade keinen passenden Nachfolger auf dem Markt gibt. Laut «Bild» und «Welt» denken die BVB-Bosse jetzt sogar über Armin Veh oder Horst Hrubesch als Interimslösung nach.

Erst im Sommer könnte mit Nagelsmann dann der Wunschkandidat kommen. Wenn die Bayern nicht schneller sind. (ram/sda/dpa)

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Video: srf/SDA SRF

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