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Neuer Ärger in der Challenge League: Biel werden zwei weitere Punkte abgezogen



Dem finanziell angeschlagenen Challenge-League-Klub FC Biel werden zwei weitere Punkte abgezogen. Zudem wird Präsident Carlo Häfeli mit einer Geldbusse belegt.

Den neuerlichen Punktabzug begründet die Disziplinarkommission der Swiss Football League (SFL) mit «nicht eingereichten Bestätigungen über Löhne und Sozialversicherungsbeiträge für den Monat Januar 2016». Wegen eines Verstosses gegen das Reglement zur Arbeit mit Vermittlern wird Klubpräsident Häfeli überdies mit 5000 Franken gebüsst.

Die SFL hatte den FC Biel am 9. März bei der Disziplinarkommission wegen der ausstehenden Dokumente angezeigt. Seither unterliess es der Klub, die Papiere nachzureichen, weshalb ihn die Liga als Wiederholungstäter ansieht.

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Biel könnten hier noch vier weitere Punkte abgezogen werden – dann wären die Seeländer wieder mitten im Abstiegskampf.

Rechtskräftig ist bisher der Abzug eines Punktes, ausgesprochen am 7. März. Vier weitere Punkte könnten demnächst wegen noch laufender Verfahren abgezogen werden. Gegen den von der Disziplinarkommission am 15. März verhängten Zwei-Punkte-Abzug hat Biel Rekurs eingereicht, das Urteil der zweiten Instanz steht noch aus. Der neuerliche Abzug von zwei Punkten kann innert fünf Tagen beim Rekursgericht der SFL angefochten werden.

In einem weiteren Verfahren prüfte die Disziplinarkommission einen allfälligen Verstoss des Biel-Präsidenten gegen das Reglement des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) zur Arbeit mit Vermittlern. Sie kam dabei zum Schluss, dass Carlo Häfeli im Rahmen eines Transfers das Reglement verletzt hatte, weshalb diesem eine Busse von 5000 Franken auferlegt wurde. Auch dieser Entscheid kann innert fünf Tagen angefochten werden. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Bruno Wüthrich 29.03.2016 19:00
    Highlight Highlight Meines Erachtens eine Scheiss-Massnahme, diese Punktabzüge. Sie treffen ganz eindeutig die Falschen. Es sind nämlich die Spieler und die Coaches, die diese Punkte erarbeiten, und die bei einem finanziell angeschlagenen Klub trotz Angst um die Lohnzahlungen ihre Leistung für die Fans und für den Verein erbringen. Es ist, wie wenn für den grossen Steuerbetrug eines Konzerns die Telefonistin die Strafe absitzen muss. Aber es zeigt uns auf, wie phantasielos die auf sicheren Stühlen sitzenden und fürstliche Gehälter fürs Wenig- bis Garnichtstun kassierenden Verbandshengste eigentlich sind.
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