Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07175994 Switzerland's Loris Benito, Switzerland's Kevin Mbabu, Switzerland's Ricardo Rodriguez and Switzerland's Nico Elvedi, from left, celebrate their victory during the UEFA Nations League soccer match between Switzerland and Belgium at the swissporarena stadium in Lucerne, Switzerland, on Sunday, November 18, 2018.  EPA/PETER SCHNEIDER

Die Schweizer Nati schlägt Belgien mit 5:2 und gehört somit zu den Top 4 der europäischen Nations League. Bild: EPA/KEYSTONE

Petkovic zum grandiosen Nati-Sieg: «Eine grosse mentale Leistung»



Nationalcoach Vladimir Petkovic spricht nach dem 5:2-Sieg gegen Belgien von einer grossen mentalen Leistung seines Teams.

Ende gut, alles gut! Dieses Fazit kann man nach dem letzten Länderspiel des Jahres aus Schweizer Sicht ziehen. Nach einer schwierigen WM, einem unruhigen Sommer und einem wenig konstanten Herbst steht die Schweiz unter den Top 4 der europäischen Nations League. Und sie hat sogar eine historische Marke gesetzt: Erstmals seit dem 4:2 gegen Deutschland an der WM 1938 hat sie nach einem 0:2-Rückstand noch gewonnen.

Switzerland's head coach Vladimir Petkovic reacts during the UEFA Nations League soccer match between Switzerland and Belgium at the swissporarena stadium in Lucerne, Switzerland, on Sunday, November 18, 2018. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Vladimir Petkovic kann wieder lachen.  Bild: KEYSTONE

Nationalcoach Vladimir Petkovic möchte allerdings nicht, dass allein dieser Sieg gegen Belgien das Urteil spricht über das gesamte Jahr. «Ich habe nie einen negativen Trend im Nationalteam gesehen. In der Welt hat man uns in ein gutes Licht gestellt. Es wird sehr geschätzt, was diese Mannschaft geleistet hat.»

Auch Xherdan Shaqiri, gegen Belgien einer der besten im Schweizer Team, schlug in die gleiche Kerbe. Er hat die teilweise persönlich gefärbten Kommentare an die Adresse «eines der erfolgreichsten Nationaltrainers der Schweiz» als «respektlos» empfunden. «Die Antwort haben wir auf dem Platz gegeben.»

Die grosse Wende gegen die Weltnummer 1 Belgien schreibt Petkovic vor allem dem guten Charakter des Teams zu. «Wir haben mit Mut und Herz gespielt. Es war eine grosse mentale Leistung, nach dem 0:2 im Spiel zu bleiben.» Der Tessiner gab aber auch zu, dass er nach der schwierigen Startphase sein Team umgestellt hatte, «um eine schlimme Niederlage zu verhindern.» Aber dann sei man nach und nach über die eigene Spielweise ins Spiel gekommen. «In der zweiten Halbzeit war das eine clevere und intelligente Leistung. Wir haben nicht mehr viel riskiert.»

ARCHIVBILD --- ZUM WECHSEL VON STEPHAN LICHTSTEINER VON JUVENTUS ZUM FC ARSENAL STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Stephan Lichtsteiner beim Training mit der Schweizer Fussballnationalmannschaft in Freienbach (SZ) am Freitag, 2. September 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Kommt Stephan Lichtsteiner wieder zurück? Bild: KEYSTONE

Unmittelbar nach dem letzten Länderspiel des Jahres sei es noch zu früh, um eine gründliche Analyse zu machen. Petkovic gab seine Gedanken (noch) nicht preis, wie er im Frühling in der EM-Qualifikation personell weiterfahren will und ob etwa Captain Stephan Lichtsteiner wieder ins Team kommt. «Ich will sowieso nicht von einem Umbruch reden. Es ging darum, mehr Konkurrenz zu bekommen.»

Belgium's head coach Roberto Martinez looks on during the UEFA Nations League soccer match between Switzerland and Belgium at the swissporarena stadium in Lucerne, Switzerland, on Sunday, November 18, 2018. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Roberto Martinez Bild: KEYSTONE

Für Belgiens Nationalcoach Roberto Martinez war der umstrittene Penalty für die Schweiz, der zum Anschlusstor führte, der Schlüsselmoment im Spiel. «Ich habe nicht gesehen, ob es ein Penalty war. Aber danach ist das Spiel gekippt. Die Schweizer hatten wieder Mut, die Zuschauer wurden laut.»

Dennoch ist Martinez enttäuscht, wie sein Team den 2:0-Vorteil verspielt hat. «Wir haben vergessen, wie die grundsätzlichen Dinge im Fussball funktionieren. Eigentlich passt dies nicht zum Charakter meiner Mannschaft.» (sda)

Die grössten Schweizer Europacup-Erfolge im Fussball:

Fussballfans Schweiz

Polizei 0 – Muttenzerkurve 1: Statt Fäuste haben die FCB-Fans am Wochenende in Lugano Läckerli verteilt

Link zum Artikel

Reitschul-Krawalle in Bern, Silvester-Krawalle in Zürich – und in Basel? Dort läuft etwas richtig

Link zum Artikel

Warum die ewige Brandstifterei gegen Fussballfans viel schlimmer ist als ein paar Fackeln

Link zum Artikel

Bravo, Herr Canepa! Sie haben alles richtig gemacht

Link zum Artikel

Hat die Polizei beim FCZ-Fanmarsch überreagiert?

Link zum Artikel

Anwältin zum Polizeieinsatz gegen FCZ-Fans: «Das grenzt schon fast an Nötigung»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

So sehen Fussball-Legenden als Lego-Figuren aus:

Das könnte dich auch interessieren:

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

So übel hat's Basel-Trainer Koller bei seinem Mountainbike-Sturz erwischt

Der FC Basel steht nach einem 4:1-Sieg in Pully in der 2. Runde des Schweizer Cups. Trainer Marcel Koller fehlte im Waadtland – er war tags zuvor mit dem Mountainbike schwer gestürzt. Glasscherben hätten ihn bei einem Tempo von etwa 40 km/h zu Sturz gebracht, erläuterte Koller nun im «Blick». Diese hätten seinen Reifen beschädigt.

Der 58-Jährige brach sich am Freitagabend ein Schlüsselbein, eine Schulter wurde ausgekugelt, Bänder zerstört und an der linke Körperhälfte hat er Schürfwunden. …

Artikel lesen
Link zum Artikel