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Basels Cheftrainer Ciriaco Sforza, rechts, und seine Spieler Afimico Pululu, Mitte, und Julian van Moos, links, verlassen das Spielfeld nach dem Super League Spiel zwischen dem BSC Young Boys Bern und dem FC Basel, am Samstag, 21. Novmber 2020 im Stadion Wankdorf in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Sforza muss seine Spieler nach der Niederlage bei YB wieder aufbauen. Bild: keystone

Schlechtester FCB-Start seit 2011 – doch Trainer Sforza glaubt weiterhin an Titelchance



Der FC Basel steht nach den ersten sechs Meisterschaftspartien in der Super League so schlecht da wie seit 2011 nicht mehr. Mit einem Rückstand von acht Punkten auf die Young Boys ist er im Nachholspiel vom Mittwoch gegen Lausanne schon unter Druck.

Alle Mannschaften der Super League können für ihre weniger guten Leistungen derzeit mildernde Umstände geltend machen. Die unregelmässigen Einsätze wegen der vielen Verschiebungen und der Nationalmannschafts-Pausen machen es schwierig eine Mannschaft zu formen. Speziell im Nachteil sind jene Teams, die unter einem neuen Trainer spielen, wie der FC Basel und der FC Sion, der im zweiten Nachtragsspiel vom Mittwoch Servette empfängt.

Basels Coach Ciriaco Sforza ist davon überzeugt, dass seinem Team derzeit vor allem der Spielrhythmus fehlt. «Wir sind noch nicht bei 100 Prozent. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir langfristig um die Meisterschaft mitspielen können.» Eine Zwischenbilanz will der Aargauer an Weihnachten machen.

Bis dahin bestreitet der FCB noch acht Partien und wird er besser wissen, wo er steht, und wo die Wahrheit liegt – näher an der starken ersten Halbzeit gegen die Young Boys oder an der uninspirierten schwachen zweiten Halbzeit. Dass ein misslungener Start kein Drama sein muss, beweist übrigens die Saison 2011/2012: Unter Heiko Vogel gewann Basel damals am Ende die Meisterschaft mit 20 Punkten Vorsprung.

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Die Highlights der Partie gegen YB. Video: YouTube/SRF Sport

Wie Sforza hat auch Sions Trainer Fabio Grosso von seinem neuen Team noch nicht die benötigte Konstanz gesehen. Die Walliser warten noch auf den ersten Meisterschaftssieg unter dem italienischen Weltmeister von 2006. Sion hat bislang allerdings auch erst einmal verloren und am Wochenende gegen den formstarken FCZ unentschieden gespielt. Auf die Walliser, genauso wie auf den Gegner Servette, wartet ein noch strengeres Programm als auf den FC Basel. In vier Wochen müssen sie neun Partien absolvieren. (pre/sda)

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