Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa07825771 Swiss national soccer team head coach Vladimir Petkovic (back R) leads his team's training session in Montreux, Switzerland, 07 September 2019. Switzerland will face Gibraltar in their UEFA EURO 2020 qualifying group D soccer match on 08 September 2019.  EPA/LAURENT GILLIERON

Der Entscheid zum Verzicht fiel laut Captain Lichtsteiner «schnell und einstimmig». Bild: EPA

Fussball-Nati verzichtet auf Lohn und Prämien von über einer Million Franken



Die Schweizer A-Nationalmannschaft und Trainer Vladimir Petkovic setzen in der Corona-Krise ein Zeichen. Die Fussballer und ihr Chefcoach verzichten auf mehr als eine Million Franken, welche ihnen 2020 zustehen würden.

Im Vordergrund steht die Solidarität. Spitzen- und Breitenfussballklubs drohen wegen der Spielausfälle hohe Verluste. «Wir wollten ein Zeichen setzen und unsere Verbundenheit mit dem Verband beweisen», lässt Nationalmannschafts-Captain Stephan Lichtsteiner ausrichten. Er sei stolz auf das Team, das «schnell und einstimmig» zum Schluss gekommen sei, dass es mit dem Verzicht seinen Teil dazu beitragen könne. «Es beweist, dass wir eine Einheit sind – und auch bleiben werden.»

Nationaltrainer Petkovic sprach den Zusammenhalt an. «Schwere Spiele gewinnt man nur gemeinsam und solidarisch.» SFV-Zentralpräsident Dominique Blanc nannte den Verzicht des Nationalteams eine «wunderschöne Geste» und «ein starkes Signal der Solidarität unserer Besten mit der gesamten Schweizer Fussballfamilie.» (ram)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

23 verrückt-kreative Wege, wie sich Leute vor Corona zu schützen versuchen

Während des Corona-Lockdowns verbreitet sich in Australien ein neuer Trend

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

5
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
5Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Saerd neute 08.04.2020 19:50
    Highlight Highlight Vermutlich haben sie das Geld sowieso nicht verdient.
    • Raembe 08.04.2020 21:12
      Highlight Highlight Immer dieser Neid.
  • Klaus07 08.04.2020 19:19
    Highlight Highlight Für was genau, bekommen die Spieler einen Lohn und Prämien? Die sind doch alle bei einem Club angestellt?
    Wenn Sie Natispiele haben oder an Turnieren mitspielen, verstehe ich ja noch, dass es Prämien gibt wenn Sie gut spielen, aber für nichts Geld zu bekommen?
    • SeboZh 09.04.2020 09:09
      Highlight Highlight Sie halten sich das ganze Jahr über fit für die Nati-Spiele... Fehlen dann je nach dem in ihrem Club (Verletzungen, etc) daher wohl der Lohn
  • Staedy 08.04.2020 17:12
    Highlight Highlight Bravo.

Unvergessen

23 kg Sprengstoff machen das legendäre Wankdorfstadion dem Erdboden gleich

3. August 2001: Unkraut, Moder und eine gemeingefährliche Elektrizitätsanlage. 47 Jahre nach dem Wunder von Bern hat das alte Wankdorfstadion seinen Dienst getan und wird gesprengt.

Um Punkt 15 Uhr ist es um das Wankdorfstadion geschehen. Fünf lange und drei kurze Hornstösse dröhnen als letztes Warnsignal über das Areal – dann zündet Sprengmeister Marco Zimmermann die 23-Kilogramm-Ladung des Sprengstoffs Gelamon. Rund viertausend Augenzeugen sehen, wie die ausgeweidete Fussballruine mit einem dumpfen Knall in sich zusammensackt.

Doch das Wankdorf wäre nicht das Wankdorf, wenn es sich widerstandslos ergeben würde. Trotz der akribischen Planung will sich einer der vier …

Artikel lesen
Link zum Artikel