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Sekou Sanogo hätte gerne für den HSV gespielt, darf aber nicht.<br data-editable="remove">
Sekou Sanogo hätte gerne für den HSV gespielt, darf aber nicht.
Bild: Andreas Meier/freshfocus

Peinliche Panne beim gescheiterten Sanogo-Transfer: YB schickt dem HSV die Unterlagen 4 Minuten zu spät

01.02.2016, 21:3502.02.2016, 07:00

Eigentlich sollte Sekou Sanogo kurz vor Ablauf der Transferfrist von den Young Boys leihweise zum Hamburger SV wechseln. Der 26-jährige Ivorer war sogar bereits in Hamburg und hatte den Medizincheck erfolgreich absolviert. Auch die beiden Klubs sollen sich bereits einig gewesen sein. 

Doch zu einer rechtzeitigen Einigung kam es dann doch nicht. Erst um 18.04 Uhr und damit vier Minuten nach Ende der Transferperiode sollen alle nötigen Unterlagen am richtigen Ort angekommen sein. HSV-Sportdirektor Peter Knäbel bestätigt auf der Vereinswebsite: «Am heutigen Nachmittag waren wir uns über das Leihgeschäft einig. Leider wurden die für den Transfer erforderlichen Dokumente in Bern zu spät versendet und erreichten uns nach 18 Uhr. Das ist sehr ärgerlich. Mir tut es Leid für den Spieler, der gerne für den HSV gespielt hätte.»

Zuvor hatten mehrere Medien von einer Fax-Panne berichtet, dies dementierte Knäbel jedoch: «Es gilt klarzustellen, dass heutzutage keine Vertragsunterlagen mehr gefaxt werden.» 

Bickel glaubt an Serverproblem

Die Verhandlungen hätten sich in die Länge gezogen, es sei um Minuten gegangen, sagt YB-Medienchef Albert Staudenmann zu 20 Minuten Online. Sportchef Fredy Bickel hat eine andere Begründung: «Ich habe die Mail zwischen 17.51 Uhr und 18 Uhr viermal geschickt. Es muss sich wohl um ein Serverproblem handeln, bei dem niemand etwas dafür kann.»

Das Mail von YB-Sportchef Fredy Bickel ging einfach nicht durch.<br data-editable="remove">
Das Mail von YB-Sportchef Fredy Bickel ging einfach nicht durch.
Bild: KEYSTONE

Egal, Fakt ist: Der HSV muss auf den defensiven YB-Mittelfeldspieler verzichten und hat stattdessen den schwedischen Flügelflitzer Nabil Bahoui verpflichtet. Sanogo bestritt in der Vorrunde nur sechs Partien für die Berner. Wegen eines Teileinrisses eines Adduktorenmuskels fehlte er mehrere Monate verletzt.

Für den HSV ist es nicht die erste Transferpanne: 2011 war der geplante Transfer des heutigen Schalke-Spielers Eric Maxim Choupo-Moting vom HSV zum 1. FC Köln tatsächlich wegen eines defekten Fax-Geräts geplatzt. (pre)

Die wichtigsten Transfers im Winter 2016

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22 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Fendant Rüpel
02.02.2016 08:47registriert August 2015
das Mail war sicherlich pünktlich, blieb aber wegen @young-boys.ch im Spamfilter hangen...
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EinePrieseR
01.02.2016 22:15registriert August 2014
Tja, in Bern dauert eben alles etwas lääääääääääääääääänger..... Nur nicht hetzen...
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branchli1898
01.02.2016 22:35registriert Mai 2015
Fredy Bickel Sportchefgott.
Die Lahmen und Blinden verscherbelt er nach Grosny oder Zürich (Nef und Ojala) und alle guten werden behalten mit welchen Mitteln auch immer.
"Serverprobleme" ein Schelm wer böses denkt.
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