Trotz erstem Messi-Treffer – Argentinien muss weiter um Copa-Viertelfinal zittern
Die Argentinier waren mit dem Unentschieden in Belo Horizonte gar noch gut bedient. Wenige Minuten nachdem Richard Sanchez Paraguay in Führung (37.) gebracht hatte, verhinderte der argentinische Keeper Franco Armani mit einer Glanzparade ein weiteres Tor durch Derlis Gonzalez.
Das 1:1 verdankte Argentinien dem Videoassistenten. Dieser hatte ein Handspiel von Ivan Peris im Strafraum gesehen, das niemandem auf dem Spielfeld aufgefallen war. Lionel Messi verwandelte den Penalty. Wenig später hielt Argentiens Torhüter Armani einen Penalty von Gonzale und bewahrte seine Mannschaft damit vor noch mehr Ungemach.
Obwohl die Gauchos in der Gruppe B nach zwei Runden auf dem letzten Tabellenplatz liegen, können sie den Einzug in die Viertelfinals mit einem Sieg gegen Katar noch aus eigener Kraft schaffen. Denn auch die zwei besten Gruppendritten qualifizieren sich für die K.o.-Runde. Die Argentinier warten seit 1993 auf den Titelgewinn an diesem Turnier.
Kolumbien gewann mit dem 1:0 gegen Katar auch das zweite Spiel und steht als Gruppensieger fest. Den entscheidenden Treffer in São Paulo erzielte Duván Zapata in der 86. Minute auf Vorarbeit von James Rodriguez. Katar ist als Gastland bei der Copa America dabei. Gegen Paraguay hatte der Gastgeber der Weltmeisterschaft 2022 ein 2:2 erreicht. (pre/sda)
