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Ab heute geht es wieder um den beliebtesten Henkelpott der Welt. Bild: shutterstock

Das sind die 8 wichtigsten Fakten zur neuen Champions-League-Saison

Mehr Geld, weniger krasse Aussenseiter. Debütant YB, ein favorisiertes Quintett und neue Anspielzeiten: Die wichtigsten Fakten zur Champions League 2018/19.



Die Favoriten

Es sind die üblichen Verdächtigen: Titelverteidiger Real Madrid, das den vierten Triumph in Folge anstrebt, Juventus Turin, das mit und dank Cristiano Ronaldo hoch hinaus will, sowie die Meister aus Spanien, England und Deutschland: FC Barcelona, Manchester City und Bayern München.

epa06767836 Real Madrid's players celebrate at Santiago Benabeu stadium at UEFA Champions League title in Madrid, Spain, 27 May 2018. Real Madrid defeated 3-1 Liverpool in the UEFA Champions League final at the NSC Olimpiyskiy stadium in Kiev on 26 May 2018.  EPA/Fernando Villar

Real Madrid will die Champions League zum vierten Mal in Serie gewinnen – dieses Mal allerdings ohne Cristiano Ronaldo. Bild: EPA/EFE

Dieses Quintett hat in den letzten acht Saisons 22 von 32 Halbfinal-Plätzen belegt. Diese fünf sind etwas stärker einzustufen als andere Schwergewichte wie Paris Saint-Germain, Europa-League-Sieger Atlético Madrid oder der letztjährige Finalist FC Liverpool.

Die Neulinge

Die Young Boys betreten am Mittwoch mit dem Heimspiel gegen Manchester United Neuland in der Champions League. Der Schweizer Meister ist einer von drei Debütanten. Auch Bundesligist Hoffenheim und der serbische Champion Roter Stern Belgrad sind erstmals dabei.

YBs Marco Woelfli, Loris Benito, Christian Fassnacht, Sekou Sanogo, Roger Assale and Ulisses Garcia, from left, celebrate after the UEFA Champions League football 2nd leg playoff match between GNK Dinamo Zagreb from Croatia and BSC Young Boys from Switzerland, in the Stadion Maksimir, in Zagreb, Croatia, on Tuesday, August 28, 2018. (KEYSTONE/Thomas Hodel)

YB ist erstmals in der Königsklasse dabei. Bild: KEYSTONE

Roter Stern hat 1991 zwar die europäische Krone gewonnen und stand ein Jahr später nochmals dicht vor dem Einzug in den Final, doch der Wettbewerb hiess damals noch Meistercup. Die Champions League gibt es erst seit der Saison 1992/93.

Das Teilnehmerfeld

Nach der Reform sind zum ersten Mal die vier Top-Klassierten der vier stärksten Ligen direkt qualifiziert. Die Hälfte der 32 Teams kommt deshalb aus Spanien, England, Italien und Deutschland. Das erhöht die Qualität der Champions League.

Es gibt weniger krasse Aussenseiter als in den letzten Jahren. Einzig der serbische Meister Roter Stern Belgrad (25.) kommt aus einem Land, das im UEFA-Ranking nicht zu den Top 15 gehört. In der letzten Saison waren noch vier dieser Länder vertreten: Celtic Glasgow (SCO/23.), APOEL Nikosia (CYP/24.), Karabach Agdam (AZE/26.) und Maribor (SLO/30.).

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Diese Klubs sind dieses Jahr in der Champions League vertreten. Bild: screenshot uefa.com

Die TV-Sender

In der Schweiz ist die Champions League auf Teleclub und SRF Zwei zu sehen. SRF Zwei zeigt am Mittwoch ein Spiel live. Falls YB am Mittwoch spielt, ist diese Partie zu sehen – unabhängig davon, ob das Spiel um 18.55 Uhr oder 21.00 Uhr angepfiffen wird. Auf dem Bezahlsender Teleclub gibt es alle Spiele. Der frei empfangbare Sender Teleclub Zoom bringt am Dienstag ein Spiel live.

Die Anspielzeiten

Seit dieser Saison beginnen an jedem Spieltag der Gruppenphase zwei Spiele um 18.55 Uhr und sechs Spiele um 21.00 Uhr. In der K.o.-Phase (ab Februar 2019) werden die Partien grundsätzlich um 21.00 Uhr angepfiffen. Spiele in Russland oder in der Türkei können dann aufgrund der Zeitverschiebung schon um 18.00 Uhr beginnen.

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Die Prämien

Ab dieser Saison gibt es noch mehr Geld zu verdienen. Die Teilnahme bringt jedem Klub 15.25 Millionen Euro ein. Ein Sieg ist neuerdings 2.7 Mio Euro wert (bis jetzt 1.5 Mio Euro). Ein Unentschieden bringt 0.9 Mio Euro ein (bisher 0.5). Ausserdem erhalten die Vereine eine Prämie, deren Höhe sich am Klub-Ranking ablesen lässt.

Der am schlechtesten klassierte Klub bekommt 1.11 Mio Euro. Der Beste, Real Madrid, das 32-fache, also 35.52 Mio Euro. Die Young Boys belegen in diesem Ranking der Champions-League-Teilnehmer den 28. Platz.

Die Winter-Transfers

Wechselt ein Spieler im Januar von einem Champions-League-Teilnehmer zu einem anderen, ist er in der K.o.-Phase für seinen neuen Klub spielberechtigt. Das war bislang nicht der Fall.

Die Schweizer

Die Young Boys vertreten den Schweizer Fussball nicht alleine. Bei sieben Klubs stehen insgesamt ein Trainer und zehn Spieler unter Vertrag, acht davon gehören zum erweiterten Kreis der Nationalmannschaft, sechs waren an der WM dabei. Die Schweizer Champions-League-Teilnehmer in alphabetischer Reihenfolge:

epa06989922 Liverpool's Xherdan Shaqiri reacts after the English Premier League soccer match between Leicester City and Liverpool FC at the King Power Stadium in Leicester, Britain, 01 September 2018.  EPA/TIM KEETON EDITORIAL USE ONLY. No use with unauthorized audio, video, data, fixture lists, club/league logos or 'live' services. Online in-match use limited to 120 images, no video emulation. No use in betting, games or single club/league/player publications.

Xherdan Shaqiri hofft in Liverpool auf Champions-League-Minuten. Bild: EPA/EPA

(abu/sda)

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Video: watson

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6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Nelson Muntz 18.09.2018 23:52
    Highlight Highlight CL ist 20:45h! Diese neue Ansetzung ist doof!
  • LF1898 18.09.2018 17:13
    Highlight Highlight Hoffenheim ist doch auch zum ersten Mal dabei, oder?
  • themachine 18.09.2018 16:33
    Highlight Highlight Saulo Decarli vom FC Brügge habt ihr vergessen...
    • will.e.wonka 18.09.2018 18:55
      Highlight Highlight auch rakitic ist ja wohl schweizer
  • kärli 18.09.2018 16:32
    Highlight Highlight Also ich zähle Liverpool definitiv auch zu den Favoriten. Das Team ist beinahe das selbe wie letztes Jahr und die Neuzugänge wie Keita und Allison verstärken die Mannschaft deutlich.
    • Freilos 18.09.2018 18:23
      Highlight Highlight Ich befürchte Liverpool wird leider wieder irgendwo scheitern. Klopp hat in den wichtigen Spielen immer Pech, warum auch immer...

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