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Arsenal's Hector Bellerin, left, celebrates scoring his side's second goal with Arsenal's Granit Xhaka during the English Premier League soccer match between Arsenal and Chelsea at Emirates stadium in London, Wednesday, Jan. 3, 2018. (AP Photo/Frank Augstein)

Hector Bellerin (l.) ist Xhakas zweiter Stellvertreter als Arsenal-Captain. Bild: AP/AP

Teamkollege Bellerin stärkt Xhaka den Rücken: «Wir sind alle Menschen und haben Emotionen»



Nach der «Fuck off»-Tirade bei seiner Auswechslung beim 2:2 gegen Crystal Palace wurde Granit Xhaka von allen Seiten harsch kritisiert. «So verhält sich kein Captain», stänkerte Arsenal-Legende Ian Wright bei «Match of the Day 2» auf BBC. Der englische Ex-Nationalspieler Darren Bent hoffte gar, dass Xhaka nie mehr das Trikot der «Gunners» tragen würde.

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Xhakas unrühmliche Auswechslung. Video: streamable

Auch aus den eigenen Reihen kam unmittelbar nach Spielschluss wenig Unterstützung. «Granits Reaktion war falsch», sagten Trainer Unai Emery und Teamkollege Sokratis Papastathopoulos unisono. Xhaka, der auch in der Garderobe noch fuchsteufelswild gewesen sein soll, hat das Stadion gemäss englischen Medien noch vor dem Schlusspfiff verlassen.

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Emery nach dem Spiel über Xhaka. Video: streamable

Rückendeckung aus dem Team erhielt Xhaka erst Stunden nach seinem Ausraster, als er bereits zu Hause war. Gemäss The Athletic besuchten drei «ältere Spieler» den Arsenal-Captain am Abend und sprachen ihm ihren Support aus. Um wen es sich genau handelt, wurde nicht verraten.

Wie geht es nun mit Xhaka weiter? Trainer Emery erklärte gestern, dass man die Angelegenheit intern besprechen wolle. Bislang hat aber weder der Arsenal-Captain noch der Klub ein Statement abgegeben.

Gemeldet hat sich dafür Xhakas Teamkollege Hector Bellerin auf Twitter. Der Publikumsliebling, der hinter dem Schweizer und Pierre-Emerick Aubameyang dritter Captain ist, brach für seinen Teamkollegen eine Lanze und erklärte:

«Wir sind alle Menschen, wir haben alle Emotionen und manchmal ist es nicht einfach, mit diesen umzugehen. Es ist an der Zeit, uns gegenseitig zu unterstützen, nicht uns fertig zu machen. Wir können nur gewinnen, wenn wir zusammenhalten.»

Xhaka wurde nach seiner Auswechslung in der 60. Minute vom Publikum gnadenlos ausgepfiffen. Nicht nur weil er eine dürftige Leistung zeigte, auch weil er ziemlich gemächlich in Richtung Seitenlinie marschierte. Xhaka war wegen den Pfiffen derart genervt, dass er sich zu abschätzigen Gesten hinreissen liess und zweimal «Fuck off» in Richtung Fans schrie. Während viele Experten den Schweizer als Arsenal-Captain nicht mehr für tragbar halten, fordern viele Fans gar dessen Entlassung. (pre)

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