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Xhaka bei seiner Auswechslung am Sonntag. bild: youtube

«Keine Entschuldigung» vs. #IStandWithXhaka – die Reaktionen auf das Xhaka-Statement



Vier Tage hat es gedauert, bis sich Granit Xhaka durchringen konnte: Gestern Abend veröffentlichte der Arsenal-Captain ein Statement zu seinem Ausraster gegenüber den eigenen Fans im Spiel gegen Crystal Palace.

Der 27-jährige Schweizer Nationalspieler erklärt darin, dass er es vorgezogen habe, statt einer schnellen Reaktion eine gut überlegte Erklärung abzugeben. Xhaka entschuldigte sich, wie vielerorts gefordert, allerdings nicht bei allen Fans. Sondern nur bei denjenigen, «die die Mannschaft, den Verein und mich immer mit positiver Energie unterstützen.» Beleidigende Kommentare und Drohungen gegen ihn und seine Familie – Arsenals Nummer 34 versuchte ausserdem zu erklären, wie es zu seinem emotionalen Ausbruch kommen konnte.

Die Arsenal-Fans reagierten gespalten auf die Entschuldigung ihres Captains. Viele zeigten sich in der Kommentarspalte zum von Arsenal abgesetzten Tweet versöhnlich und sprachen Xhaka ihre Unterstützung aus. Innert Kürze wurden unzählige aufmunternde Kurznachrichten unter dem Hashtag #IStandWithXhaka abgesetzt.

Doch natürlich gab auch die Unversöhnlichen, die kritisierten, dass sich Xhaka gar nicht richtig entschuldigt habe. Sie fordern weiterhin, dass er den Klub möglichst bald verlassen soll.

Und was ist mit den Experten, die Xhaka nach seiner «Fuck off»-Tirade vom Sonntag so richtig in die Mangel nahmen? Die meisten haben sich bislang nicht öffentlich zur Entschuldigung des Arsenal-Captains geäussert.

Ex-«Gunner» Charlie Nicholas war einer der wenigen, die bereits reagiert haben. Der Experte von «Sky Sports» glaubt, dass Xhaka trotz Entschuldigung keine Zukunft bei Arsenal haben wird. «Ich weiss nicht, ob er jemals wieder für den Klub spielen wird. Ich kann es mir ehrlich gesagt nicht vorstellen», so der Schotte. Nicholas begründet das so:

«Es wird Fans geben, die mit den Anfeindungen weitermachen werden. Wenn sie dich nicht mögen, dann mögen sie dich nicht. Wenn er weiterhin sauer und mit der Situation unzufrieden ist, dann könnte ihn das zermürben. Dann könnte er denken, dass es Zeit ist, zu gehen. Er ist schon seit ein paar Jahren im Klub und es waren nicht die erfolgreichsten. Er ist Teil von Arsenals Problemen. Deshalb glaube ich nicht, dass er bald wieder spielen wird. Am ehesten in der Europa League. Aber ich glaube auch nicht, dass er grosses Interesse hat, bald wieder zu spielen, so wie er sich momentan fühlt.»

(pre)

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