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Europa League, Viertelfinals

Napoli – Wolfsburg 2:2 (Gesamt 6:3)

Fiorentina – Dynamo Kiew 2:0 (Gesamt 3:1)

Zenit – FC Sevilla 2:2 (Gesamt 3:4)

Dnjepr – Brügge 1:0 (Gesamt 1:0)

Wolfsburg schafft das Wunder nicht – Napoli, Fiorentina, Sevilla und Dnjepropetrowsk im Halbfinal der Europa League



Napoli – Wolfsburg 2:2

Hinspiel 4:1, Gesamt 6:3

Das italienisch-deutsche Duell mit vier Schweizern war schon nach dem Hinspiel so gut wie entschieden. Im Rückspiel gelang Wolfsburg (mit Diego Benaglio, Timm Klose und Ricardo Rodriguez) die Wende nicht. Es war Napoli (mit Gökhan Inler), das nach der Pause innert 16 Minuten auf 2:0 stellte. Callejon (49.) und Mertens (65.) schossen die Tore für die Süditaliener.

Wolfsburg zeigte wenigstens Moral und liess sich nicht gehen, obwohl das Out nun endgültig war. Klose nach einem Eckball (71.) und Perisic (73.) glichen mit Kopfbällen zum 2:2 aus.

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Timm Kloses Tor war nicht mehr als Resultatkosmetik. gif: streamable

Fiorentina – Dynamo Kiew 2:0

Hinspiel 1:1, Gesamt 3:1

Dem 29-jährigen Deutschen Mario Gomez hat die Fiorentina ihren Halbfinaleinzug zu verdanken. Drei Minuten vor der Pause schoss er das entscheidende Tor im Rückspiel. Gomez «stolperte» in eine Flanke und drückte den Ball mit dem Knie an Oldie Schowkowskyj vorbei ins Tor. Unmittelbar zuvor musste Dynamo einen umstrittenen Platzverweis hinnehmen: Jeremain Lens sah nach einer Schwalbe die Gelb-Rote Karte.

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Gomez' Tor: Ob das so geplant war? gif: gfycat

Wenige Sekunden vor dem Abpfiff erzielte Vargas das 2:0, womit die Fiorentina mit dem Gesamtskore von 3:1 in den Halbfinal einzog.

Dnjepr – Brügge 1:0

Hinspiel 0:0, Gesamt 1:0

Jewgeni Schakow heisst der umjubelte Held in Kiew. Dort im Exil schoss der Joker in der 82. Minute den einzigen Treffer in zwei Spielen zwischen Dnjepr Dnjepropetrowsk und dem FC Brügge. Nach einem schnellen Angriff schlug Schakow an der Strafraumgrenze einen Haken und traf dann mit einem schönen Schlenzer.

Zenit – FC Sevilla 2:2

Hinspiel 1:2, Gesamt 3:4

Trotz zwei Flops seines Goalies Beto schaffte der FC Sevilla den Einzug in die Runde der letzten vier Teams. Die Andalusier gingen durch einen von Bacca verwandelten Penalty in Führung, welche Rondon mit einem Abstauber und Hulk mit einem wuchtigen Schuss aus gut und gerne 30 Metern bis zur 72. Minute in eine 2:1-Führung für die Russen drehten. Doch in der 85. Minute schoss der eingewechselte Kevin Gameiro nach einem Konter das für Sevilla so wertvolle 2:2.

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Hulks Tor zum 2:1. GIF: kevin McGillicuddy

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