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Die Zuercher Fans freuen sich mit Pyro ueber den Ausgleichstreffer, im Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Zuerich am Sonntag, 7. Dezember 2014, in der Stockhorn-Arena in Thun. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Für die Fans des FC Zürich gab es in der ersten Saisonhälfte einiges zu feiern. Bild: KEYSTONE

Winterpause im Schweizer Fussball

Es ist Halbzeit in der Super League: Die Bilanz der Teams und wer Top & Flop war

Nach 18 Spieltagen gehen die Teams der Super League in die Winterpause. Doch welche Mannschaft hat die Ferien wirklich verdient und welche Spieler müssen mächtig Gas geben, damit sie auch noch in Zukunft auf Schweizer Plätzen zu sehen sind?



FC Basel – 41 Punkte

Der FC Basel hat unter seinem neuen Trainer Paulo Sousa die beste Vorrunde seit 2005 absolviert. Der überlegene Wintermeister hat dazu glänzende Möglichkeiten, die Erfolgsserie auszubauen: Im letzten Champions-League-Gruppenspiel reicht dem FCB in Liverpool ein Unentschieden, um in die Achtelfinals einzuziehen. Im Viertelfinal des Schweizer Cup wartet mit dem Erstligist Münsingen eine lösbare Aufgabe. 

Am Kader dürfte die Titeljagd nicht scheitern. Sousa kann es sich leisten, seine Mannschaft praktisch jeden Spieltag neu aufzustellen und trotzdem nicht an Gefährlichkeit einzubüssen. Es wäre eine Sensation, wenn die Basler Ende Saison nicht mit dem 6. Meistertitel in Folge dastehen würden.

Breel Donald Embolo, rechts, von Basel im Spiel gegen Alain Nef, links, von Zuerich beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Zuerich und dem FC Basel vom Sonntag, 30. November 2014 in Zuerich.   (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Breel Embolo lässt seine Bewacher des Öfteren stehen.  Bild: KEYSTONE

Top: Breel Embolo (17-Jährig und schon Champions-League-Torschütze), Shkelzen Gashi (trifft fast immer, wenn er spielen darf), Derlis Gonzalez (mit seinen Tempodribblings ständiger Unruheherd) , Luca Zuffi (hat sich im Zentrum festgebissen), Thomas Vaclik (hält so solide wie Vorgänger Sommer).
Flop: Serey Die, Giovanni Sio (die Ivorer kommen bei Sousa nicht zum Zug).

FC Zürich – 33 Punkte

Auch FCZ-Coach Urs Meier änderte oft seine Aufstellung. Im Gegensatz zu Sousa sind seine Massnahmen jedoch häufig dem Verletzungspech geschuldet, das sein Team wie kein anderes in den vergangenen Monaten trifft. Nichtsdestotrotz steuern die Zürcher unter ihrem neuen Captain Yassine Chikhaoui auf eine erfolgreiche Spielzeit hin. In der Meisterschaft die nach der Vorrunde anvisierten 30 Punkte übertroffen, in der Europa League nach dem Fehlstart in Limassol die Kurve gekriegt und so bietet sich noch die Möglichkeit, mit einem Sieg am Donnerstag gegen Gladbach in die nächste Runde einzuziehen. 

Im Cup-Viertelfinal wartet mit Stadtrivale GC ein schwerer Brocken, der FCZ geht aber als Favorit ins Rennen. Die Zürcher überzeugten auch mit ihrem technischen schönen Fussball und dürften nach der Winterpause und der Genesung einiger wichtiger Spieler wieder zum Angriff auf den Leader blasen.

Le joueur zuerichois Franck Etoundi, laisse eclater sa joie apres avoir marque le 2eme but, lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Sion et FC Zuerich, FCZ, ce samedi 22 novembre 2014 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Franck «the Tank» macht jedem Gegenspieler das Leben schwer. Bild: KEYSTONE

Top: Franck Etoundi (kämpft und schiesst Tore), Marco Schönbächler (hat endlich den Sprung nach vorne gemacht), Yassine Chikhaoui (übernimmt Verantwortung), Davide Chiumento (neu auch torgefährlich).
Flop: Oliver Buff, Asmir Kajevic (können das Duo Kukeli/Yapi nicht adäquat ersetzen).

Young Boys – 33 Punkte

Zum Abschluss feiern die Berner am Wochenende gegen GC den fünften Sieg in Folge und bescheren so dem Team von Trainer Uli Forte doch noch eine versöhnliche Winterpause. Im Herbst legt YB wettbewerbsübergreifend eine Niederlagenserie von ebenfalls fünf Spielen hin. Vor allem das bittere Cup-Out gegen den Zweitligisten SC Buochs sorgt in der Hauptstadt für rote Köpfe. 

In der Europa League ist gegen Sparta Prag ein Sieg gefordert, immerhin darf YB im Stade de Suisse die schwierige Aufgabe in Angriff nehmen. Mit dem Schlussspurt hat das Team sich alle Chancen auf eine erfolgreiche zweite Saisonhälfte offengelassen, die Berner sind aber auch die Wundertüte der Liga.

Der Berner Guillaume Hoarau jubelt nach seinem Tor zum 1-1 im Fussball Super League Spiel zwischen dem BSC Young Boys Bern und dem FC St. Gallen, am Sonntag, 30. November 2014, im Stade de Suisse Wankdorf in Bern. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Hoarau sorgt mit seinen Toren für Applaus in der YB-Kurve. Bild: KEYSTONE

Top: Guillaume Hoarau (seine Kopfballstärke und sein Torinstinkt imponieren), Florent Hadergjonaj (hat Scott Sutter auf der rechten Seite verdrängt), Renato Steffen (der quirlige Flügel hat sich nach Anlaufschwierigkeiten durchgebissen) .
Flop: Marco Wölfli (verlor den Stammplatz an Mvogo), Moreno Costanzo (kaum Einsätze), Adrian Nikci (sein Vertrag wird nicht verlängert).

St.Gallen – 29 Punkte

Die Ostschweizer haben sich in der vorderen Tabellenhälfte etabliert. Die Basis dafür ist vor allem eine beeindruckende Serie mit neun Pflichtspielen ohne Niederlagen. Zuletzt schwächelte St. Gallen jedoch ein wenig und büsste etwas an Terrain ein. 

Im Cup hat das Team von Jeff Saibene mit Zweitligist Buochs das sportlich einfachste Los gezogen; im Normalfall ist der FCSG bald Halbfinalist des Schweizer Cups. Falls in der Meisterschaft keine grössere Baisse folgt, ist St.Gallen ein ernsthafter Kandidat für das europäische Geschäft. 

Yannis Tafer von St Gallen feiert seinen Treffer zum 0:2 beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Aarau und dem FC St. Gallen am Samstag, 18. Oktober 2014, auf dem Bruegglifeld in Aarau. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Mit seinem feinen linken Fuss begeistert Tafer die Ostschweiz. Bild: KEYSTONE

Top: Yannis Tafer (der Techniker zeigt sich auch torgefährlich), Mickael Facchinetti (hat sich auf der linken Seite einen Stammplatz erobert), Daniele Russo (überzeugt mit solidem Handwerk in der Innenverteidigung).
Flop: Ermir Lenjani (verlor seinen Stammplatz und will weg), Goran Karanovic (kommt nur noch als Joker zum Zug).

Thun – 29 Punkte

Wo «FC Thun» draufsteht, ist auch FC Thun drin. Im beschaulichen Berner Oberland wird im Gegensatz zur grossen Konkurrenz nicht geträumt, sondern mit währschafter Arbeit überzeugt. Dafür verantwortlich sind Sportchef Andres Gerber und Trainer Urs Fischer. Auch dieses Jahr holte der FC Thun überraschend viele Punkte und darf sich somit verdient nach vorne orientieren. 

Mit dem Kunstrasen als zusätzlichen Heimvorteil wird der FC Thun auch bei einem allfälligen Transfer von Topskorer Sadik in der zweiten Saisonhälfte nicht abstürzen, sondern weiterhin fleissig Punkte sammeln. Mit etwas Glück liegt so die Qualifikation für das europäische Geschäft drin. Über den Cup ist es nach dem knappen Achtelfinal-Out gegen den FCSG nicht mehr möglich.

Thuns Berat Sadik trauert einer Chance nach beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Thun und dem FC Aarau am Samstag, 25. Oktober 2014, in der Arena Thun. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Wird Sadik auch in Zukunft das Thuner Trikot tragen? Bild: KEYSTONE

Top: Berat Sadik (hat den Torriecher), Gianluca Frontino (spielte sich in die Stammelf), Guillaume Faivre (rettet dem Team mit seinen Paraden öfters Punkte).
Flop: Cássio (kommt seit Jahren nicht über die Rolle als Joker hinaus).

Grasshoppers – 19 Punkte

Der stolze Rekordmeister stand in den Schlagzeilen wie kein anderes Team. Dies nicht nur wegen seines sportlichen Niedergangs, der ihn zeitweise ans Tabellenende führte, sondern vor allem wegen des Theaters um Captain Vero Salatic, der die Krise für einen Angriff auf seinen angeschlagenen Vorgesetzten Michael Skibbe nutzte. Nach dem von oben befehligten Burgfrieden hat sich die Mannschaft zwar ein wenig gefangen und mit dem reaktivierten Salatic auch deutlich mehr Stabilität gewonnen. In Erinnerung wird das «Kasperli-Theater» dennoch bleiben. 

Der zuletzt zweifache Vizemeister wird nächste Saison höchstwahrscheinlich nicht im europäischen Fussball anzutreffen sein. Dafür ist der Kader zu klein, die Qualität nicht überdurchschnittlich und die Stimmung zu fragil. Der FC Zürich als Viertelfinal-Gegner im Cup dürfte ebenso eine Nummer zu gross sein. Schwere Zeiten für den einst so stolzen Klub.

Der Zuercher Trainer Michael Skibbe, links, begleuckwuenscht Veroljub Salatic, rechts, nach seinem Tor  zum 1:0 fuer GC beim Fussballspiel der Super League Grasshopper Club Zuerich gegen den FC St. Gallen im Letzigrund Stadion in Zuerich am Samstag, 8. November 2014. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Skibbe und Salatic müssen sich zusammenraufen, um an die alten Erfolge anknüpfen zu können. Bild: KEYSTONE

Top: Daniel Pavlovic (der neue Captain macht als linker Verteidiger seine Seite dicht und setzt auch offensiv Akzente), Levent Gülen (hat die Chance genutzt und Sanel Jahic verdrängt).
Flop: Daniel Davari (verlor den Zweikampf gegen Vaso Vasic), Anatole Ngamukol (ist kein Skorer), Mahmoud Kahraba (fiel durch Eigensinn aus).

Vaduz – 18 Punkte

Man kann über die Teilnahme des FC Vaduz in der Super League geteilter Meinung sein. Sicher ist, dass die Liechtensteiner aus ihren Mitteln das Beste herausholen und mit unbekannten Spielern eine beachtliche Vorrunde absolviert haben. 

Zu verdanken ist dies grösstenteils Trainer Giorgio Contini. Wer den «SRF»-Beitrag gesehen hat, der intime Einblicke in die Arbeit des Provinzvereins erlaubte, versteht die Erfolgsformel des FC Vaduz. Die Liechtensteiner haben eine solide Basis geschaffen, um in der nächsten Spielzeit wieder in der Super League zu stehen. Dies wäre nicht nur ein Armutszeugnis für die finanzkräftigere Konkurrenz, sondern vor allem eine Bestätigung für ein sympathisches und bescheidenes Vaduz. Und mit dem liechtensteinischen Cup haben sie auch schon fast einen Titel im Sack.

Giorgio Contini, left, coach of FC Vaduz, celebrates with player Markus Neumayr, right, after winning the match of the Challenge League soccer match of Swiss Championship between Servette FC and FC Vaduz at the Stade de Geneve stadium, in Geneva, Switzerland, Monday, July 22, 2013. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Trainer Contini mit seinem besten Spieler der Vorrunde, Markus Neumyar. Bild: KEYSTONE

Top: Markus Neumayr (Kopf des Teams), Steven Lang (bringt mit seiner Unberechenbarkeit Leben in die Bude), Florian Stahel (selbst FCL-Sportchef Frei gesteht, dass der Verkauf von ihm ein Fehler war).
Flop: Kwang-Ryong Pak (keine Tore in über 880 Minuten Super League), Nico Abegglen (das einstige Talent droht auch im Ländle zu versauern).

Aarau – 16 Punkte

Aus den letzten sieben Spielen resultierten für die Aargauer gerademal zwei Punkte. Die verpatzte Schlussphase trübt so den Leistungsausweis des FC Aarau. Das Brutalo-Foul von Sandro Wieser und die unglücklichen Aussagen von Trainer Sven Christ nach dem Spiel gegen den FC Zürich bleiben in den Köpfen hängen. Schade eigentlich, die Mannschaft spielte teilweise erfrischend und auch fair. 

Nach der gestrigen Niederlage gegen Konkurrent Vaduz kommt die Winterpause gerade richtig, um die Köpfe durchzulüften und sich wieder aufs Kerngeschäft zu konzentrieren. Im Cup darf der FC Aarau ins Tourbillon reisen und sich gegen Sion Hoffnungen auf ein Weiterkommen machen.

Gilles Yapi, Mitte, von Zuerich im Spiel gegen Sandro Wieser, rechts, von Aarau beim Fussball Meisterschaftsspiel zwischen dem FC Aarau und dem FC Zuerich vom Sonntag 9. November 2014, auf dem Bruegglifeld in Aarau. Das Foul von Sandro Wieser gegen das Knie des FCZ-Taktgebers Gilles Yapi will sich Zuerichs Klubchef nicht gefallen lassen. Ancillo Canepa kuendigte eine Strafklage gegen den Aarauer an. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Der« Zweikampf» zwischen Sandro Wieser (rechts) und Gilles Yapi bleibt im Gedächtnis haften. Bild: KEYSTONE

Top: Joël Mall (zeigt starke Reflexe), Sven Lüscher (exzellenter Pass- und Flankengeber), Oliver Jäckle (überzeugt mit seiner Ruhe).
Flop: Sandro Wieser (das Brutalo-Foul macht seine eigentlich guten Leistungen zunichte), Daniel Gygax, Frank Feltscher (schiessen keine Tore).

Sion – 15 Punkte

Das Kader der Sittener ist gespickt mit Spielern, die ihre Qualität schon anderswo bewiesen haben. In der Meisterschaft merkt man der zusammengewürfelten Truppe jedoch die fehlende Verbundenheit mit dem Wallis an. Solange die Zündschnur beim allmächtigen Präsident Christian Constantin so kurz ist und Trainer- sowie Spielerverschleiss dermassen drastisch sind, wird der FC Sion nicht zur Ruhe kommen.  

Der letzte Sieg der Walliser datiert von Anfang Oktober. Die Winterpause muss nun genutzt werden, um ins ruhigere Fahrwasser zu geraten. Bei einem allfälligen Cup-Out gegen Aarau wird beim traditionellen Cup-Team der Baum brennen.

Le gardien valaisan Steven Deana se cache le visage apres la defaite lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Sion et le BSC Young Boys ce mercredi 24 septembre 2014 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Nicht nur für Goalie Deana eine erste Spielzeit zum Vergessen. Bild: KEYSTONE

Top: Pa Modou Jagne (torgefährlich und zweikampfstark), Laglais Kouassi (hält das Mittelfeld gut zusammen).
Flop: Steven Deana (hat die Einsatzchance nicht genutzt und den Platz an Da Silva verloren), Dario Vidosic, Leo Itaperuna (treffen für Stürmer ihres Kalibers zu wenig).

Luzern – 13 Punkte

Das Aus in der Qualifikation zur Europa League gegen den schottischen Verein St.Johnstone war offensichtlich ein Vorbote, was noch kommen sollte. Beim Start in die Meisterschaft hatte das Team von Carlos Bernegger grosses Pech. Trotz spielerisch guter Leistungen resultierte nie ein Sieg und so wurde die Reissleine gezogen und Bernegger entlassen. Auch unter Nachfolger Markus Babbel gelang keine sofortige Wende, auch wenn Luzern am 13. Spieltag gegen Zürich endlich der erste Dreier eingefahren wurde.  

So sind die Luzerner nun das Schlusslicht der Super League. Die Querelen neben dem Platz – wo offenbar der ehemalige Präsident Walter Stierli im Hintergrund noch immer die Fäden zieht – haben mit Sportchef Alex Frei ein prominentes Opfer gefordert. Wenn die Störfeuer nicht bald abgestellt werden, darf sich der FC Luzern nicht wundern wenn er auch am Ende der Saison die Rote Laterne in der Hand hält. Eigentlich ist das Potenzial der Mannschaft zu gut für einen Absteiger. Doch bei den Innerschweizern ist momentan alles möglich.

Der Luzerner Trainer Markus Babbel praesentiert sich gut gelaunt im Fussballspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Luzern, am Samstag, 1. November 2014, im Letzigrund Stadion in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Wie lange kann Markus Babbel in Luzern noch lachen? Bild: KEYSTONE

Top: Jakob Jantscher (spielt so schlau wie kein Zweiter), Marco Schneuwly (wenn er spielen darf, trifft er auch regelmässig), Remo Freuler (übernimmt im zentralen Mittelfeld Verantwortung).
Flop:  Andrés Lamas (sein Transfer sollte die Defensive stabilisieren – er machte sie noch anfälliger), François Affolter (mit einem Patzer ist bei ihm immer zu rechnen), Jahmir Hyka (der Techniker kommt nicht über die Rolle als Ergänzungsspieler hinaus).

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