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ARCHIV -- ZUM 75. GEBURTSTAG DES EHEMALIGEN FUSSBALL NATIONALTRAINERS KOEBI KUHN AM FREITAG, 12. OKTOBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --  Koebi Kuhn, former headcoach of the Swiss National Soccer Team, is pictured prior to a test match between Austria's National Soccer Team and the local team US Schluein Ilanz, on Thursday, May 26, 2016, in the Raiffeisen Arena Crap Gries in Schluein, canton of Grisons, Switzerland. The Austrian National Soccer Team prepares in the region for the European Football Championship. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Kuhn hatte zuletzt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Bild: KEYSTONE

Die Fussballschweiz trauert um ein grosses Idol: Köbi Kuhn ist tot

Der ehemalige Nationaltrainer Köbi Kuhn ist gestorben. Ex-FIFA-Präsident Sepp Blatter bestätigte seinen Tod. Der Zürcher wurde 76 Jahre alt.



Der ehemalige Nationalspieler und -trainer Köbi Kuhn ist tot. Der Zürcher starb im Alter von 76 Jahren. «Es stimmt, er ist am Dienstag nach langer Krankheit gestorben», sagte sein Weggefährte Sepp Blatter zur «Schweizer Illustrierten». Das Spital Zollikerberg bestätigte dies auf Wunsch der Angehörigen. Kurz vor 15 Uhr sei Kuhn den Folgen einer langwierigen schweren Erkrankung erlegen.

Der frühere FIFA-Präsident Blatter würdigte Kuhn: «Er war ein ganz Grosser des Schweizer Fussballs und des FC Zürich. Wir sind alle sehr traurig und werden ihn nie vergessen.»

Kuhn, der von 1960 bis 1977 für den FC Zürich spielte, lief in 63 Länderspielen für die Schweiz auf. Mit dem Klub wurde er sechs Mal Meister und fünf Mal Cupsieger, mit dem Nationalteam nahm Kuhn an der WM 1966 in England teil.

ARCHIV -- ZUM 75. GEBURTSTAG DES EHEMALIGEN FUSSBALL NATIONALTRAINERS KOEBI KUHN AM FREITAG, 12. OKTOBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --  Swiss national soccer head coach Jakob

Kuhn genoss das Bad in der Menge als Nationaltrainer. Bild: KEYSTONE

«Köbi National» an drei Turnieren

Höchst populär war er als Nationaltrainer. Das Amt bekleidete er von 2001 bis 2008, er führte die Schweiz an die EM 2004 in Portugal, in der unvergessenen Barrage gegen die Türkei an die WM 2006 in Deutschland und «Köbi National» war Schweizer Coach an der Heim-EM 2008. Auf dem Höhepunkt seiner Beliebtheit wurde er 2006 vom Fernsehpublikum zum «Schweizer des Jahres» gewählt.

Swiss coach Jakob Kuhn, top, and his team celebrate the qualification for the EURO 2004 after the match between Switzerland and Ireland, at St. Jakob Park in Basel, Switzerland, Saturday, October 11, 2003. Switzerland wins 2:0 and is first of its group. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Seine Spieler lassen Kuhn nach der Qualifikation für die EM 2004 hochleben. Bild: KEYSTONE

Vor wenigen Wochen wurde publik, dass Kuhn wegen Problemen mit der Lunge auf der Intensivstation gepflegt werden musste. Zusätzlich wurde er zuletzt von einer Blutvergiftung geschwächt. Kuhn hatte bereits seit einigen Jahren gesundheitliche Probleme. (ram)

Köbi Kuhn

Als Spieler: FC Zürich (1960 bis 1977).
Wichtigste Erfolge: Sechsmal Schweizer Meister mit dem FC Zürich (1963, 1966, 1968, 1974, 1975, 1976), fünfmal Cupsieger mit dem FC Zürich (1966, 1970, 1972, 1973, 1976), zweimal Meistercup-Halbfinal mit dem FC Zürich (1964, 1977), WM-Teilnehmer mit der Schweiz (1966).
Als Trainer: FC Zürich (NLA, ad interim/1984), Schweiz U21 (1995 bis 2001), Schweiz A-Nationalteam (2001 bis 2008/73 Spiele).
Wichtigste Erfolge: Qualifikation für die EM-Endrunde 2004, Qualifikation für die WM-Endrunde 2006. (sda)

Köbi Kuhn – sein Leben in Bildern

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Köbi Kuhn – sein Leben in Bildern
quelle: keystone / gaetan bally
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